Clevere Drohnen: Hi-Tech-Sendung vom 17.11.

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Wenn jemand zum Beispiel einen Herzinfarkt erleidet, muss er sehr schnell behandelt werden. Aber bevor der Krankenwagen kommt, ist es oft zu spät. Vielleicht könnte die ambulante Drohne, die der Hochschulabsolvent Alec Momont in den Niederlanden entwickelt hat, die Lösung sein. Sie ist zehn Mal schneller als traditionelle Fahrzeuge und kann per Mobiltelefon von Personen gesteuert werden, die beim Patienten vor Ort sind.

Sie besitzt einen eigenen Defibrillator und ist mit Kamera und Lautsprecher ausgestattet. So kann ein Arzt Anweisungen geben, wie das Gerät zu benutzen ist. Für ihren Erfinder Alec Momont ist die Schnelligkeit ihr größter Vorteil: "Normalerweise ist die Batterieleistung von Drohnen sehr begrenzt. Aber weil sie so schnell zu ihrem Bestimmungsort fliegen und dort landen kann, benutzen wir momentan nur etwa fünf Prozent der Batterieleistung." Noch ist das Gerät in der Testphase. Momont hofft, dass solche Drohnen in fünf Jahren marktfähig sein könnten.

Eine andere, tragbare Drohne könnte die Selfies revolutionieren. Sie wurde an der Stanford Universität in Kalifornien entwickelt. Es handelt sich um eine Armbanddrohne, die mit einer Kamera ausgestattet ist. Ein Knopfdruck, das Armband löst sich und die Drohne hebt ab. Dank eingebauter Sensoren nimmt die Drohne Bewegungen des Benutzers auf und kehrt wie ein Bumerang wieder zurück, nachdem ein Foto oder ein Video aufgenommen wurde. Perfekt für Extremsportler oder Freunde von Gruppen-Selfies.
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