HTC Vive: Die Zukunft hat wieder verdammt viele Kabel

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Zumindest das Versprechen vom April wurde gehalten: Das Vive von HTC kann man inzwischen tatsächlich in den Händen halten. Damit kommt man endlich auch als interessierter Endverbraucher an ein Virtual Reality-System, bei dem man sich nicht behelfsweise das Smartphone vor die Augen schnallen muss. All die anderen versprochenen Produkte aus dem Bereich werden immerhin weiter nur an eine kleine Zahl von Entwicklern ausgegeben.

Ob sich der Kauf (jetzt schon) lohnt, ist allerdings sehr fraglich. Die großen Fans des VR-Trends werden sicherlich zugreifen und Gefallen finden. Es deutet sich aber eben auch hier an, dass die Systeme ihre Problemchen mitbringen, die es letztendlich verhindern werden, dass man es hier alsbald mit Massenprodukten zu tun hat.

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Das beginnt schon beim Preis, der nur für das Vive-System schon bei knapp 800 Dollar liegt. Noch nicht eingepreist ist hier der benötigte PC. Dessen Leistung muss schon so stark sein, dass man deutlich im vierstelligen Bereich landet.

Unser Kollege Alexander Böhm hat diese Einstiegshürden überwunden und kam so zu der Gelegenheit, das HTC Vive tatsächlich zu testen. Und auch hier stellten sich verschiedene Punkte dar, die die Freude schnell trüben können. Einige von ihnen werden sich mit der Zeit sicherlich von selbst erledigen, andere bleiben bestehen.

So ist die Menge der verfügbaren Inhalte doch noch ziemlich eingeschränkt. So dürfte es vor allem darauf hinauslaufen, ob sie ausreichend Spaß bieten, bis sich der Nutzer das Gerät irgendwann freiwillig vom Kopf reißt, weil die pixeligen Bilder und die technische Umsetzung der Übertragung der VR-Welten ins Sehzentrum zu physischen Beschwerden führen. Vielleicht ist man aber auch schon vorher über das Kabelgewirr gestolpert oder hat genug davon, sich weitgehend gegenüber der Umwelt abzuschotten - was dann eben auch die Kommunikation mit anderen Menschen schnell unterbindet.

HTC Vive
Das Vive VR-Headset für Endverbraucher
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Schönes Video und es bestätigt genau das was ich von dem VR Hype halte, nämlich nichts. Keine Bewegungsfreiheit im eigentlichen Sinne durch die Kabel die zum stolpern einladen. Kopfschmerzen, Übelkeit, wenn man es zu lange benutzt. Die Erstkäufer sind mehr Beta-Tester als es je bisher praktiziert wurde in der Gaming-Branche. Die dritte oder vierte Generation, wenn es sie den geben wird, werde ich dann mal testen. Bis dahin sollten wir technisch soweit sein das man keinen externen PC mehr brauch sondern alles in der Brille verbaut ist. Ich persönliche freue mich jedoch mehr auf AR und hoffe das Ms weiter daran arbeitet. Auch der Preis ist gerechtfertigt, hat man den PC doch direkt mit integriert. AR gehört für mich die Zukunft, VR sehe ich wie 3D beim Fernseher eher als Gimmick an. Während man mit AR unbegrenzte Möglichkeiten hat schränkt VR doch sehr ein.
 
@lurchie: Haben Sie die Vive oder die Oculus schon mal ausprobiert? Ich durfte die DK1 damals mal aufsetzen... und schon damals war das Erlebnis einzigartig (gut). Wer danach glaubt, dass VR keine Zukunft hat - der liegt IMHO falsch.

Ein Eintauchen in eine völlig andere Welt kann AR gar nicht leisten. Ich will den Nutzen für AR dabei gar nicht anzweifeln - eher, dass die beiden Systeme durchaus völlig andere Anwendungsbereiche haben. Ich für meinen Teil will meine Couch oder mein Schrankregal im Hintergrund jedenfalls nicht sehen.

Schade ist natürlich, dass beide Systeme (Rift+Vive) noch Kabel verwenden. Aber ich denke spätestens ab Generation 3 wird auch das Problem gelöst sein.
 
