Djedi - Kleiner Roboter auf der Suche nach dem Geheimnis der Pyramiden

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Es ist ein Geheimnis, das die Wissenschaftler seit Jahrzehnten beschäftigt: Das Innere der ägyptischen Pyramiden. Ein Forscherteam der Universität Leeds hat nun einen Roboter designt, der helfen soll, noch ungelöste Fragen zu beantworten.

Mini-Roboter aus dem 3D-Drucker

Dabei geht um ein seltsames Konstruktionsgeheimnis der alten ägyptischen Grabbauten: Die bisher für Luftschächte gehaltenen schmalen Gänge der Cheops-Pyramide, die sich durch das gigantische Bauwerk ziehen. Bisher waren mobile Roboter zu groß, um bis an das Ende dieser nach außen verschlossenen Schächte zu gelangen.

Der kleine Roboter aus Leeds mit Namen Djedi soll nun bis an ihr Ende vordringen. Dazu benutzt er vier Polster, die sich an den Wänden abstützen. Eine sehr sanfte Methode, um sich in den Luftschächten fortzubewegen.

Djedi ist ein Roboter aus dem 3D-Printer. Dadurch konnten besonders komplexe Teile, die sehr widerstandsfähig sein müssen, problemlos hergestellt werden. Darüber hinaus verfügt der kleine Roboter über Kameras und einem Mini-Ultraschall. Mit ihm kann er die Dichte und den Zustand der Steinwände erkennen.

Wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind, wird die Wissenschaft vielleicht wieder etwas mehr über die Geheimnisse der Pyramiden wissen.
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Der erste Roboter übrigens, der diese Schächte bis zu ihrem vermeintlichen Ende raufgefahren ist, ist Upuaut bzw Upuaut 2, vom deutschen Ingenieur R. Gantenbrink.

Danach folgten 2002 die ersten Roboter unter dem o.g. "Djedi"-Projekt, die mit einem Bohrer die Verschlusstür am Ende des Schachtes anbohrten und den dahinter liegenden Teil mit Hilfe einer Stetoskop-Kamera filmten (was aus vielerei Hinsicht echt interessante Dinge offenbarte).

Dann wurde das Projekt angeblich erstmal bis 2011 auf Eis gelegt, bis ein neuer Djedi-Roboter hochfuhr und weitere Fotos machte, wobei unter anderem Graffitis gefunden wurden, die oftmals von den Arbeitern des Pyramidenbaus dort hinterlassen wurden.
 
Die Infos sowohl im Video als auch im Artikel sind grundsätzlich falsch. Man hat schon vor Jahren das Ende dieser Schächte erreicht und war bereits in Vorbereitung, die Verschlussplatten am Ende zu durchbohren. Das wurde von den damaligen Behörden allerdings verboten.
 
@gutenmorgen1: Das durchbohren ist 2002 geschehen (sehr wirkungsvoll in szene gesetzt durch ne liveübertragung vom history channel bzw hier damals auf dem zdf)
 
@Slurp: Habs gerade nachgeschlagen - stimmt. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/cheops-pyramide-roboter-entdeckt-hieroglyphen-in-mysterioesem-schacht-a-765485.html
Allerdings verstehe ich nicht, was dieser neue Roboter leisten soll.
 
@gutenmorgen1: Natürlich stimmt das :D Ich verfolg das ganze schon seit 1993 immer wieder mit Spannung und hab sowohl die erste Übertragung 1993 als auch die von 2002 live verfolgt xD

Also von dem Equipment würde ich schätzen, dass einfach die Dicke des zweiten Verschlusssteins (der grob gehauene hinter dem glatten mit den Kupferhaltern) bestimmt werden soll. Je nachdem wie gut der Ultraschall ist, könnte sogar gezeigt werden, ob direkt hinter diesem Stein etwas befestigt ist...

Könnte als Vorbereitung für ne zweite Bohrung dienen. Sprich man misst den Verschlussstein um zu wissen, wie lang und kräftig der neue Bohrer sein muss.
 
So gesehen ist alles daran verrückt. Einerseits vor allem das Menschen die Dinger mal gebaut haben und andererseits das heute Menschen Roboter da drinnen rumdüsen lassen...
 
