DJI Phantom 4: Neue 4K-Kamera-Drohne mit fortschrittlichem Auto-Pilot-Modus

Drohne, Autopilot, DJI, DJI Phantom 4 Drohne, Autopilot, DJI, DJI Phantom 4
Beim bekannten Drohnen-Hersteller DJI steht mal wieder das jährliche Update seiner Phantom Produktfamilie an. Die vierte Generation bietet neben verbesserter Kamera, Geschwindigkeit und Ausdauer einen sehr fortschrittlichen Auto-Pilot-Modus.

Gute Verbesserungen

Das chinesisches Technologieunternehmen DJI stellt mit der Phantom 4 eine neue Drohnengeneration vor, die wie üblich im Vergleich mit den Vorgängern in vielerlei Hinsicht verbessert wurde. Wie die Entwickler betonen, wurde das Gehäuse komplett neu designed, neben einer leicht abgerundeteren Form bleibt es aber bei dem bekannten Look mit weißem Plastik. Die innere Stützkonstruktion und das 3-Achsen-Kameragimbal wurden bei der Phantom 4 aus einer Magnesiumlegierung gefertigt. Inklusive des vergrößerten Lithium-Polymerakku (5350 mAh, 462g) bringt die neue Drohne von DJI 1,38 kg auf die Waage.

Dank eines weiterentwickelten Propellersystems, dem neuen, stromlinienförmigeren Design und der größeren Kapazität des Akkus will DJI die Flugzeit um 25 Prozent im Vergleich mit dem Vorgänger gesteigert haben. Insgesamt kann die Phantom 4 mit einer Akkuladung damit 28 Minuten in der Luft bleiben. Darüber hinaus erreicht das neue Modell eine Maximalgeschwindigkeit von 72 km/h. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, können Nutzer hier den neuen Sport-Modus aktivieren.

DJI Phantom 4DJI Phantom 4DJI Phantom 4DJI Phantom 4DJI Phantom 4DJI Phantom 4

Auch bei der Kamera gibt es einige Anpassungen. Aufnahmen werden in 4K-Videoauflösung mit 30 Bildern pro Sekunde oder in Full-HD (1080p) mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde eingefangen. Das verbesserte Objektiv soll ein 94°-Sichtfeld ohne Fischaugen-Effekt ermöglichen. Insgesamt sollen Farbabweichung und Verzerrung im Vergleich mit dem Vorgänger deutlich reduziert worden sein.

Fliegen leicht gemacht

Neben diesen erwartbaren Anpassungen feilt DJI mit der Phantom 4 weiter an der Idee der autonomen Drohne, die nicht direkt gesteuert werden muss, sondern selbst ihren Weg findet und dabei automatisch Hindernissen ausweicht. Neben dem schon bekannten Vision Positioning System, das über eine auf den Boden gerichtete Kamera Daten zur Orientierung sammelt, wurden hier zwei weitere Kameras und Ultraschallsensoren integriert.

Dieses System soll es beispielsweise möglich machen, einfach im Kamerabild auf dem Touchscreen einen Punkt auszuwählen. Phantom 4 bewegt sich dann selbstständig zu diesem Ziel. Außerdem ist es mit der Drohne auch möglich Objekte oder Personen automatisch zu verfolgen und das ohne die bei anderen Systemen nötige Zusatzhardware. Die Phantom 4 kann ab sofort unter anderem im DJI-Store zum Preis von 1599 Euro vorbestellt werden. Der Versand soll schon am 15. März beginnen.

Dieses Video empfehlen
Kommentieren10
Tags:
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wenn ich älter bin möchte ich auch so weise wie das Gehäuse sein. Nettes Spielzeug übrigens, leider etwas teuer.
 
@Islander: spielzeug sind drohnen schon lange nicht mehr, werden mittlerweile oft professionell eingesetzt, sei es im video oder im eventbereich. imagefilme, dokus, reisematerial, alles.
 
ich sehe schon das gesumme am himmel, schwarm von drohnen kreisen über die köpfe tag und nacht...
 
@Bobbie25: Klingt stark nach ner Psychose...
 
@Bobbie25: schrotflinte regelt ;) tontaubenschießen wird out sein, drohnenschießen dafür umso mehr in ;)
 
Ich finde son Teil richtig interessant, ich möchte aber nicht 1600 Euro ausgeben und an interessanten Orten wird mir dann jetzt schon/zukünftig verboten meine Drohne zu benutzen.
 
@Evonics: dann kauf dir die P3Pro/Advance. Sparst Geld und die Features kann man Software seitig auch für das Vormodell haben (bis auf Kollisionssensoren an der Front). Akkus sind auch mindestens 20€ günstiger.
 
Wieder das Wort mit "D" , das ist echt schlimm! Kopter heisst das TEil!!!!
 
Komischerweise sind es immer wieder diese DJI Copter die in den Medien negativ auffallen.
Sprich Leute mit zu viel Geld und wenig Verstand kaufen genau diese Dinger und sogen für die schlechte Presse der Modellflieger.
Interessanterweise werden nie DIY Copter auffällig, oder lassen sich nicht erwieschen.
 
Sieht wie ein fliegendes weißes iPhone aus.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!