Honda präsentiert selbststabilisierendes Motorrad

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Der japanische Hersteller Honda hatte in diesem Jahr auf der CES in Las Vegas eine neue Technologie für Motorräder vorgestellt: Der Riding Assist stabilisiert Motorräder selbstständig, sodass diese nicht umkippen.

Möglich machen dies winzige Motoren, die das Vorderrad des Bikes in Balance halten. Im Stand oder beim langsamen Fahren kann dieses somit nicht mehr umkippen. Wie im Video zu sehen ist, kann ein mit der Technik ausgestattetes Motorrad sogar ohne Fahrer rollen.

Ob es der Riding Assist in Zukunft aber in die Serienproduktion schafft, bleibt abzuwarten.

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Wem bei Langsamfahrt oder im Stand das Motorrad umkippt, der sollte besser Auto fahren, statt sich mit teurer Technik weiterhelfen.
 
@webmantz: Nanana - das is schon ein cooles Feature bitte ;-)
Ich find's toll
 
@Zonediver: Ich finde es gar nicht toll. Zum einen, darf mein Motorrad mich nicht mal den Bruchteil einer Sekunde daran hindern, einen Schlenker zu fahren, z.B. um einem Gegenstand auszuweichen, nur weil es denkt, es sollte mal gegenlenken um nicht umzufallen.
Noch viel wichtiger: wer es nicht schafft, sein Motorrad umfallfrei auch langsam zu fahren, der gehört wahrlich nicht mit so einem Teil auf die Straße.
 
@webmantz: ich denke mal es geht hier weniger um langsam fahren als um Geschichten wie rangieren etc. Und da finde ich es als Motorrad Fahrer sinnvoll. Vorallem wiegt meine Maschine locker mal 230 kg ohne Sozius. Wenn man da mal langsam eine enge Kurve mit Sozius fahren muss wäre das eine echte Erleichterung.
 
@xerex.exe: Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber wenn Du beim Kurvenfahren mit Sozius eine technische Erleichterung brauchst, dann hast Du wohl definitiv das falsche Motorrad.
 
@webmantz: hab ich gesagt ich brauche es unbedingt weil ich es sonst nicht schaffen würde? NEIN! Aber warum soll man sich das Leben nicht leichter machen ?
 
@xerex.exe: Weil das Problem schlicht und ergreifend nicht existiert. Langsam fahren, auch um Kurven, ist mit einem Motorrad nicht problematisch oder schwer. Da gibt es nichts zu erleichtern. Wenn doch, dann liegt das Problem beim Fahrer ... dann hilft nur üben, am besten auf abgesperrten Gelände.
 
@webmantz: kleines Beispiel... letztens aufn fahrsicherheitstraining vom adac. Man hatte ein Tor wo man reingefahren ist und ein Quadrat in dem man drin bleiben sollte. Relativ eng gesteckt. Viele sind Grad so durch gekommen. Ich sag auch dazu das Training war für mich eigentlich zu leicht da ich zu erfahren bin. Ich bin anstatt neben dem Tor wieder raus zu fahren wie beabsichtigt , durch das einfahrtstor wieder raus. Also auf gut deutsch war ich so gut dass ich den Kreis deutlich enger ziehen konnte wie beabsichtigt. Und alles unter langsam fahren .
 
@xerex.exe: Ist doch gut, wenn Du Dein Bike beherrscht. Warum also so ein System, das Du ganz offensichtlich nicht brauchst? Damit auch Leute, die ein Motorrad nicht beherrschen endlich endlich auf die Sau rauslassen können?
 
@webmantz: das gibt's ja jetzt schon zur genüge ... Für mich geht es wie gesagt um die Erleichterung beim schieben etc
 
@webmantz: ich kann mir nicht vorstellen, dass es beim fahren sonderlich anders ist als der Laneassist bei Mercedes, VW & Co... ist. Dort bist du auch der Herr und wenn du lenkst lenkst du ganz alleine... aber wenn du nicht lenkst dann "hilft" es halt n bisschen nach...

