LG G Flex2: Gebogenes 5,5-Zoll-Smartphone mit Snapdragon 810 vorgestellt

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LG biegt wieder Smartphones. Mit dem LG G Flex2 hat man auf der CES 2015 soeben die zweite Generation seines biegsamen Smartphones vorgestellt, das ebenfalls wieder in einem gebogenen Gehäuse daherkommt. Es handelt sich außerdem um das erste Smartphone, das mit dem neuen Qualcomm Snapdragon 810 Octacore-SoC mit 64-Bit-Support auf den Markt kommt.

Das LG G Flex2 hat ein 5,5 Zoll großes Plastic-OLED-Display, welches auch der Grund dafür ist, dass man das Smartphone überhaupt gebogen konstruieren kann. Statt dem weniger widerstandsfähigen und vor allem nicht wirklich flexiblen Glas nutzt man ein Kunststoffsubstrat für das OLED-Panel, das nun mit 1920x1080 Pixeln eine Full-HD-Auflösung bietet. Die Diagonale sinkt gleichzeitig gegenüber dem 720p-Panel des Vorgängers leicht, so dass die Pixeldichte insgesamt deutlich zulegt. Das Cover-Glass ist hier ebenfalls flexibel und soll mit einer speziellen Beschichtung 20 Prozent widerstandsfähiger sein als vergleichbare Lösungen. LG G Flex 2550 Grad Biegung hinten, vorn 700 Grad Unter der Haube werkelt der Qualcomm Snapdragon 810 mit seinen jeweils vier ARM-Cortex-A53- und -57-Kernen, die mit maximal 2,0 Gigahertz arbeiten. Die Leistung dürfte somit moderat steigen, wobei es vor allem bei der Grafik-Power deutlich aufwärts geht. Außerdem sind zwei Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher verbaut, LG setzt also auf schnelleren Speicher, hält sich aber bei der Kapazität zurück, obwohl drei oder gar vier GB wohl kein Problem wären. Der interne Speicher fässt 16 oder 32 Gigabyte und kann mittels MicroSD-Karte theoretisch auf bis zu zwei Terabyte erweitert werden.

Bei den Kameras lässt sich LG nicht lumpen und verbaut die gleiche Hardware wie beim aktuellen Flaggschiff LG G3. Wir haben es also mit einem 13-Megapixel-Sensor inklusive optischem Bildstabilisator, Laser-Autofokus und Dual-LED-Blitz zu tun. Auf der Front sitzt eine 2,1-MP-Cam, die einmal mehr einige interessante Selfie-Features bieten soll.

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Der Akku des auf der Vorder- und Rückseite unterschiedlich stark gebogenen LG G Flex2 ist 3000mAh groß und soll innerhalb von 38 Minuten auf 50 Prozent seiner Kapazität gebracht werden können. Auch der Stromspeicher ist bei diesem Smartphone gebogen, denn LG setzt hier seinen Ansatz fort, den aus gestapelten Lagen zu fertigen. Mit 7,1 bis 9,4 Millimetern ist das Flex2 in der Mitte der Biegung etwas dicker als an den Rändern.

Die Rückseite bringt ein weiteres Alleinstellungsmerkmal mit, denn LG hat seine Chemiker noch einmal kräftig nachbessern lassen, was die schon beim ersten G Flex vorhandene "selbstheilende" Beschichtung betrifft. Statt kleine Kratzer bei Raumtemperatur innerhalb von drei Miuten verschwinden zu lassen, soll es nun nur noch 10 Sekunden dauern, was schon stark nach Science-Fiction klingt.

LG bringt das G Flex2 zunächst noch im Januar in seiner Heimat Südkorea auf den Markt, bevor dann zeitnah auch in anderen Regionen der Welt der Launch erfolgen soll. Wann und zu welchem Preis das Gerät auch hierzulande erhältlich sein wird, wissen wir noch nicht.
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Kann mir bitte jemand die Bildunterschrift mit den 550/700 Grad Biegung erklären? ich seh da keine Schleife im Gerät.
 
@Rob Otter: Da grübel ich auch gerade drauf rum... Im Artikel wurde wohl ° zur 0, ich nehme mal an, dass es um 55° und 70° geht, das würde zumindest zu den dünneren Enden passen. Allerdings ist das ohne Angabe vom Radius kaum aussagekräftig...
 
@Vollbluthonk: Im Video wird auch 550 und 700 gesagt.
 
@Vollbluthonk: Danke, das wäre eine mögliche Erklärung, darauf war ich noch gar nicht gekommen. Allerdings seltsam, dass dann noch zusätzlich "Grad" dahinter steht.

Vergleiche ich die Bilder mit meinem Flex, kommt mir die Innenkrümmung beim Flex 1 stärker ausgeprägt vor, aber das ist vielleicht nur eine optische Täuschung wegen der stärkeren Außenkrümmung beim Flex 2 (das 1 ist überall gleich dick).
 
550Grad. Respekt.
 
@iWindroid8: Jupps.... hat Chuck Norris gebogen! ;)
 
"Der interne Speicher fässt 16 oder 32 Gigabyte und kann mittels MicroSD-Karte theoretisch auf bis zu zwei Terabyte erweitert werden."

Wieder so eine tolle Marketing-Aussage - "auf bis zu zwei Terabyte erweitert"! ;-)

"Theoretisch" kann JEDES Gerät mit einem SD"X"C-Card Port schon immer "bis zu" 2TB verwenden, denn das ist das Maximum welches der SDXC-Standard unterstützt.
Das hier ist also eine genau so "sinnlose" Angabe wie die bisherigen "bis zu 128GB".
Es klingt nur "besser"! ;-)

Das Einzige was die verwendbare Speichergröße wirklich einschränkt, sind die tazsächlich verfügbaren Kartengrößen.
Und das sind derzeit Karten mit maximal 128GB.

Beide Angaben sind also etwas irreführend.

Ja, es sind theoretisch bis zu 2TB möglich, es gibt aber derzeit maximal 128GB Karten!

Und ja, es gibt derzeit maximal 128GB Karten, das bedeutet aber nicht, dass ein Gerät nicht mehr als diese 128GB unterstützt!
 
@OPKosh: Hier haste schon mal eine 256GB SD
http://www.amazon.de/Lexar-LSD256CTBEU600-SDXC-Professional-Speicherkarte/dp/B00AJS9DEM/ref=sr_1_4?s=photo&ie=UTF8&qid=1420543865&sr=1-4&keywords=SD-Card-256-GB

Hier haste eine 512GB SD
http://www.sandisk.de/products/memory-cards/sd/extremepro-sdxc-sdhc-uhs-3/
 
@Siniox:

Ähm, dass es hier um SP geht und dem entsprechend um "MICRO"SDXC ist Dir klar, oder?
Nur so ne Frage! ;-)

Du kannst mir aber auch gern zeigen wie Du diese beiden Teile, die Du da anführst, in ein SP rein bekommst!
Ich bin gespannt! ;-)
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