Für Faulenzer: Das Bett, das sich selbst macht

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Es ist vielleicht DIE Lösung für alle Morgenmuffel und all jene, denen das allmorgendliche Aufschütteln der Bettdecke bereits zu viel Arbeit ist: Smartduvet macht aus jedem herkömmlichen Bett ein "smartes" Bett, das sich von alleine macht.

Hierzu schiebt man ganz einfach ein aufblasbares Luftkissen zwischen Decke und Bezug, welches über eine Pumpe zu festgelegten Zeiten aufgeblasen wird. Die Programmierung erfolgt (natürlich) über eine passende Smartphone-App.

Ob die Bettdecke durch das zusätzliche Luftkissen weiterhin kuschelig bleibt, kann jeder selbst herausfinden, der das Projekt bei Kickstarter mit dem dafür notwendigen Beitrag unterstützt - das Finanzierungsziel der ungewöhnlichen Idee konnte jedenfalls bereits erreicht werden.
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Wow, wer das nicht mehr selbst schafft, tut mir leid ;-)
 
@LZ9900: Ja, irgendwie schon. Andererseits könnte es praktisch sein für diejenigen unter uns, die das Leben mit Behinderung(en) meistern müssen, sei es aufgrund des Alters oder einer anderen körperlichen Einschränkung.
Hab ich dieses Jahr erst wieder bei Nachbarn gesehen: 78 Jahre lang war der große Wohnzimmerrollo kein Problem, ab März fiel dann auf dass der Rollo nicht mehr hoch ging. Auf Nachfrage hab ich dann erfahren dass es der guten Frau zu schwer fiel den Rollo hochzuziehen. Also ab in den nächsten Baumarkt, elektrischen Gurtwickler besorgt und der guten Ilse eingebaut. Schon war sie glücklich.
Und ich denke, das wird hier auch der Haupteinsatzbereich sein. Der Faulenzer macht sein Bett einfach gar nicht, ist denen auch egal. Aber es gibt doch einige denen es unangenehm ist, wenn das Bett nicht gemacht ist, sie es aber aufgrund einer Einschränkung nicht machen können. Da ist sowas dann wieder eine Form der Unabhängigkeit, zwar nur eine Kleinigkeit, manche mags trotzdem freuen :)
 
@Breaker: Und was ist mit dem zerwühltem Bettlaken, wer oder was glättet das?
 
@Breaker: Schon, aber hier steht womöglich die App im Weg, zumindest bei älteren Menschen. Glaube kaum das ein Mensch Ü70 sich mit einer App auseinandersetzt - gut vereinzelt schon, aber die Masse eher nicht. Zudem gibt es für Menschen mit Einschränkungen/Behinderung professionelle Pflegedienste. Ich habe noch nie gehört das ein in dieser Hinsicht bedürftiger Mensch ein ungemachtes Bett hat. Meine Frau hat 22 Jahre in der professionellen Altenpflege gearbeitet, da war das Bettenmachen oft das kleinste Übel.
 
@Breaker: "Also ab in den nächsten Baumarkt, elektrischen Gurtwickler besorgt und der guten Ilse eingebaut. Schon war sie glücklich."

Wow! Es gibt doch noch nette Menschen unter uns, RESPEKT!
 
@Breaker: Wenn die Geschichte stimmt ist es meine persönliche Weihnachtsgeschichte :)
 
