HTC Vive auf dem MWC: Drahtlos-Kit, neuer Tracker und Headset

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Wenn man auf dem Mobile World Congress (MWC) das eigene Virtual Reality(VR)-System vorführen will, wäre es angesichts des Messe-Mottos natürlich schwer vermittelbar, wenn der Nutzer ständig per Kabel mit einem stationären PC verbunden sein muss - so dürfte man sich die Stand-Planung bei HTC überlegt haben. Mit im Gepäck hatte man daher eine Erweiterung, die die HTC Vive mit einer Funkbrücke ausstattet.

Dabei genügt es allerdings nicht, einfach ein kleines Funkmodul an die Datenbrille zu hängen. Denn über die Kabelverbindung wird das System ja auch mit Strom versorgt. Zum TPCast gehört daher ein Akku-Pack von durchaus ordentlicher Größe, wie euch unser Kollege Lutz Herkner hier zeigen kann. Wie lange die Vive damit unabhängig von einer Kabelverbindung genutzt werden kann, ist noch etwas unklar und bis zum internationalen Verkaufsstart kann sich auch noch einiges ändern.

HTC ViveHTC ViveHTC ViveHTC Vive

Fest steht aber bereits, wie die Technik an sich funktioniert. TPCast überträgt die Daten zwischen einem PC und der Vive über ein 60-Gigahertz-Band. Dafür sorgt eine kleine Sendeanlage, die ähnlich wie die Raumsensoren des VR-Systems in die Zimmerecke gehängt werden können. Die Latenz, die durch das Ersetzen der Kabel durch eine Funkbrücke entsteht, ist zwar vorhanden, sorgt aber laut verschiedenen Tests auf der Messe für keine nennenswerten Qualitätsverluste. Man muss letztlich aber schon ordentlich von den Kabeln des originalen Systems genervt sein, um das Zubehör zu kaufen - denn der Preis wird voraussichtlich bei etwa 200 Dollar liegen.

Neben dem Drahtlos-System hatte HTC auf dem MWC aber auch andere Vive-Erweiterungen zu zeigen. Zu diesen gehört beispielsweise ein neuer Tracker, der an beliebige Objekte angebracht werden kann. Diese lassen sich dann in Software abbilden und in der VR-Umgebung verwenden. Das hat den Vorteil, dass der Nutzer das Original des Simulierten Objektes in der Hand halten kann und nicht das herkömmliche Bedienelement, das sich dann doch anders verhält.

Weiterhin kommt ein speziell auf die Vive abgestimmtes Headset auf den Markt, das in Verbindung mit der VR-Brille einfach bequemer nutzbar sein soll als herkömmliche Kopfhörer. Sowohl der neue Tracker als auch das Headset werden jeweils rund hundert Dollar kosten.

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Das Deluxe-Audio-Strap wird auf jeden Fall gekauft, sieht sehr komfortabel aus.
 
Wieder mal ein guter Artikel für die die behaupten VR hat keine Zukunft.. VR wird und ist schon das coolste das man zuhause haben kann..
 
Mitte des jahres kommen vr brillen mit besserer Auflösung, wieso sollte man dann noch für ein veraltetes system geld ausgeben?
sorry Vive ich bin raus !!!
 
@jadmanx: Beispiel? hab noch von keinem Modell gehört also nicht in den nächsten 2 Jahren. Vorallem reicht eine Geforce 1080 nicht für zb Ultra HD in VR .. Also einen Doppelte TITAN X villeicht.. aber Herr jadmanx da bin ich dann Preislich raus.. dann kostet der Pc inkl der neuen Brille 5000 €uro...
 
@jadmanx: Hab gehört, Nvidia bringt neue Grafikkarten in den nächsten Jahren heraus.
Zusätzlich hab ich noch gehört, dass Intel neue i7 Prozessoren in Zukunft auf den Markt bringt.

Warum sollte ich mir dann jetzt eine Grafikkarte oder eine CPU kaufen?

Oh, ein neues Smartphone von Samsung, Google, Apple und Konsorten kommt dieses Jahr raus? Wow, dann brauch ich mir ja jetzt keins der Flaggschiffe holen.
 
von lg z.b. 1.440 × 1.280 Pixel zwar nur geringfügig besser, aber jeder pixel mehr den man weniger sieht ist gut lol
 
@jadmanx: nur auf dem Smartphone ist das kein VR -- sieht im vergleich zur Oculus oder Vive Kacke aus
 
Weiss man etwas über die Reichweite? Hätte einen Vorteil wenn man damit in einen grösseren Raum wandern könnte und der PC weiterhin im Arbeitszimmer bleiben kann.
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