@MacGiggles: Das ist, philosophisch betrachtet, der Unterschied vom Menschen zum Tier ;-)
 
uhhhh jaaa jetzt werden bestimmt Beweise für den nahenden Weltuntergang + Aliens gefunden! Das ist es also wir müssen sterben! Ohhh neeein^^ Amen!
 
@legalxpuser: Wie belieben der Herr / die Dame zu meinen ?
 
Gut, jetzt bin ich genauso schlau wie vorher...
Die Pyramide hat innen also noch ein paar Minitunnel, die nach oben führen, aber nach außen verschlossen sind und am Ende nochmal einen kleinen Raum bilden in dem wohl nichts außer Hieroglyphen sind.

Was also bezweckt das Ganze nun?

Dann liest man in den Kommentaren hier, dass man das schon bei anderen Pyramiden geschafft hat und irgendwie ist nix interessantes bei rausgekommen...

Also wozu das Ganze nun? Ich steh hier gerade voll auf dem Schlauch!
 
@bLu3t0oth: Soweit ich das verstanden habe, ist das mit den anderen Pyramiden eher nicht das oben geschriebene, man müßte wohl eher sagen: dieselbe Pyramide immernoch.
Jedenfalls wenn man den Hauptgrund sucht, das da laut Video (insgesamt?) eine Million Dollar für dat Robiprojekt ausgegeben wurde.
Was genau der neueste Robi nun besser kann, im Abgleich mit seinem früheren Varianten ? Gute Frage. Ich denke es geht eher darum, das erst der Einsatz eines 3D Druckers das Herstellen von Bauteilen ermöglicht hat, die z.B. deutlichst weniger Bruch gefährdete Stellen haben. Oder andersherum gesehen die bekannten / gefährdeten Stellen bis dato nicht gut genug gegen Bruch abgesichert werden konnten.
Dank des Druckers nun keine Schweißnähte, keine im bzw. per normalem Plastik Spritzgussverfahren produktionstechnisch bedingt dünn bleiben müssende Stellen und ähnliches...
Oder ging es um Gewicht einsparen, was nun erst richtig gut machbar ist, da der Drucker angewiesen werden kann, Bruch gefährdete Stellen weiterhin dick auszuführen, aber drumrum eben dünner... ?
Wirklich wissen tue ich es aber nicht.
Was ich weiß, ist, das diese schmalen Gänge sehr steil ansteigen, weswegen der Robi sich im Gang verstemmen können muss und sich ähnlich wie eine Frostspannerraupe zusammenziehen und wieder strecken können muss, um da überhaupt hoch zu kommen. Was die Problematik, da ganz am Ende des Gangs was zu (durch)bohren und laut meinem Textverständniss könnte das ja (diesmal) etwas ziemlich dickwandiges sein, nicht grade leicht macht ;-)
 
@bLu3t0oth: Nun, die Untersuchung dient gerade dazu, dieses "wozu das ganze nun" hinsichtlich der genannten Schächte zu beantworten.

Die Schächte können keine Belüftungsschächte sein, eben weil sie am Ende zu sind, und man vermutet, dass sie zu den Gestirnen ausgerichtet sind und dem toten Pharao den Weg auf seiner täglichen Himmelsreise zu weisen. Und um die Einzelheiten dazu zu untersuchen (Hieroglyphen / Inschriften / "magische Sprüche" am Ende / Austritt der Schächte) schicken die halt den elektrischen Krabbelkäfer da rein.
 
@rallef: Das die Cheops kein Grab ist bzw war ist eigentlich klar. Die Ägypter haben Ihre Pharaonen nicht in Pyramiden begraben. Es gibt in der Ägyptischen Geschichte keinen einzigen Hinweis auf die Pyramiden. Deswegen sind die Pyramiden ja so spannend und fast bisschen Mystisch ;)
Die Lichtgeschwindigkeit, die Zahl PI und und ist alles in der Cheops vorhanden.

Interessante Doku!
https://www.youtube.com/watch?v=qnXkgxFC30s
Der Titel ist sehr unglücklich gewählt aber der Inhalt ist sehr gut!
 
@psyabit: "eigentlich klar" ist aber wieder sehr subjektiv; und ich hoffe nicht, dass Du die aufgefundenen Arbeitersiedlungen mit nun mal ägyptischen Relikten für außerirdisch hälst ;-)

Ansonsten möchte ich weder gewisse hahnebüchenen Theorien kommentieren noch Deine Freude daran mindern.
 
