Immer Strom dabei: Reibungselektrizität nutzen

Akku, Strom, Südkorea, Internet of Things, Stromversorgung, Internet der Dinge, Bildschirme, smart devices, Nanogenerator, Energiequelle, Leuchtdioden, triboelektrischer Nanogenerator, Reibungselektrizität, Kim Sang-Woo, Sungkyunkwan, elektrostatische Aufladung, Polymerfilm, Elektrizität, Flüssigkristalldisplays, VTT, Alarmanlagen, Babymonitore, Esa-Matti Sarjanoja, Tiefenkameras, Soledad Peresin Akku, Strom, Südkorea, Internet of Things, Stromversorgung, Internet der Dinge, Bildschirme, smart devices, Nanogenerator, Energiequelle, Leuchtdioden, triboelektrischer Nanogenerator, Reibungselektrizität, Kim Sang-Woo, Sungkyunkwan, elektrostatische Aufladung, Polymerfilm, Elektrizität, Flüssigkristalldisplays, VTT, Alarmanlagen, Babymonitore, Esa-Matti Sarjanoja, Tiefenkameras, Soledad Peresin
Reibungselektrizität nutzen Reibungselektrizität nutzen
Akku leer? Auf den Arm tippen und weiter geht's. Südkoreanische Wissenschaftler haben einen Stoff entwickelt, der in der Lage ist einige Smart Devices zu laden. Nur durch das Antippen des Gewebes - auch tragbarer triboelektrischer Nanogenerator genannt - entsteht eine Reibungselektrizität, mit der beispielsweise Autoschlüssel oder beleuchtete Abzeichen geladen werden können.

Kim Sang-Woo ist Professor an der Sungkyunkwan Universität und erklärt: "Die Menschen versuchen, die elektrostatische Aufladung zu vermeiden und es gibt nur wenige Versuche, sie als Energiequelle zu nutzen. Wir erforschen deshalb, wie man die elektrostatische Aufladung als Energiequelle nutzen kann."

Die mit Silber beschichteten Textilien reiben an einen organischen Polymerfilm. Mit der dadurch entstehenden Elektrizität lassen sich sogar Bildschirme betreiben. Kim Sang-Woo: "Mit dieser Energie können wir Leuchtdioden und Flüssigkristalldisplays, aber auch Geräte mit niedriger Leistung, wie Sensoren, versorgen - ohne eine externe Stromquelle."

Die Entwickler sehen, wie ihr "intelligentes" Gewebe Menschen mit den Produkten des täglichen Lebens verknüpft. Kim Sang-Woo: "Wenn sich das Internet der Dinge weiter entwickelt, könnten Sensoren auch auf der Haut angebracht werden. Der Stoff könnte dann eine unabhängige Stromquelle für diese Sensoren sein." Der bewegliche Stoff ist leichter zu tragen, als eine sperrige Batterie. Damit könnte es schon bald möglich sein, das Smartphone während eines Spaziergangs zu laden.

Von intelligenten Stoffen kommen wir zu intelligenten Sensoren. Der Boden in diesem Flur leuchtet in den Bereichen, in denen er betreten wird. Finnische Erfinder der Firma VTT entwickeln intelligente Sensoren. Sie sind mit der Umgebung verbunden und können Informationen direkt an das Smartphone senden. Damit können sie beispielsweise für Alarmanlagen, Babymonitore oder beleuchtete Leitsysteme genutzt werden. Esa-Matti Sarjanoja ist Entwickler bei VTT.

Er sagt: "Wir sehen hier: Die Menschen werden durch Tiefenkameras erkannt während sie durch den Flur gehen. Mit der Erkennung kontrollieren wir das Licht im Flur, so dass wir die Personen zu ihrem Ziel leiten können." Der Trend die Umgebung mit Smart Devices zu vereinen, auch bekannt als "Internet der Dinge", wächst schnell. Den finnischen Entwicklern zufolge kann die Technologie auch für Sicherheitszwecke genutzt werden. Eine LED-Lampe könnte Einbrecher melden, indem sie die Bewegung von Eindringlingen erfasst und an ein Smartphone sendet. Intelligente Sensoren können zudem in Babymonitore eingesetzt werden.

Ein Prototyp der finnischen Firma sammelt Informationen über die Temperatur, die Atmung und die Nahrungsaufnahme des Kindes und sendet sie an das Smartphone. In einem Land, in dem er normal ist, dass Babys selbst bei Minusgraden draußen schlafen, ist dieses System besonders hilfreich.

Soledad Peresin ist Mutter und von dem System überzeugt: "Ich überwache ihre Temperatur, ihre Körpertemperatur, die Außentemperatur. Falls es einen Temperatursturz gibt, kann ich sie reinholen. Ich bekomme außerdem Informationen darüber, wie sie nuckelt. Wenn man sein Baby gut kennt und das Saugmuster kennt, weiß man dann, wann sie aufwacht." Eine echte Hilfe für Eltern.

Doch damit nicht genug: Die Entwickler haben noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten in der Schublade. So könnten die Sensoren beispielsweise auch für energiesparende Straßenlaternen oder sich selbst dimmende Innenbeleuchtungen verwendet werden.
Dieses Video empfehlen
Kommentieren1
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Gewisse seiten wie p*rnhub sollen ja schon in den erneuerbare Energien Markt einsteigen nach dieser Ankündigung
Kommentar abgeben Netiquette beachten!