@bynare: Wenn es kabellos sein soll, dann muss der Videostream wohl komprimiert werden. HDMI, bei diesen Auflösungen, nutzt nämlich mehrere GBit/s, und das schafft kein Funkstandard. Die alten HDMI-Wireless-Geräte hören bei 1080p auf. Und selbst dann darf man sich einen Akku umschnallen. Also kabellos wird das ganze nicht so schnell. Und beim Headtracking möchte man keinen Lag haben, sonst wird einem wieder schlecht. Und Funk würde da nur wieder den Lag fördern.
 
@Seth6699: Stand heute: da haben Sie natürlich recht.

Aber 1080p find ich als Ausgangsauflösung schon Ok. 4K ist ja heute selbst auf PC's noch recht kostspielig zu realisieren.

Ich bin aber dennoch recht zuversichtlich, dass früher oder später eine portable Lösung gefunden wird. Ich bin nicht vom Fach aber warum nicht 2 HDMI-Wireless Empfänger verwenden und quasi Halbbilder transferieren <<< bitte zunächst nur mal als Brainstorm Idee auffassen...

Stromverbrauch in Form einer tragbaren Batterie? Warum nicht. Ich persönlich hätte kein Problem damit einen kleinen Rucksack zu tragen. Könnte das Eintauchen ja sogar noch unterstützen (Expeditionsrucksack) ;-)))
 
@Seth6699: Videstreams müssen grundsätzlich codiert werden, da die Datenraten ansonsten absurd hoch sind. Unkomprimiertes FHD-Videomaterial einer Blu Ray würde alleine schon ca. 3 GB/s benötigen.

Eine Blu Ray ist bei 1080p/60auf 54 MBit/s beschränkt und nutzt h.264. Der neue h.265-Standard benötigt bei gleicher Qualität nur 50% des Platzes. Gehen wir großzügig davon aus, dass die Brillen mit 2160p/90 arbeiten. Dann liegt der Bandbreitenbedarf einer VR-Brille bei rund 324 MBit/s. Das ist mit modernem ac-WLAN bereits sehr gut möglich. Fehlt also noch eine möglichst verzögerungsfreie Übertragungstechnik. Da sich Signale sowohl im Äther als auch im Kabel gleich schnell bewegen und beide nicht ohne Wandlerschaltungen an den Endpunkten auskommen, sollte das auch zu erreichen sein.
 
@Niccolo Machiavelli: Die XBox One und seit kurzem auch die PS4 unterstützen Streaming an den PC. Digital Foundry hat da ja auch einige Tests gemacht und das via LAN-Kabel.

http://www.eurogamer.net/articles/digitalfoundry-vs-xbox-one-streaming-on-windows-10

http://www.eurogamer.net/articles/digitalfoundry-2016-hands-on-with-ps4-remote-play-on-pc

Bei der XBox One variiert der Lag zwischen 23 und 50ms und bei der PS4 liegt er bei knapp 100ms. Das wäre für VR alles andere als akzeptabel. Bei 90Hz sind ja nur 11ms drin. Und wenn man sich die Bilder im Vergleich anschaut, dann möchte man sowas überhaupt nicht bei VR sehen. Feine Details gehen komplett flöten und das Bild wirkt matschig. GPU-Video-Encoding ist auch nicht für seine Qualität bekannt. Darum encoden auch alle mit Software-Encodern, aber die brauchen eben Zeit.
Die Zukunft bei VR bleibt das Kabel.
 
@Seth6699: "Bei der XBox One variiert der Lag zwischen 23 und 50ms und bei der PS4 liegt er bei knapp 100ms."

Könnte vielleicht daran liegen, dass weder LAN noch WLAN für Echtzeitübertragungen mit dererlei Anforderungen entwickelt worden sind. Aber es könnte ja sein, dass sich jemand dieses Problems annimmt. Technische Innovation und so. Während der Rest mit den Händen in der Tasche rumlamentiert, dass etwas nicht geht.

Das Encoding wird übrigens nicht von der GPU selbst durchgeführt, sondern durch spezielle auf den Codec spezialisierte ASICs. Alles andere wäre zu langsam und ineffizient.
 
