HySolarKit macht Benziner zum Hybridauto

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Wie lässt sich ein Auto mit Diesel- oder Benzinmotor in ein Hybridfahrzeug verwandeln? Mit hauchdünnen und flexiblen Sonnenkollektoren, die man einfach auf die Kühlerhaube und das Autodach klebt. HySolarKit heißt das System, das Forscher an der Universität im italienischen Salerno entwickelt haben. Die Leistung liegt bei bis zu zwei Kilowatt pro Stunde, das entspricht 25 Prozent des Energiebedarfs im normalen Straßenverkehr.

Sonnenenergie reduziert den Treibstoffverbrauch

Gianfranco Rizzo, Universität Salerno: "Sonnenkollektoren sind revolutionär. Das ist die einzige Art und Weise, Energie direkt in einem kurzen Kreislauf mit der Natur zu nutzen. Das HySolarKit wurde von unserer Forschungsgruppe patentiert und kann bei jedem Fahrzeug mit Frontantrieb angewendet werden, um Treibstoffverbrauch und Abgase zu verringern."

Fahrzeuge mit Vorderradantrieb sind die geeigneten Kandidaten für die Umwandlung zum Hybridfahrzeug. Während der klassische Verbrennungsmotor die Vorderräder bewegt, werden die Hinterräder mit zwei Elektromotoren ausgestattet und mit der Batterie verkabelt.

Weitere Vorteile des Systems

Dario Marra, Universität Salerno: "Das HySolarKit wird rund 3000 Euro kosten. Diese Investition hat sich schon nach drei Jahren ausgezahlt. Das System verbessert außerdem die Leistung und das Fahrverhalten des Autos, beispielsweise beim Beschleunigen, dank des Allradantriebs."

Auch die Brems- und Bewegungsenergie des Fahrzeugs wird in elektrische Energie umgewandelt. Ein weiterer Vorteil der Sonnenkollektoren: Sie funktionieren jederzeit, auch wenn das Auto gerade steht.
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Sonnenkollektoren funktionieren eben nicht jederzeit, denn wenn es dunkel ist, ist Schicht im Schacht.
 
3000euro in 3jahren, na das hat sich aber jemand mal richtig schoen gerechnet xD 2kwh bei welcher geschwindigkeit? Selbst die einfachsten elektroeimer wie nixssan leaf oder renault zoe brauchen rund 20kwh auf 100km, wir reden also von 10% unter optimalen bedingungen, nachts bringt das ganze garnichts. Gehen wir mal von guten 5% erparnis aus, sind bei einem modernen Fahrzeug mit 6l verbrauch dann rund 300ml auf 100km also rund 40cent... respekt. Spinnt man dass nun weiter muss man die kiste ca 750000km fahren um die 3000 euro wieder reinzubekommen....
 
@Cosmic7110: Wer kauft ein modernes Auto ohne Hybrid. Wenn er das dann eh auf Hybrid umbaut?
 
ich bin zwar kein fachmann aber müsste das auto nicht neu getüvt oder gar neu zugelassen werden bei einer so weitreichenden Veränderung?

Wie kann man den aus einem frontantriebler einen allrad fahrzeug machen? da gehört doch eine anständige regelung dazu oder nicht? ist die fahrzeug Batterie groß genug um die engerie zu speichern?
 
@koroo: Wenn du eine Werkstatt gefunden hast die dir das Kitt für gutes Geld einbaut,bekommst du neue Hinterräder mit Motor,dazu ne 2.Batterie und natürlich den Kleinkram wie ne Regelung dazu. Ich könnte mir allerdings vorstellen das nicht jede Werkstatt den Einbau mal eben schnell macht,da kommen also noch mehr kosten dazu ...
 
Die aufgeklebten Solarzellen sehen irgendwie eher nicht wie High-Tech aus. ;-)
 
@der_ingo: Vorallem frage ich mich wie diese Zellen 2KW die Stunde bereit stellen sollen.
Ich habe auf meinem ollen Kahn 2 Schwarze monokristaline Panelen drauf die damals das teuerste und beste war was es zu Kaufen gab. Und selbst mit diesen Zellen käme ich nie auf diese 2KW/h ^^
 
@mickythebeagle: Was du meinst ist eigentlich 2KWh/h. Das h kürzt sich weg, also haben die Solarzellen eine Leistung von 2KW. Wie lange die in Betrieb sind spielt für die Leistung keine Rolle. Es sei denn man will die Energie bzw. Arbeit messen. Dann wäre KWh richtig. Ist im Artikel auch schon falsch.
 