Technik is iwie geil... unnötig, aber geil :)
 
@baeri: Wenn Du Dir den Unterschied bezüglich eines Zweirades und eines Autos nicht vorstellen kannst, dann fährst Du ganz offensichtlich nicht Motorrad.
 
@webmantz: stimmt ... bin echt kein Motorradfahrer...

Aber ich kann mir sehr wohl vorstellen dass die Technik es möglich macht zu erkennen ob der Fahrer jetzt lenkt oder obs wohl Sinnvoller wäre dass die Technik mal hilft!
> hier geht es ja nicht darum ein Motorrad zu bauen das in keinem Fall umfallen oder falsch fahren kann... sondern lediglich eine Unterstützende Funktion! <- wie beim Auto... wenn ich in einer 15° Kurve nix mach, lenkt mein Auto sauber rum... wenn ich in den Graben fahren will, merk ich noch nicht mal dass mein Auto eigentlich anders wollen würde... <- wieso sollte das beim Motorrad anders sein?
 
@baeri: Lern am besten Motorrad fahren, dann wirst Du es schnell merken. Mal so als Anregung: um mit einem Motorrad eine Kurve zu fahren, lenkt man nicht in die Richtung der Kurve. Man lenkt im Gegenteil ganz leicht in die Gegenrichtung. Dadurch bekommt man Schräglage in Richtung der Kurveninnenseite. Erst dann wird "mitgelenkt" ... also in Richtung Kurve, um nicht aus der Spur zu geraten. Das ganze passiert eher unbewusst, übrigens auch beim Fahrrad.
Tatsächlich aber, ist es die Schräglage, die Dich eine Kurve fahren lässt, nicht das lenken. Und jetzt kommt eine System dazu, dass vom Prinzip her die Schräglage korrigiert. Merkst Du was? Das System wird natürlich merken, wenn Du tatsächlich eine Kurve fahren willst, und dann das Gegenlenken unterlassen. Aber selbst die schnellste Elektronik braucht hier einen kurzen Moment. Im Falle eine Ausweichens kann aber dieser Moment schon zu viel sein.
 
@webmantz: Das ist natürlich nur in unterer Schrittgeschwindigkeit aktiv. Du glaubst Honda, die seit vielen Jahrzehnten Zweiräder bauen, würden dem Fahrzeug Agilität rauben? Deine Ausführungen sind unnötig
 
@webmantz: so ein QUATSCH...

1. Momente in der Elektronik sind ein vielfaches schneller als die Menschlichen Nervensysteme!
2. nur weil ich kein Motorradfahrer bin, kenne ich die Theorie!
3. wie schon vorher erklärt geht es hier nicht um die Lenkbewegung welche DU ausführst sondern um die Lenkbewegung die du nicht ausführst! d.h. schon lange bevor du anfängst die Kurve WIRKLICH zu fahren weiß die Elektronik das, weil du schon lange vor der kurve als Motorradfahrer drauf vorbereitest... mit lange meine ich im übrigen 20cm Fahrstrecke bei 100kmh reichen da, technisch gesehen, völlig! <- und nein,... kein Motorradfahrer hat noch nie auch nur annähernd so schnell reagiert...

aber um zurück zum Thema zu kommen... darum geht es nicht! Es geht darum wenn du dein Moped aus der Garage holst oder es mal wo auf nen Hof stellst... und nicht wenn du mit 300 Sachen irgendwelche Stunts machst!

> Das mit gegenlenken um in die kurve zu fahren glaubst auch nur du oder??? soviel Physik und Mathematik kann ich auch noch um zu wissen, dass das so nicht klappt... Was du meinst, ist, dass man DEUTLICH weniger lenkt als man "liegt" ...
"Gegenlenken" kommt erst beim Driften ins spiel... und da ist es beim Auto auch nicht anders...

und noch was... es ist im Übrigen nur ein EINMALIGER Knopfdruck und das System ist für immer aus ^^ ... wenn einem der Knopfdruck zu viel ist, kauft man sich die Technik einfach nicht...
 