@Niccolo Machiavelli: Ja, die GPUs haben eine spezielle Encoding/Decoding-Einheit. Das meinte ich damit auch. Sorry, falls das nicht so rüberkam.
 
@Seth6699: wenn man da eh schon so Sensoren im raum stehen hat, wieso realisiert man die bildübertragung nicht mit licht? Habe mal gehört das soll hundert mal schneller übertragen können.
 
@bynare: Ich halte die Kabel garnicht für das Problem. Ich denke zwar natürlich auch, dass Kabellos viel besser ist aber mir scheint niemand daran zu denken, die Kabel von der Decke herabhängen zu lassen. Ich würde vielleicht versuchen die Kabel mit alten Telefonkabeln an der Decke zu befestigen. Die können sich dehnen und niemand läuft über das was am boden liegt :)
 
@lurchie: Während der erste Teil noch nachvollziehbar klingt, wird der zweite dann völlig absurd: Wo bietet AR mehr Möglichkeiten als VR? Darin, dass sich AR irgendwie in die Realität einfügen *muss*? Und selbst wenn - was hindert eine VR-Brille daran, eine virtuelles Abbild der aktuellen Umgebung zu erzeugen (oder es schlicht abzufilmen) und dann um AR-Elemente anzureichern? Sorry, aber das ist nur ein verkapptes MS-Fanboy-Posting. Zumal du die Nachteile des Hololens, die auch in der ersten Release-Version nicht ausgeräumt sein werden, völlig unter den Tisch fallen lässt.
 
@Niccolo Machiavelli: AR hat weit mehr Anwendungsbereiche. Ich persönlich finde die Brille schon super und die wird bald schon in vielen Betrieben eingesetzt (Bei Privatanwender wird auch weniger Geld gemacht, aber auch dort wird es Anwendungen geben). Sei es, dass jemand einen Strommasten hochkletter und nicht genau weiss was dort zu tun ist und der Spezialist ihm das dann über die Brille mitteilen kann.
Für mich ist das aber erst der Anfang... Beim Autofahren wird die Route direkt auf die Strasse projeziert, der Architekt zeigt das Modellhaus in echtgrösse auf dem noch leeren Grundstück etc. etc.
Richtig den Durchbruch hat AR, wenn es als normales Wearable getragen werden kann. Niemand will sich pausenlos abschotten (VR) und selbst wenn es cool ist (hatte auch schon eine VR Brille auf) verleidet es nach einer Weile und kann nicht unterwegs getragen werden.
 
@yves_: "AR hat weit mehr Anwendungsbereiche." Die da wären? Wie bereits gesagt: Das Projizieren virtueller Grafiken in reale Umgebungen bekäme auch eine VR-Brille mit Kameras hin. AR ist eine Teilmenge der Funktionen von VR. Und die VR-Brille muss in ein paar Jahren nicht klobiger als Hololens aussehen. Einer der Vorteile wenn man, den Bildausschnitt auf Briefmarkengröße beschränkt...
 
@Niccolo Machiavelli: Was ist das jetzt für ein Vergleich...? Ich sag AR hat mehr Anwendungsmöglichkeiten als VR und du sagst eine Virtualreality Brille könnte irgendwann auch eine AR Brille sein. Und wir sprechen hier von der Zukunftsszenarien und du sagst die Hololens hat jetzt einen kleinen Bildausschnitt. Was ja momentan stimmt, aber in einigen Jahren bestimmt nicht mehr der Fall sein wird.

Auch die Wirtschaft sieht mehr zukunft in der Technologie der AR.
Nimm als Beispiel Oculus, diese wurden für 2 Milliarden gekauft.
Im gegenzug hat MagicLeap jetzt schon eine Finanzspritze von über 4 Milliarden und noch nicht mal was auf den Markt gebracht.
Du weisst übrigends schon das Microsoft nicht als einzige daran arbeiten? (Intel, Qualcomm, Google, selbst bei Apple soll sowas entwickelt werden)

Und sei mal ehrlich, VR kann man zum Gamen brauchen, allenfalls Filme schauen. Aber du kannst dich nicht frei bewegen, du siehst nix um dich herum. Willst du im ernst pausenlos tragen .. was ja sowieso nur möglich ist wenn du Zuhause rumhockst.
 
