Karma: GoPro schickt sehr einfach zu fliegende Drohne in die Luft

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Im Grunde hängen die meisten Drohnen-Hersteller eine GoPro unter ihre Flugsysteme, wenn sie ihren Kunden eine hohe Bildqualität bieten wollen. Da dachte man sich bei dem Produzenten der Action-Cams, dass man doch gleich selbst ein Flugsystem auf den Markt bringen könnte. Dieses heißt nun Karma und startete mit einigen Problemen - inzwischen bekommt man hier aber dann doch ein ordentliches Produkt geboten.

Unser Kollege Alexander Böhm hat die Drohne ausprobiert und lernte dabei vor allem die Tatsache zu schätzen, dass sie extrem einfach funktioniert. Auch unerfahrene Piloten dürften mit dem System keine Probleme haben, das richtige Luftbild einzufangen. Ein weiterer Pluspunkt ist der einfache Transport. Das System kann schlicht zusammengeklappt und im mitgelieferten Futteral auf dem Rücken transportiert werden.

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Einige Schwächen

Angesichts der Ausrichtung auf den Einsteiger fragt man sich jedoch, warum GoPro bei der Karma nicht einen besseren beziehungsweise einfacheren Automatik-Modus in die Steuerungs-Software integriert hat. Die entsprechenden Funktionen sind weitaus komplizierter zu finden als bei der Konkurrenz, als auch nicht so gut umgesetzt. Hier könnte man ja aber auch auf Software-Updates hoffen, die das Ganze etwas schicker machen.

Mit einer Akkuladung kann die Karma gut eine viertel Stunde in der Luft bleiben. Die Drohne soll auf bis zu 60 Kilometer pro Stunde beschleunigen können und fliegt so auch gern mal aus dem Sichtbereich heraus. Reißt die Funkverbindung dabei mal ab, muss man lediglich etwa die vorherige Flugrichtung wissen - denn die Drohne bleibt dann einfach an ihrem Ort stehen und man kann ihr hinterherlaufen, bis wieder eine Verbindung besteht.

Die Karma kommt in unterschiedlichen Ausstattungen und Preisen daher und ist eigentlich auf die Verwendung mit der GoPro 5 ausgelegt. Es kann aber auch ein 4er-Modell mit dem passenden Adapter eingesetzt werden.

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Ääähhhh? Warum dreht die nicht bei zunehmend schwächer werden Verbindungssignal ganz ein fach um?
 
GoPro steckt echt in der Zwickmühle. DJI und andere Drohnenhersteller graben denen das Wasser ab.
 
@kffeee: hö? Wasser abgraben?
DJI ist kein Konkurrent... DJI spielt in einer ganz anderen Liega...
=> ich meine ... vergleich mal die "Billig" SPARK...

Qualität, Funktionalität und einfachheit... NICHTS kann die GoPro besser!
=> nur 4k... aber dann holt man eben die Mavic raus!
 
@bear7: Was ich sage stimmt schon. DJI hat bessere Drohnen, die in der Qualität, Handhabe und Funktionalität die teuren Gopro Produkte locker schlagen. Karma sollte gemeinsam mit dem Selfiestick zum Kassenschlager werden, wurde aber eher zum Flop.
Die Absatzzahlen bei Gopro verdeutlichen die Problematik. Fans und Aktionäre sind eher nicht so amused.
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