Hi-Tech Fashion: Mode und Technologie

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Im "Magic Mirror" kann man jede Art von Mode virtuell anprobieren. Doch die intelligente Umkleidekabine ist keine völlig neue Technologie. Vor kurzem in Israel bei der Fashion Tech waren dagegen viele neue Mode-Technologie-Trends zu sehen.

Mode und Technologie treffen aufeinander

Die Veranstaltung brachte Technologie-Startups mit der Modebranche zusammen und zeigte, wie nahe Mode und Technologie beieinander liegen können. Es gab hier einige Demonstrationen, unter anderem tragbarer Geräte. Die Veranstalterin der Fashion Tech, Yael Kochman, sagte, das Ziel der Messe sei es, die beiden sehr unterschiedlichen Welten der Mode und der Technologie zusammenzubringen:

"Die Startups hier beweisen, dass die Technologie die Art und Weise, wie Menschen Mode konsumieren, verändern kann, egal ob online oder im Laden in der Realität. Denn auch hier kann man eine vielschichtige Erfahrung anbieten und den Online- und Offline-Modus zusammenbringen."

Software hilft beim Unterwäschekauf

Das Unternehmen Infime zum Beispiel hat eine Applikation entwickelt, die den Konsumenten dabei helfen soll, die perfekt sitzende Unterwäsche zu kaufen. Sie vermisst den Körper in 3D, damit jeder Unterwäsche kaufen kann, ohne sie vorher anprobieren zu müssen. Michael Litvin, der Gründer von Infime erklärt: "Wir ermöglichen die Visualisierung der 3D-Körper, das 3D-Modell des Körpers eines Kunden, durch die Eingabe von dessen Körpermaßen. Das kann entweder online in einem Online-Shop geschehen oder in einem wirklichen Geschäft, indem dort der QR-Code eines Produktes gescannt wird, um zu sehen, wie es passt."

Und die Zukunft der Mode liegt vielleicht hier: im 3D-Drucker. Tatsächlich hält die 3D-Drucktechnologie langsam Einstand in die Welt der Mode. Bald könnten wir vielleicht speziell für uns auf Knopfdruck gemachte, perfekt sitzende Kleider und Schuhe tragen.
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Für die Frau wird dann automatisch der BH aufgepumpt.
Je nach Stimmungslage und Selbstwertgefühl versteht sich.
Beim Mann geht das natürlich auch...

Nichts als heiße Luft ist es dann letztlich aber doch.
 
Die 3D Drucker Geschichte könnte in der Tat durchaus noch interessant werden.
Nur müsste man das mit den Maßen einfacher machen (durch scannen oder so was), als selbst auszumessen und die Maße dann einzutippen. Dann wählt man wie enganliegend das werden soll und hat was man möchte.

Könnte durchaus was werden, wenn man bedenkt, wozu 3D Drucker schon benutzt wurden - sofern sich das preislich rentiert.
 
@Tical2k: Schöne neue 100% Plastik-Kleidung.
 
@Shiranai: 3D Drucker verarbeiten ja nicht nur Plastik.
Essen lässt sich drucken, ebenso wie Wolle und andere Stoffe.
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