@yves_: "du sagst eine Virtualreality Brille könnte irgendwann auch eine AR Brille sein" gefolgt von "Und wir sprechen hier von der Zukunftsszenarien", was offensichtlich nicht gut ist, gefolgt wiederum gefolgt von "die Hololens hat jetzt einen kleinen Bildausschnitt. Was ja momentan stimmt, aber in einigen Jahren bestimmt nicht mehr der Fall sein wird.", was deiner Meinung nach anscheinend kein Zukunftsszenario darstellt. Ich finde es ja gut, dass du so sehr auf die Schlüssigkeit deiner Argumentation achtest. LOL.

"Auch die Wirtschaft sieht mehr zukunft in der Technologie der AR."

Weil AR leichter zu realisieren ist. AR lässt sich in den für die Wirtschaft interessanten Bereichen schneller zur Marktreife bringen. Das bedeutet aber nicht, dass AR der von der Wirtschaft angestrebte Endpunkt der Entwicklung ist.

"Und sei mal ehrlich, VR kann man zum Gamen brauchen, allenfalls Filme schauen. Aber du kannst dich nicht frei bewegen, du siehst nix um dich herum. Willst du im ernst pausenlos tragen .. was ja sowieso nur möglich ist wenn du Zuhause rumhockst."

VR in dieser Form vielleicht. Aber genauso, wie Hololens irgendwann vielleicht mal mehr zeigen wird, als wenn man durch eine Röhre in die Welt blicken würde, werden VR-Brillen leichter, kleiner und sowohl für AR und VR nutzbar sein. Zu Hause und unterwegs. Auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst
 
@Niccolo Machiavelli: Ja ich sagte, dass die Hololens noch einen kleinen Bildausschnitt hat. Aber du sagtest die VR wird mit der AR vermischt. Was dann keine VR mehr ist sondern ein vollkommen neues Produkt! Das hat nix mit Zukunftsszenarien zu tun. Wenn du sagst das die VR Technik besser wird sage ich nix dagegen.

AR hat mehr Marktbereiche und ein grösseres Interesse im Markt, dass es einfacher zu realisieren ist, ist reine Spekulation deinerseits. Aber darfst mich gerne eines besseren belehren...

Ja ich bin der Meinung, dass man sich nicht komplett abschotten will und ich würde mit dir jede Wette eingehen, dass dies so bleibt. Wie schaust du beispielsweise lieber Fussball mit Freunden zusammen und trinkst ein Bier, oder hast deine 360° Ansicht für dich alleine?
 
@yves_: "AR hat mehr Marktbereiche und ein grösseres Interesse im Markt, dass es einfacher zu realisieren ist, ist reine Spekulation deinerseits. Aber darfst mich gerne eines besseren belehren..."

Weil AR ja so aufwändig ist, bekommt das jetzt schon ein autarker, akkubetriebener ARM-Chip in der Brille hin, während VR von High-PCs berechnet werden muss. Merkst was?

"Ja ich bin der Meinung, dass man sich nicht komplett abschotten will und ich würde mit dir jede Wette eingehen, dass dies so bleibt. "

Gewagte Aussage in einem Zeitalter, wo sich immer größere Bevölkerungteile am selben Tisch lieber per Whatsapp als physisch unterhalten...
 
@Niccolo Machiavelli: Also ist der einzige Aufwand für dich welche Komponenten verbaut sind? Die Technik dahinter spielt für dich keine Rolle?

Nein, man nimmt mit Whatsapp am Tisch die Umgebung noch war. Man weiss ständig was um einen geschieht, man hört die Geräusche.

"Eine VR Brille nutzt die physische Verbindung zwischen Auge und Gehirn nicht richtig, da die virtuelle Welt schließlich nur simuliert wird. Daraus könnten sich permanente neurologische Defizite ergeben, die die Koordination und Bewegung beeinträchtigen."
 
