Gegen Schmerz im Schnee: High-Tech hilft Skifahrern

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Wenn der erste Schnee fällt freuen sich Millionen Deutsche wieder auf ein neues Wintersportabenteuer. Doch wer schon einmal einen Skistiefel anhatte, kennt das Problem: Diese sitzen oftmals nicht sehr bequem.

Abhilfe soll künftig ein neues High-Tech-Verfahren schaffen: Der Schuh Coach von Intersport analysiert Länge, Form, Breite und Stellung der Füße und generiert so einen digitalen Fußabdruck. Dadurch soll die perfekte Passform des Schuhs sichergestellt werden.

Der Innenschuh wird anschließend direkt im Laden geformt. Dadurch können individuelle Modelle mitsamt angepasster Einlegesohle hergestellt werden. Das Verfahren eignet sich neben Skischuhen auch für Lauf-, Wander- und Fußballschuhe.
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Man erfindet neue Techniken, weil die Mitarbeiter zu wenig geschult sind...Ich kaufe meine Snowboardschuhe + Zubehör in einem kleinen Sportgeschäft. Mehr zahlen dafür ist der Service geboten. Die schauen meinen Fuss an, und können mich ideal beraten. Ein anderes Verfahren was bei einigen Schuhen möglich ist, ist das innenfutter in einen Backofen schmeissen was viele Shops heute auch anbieten und dann ca. 15min damit herum laufen damit sich das Innenfutter an den Fuss anpasst. In grossen Geschäften fehlt oft (lange nicht immer!!) geschulte Mitarbeiter die sich mit allen Produkten auskennen.
 
@GIGU: Mein Gottes! Schon mein Orthopäde hatte vor gut 40 Jahren 3-D-Modelle von meinen Füßen erstellt! Er verwendete ein speziellen -ich nenne es mal so - Schaumstoff. Der genau den Fuß(Abdruck) wiederspiegelte: Länge, Breite, Stellung der Zehen, Bereiche mit höherem Druck oder geringeren, dadurch auch Fehlbelastungen und Fehlstellungen usw. Beide Füße gleichzeitig nebeneinander gestellt zeigten dadurch auch indirekt Fehlstellungen / Fehlbelastungen der Beine und damit auch der Wirbelsäule! Daraus resultierten dann spezielle Einlagen bis hin zu speziell und individuell angefertigen (orthopädischen ) Schuhen.

Dies war auch möglich, wenn nicht zwingende medizinische Gründe vorlagen., quasi als normaler Service.

Also ich weiß nicht, was da sooooo neu und großartig sein soll vom Prinzip. Einziger erkennbaren Unterschied, damals mußte man auf die entsprechende Einlage bzw. den entsprechenden orthopädischen Schuh etwas warten: 2 bis 4 Wochen. Vorteil: Sitz- und Passform wurden (auch medizinisch) nachkontrolliert und korrigiert. Ob das wohl bei dem o.a. Verfahren auch gewährleistet ist?
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