So arg Weihnachtsgeschichte ist das gar nicht. Ich wohn hier auf'm Dorf, ich war nur zufällig der erste dem es auffiel. Hätts ein andrer gemerkt, hätte der halt geholfen. Die Dorfgemeinschaft funktioniert hier noch, die älteren werden unterstützt, die Kranken bekommen das Brot auch mal vom Bäcker geliefert, und der fliegende Metzger klingelt noch an der Haustür, wenns einer nicht rechtzeitig schafft und erinnert dran, dass er schon seit 5 Minuten wartet.
Unsere ersten Flüchtlinge sollten vor knapp 2 Jahren zu 8 in eine vom Landkreis zugewiesene Dreizimmerwohnung ziehen. Unser Ortsvorsteher hat die zuständigen gefragt ob sie noch ganz glatt sind, hat ne Gemeindeversammlung einberufen und angefragt, ob jemand was dagegen hat wenn wir ihnen ein älteres Haus auf Dorfkosten sanieren, damit wir sie da reinstecken können. Die Mehrheit war dafür, also ist in Windeseile ein Häuschen renoviert worden und sie wurden da untergebracht.
Im Sommer hats mich selbst erwischt, war erst ne Zeitlang im Krankenhaus, und dann ziemlich eingeschränkt zuhause. Da wurde mindestens 2 mal täglich von den Nachbarn angefragt ob ich irgendwas bräuchte, sie fahren ja eh grad einkaufen. Und, ach, bevor wirs vergessen, wir haben da noch was zu essen mitgebracht, du kannst ja grad eh schlecht kochen, also haben wir halt gedacht. Und du fällst ja fast schon vom Fleisch.
Tja. Vor der Krankheit wog ich gute hundert Kilo. Danach gute 120 ...
Zum Glück bin ich jetzt wieder einigermassen fit, und das Gewicht geht langsam wieder in die andere Richtung. Auch wenn die Weihnachtstage grad nicht wirklich hilfreich sind :D
 
Super! Und dabei wird von Experten geraten, dass Bett erst einmal auslüften zu lassen. Wer also Morgens sein "Bett macht"... schläft nie wirklich allein (Thema Milben)!
 
@SunnyMarx: da kannste dein Bett solange auslüften lassen wie du willst alleine bleibst du dennoch nicht....
 
@SunnyMarx: Den Hausstaubmilben ist es vollkommen egal, ob du lüftest oder nicht... Es geht beim lüften eher darum, Schweiß und anderen Dunst aus der Matratze zu bekommen, weil sich sonst Bakterien und andere Keime vermehren können
 
@Slurp: Also bei Tests sind die Haushaltsmuffel, die ihr Bett nicht machen, sondern durcheinander liegen lassen aber bedeutend sauberer, was Milben angeht, als die stets gemachten Betten. Das hat man mit diesen komischen Mikrostaubsaugern herausgefunden. Milben mögen es nämlich mollig warm und stickig.
 
@SunnyMarx: Dem Milbenproblem kann man mit einigen wenigen Mitteln recht einfach beikommen. Habe mir erst diese Woche wieder eine neue Matratze geholt (für Allergiker geeignet) und diese umgehend in einen Milbenschutzbezug eingepackt. Da kommt keine einzige Milbe mehr rein. Darauf noch einen regulären Matratzenschoner, den man - wie die Decke und den Schutzbezug - bei 95 °C waschen kann. Wird das regelmäßig umgesetzt (idealerweise wöchentlich), haben selbst einzelne verirrte Milben keine Chance mehr.
 
Ich stimme durchaus zu ein daß die Bettwäsche sauber oder zumindest halbwegs frisch sein sollte, aber wie die jetzt auf dem Bett verteilt ist spielt doch nicht die geringste Rolle, es sei denn das Bett steht irgendwo wo Gäste es zu Gesicht bekommen.
Und seien wir mal ehrlich, wenn man so wenig Geld hat daß das Bett im Wohnzimmer steht, dann wird man sich das hier sicher auch nicht kaufen.
 
@Johnny Cache: Hotel? Krankenhaus? Pflegeheim?
 
@Kiebitz: Da wäre sowas sicher nett, aber da werden die Betten ja gleich ganz frisch gemacht.
Einfach die Decke in eine bestimmte Position zu bringen ist nicht sonderlich sinnvoll.
 
Was ist einfacher, das Bett in diesem Fall zu machen oder noch halb im Schlaff die App zu öffnen und die Aufblasvorgang zu starten?
 
Also ich muss mich einmal outen, dass mein Bett machen nicht ganz mein Ding ist. Ich würde es vermutlich so liegen lassen, weil ich nicht ständig etwas drauf legen müsste.

Aber ob ich mir dieses Bett kaufen würde... hmmm... da habe ich schon einige Zweifel...
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