@yves_: Dann beginn hier mal den angeblich technischen Vorsprung zu erklären, anstatt Nebelkerzen in Form von dumme rhetorische Fragen zu streuen, mit denen du dein offensichtliches Nichtwissen übertünchst.

Für Personen mit technischem Hintergrund ist die Frage allerdings klar: Darstellung und Sensorik bedingen Algorithmen zur deren Erstellung und Auswertung. Deren (Bearbeitungs-)Komplexität korreliert mit mit der erwünschten Komplexität der Darstellung und der Sensorik. Und da man bei der Hololens mit einem batteriebetriebenen ARM-Chip auskommt, ist die Komplexität dort niedriger als bei einer VR-Brille. Und Projektionsweise des Bildes kann es ebenfalls nicht sein, da die in der Form ebenfalls nicht zum ersten Mal zur Anwendung kommt. Was also macht die Hololens in deinen Augen so dermaßen viel komplexer als VR?
 
@Niccolo Machiavelli: Ok ich lass dann das mal so stehen, dass die VR komplexer ist. Das Leistungsfähigere Komponenten verbaut werden müssen da es aufwändige Prozesse sind ist mir klar, auch wenn du mich als unwissend bezeichnest, was jegliche Argumentation mit dir unangenehm macht...

Sag mir doch bitte zum Abschluss wenigstens noch Anwendungsbereiche du für die VR siehst (Ich sehe nur Gamen und Filme) und wenn du doch gleich dabei bist noch die der AR
 
@lurchie: Hätten die Leute in den 1980ern bei den ersten Videorekordern, Computern mit Farbbildschirm, etc. auch erst mal die Größe und Verkabelung bemängelt und Ihre Kaufentscheidung 5-8 Jahre in die Zukunft verlagert, gäbe es heute wahrscheinlich immer noch Videotheken mit Laserdisc und Autotelefone wie in Miami Vice.
 
@lurchie: Man merkt, dass du nur vom " Hören-sagen" berichtest. Sonst würdest du nicht so erzählen.
 
Dann ist das Ding halt schlicht nicht die Zukunft. Kabelgewirr und Abhängigkeit vom PC gabs schon jahrelang. Die Zukunft sollte doch bitte etwas anders aussehen.
 
@der_ingo:
Auch die Zukunft wird noch viel Kabelgewirr haben und wird noch sehr sehr Lange Bestandteil bleiben, den das Kabel an sich und deren Anforderungen oder technischen Merkmale sind aktuell einfach nicht ersetzbar.
 
@Andy2019: dann ist Microsoft da vermutlich einfach einen Schritt weiter.
 
@der_ingo: Nein. Grafisch ist VR viel anspruchsvoller als AR, zumindest so wie es derzeit umgesetzt wird.
 
@SpiDe1500: kann ich mir kaum vorstellen. Bei VR kannst du die reale Welt komplett ausblenden und brauchst nur das eigentliche Geschehen darzustellen und mit den entsprechenden Sensoren zu agieren. Bei AR kommt zusätzlich noch die reale Welt hinzu, die du "auswerten" musst, um ein sinnvolles AR Erlebnis hinzubekommen.
 
@der_ingo:

Es hängt ganz vom Anwendungsszenario ab. Wird eine VR-Umgebung mit sehr veralteter Grafik gebaut wird sie logischerweise weniger Ressourcen brauchen als wenn man eine mit der aktuellsten Engine bauen würde. Bei AR ist es genau das selbe, Wird grob und ungenau und nur mit wenigen Objekten getrack dann wird er weniger brauchen als im genauen Modus mit Unmengen an Objekten.

Dementsprechend ist dieser Sch..vergleich albern. Weder das eine noch das andere ist Richtig. Für Beides kann man Anwendungsfelder haben in den die Leistung von alten Smartphones reicht. Für Beide kann es Anwendungsfelder geben in denen der schnellste Rechner der Welt nicht ausreicht.

Dennoch muss in der Kernaussage SpiDe1500 zustimmen. Aktuell ist es so. Und das hat einen einfachen Grund. Ein Desktoprechner hat nun mal einfach tendenziell mehr Leistung als ein kompakter in der Brille verbaut. Dementsprechend stehen den Entwickler von VR aktuell auch einfach mehr Hardwareressourcen zur Verfügung.
 