Ich bin kein Physiker und leider fehlt mir hier der Bezug zu bekannten Größen. 2 kWH die 25% des Bedarfs im normalen Straßenverkehr decken klingt irgendwie arg utopisch. Allerdings entspricht 1 Liter Benzin wohl 10 kWh - das wären dann die 100%. Mit einem Liter Benzin kann ich im Stadtverkehr vermutlich 10 km zurücklegen. Autos mit geringerem Verbrauch kommen zwar weiter, aber bei den aktuellen Preisen für Benzin und Autogas rechnet man bei 5-Liter-Wagen etwas genauer nach, ob sich die 3.000 Euro Investition lohnen. Ich spare ja nur 25%.

Also kombiniert man die Photovoltaik gleich noch mit einer Rekuperationsanlage. Das wird noch etwas teurer, aber die Effizienz steigt. Wobei ich bezweifel', dass man solche Anlagen nachrüsten kann.

#Gedanken-Die-Man- In-So-Einem-Beitrag-Erwartet
 
Kann mir nicht vorstellen, dass man in ein modernes Auto mit allen seinen Sensoren und Assistenten wie ESP usw. mal eben zwei von der KFZ Elektronik und Sensorik komplett unabhängige Motoren integrieren kann. Das kann doch nur schiefgehen.
 
Was für ein Schwachsinn.
Was soll das denn für ein Hybridauto sein. Ich bezweifel mal das die Elektromotörschen die man zusätzlich hinten irgendwie an die Achse montieren soll stark genug sind um das Auto von eigener Kraft zum rollen geschweige denn zum fahren zu bringen.
Beim Punto mit einer Verbundlenkerachse wäre das eventuell machbar mit den Elektomotoren an der Hinterachse, aber doch nicht bei Achsen die mehrere bewegliche Lenker haben.
Das Projekt ist doch totaler nonsense.
Die Räder bei dem Punto stehen auch viel zu weit raus. Dann müssen wohl auch noch die Kotflügel gebörtelt werden.
Die Bremsscheiben sind direckt in dieser riesen Trommel verbaut, was bedeutet wenn die scheibe verschleißt muss man irgendwo diese extra angefertigten Scheiben kaufen.
 
Wenn mein Auto angenommen 6 Liter im Durchschnitt je 100km nimmt, der aktuell ca. 7,50€ bis 8€ kostet, müsste ich in den drei Jahren schon mal 37500km fahren, um überhaupt auf 3000€ Benzin zu kommen, das man einsparen könnte. Da dieses System aber nur ein Viertel des Energiebedarfs decken soll/kann, wäre man bei der vierfachen Strecke von 150000km angelangt. Und 50000km Fahrleistung pro Jahr dürfte für mind. 95% aller Autofahrer vollkommen unrealistisch sein, das wäre eher was für LKWs, Transporter oder Taxen.

Was ich aber noch dreister finde: Zu verschweigen, dass das System so, wie es jetzt aussieht, zumindest in Deutschland nie zugelassen werden kann. Sieht man sich mal das Video an, stehen die Hinterräder deutlich aus dem Radkasten. Was in Deutschland schon mal nicht zugelassen ist und die Fahrzeugbreite erhöht. "Verbesserungen im Fahrverhalten" sollte man erstmal bei einem Vergleich der unterschiedlichen Spurweite untersuchen.

Nicht gerade die elleganteste Lösung, seinen Elektromotor so dort rein zu quetschen.
 
Also jetzt mal ganz ehrlich. Wir leben im absoluten High-Tech-Alter, es kann mir niemand erzählen das bis jetzt noch niemand auf diese Idee gekommen ist Solarzellen aufs Auto zu klatschen. Das ist doch wohl das nahe liegend. Ich würde mir sofort ein Elektroauto kaufen, wenn 1. Die nicht so unverschämt teuer wären und 2. ich vor meiner Wohnungstür und unterwegs problemlos laden könnte. So wie es im Moment ist, hat das keinen Sinn und wir werden noch in 20 Jahren vergiften. Wieso bringt man nicht endlich flächendeckend auf jedes Dach Solarzellen an und nutzt die Straßenbeleuchtung endlich als Ladestationen. Die Verkabelung ist doch da, man muss es nur wollen.
 
@Pia-Nist: Naja, das Straßenlaternennetz ist nicht unbedingt stark genug um E-Autos aufzuladen. Vor allen nachts wenn sich die meisten Fahrzeuge aufladen brennen zusätzlich noch die Straßenlaternen, keine gute konstellation.
 
@X2-3800: Man muss lediglich die Energiefressenden Leuchtmittel mit LED Leuchtmittel tauschen und schon kann man die überschüssige Energie fürs Laden nutzen.
 
@Pia-Nist: Und dann braucht man wieder teure Gaskraftwerke, weil man die Leistungspitzen im Stromnetz nicht abfangen kann. Die älteren Lampen verbrauchen zumindest konstant viel ;)
 
@Pia-Nist: Sagen wir es mal so, ich nehme an, dass es die Idee schon gibt. Auch bei den großen (deutschen) Automobilkonzernen. Die werden die Idee aufgrund des Wirkungsgrades etc fallen gelassen haben, weil die keinerlei Interesse daran haben, nachträglich etwas zu verbauen.