@webmantz: du hast das offenbar nicht verstanden...
 
@webmantz: das "gefährliste" sind nunmal das stehen und langsame fahren, habe meine Maschine auch schon mal abgelegt, weill der Seitenständer oben war und nicht unten *grhhh*, das passiert jeden mal
 
@Lon Star: Ok, im Stand und beim Schieben darf sowas gerne sein, auch wenn ich es nicht brauche. Aber ich bleibe dabei: sowie gefahren wird, egal wie langsam, hat sowas in einem Motorrad nichts zu suchen. Und wem es wirklich so schwer fällt, sein Motorrad in Schrittgeschwindigkeit zu fahren, der hat ja immer noch zwei Beine, eines rechts und eines links vom Motorrad.
Zum "Ablegen weg. Seitenständer": nein, das passiert nicht jedem mal. Ist mir in 30 Jahren Motorradpraxis noch nicht passiert, und auch keinem meiner Bekannten/Verwandten. Immerhin ist es aber eine Situation, wo man nur seinem Geldbeutel schadet, und nicht jemand anderem. Daher wäre ich ja auch mit einer techn. Hilfe in dieser Situation einverstanden.
 
@webmantz: naja, wenn das Ding fährt kann es durch die Pendel Bewegung quasi nicht umfallen.
 
@webmantz: Meistens kippt man vor einer Ampel oder wenn man in einer Schräglage parkieren möchte (über Bordstein bei Fussgängerzone Nähe Parkplatz, Parkplatz mit % Steigung)
 
@webmantz: also ich hab schon mal gesehen, wie so ein heini vor mir an der roten ampel mit einer goldwing vor mir umgekippt ist. noch witziger war, dass er das viech nicht mehr hochbekommen hat
 
@palim: Logisch. Wie willste die Einbauküche auch allein wieder hochwuppen? Keine Chance.
 
Also bitte, jetzt vernichten sie mit ihrem autonomen und "der Mensch ist zu dumm zu allem"-Wahn auch noch die Motorradwelt?

Wer so etwas benötigt, sollte die Finger von einem Motorrad lassen. Immerhin ist es das letzte Fünkchen Freiheit und Spaß, welches von vielen als Hobby gesehen wird.

Aber gut, wenn man die politische Entwicklung ansieht, dann sind Motorrad- und Autofahrer ja nur noch die Hassobjekte.
Sieht man ja an dem Euro 4 Wahn für Motorräder. Da werden pro Jahr gerade mal hundert Stück verkauft,
und an diesen rüttelt man mit aller Macht rum.
Da braucht es eine übertrieben gesagt 40 kg Auspuffanlage, diverse Filter usw. usw. und die Kosten für diese Entwicklungen schnellen in die Höhe.
Alleine 2016 sind deswegen zig Modelle einfach eingestampft worden und die verbliebenen wurden wieder um 1.000 - 2.000 Euro teurer.
 
@andi1983: Wenn der Horizont begrenzt und die Ignoranz überdimensioniert.

Vielleicht eine gute Hilfe für einen verkrüppelten ehemaligen Biker, der eben nicht mehr alles machen kann.

Aber nein, erst auf seine Bedürfnisse schauen *Mein!Meins!Meins!*

Eins sollte jedem Biker klar sein. Die Bedeutung von Motorrädern in der Gesellschaft tendiert gegen Null, daher muss darauf keine Rücksicht genommen werden.
Kaufen Sie sich halt ein paar alte Motorräder auf Reserve und der Rest fährt halt Elektro, dann sieht und hört man auch die Freiheit auf zwei Rädern.
 
@Timmy_O: Nein ich schaue nicht nur auf mich.

Aber unsere Gesellschaft und Politik besteht nur noch aus Verboten.

Wenn die Technik einmal da ist, dann werden so Neunmalkluge auf die Idee kommen, dass es natürlich dann jedem aufgezwungen werden muss, weil es ja viel viel sicherer und besser ist.

