Intel: "Cherry Trail", Core M & USB 3.0: Stick-PCs mit mehr Power im Hands-On

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Der Halbleiter-Konzern Intel hat auf der Elektronikmesse CES nun die neueste Generation seines durchaus mit einiger Beachtung gewürdigten Compute Sticks vorgestellt. Hier gibt es nun schnellere Prozessoren und auch ein Update der Schnittstellen auf den USB 3.0-Standard, wodurch sich externe Speichermedien wesentlich performanter anbinden lassen.

Die erste Generation des Rechners, der sich hinter dem Formfaktor eines Speicher-Sticks verbarg, war für eine Reihe von Nutzern zwar durchaus interessant, im praktischen Einsatz aber schlicht zu langsam, um einen richtigen Computer ersetzen zu können. Das soll sich nun aber ändern. Denn neben einer Variante mit einem etwas schnelleren Atom-Prozessor kann das System nun auch mit Core M-Prozessoren erworben werden.

Intel Compute Stick der zweiten GenerationIntel Compute Stick der zweiten GenerationIntel Compute Stick der zweiten GenerationIntel Compute Stick der zweiten GenerationIntel Compute Stick der zweiten GenerationIntel Compute Stick der zweiten Generation
Intel Compute Stick der zweiten GenerationIntel Compute Stick der zweiten GenerationIntel Compute Stick der zweiten GenerationIntel Compute Stick der zweiten Generation

In der stärksten Ausführung kommt der Compute Stick so nun mit einem Core M5-Chip daher, dem 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte integrierter Flash zur Seite stehen. Damit braucht sich das kleine System kaum noch hinter den meisten kompakten Notebooks zu verstecken. Der stärkeren Rechenleistung ist es dabei aber auch geschuldet, dass Intel sich Gedanken um die Wärmeentwicklung machen musste. Letztlich entschied man sich dafür, einen kleinen Lüfter einzubauen, um die Hitze aus dem Stick zu bekommen.

Als Schnittstelle für externe Geräte steht wie oben gesagt nun eine USB 3.0-Schnittstelle zur Verfügung. Hinzu kommen zwei weitere USB-Ports am Netzteil des Systems, das ohnehin über ein USB-Kabel mit Strom versorgt wird und so die Datenverbindung auch gleich mit zur Trafo-Einheit durchschleifen kann.

Die Anbindung an einen Fernseher oder Monitor erfolgt wie gehabt über eine HDMI-Schnittstelle. Unterstützt werden dabei Displays mit Auflösungen bis hoch zu UHD beziehungsweise 4K - letzteres natürlich nur bei den stärksten Ausstattungen. Erhältlich sind die Sticks demnächst nicht nur in unterschiedlichen Hardware-Konfigurationen, sondern wahlweise auch mit oder ohne vorinstalliertem Windows 10. Die ersten Compute Sticks sollen noch im ersten Quartal ausgeliefert werden - Preise sind aber derzeit noch nicht kommuniziert worden.
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na super der usb hub zerstört das schlanke design vom stick selbst. Da schließ ich doch lieber nen tablet oder ne xbox an die glotze
 
@cs1005: Es entsteht etwas Kabelsalat, dafür braucht so ein Stick weniger Platz.
Ich frage mich ob es bald möglich sein wird, das ein Stick-PC keine extra Stromversorgung mehr benötigt, sondern den Strom direkt über den USB 3.0 oder USB C Anschluss des Fernsehers bezieht (inkl. Datenübertragung).

Ansonsten macht sich die Xbox One, neben dem spielen, auch super als Multimedia-Receiver. Habe ich als Lösung selbst im Einsatz.
 
@Unglaublich: dafür kostet die xbox auch mehr als eins tick. aber wen man zocken will ist die xbox oder ein PC doch die beste lösung.
 
Wieso wurde dieses Video bzw. diese News hoch gepusht? Das gleiche Video habt ihr heute schonmal gepostet.
 
@Ryou-sama: ja, ich habe dieses Video hochgezogen, weil ich die Bilder eingefügt und aktualisiert habe!
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