In nur 11 Sekunden: Apple-Roboter zerlegt iPhones

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Nach drei Jahren Entwicklungszeit hat Apple den Roboter Liam vorgestellt, der nicht mehr genutzte iPhones in Rekordzeit zerlegen und so kostbare Wertstoffe gewinnen kann. Erstmals zeigte der Konzern den Roboter auf seiner Keynote im Frühling 2016.

Dank 29 Roboterarmen benötigt Liam lediglich elf Sekunden, um ein iPhone komplett zu zerlegen. Apple möchte mit dem neuen Industrieroboter natürlich nicht nur die Umwelt schonen und Kosten sparen, sondern auch an seinem Image als grünes Unternehmen arbeiten.
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Und wieviel kann wieder verwendet werden ? Oder nur Marketing blabla
 
@Lon Star: Jedenfalls nicht weniger als vorher. Natürlich ist es Marketing, aber es machts jetzt auch ned schlimmer?!
 
Das sah so normal aus. So unspektakulär. So vorhersehbar. So gewöhnlich.
3 Jahre, so so...
 
Wie machen dies den andere Unternehmen?
Da wird ja auch Recycelt?!
 
@Edelasos: Da wird nur Recycled. Apple recycled mit Stil....
 
@darius_: Ach soo. Danke :D
 
ein schön zusammengeschnittener werbefilm ohne wiklich zu zeigen wie lange der roboter braucht...toll!!111elf
 
@Blubbsert: Also jetzt sind es insg. 3 Artikel zum Roboter innerhalb 2 Tagen
 
Dieser Roboter, wurde durch die Zusammenarbeit von Google und Microsoft entwickelt.
Oder? ;-)
 
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber: wäre es nicht ein viel cleverer Ansatz seine Geräte von Anfang an so zu bauen, dass sie einfach zu reparieren (und somit auch zu recyclen) sind? Klar können dann nicht mehr so krasse Preise für die Reparatur verlangt werden, wenn jeder Heinz mit nem Lötkolben die Geräte instand setzen kann. Aber geringere Reparaturkosten für den Verbraucher = mehr Reparaturen = weniger Neugeräte ... aber so wichtig ist dieser Umweltschutz dann auch nicht ;D Zumal man keine Ressourcen mehr für Marketingbots raushauen kann :P
 
@ktulu667: Dann müsste man aber zwangsläufig Kompromisse in Design und Technik eingehen.
 
@ktulu667: Den Ansatz gibt es, er wird bislang aber nur wenig verfolgt, aber immerhin gibt es Projekte wie das Fairphone, die mehr auf Nachhaltigkeit setzen. Wären alle Geräte des täglichen Gebrauchs darauf ausgelegt, möglichst lange und zuverlässig zu funktionieren, müssten natürlich auch viel weniger davon produziert werden und neue Geschäftsmodelle wären möglich (z.B. dauerhafte Nutzungsmiete statt ein Gerät kaufen).
 
@Chilla42o: Und wir werden sehen, wie lange das Fairphone damit überlebt. Langlebige Produkte zu produzieren heißt nämlich auch, den Markt zu sättigen und dann keine Geräte mehr zu verkaufen, da die Kunden schon alle bedient sind. Das Funktioniert nicht mit der heutigen Wirtschaftsform. Jedes Gerät/Produkt hat eine bestimmte berechnete Nutzungsdauer, und genau nach dieser soll das Teil am besten zu Staub zerfallen. Autos haben eine Nutzungsdauer von 7 Jahren, Nutzfahrzeuge von 12. Handys max 2 Jahre.
 
@Ex!Li: Ein Produkt herzustellen, welches nicht kaputt geht, ist mit den aktuellen Konsumgewohnheiten nicht vereinbar. Wirtschaftlich würde das durchaus reinpassen, aber wie Du richtig sagst, würde nach der Marktsättigung durch den Vertrieb nur mehr Support / Instandhaltung anstehen, und nur sehr geringe Neuauflagen. Ein Produkt, das nicht kaputt geht, muss auch nicht verkauft werden, sondern könnte immer dem Hersteller gehören und dieser vermietet und verwaltet sie. Das wäre auch der Sinn der Sache, dass weniger am Tag X zu Staub zerfallen müsste.
So gedacht ist es schon ziemlich ironisch, dass ein Unternehmen mit einem Produkt heutzutage nur erfolgreich werden kann, wenn jenes auch rechtzeitig kaputt geht - und zugleich wird sich über "billigen Chinaschrott" ausgelassen.
Damit sich Produkte durchsetzen, die *nie* kaputt werden, sind erstmal eine neue Betrachtungsweise von Produkten und ein bewussterer Umgang mit Dingen des täglichen Gebrauchs notwendig - anders als alles, was wir gewohnt sind.
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