@rallef: Nein ich tendiere nicht auf Ausserirdische, die Grab Theory ist aber am unwahrscheinlichsten. Oder die Grab Theory ist die bestätigung das wir nur mutmassen können und genau nichts wissen über unsere Vergangenheit...
 
@psyabit: gucke gerade die Doku:
ob man nun zwei Maße in Metern teilt oder umgerechnet in Ellen ist das Ergebnis doch identisch. Die versuchen einen für dumm zu verkaufen und so unbedingt einen Beweis zu suchen die Ägypter würden damals in Metern gerechnet haben.
Es ist alles doch einfach nur Pi und Phi, also Geometrie die jetzt nicht so unlogisch ist, wenn man mit Kreisen rechnet. Oh die Ägypter kannten den rechten Winkel, wie spannend.

Dann kommt noch minutenlang Erdabmessungen in denen die Erde als perfekte Kugel zur Grundlage genommen wird. Da waren also keine Außerirdischen beteiligt, die kennen die Rotationsellipse.
 
@otzepo: Hab den Inhalt nicht im Detail im Kopf, hatte Sie einfach als Spannend in erinnerung, die These am schluss gefällt mir nicht sonderlich, das weis ich noch. Kennst du was besseres?
 
@bLu3t0oth: Ich überleg gerade, wie weit ich ausholen soll...

Erstmal: es geht nur um die Cheopspyramide. Soweit mir bekannt ist, wurden in keiner anderen Pyramide solche Schächte gefunden und genau deswegen sind sie so verdammt interessant.

Diese Schächte wurden irgendwann nach dem Bau in der Königskammer versiegelt und wurden erst Mitte des 19. Jahrhunderts von Wayman Dixon wiederentdeckt.
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Es gibt einige Spekulationen, worum es sich bei diesen Schächten handeln könnte, allerdings führt jede Spekulation ihre eigenen Probleme mit sich. Und deshalb macht es das ganze momentan noch so unerklärlich, wozu die Teile da waren:

- Luftschächte können es nicht sein, da sie "mitten in" der Pyramide aufhören und somit keine Luftzufuhr von außen möglich ist

- Rituelle Schächte (wie oben erklärt), die dem Geist ("Ba") des Pharao den Weg weisen sollen, können es nicht sein, weil die Schächte oben verschlossen sind. In der ägyptischen Mythologie musste "zu den Göttern" freie Sicht herrschen, damit der Geist dort hinauffahren konnte. Dies ist bei den zwei anderen bekannten Luftschächten, die wirklich Öffnungen an den Seiten der Pyramide haben der Fall, nicht jedoch bei den besagten beiden "Gantenbrink-Schächten".

- Die Schächte haben scheinbar eine höhere Funktion erfüllt als einfach nur die, den Bauarbeitern während des Baus Luft in die Kammern zu schicken, weil die Schachtwände und Decken komplett in Millimeterarbeit höchst präzise glatt bearbeitet wurden. Normalerweise wurden solche zweckdienlichen Gebilde nur grob behauen, da sie ja nachher eh wieder verschlossen werden und man sich einfach nicht die Mühe machen und so Zeit sparen wollte (Beispiel dafür sind die Entlastungskammern über der Königskammer, die auch nur sehr grob behauen wurden).

- Die Schlusssteine am Ende der Schächte scheinen so genannte Fallsteine zu sein, also Steine, die ähnlich eines Rolltores oder so heruntergelassen wurden, um den weiteren Weg zu verschließen. Die Kupferhaken in den Schlussteinen sollen, so vermutet man, ähnlich einem Widerhaken das erneute Öffnen verhindern.

- Die Schächte *könnten* noch zu weiteren, bislang unbekannten Kammern führen. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass es noch weitere Räume in der Cheopspyramide gibt. Unter anderem passt das errechnete Gesamtgewicht der Pyramide nicht ansatzweise zu den Messungen, die am Gebäude gemacht wurden. Sie ist tatsächlich um einiges leichter als errechnet, was auf weitere Räume hindeutet.