Eine handvoll Personen bestimmt immer über Millionen von Menschen.

Gleiches mit autonomen Fahrzeugen. Die Befürworter sagten auch, dass man sich ja entscheiden kann und es ja so super ist, für Leute mit Behinderung, oder Ältere, damit sie mobil bleiben können.
Und jetzt? Ist es natürlich schon im Gespräch, dass man ab einem bestimmten Jahr keine anderen Fahrzeuge dann mehr erlaubt.

Der Mensch darf in Zukunft nichts mehr selbst entscheiden, sondern nur noch Dinge nutzen, welche vom großen System (Unternehmen+Politik) vorgegeben werden.

Wenn du so eine Welt willst, bitte. Ich nicht.
 
@andi1983: Leider läuft das Video bei mir nicht, ich habe nur den Artikel gelesen. Wird da das autonome Fahren als Hauptziel genannt?

Das Schlüsselwort im Artikel lautet "Hilfe". Hilfe dem, der Hilfe braucht und nicht, wer Hilfe braucht soll es lieber lassen.

Ich bringe aber auch gern ein Pro für das autonome Fahren bei Motorrädern.

"Sollte aus welchen Gründen auch immer, der Fahrer nicht in der Lage sein aktiv in das Geschehen einzugreifen, bringt das Motorrad einen sicher zum Stehen oder sogar in das nächste Krankenhaus." :-)

Ob man jetzt bei der beschriebenen Funktion, Angst haben muss, dass der Fahrer entmündigt wird, lasse ich mal außen vor, aber wenn Sie, nur Sie ganz allein, hier und jetzt die Entscheidung hätten, die gesamte Mobilität zu automatisieren und damit die Todesopfer im Verkehr auf null zu senken oder lieber 10.000 Menschen pro Jahr opfern wollen um frei am Gashahn zu drehen, wofür würden Sie sich entscheiden? Oder ist Ihre Letzter Satz schon die Antwort.
 
@Timmy_O: Da ich zu den Menschen gehörte, die akzeptieren, dass der Tod zum Leben gehört, bin ich lieber ein frei denkender und handelnder Mensch, als mich durch Maschinen und Elektronik in den Glaskasten zu setzen lassen.

Und gegen 0 wird es auch mit dem autonomen Fahren nicht gehen, weil es immer Situationen gibt, bei der auch die Maschine nichts mehr machen kann.
Beispiel Radfahrer und Fußgänger, welche über die Straße huschen.
Auch hier könnte der Bremsweg dann zu lange sein.

Und in Deutschland sind es im Schnitt 3.400 Menschen. Ja jeder Tote ist einer zuviel, aber deswegen muss man nicht durchdrehen.

Wo geht es dann weiter?

Die meisten Todesfälle gibt es bei Haushaltsunfällen. Darf man dann in Zukunft auch nicht mehr selbst in den Keller gehen, weil man ausrutschen könnte und sich das Genick brechen könnte?
Wird man dann von einem Roboter auf den Arm genommen?

Wie gesagt, in letzter Zeit wird es einfach nur noch übertrieben. Der Mensch von heute akzeptiert den Tod nicht mehr und ist dann umso geschockter, wenn er da ist.
Und lustigerweise schreit jeder rum, dass die Menschen zu alt werden und die Sozialsysteme das nicht mehr mitmachen.
 
und schon sind die Razorback-Killerkommandos von Daniel Suarez - Darknet real... naja lang hat's ja nicht gedauert.
 
Ist doch geil...an der Ampel mal eben den Fahrradkurier neben dir verblüffen, der auf seinem Rad balanciert. Und dann noch die Arme weg vom Lenker :-)
Dessen Gesichtsausdruck möchte ich sehen :-)
Sollte aber deaktivierbar sein.
 
also eine auto-einpark-funktion wäre auch toll :D
 
@palim: Hol dir ne Gold Wing, die hat sowas bestimmt... Da kannste dir derweilen sogar im Untergeschoss noch nen Kaffee aufsetzen.
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