INNOROBO: Gipfeltreffen der Roboter

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Beim alljährlichen Gipfeltreffen der künstlichen Intelligenz INNOROBO im französischen Lyon zeigten Roboter aus aller Welt ihr Können: freundlich, praktisch und jederzeit hilfsbereit.

Roboter reagiert auf Stimmungslage

Gut 500 Kreaturen aus 20 Ländern ließen die Arme rudern und die Augen rollen. Etwa Pepper der Begleitroboter, gebaut, um hilfsbedürftige Menschen zu unterhalten. Der niedliche kleine Helfer kann weder putzen noch aufräumen, dafür tanzen und Witze erzählen. Außerdem kann er die Stimmungslage seines Besitzers erkennen und darauf reagieren. Er wurde in Frankreich entwickelt und ist bereits auf dem japanischen Markt erhältlich.

Magalie Cuvier, Aldebaran: "Pepper lebt mit uns, deswegen muss er verstehen können, was um ihn herum geschieht. Und er muss sich anpassen. Die Idee ist, dass er erkennt, ob ich fröhlich oder traurig bin und dementsprechend reagiert."

Für Raunen und Staunen sorgte ein Schweizer Industrieroboter von Stäubli, der Pralinen schneller sortiert, als das menschliche Auge erfassen kann. Und das mit so viel Feingefühl, dass nicht ein Gramm Schokolade verloren geht.

Exoskelette und Kuschelrobben

Das russische Startup-Unternehmen ExoAtlet präsentierte auf der INNOROBO ein Exoskelett, das Menschen mit Lähmungen wieder auf die Beine hilft. Entwickelt wurde es von Studenten der Robotertechnik an der staatlichen Universität Moskaus.

Wohlverdiente Streicheleinheiten gab es schließlich am Stand der japanischen Therapie-Robbe Paro. Das Kuscheltier soll eine beruhigende Wirkung haben und wird in der Altenpflege eingesetzt, hauptsächlich in der Therapie demenzkranker Menschen.
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