@der_ingo:
Auch in Zukunft wird ein räumlicher Desktop-Rechner mehr leisten können als ein Miniatur PC in der Brille.

Vielleicht sind wir irgend wann mal soweit das die Leistung eines Miniatur -PCs ausreicht alle erdenklichen Operationen in Echtzeit ausführen zu können benötigte werden (mann kann zwar technisch immer hochauflösende und flüssigere Bilder erzeugen, aber irgendwann macht es für das menschliche Auge keinen Sinn mehr). Aber selbst wenn man soweit wäre werden andere Dinge immer wichtiger die auch viele Ressourcen brauchen (KI)

Der Kompromiss bei MS ist dieser. Weniger Ressourcen und deutlich teurer. Ob das einem das Wert ist nur auf Kabel zu verzichten, muss jeder für sich selber entscheiden.

Wobei ich bei mobilen Varianten noch die technische Frage hätte ob die auch in sich eigenständig sind oder noch mit einem anderen Rechner kommunizieren müssen. Spricht kann die MS-Brille alleine verwendet werden?
 
@Andy2019: Die Hololens ist ein eigenständiger PC und eben nicht nur "Brille". Alles was du brauchst, steckt in dem Ding drin.
 
@der_ingo:
Das dort ein eigenständiger PC verbaut ist war mir schon bekannt. Meine Frage zielte drauf hin, ob es denn auch praktisch autonom verwendet werden kann, oder eventuell gezwungene (oder auch notwendige) Kommunikation so anderer Hardware notwendig ist.
 
@Andy2019: grundsätzlich läuft die Hololens selbständig, ohne auf weitere Geräte angewiesen zu sein. Ohne WLAN dürfte der Nutzen wohl begrenzt sein, aber grundsätzlich geht die Hololens auch einfach so.
 
Wenn es irgendwann einen Funkstandard geben sollte, der für die Vive schnell genug ist, sollte es ja wohl kein Problem sein, eine kleine Box bereit zu stellen, die man sich an den Gürtel klemmt und wo man die Kabel der Brille einstecken kann.

Ehrlich gesagt würde ich mich etwas unwohl fühlen, wenn ein derart starker Sender/Empfänger direkt am Kopf arbeiten würde.
 
@gutenmorgen1: Wird nicht passieren. Das nächste, das passiert, ist eine höhere Auflösung. Und dafür braucht's Bandbreite.
 
@gutenmorgen1: besser mit lifi (lichtübertragung) soll 100 mal schneller als wlan sein, und die Technik könnte man in die Sensoren die eh schon im raum stehen integrieren, und in den Helm. Fertig ist die kabellose Übertragung.
 
Sehr gut gemachtes Video! Auf die ganzen offenen Fragen -> Mir egal, ich habe Spaß mit der Vive :D
 
Alleine in The Lab kann man Stunden verbringen, und das ist gratis. Es gibt bereits mehr als 155 Spiele auf Steam. Das Problem ist, dass die in 2D einfach billig aussehen. Man muss sie in der Vive spielen, um ein Urteil fällen zu können. Die "pixeligen Bilder" stören beim Spielen nicht, sondern nur beim Filme-Schauen. Und schon gar nicht für das einzigartige Spiel-Erlebnis, das man bekommt. Die Kabel machen interessanterweise kein Problem, da steigt man instiktiv drüber. Hab ich sogar bei Freunden beobachtet, denen ich beim Spielen zugeschaut habe. Und wenn ich mit anderen Menschen reden wollte, dann würde ich überhaupt keine Computerspiele spielen. Und was die physischen Beschwerden betrifft: So viel bewegt und geschwitzt hab ich schon lange nicht. Dieser Artikel ist schlicht Schwachsinn.
 
Für alle Vive Besitzer, die's noch nicht kennen: Probiert mal die 360 Grad Videos in Virtual Desktop mit dem Dschungelbuch aus:

http://www.vrnerds.de/dschungelbuch-vr-mit-bill-murray-christopher-walken-und-scarlett-johansson/

Das ist sowas von genial! :D
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