Gescheitert: SpaceX-Rakete explodiert bei Landung

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Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Trägerraketen sollen künftig wieder zur Erde zurückkehren und dann wiederverwertet werden. Dies würde die Kosten der Raumfahrt deutlich reduzieren. Ein Test endete nun jedoch mit einer spektakulären Bruchlandung.

Zwar konnte die Rakete erfolgreich einen Satelliten ins All bringen, kurz nach der Landung auf der Erde kippte sie jedoch um und explodierte. Vermutet wird, dass Eis auf der Landebahn Schuld an der Panne gewesen ist. Bei einem Testflug vor einigen Wochen verlief die Landung erfolgreich.
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Das Space Shuttle hat es Jahrzehnte lang vorgemacht... wo ist das Problem einen Nachfolger zu entwickeln wenn die Grundlagen aus den 70er Jahren bereits stammen?
 
@McClane: Ein SpaceShuttle ist wie ein Flugzeug gelandet, da gab und gibt es massive Erfahrungen. Booster senkrecht zu landen ist eine ganz andere Liga.
 
@wischi: Die Prinzipien der Physik und Aerodynamik haben sich seitdem nicht geändert..
 
@McClane: Das ist korrekt, aber die Physik welche für die beiden unterschiedlichen Arten der Landung von Bedeutung ist sehr wohl ^^
Die Stabilisation eines inversen Pendels im Raum ist eine Spur komplexer als das Landen eines Flugzeuges/SpaceShuttles
 
@McClane: Aha und wie kommt das Spaceshuttle in den Orbit? Das geht nur mit Raketen. Und diese will man eben wiederverwenden. Günstiger geht's nicht.
 
@McClane: Das Space-Shuttle hatte Bruttostartkosten von 600 bis zu 1.000 Mio pro Flug. Das leere Space Shuttle hat ein Gewicht von 25 t, was in der Raumfahrt mehr oder weniger tote Masse darstellt, weil dieses zusätzliche Gewicht nicht als Nutzlast verwendet werden kann, von der Rakete aber trotzdem in den Orbit gehoben werden muss. Die etwa 20 Tonnen Nutzlast + Orbiter bedingen, dass das Space-Shuttle eine gigantische Startstufe (2.000 Tonnen) benötigen, von der nur die Booster (vielleicht) wiederverwendet werden können. Der teuerste Part, der große Außentank geht verloren.

Wir halten also fest: Space Shuttle - 2.000 Tonnen Startgewicht und das meiste davon ist Treibstoff oder nicht wiederverwendbar. Dazu 600 bis 1.000 Mio Kosten pro Start, um etwas über 40t in den Orbit zu hieven, wovon dann nur 20t dort verbleiben. Bei einen geostationären Transfer schafft das Space Shuttle sogar nur 2,5t Nutzlast.

Eine Falcon 9 im Vergleich dazu: 541 Tonnen Startmasse, 61 Millionen Kosten pro Start (wenn nix von der Rakete gerettet werden kann), "nur" 13 t in den LEO, aber fast 5t in den GTO. Und selbst die Falcon Heavy soll schlimmstenfalls nur 90 Mio kosten, aber >50t in den LEO, 21t in den GTO bringen können.

Und wenn die Startstufen der Falcon erfolgreich landen, reduziert sich der Preis abermals. Zumal die Startstufen bei jeder Rakete den teuersten und komplexesten Teil darstellen. Zur Einordnung: Bei der Falcon geht nur die Tansferstufe verloren, die aber nur einen Bruchteil der Kosten ausmacht. Zudem kommt bei der gesamten Falcon-Rakete nur ein einziger Triebwerkstyp zum Einsatz, sodass dieses in Masse gefertigt werden kann. Von den zehn Triebwerken, welche die Falcon benutzt, befinden sich 9 in der Startstufe.
 
Irgendwie habe ich grad ein déja vu, mein krankes Hirn suggeriert mir, diese Nachricht bereits gestern um 09:51 auf einer gewissen Website vernommen zu haben. Ich kann mich aber auch irren...
 
@DON666: Dein Gehirn ist wirklich Krank! Das war ein vollkommen anderer Artikel mit einem vollkommen anderen Video das von einer vollkommen anderen Seite eingebettet wurde. Außerdem sind die Kommentare auch vollkommen andere... :)
 
@MOSkorpion: Okay, danke! Dann passt das ja! :)
 
Ist die Landung misslungen oder hat der Fuß einfach der Belastung nicht standgehalten?
 
@wolver1n: Die Verriegelung eines Standfußes war angeblich eingefroren, weshalb das Bein nicht verriegelt war und bei der Landung einklappte. Die Landung an sich war eigentlich erfolgreich.
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