Allerdings gibt es dabei das Problem, dass: a) die Schächte jeweils nurt 20x20 cm breit/hoch sind und b) die Enden der Schächte zu nah an den Außenwänden liegen, weswegen dort - wenn überhaupt - nur kleine Räume verborgen sein können.
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Puh, ne Menge Text. Aber vielleicht hab ich nu ne nette Übersicht geben können.
 
@Slurp: Cool, danke!
 
@wertzuiop123: gerne.. mich fasziniert das ganze thema seit jahren ^^
 
@Slurp: beste Antwort bisher, thx
 
@Slurp:

(1) In der ägyptischen Grabbaukunst sind sogenannte Scheintüren durchaus üblich, die zwar der Geist des Verstorbenen passieren konnte (der Anschein, dass es ein Durchgang war, reichte dafür aus, metaphysisch ein Durchgang zu sein), aber die Lebenden kamen (natürlich) nicht durch. Dementsprechend konnten auch die (für Materielles versperrten) Schächte ein gültiger Ausgang zu den Sternen sein.

(2) Auch in "normalen" Gräbern hatte der Tote natürlich keine freie Sicht auf die Sterne.

(3) Wer hat die Pyramiden gewogen, dass man sagen könnte, sie seien "zu leicht"?

(4) Man weiß es schlichtweg nicht sicher, wofür die Schächte da waren, deshalb die Untersuchung.
 
@rallef: Gute Einwände.

1. Das mit den Scheintüren stimmt zwar (ich hab das aus Platzspargründen weggelassen, um nicht noch tiefer ins Detail zu gehen), allerdings wurden Scheintüren auch immer als solche in irgendeiner symbolischen Art optisch präsentiert (als Beispiel: ein Abschluss als säulenverziertes Tor). Die Schlusssteine in den Schächten zeigen nichts dergleichen, es sind einfach Schlusssteine.

2. Wir reden hier von der Cheopspyramide und keinem "normalen" Grab. Es war durchaus üblich, den hohen Tieren spezielle Gräber mit "Extras" zu bauen. (Ich gebe allerdings zu, dass alleine die südliche Ausrichtung eine Einmaligkeit ist)

3. Soweit ich weiß, wurden diese Untersuchungen mit seismologischen Messungen, Verdrängungsmessungen des Unterbodens (also zb wie weit die Pyramide in nem gewissen Zeitraum eingesackt ist) unter der Pyramide und ähnlichem bewerkstelligt.

4. Richtig, und deswegen ist es so spannend.
 
Das Problem für mich ist, dass die Erhaltung wichtiger ist als der Erkenntnisgewinn. Sprich: ich hätte die Cheops von oben nach unten Stein für Stein abgebaut und danach wieder aufgebaut (so wie bei Häusern in Freilichtmuseen). Die Kosten wären sicher geringer als die vielen Experimente bisher und man könnte den Menschen dann Fakten präsentieren statt sie durch dunkle Gänge zu losten und zu erklären "Wir wissen das nicht, aber das könnte...".

Der moderne Mensch scheint eine große Furcht vor Erkenntnisgewinn zu haben und versteckt diese Furcht hinter Ausdrücken wie "Menschheitserbe". Ja was hat man von einem Erbe, das man nicht versteht und nur ansehen, aber nicht begreifen kann? Das Erbe ist doch nicht der Steinhaufen "Pyramide" als Touristenattraktion, sondern der Erkenntnisgewinn warum und wie diese Dinge erbaut wurden.

Nachdem aber einige Techniken bereits bekannt sind (siehe zb https://www.youtube.com/watch?v=oK1Rzch89Dw), diese aber keinen Einsatz als ressourcenschonenden Technik erlebt, scheint das Interesse gering zu sein, Techniken zu erforschen, die Menschen wieder unabhängiger von Maschinen und großen Firmen machen könnten.
 
@DailyLama: Mal gesetzt den Fall, du würdest da überhaupt ran gelassen werden: Ich hab da ehrlich gesagt sehr intensive Zweifel, das du, Zeit deines Lebens, bei und mit deiner 1 Mann Aktion nennenswert weit kommen wirst..
Und das alleine beim die Pyramide auseinander nehmen, vom sie alleine wieder zusammenbauen garnicht erst geschrieben.
 
