Gear VR: Samsungs VR-Headset zeigt im Praxistest, was es kann

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Samsungs Virtual Reality-Headset Gear VR ist nun schon seit einigen Wochen hierzulande zu haben und es gab endlich auch mal Gelegenheit, das System in der Praxis zu testen. Es offenbarte dabei, welche Möglichkeiten das System mit sich bringt und wo man es noch mit Kinderkrankheiten zu tun bekommt. Angesehen hat es sich für euch unser Kollege Alexander Böhm.

Um eines vorwegzunehmen: Billig ist der Spaß nicht gerade - zumindest dann, wenn man nicht ohnehin bereits über ein Galaxy Note 4 von Samsung verfügt. Denn das Phablet ist zwingend notwendig, wenn man das Gear VR verwenden will. Es dient dabei nicht nur als Rechenplattform, sondern auch als Display für die Anwendungen und Inhalte. Ohne das Note 4 kostet die VR-Brille fast 200 Euro.

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Sind die benötigten Apps auf dem Note 4 installiert, muss dieses vorn an die Brille gesteckt werden. Hier zeigt sich bereits ein erster Schwachpunkt: Beim Testgerät hielt die Haltung nur, wenn die Rückabdeckung abgenommen wurde. Ansonsten hält das Phablet aber gut und die Brille trägt sich auch über längere Zeit recht angenehm - es ist also auch ohne größere Probleme möglich, das System für das Ansehen von 3D-Filmen zu verwenden.

Einige mitgelieferte Anwendungen von Samsung sind selbst noch nicht unbedingt eine Offenbarung. Besser wird es dann schon bei zusätzlichen Inhalten, die durchaus in guter Qualität dargestellt werden. Wer hier beispielsweise auf Spiele setzt, wird feststellen, dass das Gear VR auch bei schnelleren Bewegungen fest am Kopf sitzt.

Unbedingt beachten sollte man, dass der Akku des Note 4 vor der Nutzung aufgeladen wird. Denn das Gerät versorgt auch die in der Brille verbaute Elektronik mit Strom und eine dauerhafte Versorgung ist nicht vorgesehen. Ein voller Akku reichte im Test aber aus, um zumindest zwei Spielfilme in Folge sehen zu können. Etwas weniger Zeit dürfte bleiben, wenn das Phablet auch noch komplexe Berechnungen für Spiele durchführen muss.

Bei letzteren wird man aber ohnehin nicht Stunden unter dem Headset verbringen wollen - denn dann wird es schon ordentlich warm. Die Polsterung fängt den unweigerlich auftretenden Schweiß zwar gut auf, es kann aber vorkommen, dass die Gläser der Linsen schlicht beschlagen.
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Ich hab es schon getestet, direkt nachdem man es bestellen konnte und es endlich da war.

Es macht sehr viel Spaß! Aber.......... für dauerhaftes spieln ist es noch nicht so geeignet.

Nach 2 Std. Testen waren für mich am erstaunlichsten die Demo-Movies (Vogelflug & Co) sowie die Fotostrecken wo man z.b. auf dem Mars auf dem Curiosity steht. Einfach nur zum staunen! Grafisch sehr gelungen und Modern. Die spiele hatten wir außen Vor gelassen, da ich im Büro nicht so wirklich Platz hatte.

Wenn man ein Schnellladegerät besitzt, kommen die Spielpausen durch ein geleertes Akku sehr recht. Wir haben es zu dritt jeweils nacheinander getestet. Es ist so, dass man sich sehr dran gewöhnen muss. 2 von uns hatten Nach der Bedienung ca. 5minuten Kopfschmerzen. Der Körper gewöhnt sich so sehr an dieses "feeling", dass nach dem absetzen der Brille(fast 2h am stück getestet) die Realität fast "fremd" erscheint. Denen war so schwindelig wie nach einer Achterbahnfahrt. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, das Teil auszuprobieren, wenn man das Geld nicht über hat, oder das Note 4 fehlt.

2 von 3en waren Brillenträger. Einmal kurzsichtig, (-3,5 Dioptrin) und einmal Weitsichtig (+2,25 Diopotrin). Beide hatten keine Probleme ohne Brille das Gerät auf die eigenen Augen abzustimmen.

die Raster die im Video genannt werden, fallen so gut wie garnicht auf, auch wenn es als Nachteil genannt wird. Das Beschlagen der Linsen seh ich als größtes Problem an. Dies ist noch deutlich ausbaufähig.

Edit: was noch garnicht im Video erwähnt wird, ist dass man zum zocken ein dazugehöriges Gamepad nutzen sollte. Es ist absolut zu empfehlen es dazu zu bestellen wenn man aufs zocken aus ist. Das Offizielle Gamepad is für ca. 30€ im Internet erhältlich. In der Anfangszeit wollte Saturn 100€, Media-Markt hatte es im Katalog aber ohne Preisangabe. Amazon listet es für 39€
 
@Recruit:
Wieder so halbwahrheiten

Man braucht kein note4 weil auch s6 oder s7 geht

Und für Brillenträger mit unterschiedlichen Augen unbrauchbar da man nicht jede Seite extra verstellen kann
 
@ErnstB: Nix Halbwahrheiten, das ist ne falsche Behauptung! Die Entwicklerversion war NICHT für unterschiedliche Geräte geeignet. Das Endprodukt jedoch schon. Und mein Beitrag beschreibt meinen Test von der Entwicklerversion, die hier im Artikel auch beschrieben wird.
Bei meinem Endprodukt kann ich nur wenige merkliche Besserungen feststellen und kann nur sagen, je besser das Display, desto geringer sind die "Raster" die ich in meinem Beitrag ansprach. Ich nutze das Endprodukt mit dem s7 edge und freu mich auf die anderen VR Produkte die hoffentlich die schwächen der GearVR ausbügeln..

Das du mit unterschiedlichen Augenstärken nicht gut zurecht kommen wirst, liegt wohl daran das du es ohne Brille versucht hast zu nutzen. Wenn deine Brille die unterschiedlichen Augenstärken ausgleicht, wirst du auch damit Spaß haben. Versuch doch einfach mal das Ganze mit deiner aufgesetzen Brille zu nutzen. Bei mir in der Familie habe ich jetzt ca. 15 leute damit spielen und probieren lassen und meine Mama hatte aufgrund der Alterskurzsichtigkeit das größte Problem. Alle anderen haben mit und ohne Brille gute Erfahrungen gesammelt.

PS: das hier gezeigte Produkt beschreibt die Entwicklerversion und nicht das ding was du für 60-100€ erwerben konntest, vllt. sogar als Werbeaktion kostenlos erworben hast (beim s7 wird es ja aktuell überwall mitbeworben). Schade ist, dass man nur bei der Entwicklerversion auch nen tollen Koffer dabei bekommen hat, das Endprodukt jedoch nur in der Plastikverpackung und dem Karton daher kommt.
 
Erster wahrer Satz von ihm " Was für ein Scheiß " *looool*
Warum gibts keine WLAN Variante mit eingebauten Bildschirmen die die Geschichte Geräteunabhängig
macht?
 
Super Video! Habe noch einige ergänzende Infos auf folgender Seite gefunden http://vr-brille-kaufen24.de/samsung-gear-vr-test/
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