Futuristisch: Spinnen-Kleid aus dem 3D-Drucker

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Nichts für Arachnophobiker ist dieses ungewöhnliche Kleid der niederländischen Designerin Anouk Wipprecht. Das mithilfe eines 3D-Druckers hergestellte Kleidungsstück erinnert optisch an eine Spinne, allerdings zeichnet es sich noch durch eine andere Besonderheit aus: An seiner Vorderseite befinden sich mehrere Näherungssensoren, die Menschen in der Nähe des Trägers erkennen.

Ab einem bestimmten Abstand beginnt das Spinnen-Kleid dann zu reagieren, wobei es das Verteidigungsverhalten einer Spinne nachahmt. Der Designerin zufolge soll dies der Trägerin signalisieren, dass sie vielleicht eine Pause einlegen soll und dass sie zu viele Leute in ihrer Nähe erdrücken.
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Mir fehlen die Worte um auszudrücken wie schwachsinnig das ist.
 
@username: weiß nich was du hast, das ist das ideale Diskokleidungsstück. Hat was von ner Ritterrüstung für Frauen.
Von irgendwelchen besoffenen und daher enthemmten Typen einfach abgeknutscht werden und Sachen wie Busengrapscher usw. dürften damit sowas von gegessen sein... *fg
 
@username: Das ist nicht schwachsinnig, das ist Kunst ;)
Und Kunst will nicht sinnvoll oder praktisch sein, sondern Emotionen übertragen und zum Nachdenken anregen! Man darf auch gerne "dagegen" sein, aber sobald man darüber spricht, hat es seinen Zweck erfüllt ;)
 
Die herausragenste Leistung der Modebranche ist es ohnehin Kunden zu finden, denen man über Jahrzehnte jedes Jahr auf's Neue erzählen kann, die supermodische, absolut unaus...eh...unwiderstehliche Kleidung vom letzten Jahr wäre in der Zwischenzeit untragbar geworden und man müsste sich daher unbedingt komplett neu einkleiden. Warum sollten sollten sich unter den Kunden für so etwas wie dieses Spinnen-Kleid keine Abnehmer finden lassen? Zur Not reicht so eine Kreation immer noch aus um ein Modelabel oder einen Designer bekannter zu machen, was es dann doch zumindest in dieser Beziehung sinnvoll macht so etwas zu entwerfen.

Generell verlangt man wohl zu viel von der Modebranche, wenn man sich dort nach Sinn und Substanz umschaut. Die meiste Substanz möchte ich da noch den Äusserungen des Herrn Lagerfeld zumessen, der gelegentlich gern verdrängte Wahrheiten offen ausspricht, wie etwa die hier:

http://www.welt.de/lifestyle/article1981738/Telefone-sind-etwas-fuers-Personal.html

In dem Fall kann ich ihm nur zustimmen. Ich fand es auch sehr luxuriös als ich eine Position erreicht hatte in der ich nicht mehr für meine Zeit, sondern für meine Leistung bezahlt wurde, arbeiten konnte wann und wo ich wollte und weder Chef noch Kunden mehr hatte für den bzw. die ich ständig hätte erreichbar sein müssen. Mein bisher letztes Mobiltelefon habe ich damals von einem Tag auf den anderen abgeschafft und danach gesehen, wie viel man geschafft bekommt, wenn man nicht ständig von anderen Leuten per Anruf gestört werden kann.

Fazit: Bis zu nützlicher Kleidung aus dem 3D-Drucker ist es dann wohl doch noch etwas hin, aber ein Modelgerippe mit Lauffunktion in ein Spinnengerippe mit Abwehrfuntion zu stecken klappt immerhin schon. Da kann man sich der Aufmerksamkeit der Kundschaft gewiss sicher sein. ;-)
 
@resilience: In deinem letzten Satz hast du's auf den Punkt gebracht: Es geht um die Aufmerksamkeit! In dem Sinne, alle Achtung, Frau Wipprecht ;)
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