Kompaktes Mainboard: Das Gigabyte Z170N WIFI vorgestellt

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Das GA-Z170N Wifi ist ein Mainboard von Gigabyte im Mini-ITX-Formfaktor, das Prozessoren von Intels sechster Core-Generation unterstützt und somit eine gute Basis für kompakte, aber dennoch schnelle Computer darstellt. Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews hat sich das Mainboard ein wenig genauer angesehen.

Zur Ausstattung des komplett in schwarz gehaltenen Gigabyte GA-Z170N Wifi gehören ein PCIe 3.0 x16 Slot für Grafikkarten, ein ALC1150-Soundchip von Realtek, insgesamt sechs interne SATA-Anschlüsse mit 6 Gb/s Bandbreite, zweimal SATA Express sowie ein M.2-Steckplatz. In den beiden RAM-Slots können bis zu 32 GB DDR4-RAM zu 3200 MHz verbaut werden.

Als I/O-Anschlüsse sind 4x USB 3.0, 1x USB 3.0 Typ C, 1x PS/2, 1x DVI, 2x HDMI, 2x Intel-Ethernet sowie diverse Anschlüsse für Lautsprecher vorhanden. Durch ein integriertes Modul werden zusätzlich Bluetooth 4.2 und WLAN a/b/g/n/ac unterstützt.

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Komisch, warum habe ich dieses Board seit dem 04.12.2015? oder handelt es sich hier um eine neue Rev. LG
 
@Schattenfell: ne ist noch Rev :1.0

vielleicht hat er sich jetzt dazu entschieden es mal vor zu stellen
 
@Schattenfell: find ich auch komisch denn ich habe das Board seid oktober 2015, sogar der Preis ist gleich wie damals :)
 
@Schattenfell: Hab das jetzt auch schon ein paar Wochen. Vielleicht weil es in Kombination einer M.2 Festplatte und Raid 5 erst seit dem letzten Beta Bios wirklich funktioniert?
Mal abgesehen davon sind die seitlichen Sata Anschlüsse komplett fehlplatziert, wenn man ein Gehäuse wie das Fractal Design Node 304 benutzt. Dann sind die nämlich blockiert.
 
Ich halte nichts von diesen kleinen Mainboards. Eine Grafikkarte rein und die Erweiterungsmöglichkeiten sind ausgeschöpft. Das wäre mir zu wenig.
 
@regulator: der ist auch mehr für Home Server gedacht da brauchst du nur ne graka wenn überhaupt (der in der CPU reicht ja eigentlich schon)
 
@CARL1992: Homeserver zum Übertakten? :D

Kann man sich auf Mini-Gamingrechner für zb. LAN-Partys einigen?
 
@regulator: Was willst Du denn in Deinen PC stecken? Ich kenne noch die Zeiten als man I/O-Karten, Soundkarten, SCSI-Karten, Netzwerkkarten, USB-Karten und manchmal exotische Karten wie Lüfterkarten, Speicherkarten, Prozessorkarten, Videokarten in den Rechner gesteckt hat. Und natürlich Grafikkarten. Aber was braucht man heute noch davon? Low-End-Rechner, Homeserver etc. kommen ganz ohne aus und alle meine anderen PCs haben nur noch eine Grafikkarte drin. Zugegeben, manchen Nerds reicht eine Grafikkarte nicht, sondern da müssen es zwei sein, aber da ist ein Mini-ITX-Gehäuse allein aus Wärmegründen schon die falsche Wahl.
 
@Nunk-Junge: Eine Grafikkarte für Windows, eine Grafikkarte für den Linux Host, eine Capture-Karte, eine PCIe-Steckplatz SSD und eine zusätzliche 2 Port Netzwerk-Karte für Samba Multi-Channel.

Nur ein kleines, wenn auch exotisches, Beispiel, was die Welt außerhalb deiner kleinen Welt so benutzen könnte :)
 
@Fallen][Angel: Hmm, interesantes Beispiel. Grafikarten reicht definitiv eine. Ich nutze auf mehreren System Software wie Vmware, Docker, etc. Da braucht man keine zweite Grafikkarte. Wenn man GPU-Processing machen will, dann macht es auch Sinn eine explizite Grafikkarte zu haben. Aber dann würde ich kein Mini-ITX nutzen, sondern ein besser gekühltes, größeres Gehäuse oder noch eher auf entsprechende, spezielle Systeme umsteigen. Video-Capture macht bei uns schon lange keiner mehr mit speziellen Karten in einem Arbeitsplatz-PC. Das hatten wir früher, aber das hat einen zu eingeschränkten Nutzen bei zu hohen Kosten. Wir nutzen inzwischen externe Lösungen, das was am Markt üblich ist. PCI-SSD hatte ich nie, ich bin von SATA-SSD auf M.2-SSD direkt auf dem Mainboard umgestiegen. Dem gehört auch die Zukunft. Eine 2-Port-Netzwerkkarte braucht man auch nicht, da kann man besser direkt entsprechende Mainboards kaufen. Ich bleibe bei meiner Aussage, dass ein Mini-ITX-Gerät normalerweise nicht mehr als eine Grafikkarte als Karte braucht. Wir betreuen bei Kunden eine vierstellige Zahl Rechner und ich wüsste von keinem solchen System.
 
