Hewlett-Packards Klein-PC "Stream Mini" in die Hand genommen

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Auf der Elektronikmesse CES bestand auch Gelegenheit, den kommenden Hewlett-Packard-PC "Stream Mini" aus der Nähe zu betrachten. Wir haben diese Gelegenheit genutzt, um euch im Video einen Eindruck von dem Gerät zu geben, das vor allem als Streaming-Maschine fürs Wohnzimmer gedacht ist - bei Bedarf aber auch zu anderen Zwecken eingesetzt werden kann.

HP Stream mini und Pavilion miniHP Stream mini und Pavilion miniHP Stream mini und Pavilion miniHP Stream mini und Pavilion miniHP Stream mini und Pavilion miniHP Stream mini und Pavilion mini

Lediglich 32 Gigabyte Flash-Speicher sind in dem System verbaut. Dies zeigt bereits, dass der Stream Mini schlicht nicht dafür gedacht ist, dass die Anwender auf ihm größere Datenmengen speichern. Der Platz reicht aber durchaus für das Windows-Betriebssystem und verschiedene Anwendungen aus. Daten und Inhalte sollen hingegen aus der Cloud kommen, denn das Konzept besteht darin, hier einen Windows-basierten Konkurrenten zu den Chrome-Desktops bereitzustellen.

Den Kern des Systems bildet ein Intel Celeron 2957U-Prozessor mit 1,4 Gigahertz Taktfrequenz, dem 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Dies genügt, um beispielsweise auch hochauslösende Videos aus dem Netz zu streamen und auf einem Fernseher wiederzugeben. Entsprechend gehören HDMI-Anschluss und ein DisplayPort zur Ausstattung.

Wer doch größere Datenmengen lokal vorhalten will oder das System als Medien-Server für seine Filmesammlung einsetzt, kann dies durchaus tun. Immerhin vier USB 3.0-Anschlüsse sorgen dafür, dass mehrere externe Medien über schnelle Verbindungen an den Rechner angebunden werden können. Hinzu kommt ein Ethernet-Port für schnelles Netzwerken mit Kabeln. Alternativ lassen sich hier aber natürlich auch WLAN und Bluetooth nutzen.

Damit Anwender auch ohne externe Speichersysteme ausreichend Platz für ihre Daten erhalten, werden 200 Gigabyte Speicherplatz auf Microsofts Cloud-Dienst OneDrive bereitgestellt. Dieser kann allerdings nur für zwei Jahre nach der ersten Inbetriebnahme kostenlos genutzt werden. Als Betriebssystem kommt auf dem Stream Mini Windows 8.1 zum Einsatz. Wann das Gerät konkret verfügbar sein wird, ist noch unklar. HP nannte für die USA einen Preis von 179,99 Dollar.
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"in die Hand genommen", "hands-on"... Was denn nun, liebe Winfuture-Autoren? Das Gerät schaut interessant aus. Mal sehen, wie es sich in ersten Tests schlagen wird. Preislich ok, finde ich.
 
Der Celeron hat keine BayTrail Kerne, sondern basiert auf zwei Haswell Kernen, daher auch die aktive Kühlung. Da hast du dich etwas vertan. ;-)
 
Interessant vor allem deshalb, weil im Gegensatz zum NUC bereits ein Windows Installiert ist.
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