@DerTigga: Warum sollte das ich oder ein anderer einzelner Mensch machen? Es geht um einen möglichen Erkenntnisgewinn für die Menschheit, klar also, dass ganze Regierungen das machen müssten. Die Mondlandung wurde auch nicht von einer privaten Einzelperson durchgeführt :)
 
@DailyLama: Weil du es nunmal so geschrieben hast ? Da oben in deinem Beitrag steht also nicht: "..ICH hätte ... abgebaut.. " ?
Wenn du das also nicht alleine machen willst, dann schreibs auch.
Das du da andere für finden würdest, die dir helfen und die vor allem noch da bzw. zu sprechen sind, wenn es ans wieder aufbauen ginge, ist nochmal nen ganz anderes Thema... Gibt da irgendwie so komische Berichte, das selbst der Erbauer das nicht hingekriegt hat, ohne tausende von Helfern und sicher ner ganzen Menge zwangsweise auf der Baustelle bleiben müssenden Leuten.
Vergiss auch nicht den benötigten Lagerplatz für das abgebaute Material und die permanente Bewachung gegen Diebe derweil..
Das die bisher ausgegebenen Gelder jemals in Summe komplett abrufbar waren, nicht in Wahrheit aus unterschiedlichsten Quellen und Ländern stammen bzw. zusammengesetzt sind, man das also garnicht als Gesamtsumme / Gewicht in deine Form von Waage bzw. Berechnung schmeißen darf...
Bloß gut, das sich deiner Ansicht nach nicht sämtliche Anrainerstaaten des Mittelmeers zusammenschließen sollten, da es im Zustand leergepumpt sicherlich gradezu brutal viel "Erkenntnisgewinn" mit sich bringen würde.
 
@DerTigga: Klar, ein Ecosystem wie das Mittelmeer zu zerstören ist das selbe, wie ein Bauwerk kontrolliert abzubauen.
Da es Dir also offensichtlich nicht um Diskussion geht, sondern um Rechthaberei hast Du hiermit gewonnen.
 
@DailyLama: Lenk gefälligst nicht ab, sondern bleib beim Thema.
So infantil und undurchdacht hatte ich mir deine Antwort schon ausgemalt.
DU meintest da komischerweise fordern zu dürfen, das Geld und auch jeglicher sonstig denkbare Widerstand quasi keine Rolle spielen sollten, sondern das sich alles diesem / deinem ach so anstrebenswertem "Erkenntnisgewinn" unter zu ordnen HAT.
Wer kann denn ahnen, das du doch noch Grenzen ziehst, bis in welche Größenordnung das (nur) gehen sollte ?
Wie man deutlich sieht, bist du schließlich radikal genug drauf, der Umsetzung (bis auf weiteres: rein deiner Sicht der Dinge) im Weg stehendes oder die, von mir in den Weg gelegten Argumente und Fakten, glatt hinten runter fallen zu lassen.
Da du mit keinem Wort drauf eingehst, dich kein bischen davon hemmen lässt, bist du in meinen Augen sehr radikal.
Davon, das du da selber tatkräftig mit anpackst, jahrelang dein Geld und deine Gesundheit bereit bist mit einzubringen / zu opfern, ist bei dir lustigerweise auch nie die Rede, das soll sicher einfach nur "Jemand" machen ?
Dieser Jemand soll doch sicher auch keine Angst vor Verletzten und Toten beim Umsetzen deiner Erwartungshaltung(en) haben, nein nein, man sollte diesen Erkenntnisgewinn einfach sowas von stark genug wollen, dann geht das ganz von alleine, das man darüber hinwegsehen kann ?
Dürften Herrn General Lama auf seinem Feldherren / Überwachungs / Erkenntnissammelhügel solche schlechten Nachrichten überhaupt überbracht werden ?
Oder ist das gar verboten, weil im Fall des Falles "eindeutig" zu wenig Geld in die Hand genommen wurde, genau sowas zu vermeiden ? Selbst Schuld, wenn und das man nicht "einfach ein bischen" mehr ausgibt, das es zu sowas kommen konnte liegt nämlich ganz bestimmt nur daran, das man illegalerweise den Erkenntnisgewinn für DICH nicht stark genug wollte ?

Aber sich (ansich völlig zurecht) über ein kaputt gemachtes Mittelmeer mokieren ... das das was "anderes" sei..
Ob du nun gemütlich auf nem Hügel oder in nem Boot sitzen würdest... ?
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