Haier Chromebooks: 150-Dollar-Notebooks mit Google Chrome OS im Hands-On

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Mit Hisense und Haier haben kürzlich zwei chinesische Hersteller eigene Chromebooks auf den Markt gebracht. In den USA sind die Geräte schon jetzt erhältlich, die sich vor allem durch extrem niedrige Preise auszeichnen, denn sie sind für nur 149 Dollar zu haben. Bald dürften die Preise noch einmal weiter fallen - Grund genug für uns, während der Computex 2015 einen kurzen Blick auf die zwei Varianten des Haier Chromebooks zu werfen.

Haier bietet mit dem HR116E und dem HR116R gleich zwei Varianten seines technisch eigentlich baugleichen Chromebooks an. Der Unterschied besteht beim "E"-Modell in der Ausrichtung auf den Bildungsmarkt, was unter anderem für die Integration eines Tragegriffs und ein auf Widerstandsfähigkeit getrimmtes Gehäuse sorgt. Damit soll das Haier Chromeook im Schulalltag auch Stürze ohne weiteres überstehen. Beim Schwestermodell Haier Chromebook HR116R kommt hingegen ein auf Endkundenfreundlichkeit getrimmtes Gehäuse zum Einsatz, bei dem leider die Handballenauflage vollständig glänzend ausgeführt ist - und somit extrem anfällig für Kratzer oder zumindest massenhaft Fingerabdrücke.

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Unter der Haube steckt hier jeweils der Rockchip RK3288, ein bis zu 1,8 Gigahertz schneller, vierkerniger ARM-SoC, dessen Leistung für die im Web und mit Googles Web-Apps zu erledigenden Aufgaben sicherlich ausreichen dürfte. Beim Video-Playback stößt der Chip zwar manchmal an seine Grenzen, isngesamt ist er aber gerade wegen der stromsparsamen Arbeitsweise für eine ultramobile Schreibmaschine wie die kleinen Chromebooks gut geeignet. Der ARM-Prozessor wird mit den üblichen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB internem Flash-Speicher kombiniert.

Wer derzeit auf die Einführung der neuen ARM-Chromebooks in Deutschland wartet, sollte sich bei Gelegenheit auch das Modell des Haier-Konkurrenten Hisense ansehen, denn dieses Modell wirkt mit seinem matten Gehäuse und einer insgesamt stabileren Bauweise deutlich hochwertiger - zum gleichen schmalen Preis.
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Das weiße sieht einem macbook air sehr ähnlich! vorallem die tastatur und touchpad :/
 
@Br4No: naja, ne schwarze tastatur undn stinknormales clickpad mit runden ecken... ich wees nich ;) is immer n bisschen mauer vergleich find ick.
 
@Br4No: Dann sieht das MacBook Air wohl einfach zu schlicht und gewöhnlich aus und hat ein Design ohne echten Wiedererkennungswert. Da sollte Apple mal drüber nachdenken.
 
@TiKu: Wieso, der Wiedererkennungswert ist doch offensichtlich da.
 
@adrianghc: Wenn man so leicht andere Geräte mit dem MBA verwechselt, hebt sich das MBA offensichtlich nicht von der Masse ab und hat folglich keinen großen Wiedererkennungswert.
 
@TiKu: Heute ist zwar alles so irgendwie Design. Aber gutes Design wird halt oft kopiert. Wenn du es auffällig haben möchtest, bloß der Wiedererkennung wegen, dann kauf dir so einen getunten Lämpchen.
 
@adrianghc: Der war gut.... :-D
 
@Br4No: Schon lustig. Sony hatte damals das erste notebook mit chiclet tastatur. und nun sehen alle aus wie mac books. :D
 
Das HR116E ist definitv was für die Arbeit (leider fehlt 3G/4G). Mal sehen wie und wann das in Germany zu kriegen ist!
 
@Hans Meiser: Das macht ja die Geräte so teuer. Das E mit fehlendem 3/4G finde ich sogar richtig gut. Das Konzept erlaubt zwar das reine Arbeiten/Lernen, verhindert aber sinnloses surfen während der Schulzeit. Für den Online-Zugang kann das Schul-WLAN sorgen, über welches man auch eine restriktive Steuerung realisieren kann.
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