Aufgrund des Wirkungsgrades/der Amortisation ist ein neuer Hybrid wohl auch besser.
 
@Pia-Nist: Naja von wegen vergiften Solarzellen sind in 20 Jahren nach der Herstellung soweit das sie das Co2 Kompensiert haben! Bei der Herstellung der Solarzellen entsteht extrem viel Co2 das es eben erst nach 20 Jahre auf dem Gleichen Stand ist... Und Heutige TOP Solarzellen haben eine Lebensdauer von 20-25 Jahren... Damit ist es ein Ziemliches Nullsummenspiel! Man verlagert das Co2 nur...
 
Die Leistung bringen die paar Solarzellen selbst bei voller Sonneneinstrahlung niemals zustande! Eine normal große Solaranlage auf einem Einfamilienhaus bringt vieleicht 5kwh am ganzen Tag zustande, wie kann dann eine weniger als 1/4 große Solarfläche 2kwh in einer Stunde zusammenbringen?
Eventuell zusammen mit der Bremsenergierückgewinnung aber allein, niemals!
Der Beitrag der Solarzellen dürfte minimal sein, am meisten bringt die Rückgewinnung, nur wer will sich schon Solarzellen auf den Lack kleben? Da müssten schon sämtliche Karosserieteile von Haus aus, aus Rahmen mit integrierten Solarzellen bestehen.
 
Wie kann man ohne bekannte Fahrleistung im Jahr voraus sagen wann sich der Kit bezahlt macht?
 
Nicht, dass es nicht eine interessante Idee ist. ABER: Was wiegt denn der Akku? Oder ist das nur ein großer Kondensator, der eher wenig speichert, wenig wiegt, aber ausreichend zum Rekuperieren ist?

Außerdem: hat die e-Motorleistung die 2kw? Oder die Solarpanels? Oder (weil im Artikel noch h dazukommt, zwar fälschlicherweise "pro" aber egal) beziehen sich die 2kwh auf den Akku (nur da macht h Sinn)? Wenn der Motor mehr als 2kw (2.7 PS -.-) hätte, wäre das vor allem für kleine Fahrzeuge interessant.

Ich würde die Solarzellen auch bei einem bestehenden Hybridsystem begrüßen. Wobei ich eher in die Richtung tendiere, dass das Hybridsystem eher von der Bremsenergie lebt, als von der Sonne. Mal kurz an der Ampel anhalten und dann losfahren. Ein Hybridsystem ist für sowas quasi perfekt.
 
@NewsLeser: "Wenn der Motor mehr als 2kw (2.7 PS -.-) hätte, wäre das vor allem für kleine Fahrzeuge interessant"

Das müssen dann aber schon sehr kleine Autos sein, damit sich das irgendwie auswirkt.

Ok ich will nicht von der Mercedes E-Klasse ausgehen (Benziner, mindestens 100kW= 136 PS oder so), aber selbst bei einer Blechbüchse von nur 50 PS (keine Ahnung was so ein E-Auto leistet) sind wir dann gerade mal bei 5 % der Leistung, das reicht ja gerade für die Klimaanlage und Bordelektronik?!
 
@rallef: Ja genau, eigentlich meinte ich das so :D Hab ich nicht ausreichend genug unterstrichen. Also wenn der Motor MEHR als 2kw HÄTTE, würde das erst interessanter werden. Also ich meinte jetzt nicht 2.1 würde schon interessant werden, sondern dass 2kw eher total wenig ist und im Prinzip fast nix bringt.

Allerdings muss das ganze auch anders sehen. 50 PS Kleinwagen, der braucht nicht die ganzen 50 PS, um zum Beispiel loszufahren. Meist ist das ein Benziner, der sowieso erst im oberen Bereich der Drehzahl seine höchste Leistung hat. Beim Anfahren hat man so ca. 30% davon, also 16 PS. Und 2.7 PS von 16 PS wären ja schon ~17%. Kann mir vorstellen, dass man das schon spürt. Wenn ich mir vorstelle, mein Auto hätte 17% mehr PS, dann wären das 77 PS mehr.

Unterm Strich und nach einiger Zeit zum Nachdenken würde ich jetzt erstmal abwarten, was daraus wird. Und nicht jetzt schon das System schlecht reden. Rekuperation zum Nachrüsten finde ich generell eine gute Idee :) Allerdings die Solarzellen gefallen mir nicht so. Das müsste man schon ein Solar-Auto-Lack erfinden, so dass die Karosserie selbst die Sonnenenergie in e-Energie umsetzen kann.
 
wie genau würde sich da der rein mechanische an/abtrieb gestalten?

Reibrad am Reifen?

april, april
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