@Nunk-Junge: Klar, das Beispiel von mir ist sicherlich kein übliches im Alltag. Und sicherlich kann man dies auch nicht mit einem Mini-ITX machen. Meine Antwort zielte nur auf die Frage ab: Was hat man heute noch für zusätzliche Karten in einem System außer einer Grafikkarte.

Und das war ein beispielhaftes exemplarisches Setup.

Noch ein paar kleine Hinweise: Die zweite GPU ist gerade notwendig weil die Windows-VM (was ich nicht erwähnt hatte) eine dedizierte Grafikkarte benötigt.

Die PCIe-SSD ist noch aus einer Zeit, wo es noch gar kein M.2 gab, vor allem nicht im Consumer-Bereich auf Mainboards. Da war die einzige Möglichkeit für viel Speed nur eine PCIe Lösung. Die werfe ich nun aber nicht weg obwohl sie noch gut ist, nur damit man M.2 nutzen kann.

Versuche mal mit einem Consumer-Board zwei 1Gbit NICs und Samba Multi-Channel zu nutzen. Erst einmal wird es für dich schwer überhaupt ein Consumer-Board mit 2 NICs zu finden, dann wirst du mit Realtek, wenn du kein Intel erwischt, Probleme bekommen. Realtek und Samba Multi-Channel vertragen sich aus mir bislang nicht bekannten Gründen jedenfalls so gar nicht. Da kann man nicht den Nutzen der 2 Gbit nutzen sondern hat nur Single-Channel zur Verfügung. Vermute hier das Problem im Chipsatz bzw. Treiber.

Und eine Capture-Card ist meines Wissens in meinem Fall noch immer nötig, wenn ich die Ausgabe der Grafikkarte 1, welche in der Windows VM läuft, auf dem Linux Host, welcher Grafikkarte 2 verwendet, aufzeichnen möchte.

Für Alternativen, welche auch geprüft sind und funktionieren (und nicht irgendwelche halbgaren Vorschläge per Hören-Sagen und "Müsste eigentlich funktionieren") bin ich hier natürlich gerne zu haben ;)
 
@Fallen][Angel: Ok, jetzt können wir uns einig werden: a) spezielle Anwendungen brauchen manchmal spezielle Lösungen und b) ich schmeiße funktiuonierendes Zeug nicht weg, nur weil es etwas neueres gibt. Da bin ich ganz auf Deiner Seite. (Aber im Normalfall braucht ein Mini-ITX nichts außer einer Grafikkarte... ;-)
 
@Fallen][Angel: Ich habe noch nie Samba Multichannel genutzt. Lohnt das überhaupt? Zwar nutzen wir natürlich auch Enterprise Storage Systeme und greifen in der Regel über SMB darauf zu, aber meines Wissens nicht mittels Multichannel. (Ich bin aber auch kein Storage Experte.) Ist der Performance-Gewinn wirklich nennenswert?
 
@Nunk-Junge: Es war Spielerei bei mir. Ob man dies wirklich benötigt, muss man selbst wissen. Braucht man 2 Gbit/s oder reichen einem auch 1 Gbit/s? Natürlich muss das Storage-System das dann auch schreibend und/oder lesend verarbeiten können.

Wenn man viel mit großen Daten arbeitet, dann kann man so etwas schon merken. Betreibst du z.B. Videoschnitt und arbeitest mit 4K Material, dann merkt man so etwas natürlich viel intensiver als wenn man nur ein "normaler" Nutzer ist.

Ich habe zwei Intel Gbit Netzwerk-Karten mit je 2 Ports damals günstig gebraucht bekommen können (zusammen unter 20 Euro) und wollte es mal ausprobieren. Wirklich brauchen? Naja... denke nicht. Es ist jedoch schön, wenn man 250 MB die Sekunde schreiben und lesen kann anstatt nur 125 MB ;)

Das merkt man dann bei großen Dateien schon, ist in den Moment dann schön. Wirklich notwendig, ne. Ob ich bei 60 GB nun 8 oder 4 Minuten warten muss, juckt mich nicht so sehr. Das ist aber persönliche Empfindung dann :)
 
Wieso haben die Dinger nur 2 Jahre Garantie?
Standart ist mittler Weile 3 Jahre - sogar bei Asrock.
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