DroneDefender: Per Radiowellen lästige Drohnen vom Himmel holen

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Drohnen liefern zwar immer wieder faszinierende Videos, wenn auf ihnen (wie meistens) eine Kamera montiert ist, mancherorts werden die fliegenden Objekte aber zur Plage und auch zur Bedrohung, etwa für den Flugverkehr. Doch wie holt man die Drohnen vom Himmel ohne sie zu zerstören? Der DroneDefender des US-Unternehmens Battelle will die Antwort gefunden haben.

Drohnen können wie erwähnt eine feine Sache sein. Aber so mancher fühlt sich durch sie belästigt oder auch in seiner Privatsphäre verletzt, weshalb sich laut Motherboard in den USA die Verfälle, dass Drohnen per Schrotflinte vom Himmel geholt werden, häufen. Das Herumballern in der Gegend ist allerdings selten eine gute Idee, auch die Zerstörung der Drohne selbst kann rechtliche Folgen haben.

Vorhang auf für den DroneDefender: Die nun von Hersteller Battelle vorgestellte futuristisch aussehende "Waffe" schaltet die Drohne intelligent aus und zerstört sie nach Angaben des Unternehmens auch nicht, jedenfalls in der Regel.

Simples System

Denn der DroneDefender "verschießt" Radiowellen, damit werden die Drohnen u. a. zum Landen gezwungen. Das Prinzip ist relativ simpel, denn es kommt hier nicht etwa zu einem ausgeklügelten Kapern der Bordelektronik oder ähnlichem. "Das System arbeitet so, dass es die Steuerung-Frequenzen zwischen Drohne und dem Piloten stört", erklärt Dan Stamm, der Entwickler des DroneDefender.

"Im Wesentlich glaubt die Drohne dann, dass sie außer Reichweite ist und es treten die entsprechenden Sicherheitsprotokolle in Kraft", so Stamm weiter. Hier gibt es drei Möglichkeiten: Die Drohne behält im Schwebemodus ihre Position bei, bis die Steuer-Verbindung wiederhergestellt ist, sie landet oder kehrt zum Ausgangspunkt zurück.

Das System, das im nächsten Jahr auf den Markt kommen wird, ist laut Hersteller vor allem für Behörden und ähnliches interessant und funktioniere bei allen derzeit erhältlichen kommerziellen Drohnen. Die Reichweite des DroneDefenders beträgt rund 400 Meter.
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mir gefällt die schrotflinten-variante besser :D
 
@palim: http://ruthe.de/cartoon/2670/datum/asc/
 
@palim: Dies neue ist aber leiser und bleifrei ;-) und wohl auch schwerer zu orten.
 
@Kiebitz: Warum sollte das schwerer zu orten sein? Ob man nun die Quelle von Schall- oder Funkwellen ortet, macht keinen großen Unterschied.
 
@Kiebitz: viel zu pazifistisch, ich will doch öööööööööööctiöööööööööööönnn!!!! :D
 
Finde ich eine gute Sache ^^ Denke nur für die meisten Normalbürger eher zu teuer.
 
@Scaver: Ein simpler Störsender für einen bestimmten Frequenzbereich... is nich so schwer selbst zu bauen. Die Frage stellt sich lediglich nach möglichen rechtlichen Konsequenzen, da nicht jeder einfach so nach Belieben auf irgendwelchen Frequenzen und schon gar nicht mit beliebiger Leistung senden darf. Jeder Funksender kann geortet werden.
 
Bitte in die nächste Generation der Smartphones einbauen
 
AAAh! So kommt man vielleicht billig bis kostenfrei an Ware von Amazon und Konsorten ;-)
 
Dann verwendet der Pilot eine Richtantenne und/oder einen Sendeleistungsverstärker und alles wird gut.
 
Erstmal werden sicherlich die meisten Drohne nicht wie im Film landen, da jeder Hersteller andere Steuerungsbefehle hat. Die meisten werden also abstürzen. Das ganze lässt sich mit einem Wobbler realisieren. Ein Gerät was ein Frequenzband (meherere Frequenzen) stört. Man muß sich das vorstellen wie ein Radiosenderdrehknopf der hin und her gedreht wird, nur halt automatisch. Die Antennen im Film werden auf Richtfunk ausgelegt, also sind die Störfunkwellen immer nur in einer Richtung gebündelt. Es stimmt schon das theoretisch jeder Funksender geortet werden kann, aber seit meiner Kindheit habe ich nicht mehr gelbe Postautos bzw. Autos mit Peilantennen gesehen.
 
Hmmm, das Dingen auf die Antenne einer mobilen Radarfalle richten^^ wird das Gerät sicher ziemlich verwirren...
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