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IBM speichert 1 Bit in 12 Atomen

13.01.2012 10:37 Uhr Dauer: 02:54 Minuten

IBM-Forschern ist es gelungen, ein Bit in lediglich zwölf Atomen zu speichern. Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen Speicher, der ähnlich arbeitet, wie aktuelle Festplatten. Die Speicherdichte ist allerdings ungleich höher.

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Moores Gesetz gilt solange weiter bis man die Strukturen nicht mehr kleiner bekommt. Dann muss man stapeln (Sandwich-Chips) oder weiter in die Fläche gehen. Wobei Atomreihenleiter von der Dicke eines Atoms zugleich wahnsinnig kleine Strukturen darstellen würden letztlich, im Vergleich zu dem was heute der Standard ist. Kohlefaserröhrchen sind dagegen vergleichsweise deutlich 'riesig' im Moment. Es geht auch dann nicht mehr kleiner wenn 1 Atom gleich 1 Bit repräsentiert. Die Frage ist ob 1 einzelnes Atom überhaupt ausreicht dieses Bit zu repräsentieren denn dann muss man wenigstens 2 Ladungszustände oder auch Elektronenspins zu unterscheiden hinbekommen. Vielleicht reicht minimal irgendwann auch ein "Atom da" und "Atom nicht da"-Schalter (ähnlich den Löchern bei dotierten Halbleitern) aus. Das andere ist das maximal erreichbare Tempo mit dem Vorgänge von Zustandswechseln ablaufen können. Vielleicht bekommt man mal Supraleiterhin welche bei Raumtemperatur funktionieren. Dann wirds schnell. Prozessoren und Speicher aus solchen Materialien hätten dann eine schier atemberaubende Leistungsfähigkeit im Vergleich zu dem heute üblichen.

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