C.H.I.P.: Mini-PC mit starker Ausstattung soll nur 9 Dollar kosten

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Günstige Mini-Rechner liegen seit einiger Zeit voll im Trend und so ist es kaum verwunderlich, dass das Versprechen eines Gerätes, das lediglich 9 Dollar kosten soll, auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eine ungeheuer große Zahl an Unterstützern anzieht. Das Gerät trägt den Namen C.H.I.P.

Besonders viel dürfte niemand von einem Rechner erwarten, der zu einem solchen Preis zu haben sein soll. Doch die Produktion günstiger, aber trotzdem leistungsfähiger Chips hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, was auch mit der Massenfertigung immer günstigerer Mobilgeräte zusammenhängen dürfte. Insofern ist es nicht gerade wenig, was Interessenten von dem neuesten Mini-PC-Projekt zu erwarten haben.

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Die Entwickler versprechen, mit C.H.I.P. einen Linux-Rechner zu liefern, mit dem man "Arbeiten, Spielen und alles dazwischen" kann. Angetrieben wird das Gerät von einem System-on-Chip, dessen Herz ein Prozessor mit einer Taktung von 1 Gigahertz bildet. Diesem steht eine Mali400-Grafikeinheit zur Seite, wie man sie auch aus einigen Smartphones kennt und die OpenGLES sowie OpenVG unterstützt. Hinzu kommen 512 Megabyte Arbeitsspeicher und 4 Gigabyte Flash-Kapazität.

C.H.I.P. kann dabei auch direkt eingesetzt werden. Dafür sorgen verschiedene Verbindungen nach Außen: Ein USB-Port, ein Micro-USB-Anschluss sowie Ein- und Ausgang für Audio sind vorhanden. Hinzu kommt ein Komposit-Anschluss, an den per Adapter entweder VGA oder HDMI für die Anbindung eines Monitors angebunden werden können. Datenverbindungen und die Anbindung von Peripherie-Geräten sind über WLAN nach den Standards 802.11b/g/n und Bluetooth 4.0 möglich.

Die mitgelieferte Linux-Distribution wird schon eine Reihe von Anwendungen mitbringen, darunter einen Chromium-Browser, LibreOffice, verschiedene Spiele sowie Tools für die Lehre und Entwicklung. Optional wollen die Hersteller einen Akku, einen 4,3-Zoll-Touchscreen sowie eine Plastikhülle anbieten, mit denen der kleine Rechner schnell zu einem mobilen Gerät aufgerüstet werden kann. Was diese dann kosten sollen, ist aber noch unbekannt.

50.000 Dollar wollten die Entwickler einsammeln, um die Produktion des gerade einmal 4 x 6 Zentimeter großen Platinen-Systems zu realisieren. Binnen weniger Tage wurden nun aber schon fast 700.000 Dollar zugesagt.
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Also für den Preis sicherlich beachtlich, jedoch bei der Ausstattung von "starker Ausstattung" zu sprechen, halte ich für stark übertrieben.

Zu beachten bleibt auch, dass die VGA/HDMI-Version nicht 9$ sondern dann 19$ oder 24$ kostet.
 
@Fallen][Angel: und dann noch 20$ Versandkosten!!! sonst hätte ich jetzt bestellt, aber das ist heftig!
 
@BaNNanE007: 20$ ist günstig. Will ich ein Paket mit der DHL nach von Deutschland nach Österreich schicken, dann zahle ich schon 16 Euro. Weltweit sind es 60 Euro.
 
@Fallen][Angel: Für HDMI muss der Hersteller Lizenzgebühren abdrücken!
 
@Shareme: Jo, das weiß ich. Leider wurde es halt nur nicht im Artikel erwähnt.
 
@Fallen][Angel: Wenn man Ausstattung und Preis in Bezug setzt, kann man hier sehr wohl von einer starken Ausstattung sprechen.
9$ für diese Specs?! WOW!
 
9 Dollar, naja.
Da würde ich aber lieber 20 zahlen, wenn dafür 2 oder 3 GB Ram drin wären und 8 oder 16 GB Speicher.
Das hier ist echt erbärmlich.
 
@Trabant: Also höchstens 2 GB würde ich als sinnvolles Maximum für so ein System ansehen - alles was mehr RAM braucht, stemmt das SoC eh nicht. Das kannst du nicht mit deinem x86-Rechner vergleichen.
 
@Trabant: Kommt auf den Anwendungsfall an. Ich habe in meinem Laptop 16GB RAM, weil ich dafür Windows geplant habe. Nun nutze ich doch Linux drauf und komme mit 900MB RAM für den kompletten Desktop aus. Einzig der Chrome krallt sich manchmal alleine 1 GB, dann liege ich aber noch immer unter 2GB. Die restlichen 14GB langweilen sich in meinem Laptop.
 
@Fallen][Angel: Für die meisten Anwendungsfälle brauchst Du auch unter Windows keine 16 GB.
 
@Trabant: Jaja geh ruhig wieder spielen
 
@Trabant: Du wirst lachen, aber es gab früher Rechner für den Heimgebrauch mit 1 Kb RAM, und er war erweiterbar auf sensationelle 2 Kb. Und das Teil funktionierte auch wunderbar. Man konnte zwar nicht Fallout 3 drauf spielen, aber Pacman usw. war durchaus möglich.
 
wann gibts sowas mal wo man auch nen windows zum laufen bekommt
 
Raspberry pi 2 model b incl. Windows 10
 
@sp1k3: hast du dieses "win10" mal gesehen? - da steht nur der name "Windows10" drauf....
 
klingt generell nicht verkehrt aber ich wüste nun kein linux das sich mit 512 mb ram begnügt zumal wenn dann videos ins spiel kommen von spielen will ich erst gar nicht anfangen wird es alles zu klein dimensioniert sein um eine flüssige darstellung zu ermöglichen.
spielen halte ich für ein gerücht 512mb ram und nur 1 ghz wird mächtig eng um etwas anständiges ans laufen zu bekommen, schon alleine die mali gpu dürfte bei allemverzweifeln was über die standart apps eines smatphone geht.
der einzige halb sinnvolle einsatzzweck den ich hier sehe liegt in büro arbeiten für kleinst firmen die wenig platz und geld haben eine alternative sofern die anbindung an gängige drucker bzw all in one geräte möglich ist.
der verbaute speicher ist leider nun auch nicht mehr zeitgemäß von den 4gb darf man getrost 1 bis 2 gb abschreiben nur für system daten also bleiben für den anwender im großzügist bemessenen fall 3 gb unter 16 besser 32 gb solte man die sache nochmal überdenken und nachsteuern.
lieber raspberry pi 2 kostet vielleicht mehr dafür bietet er aber auch bedeutend mehr für den normalo der sich einen günstigen wohnzimmer rechner hinstellen will.
ich sage nicht das das gerät nichts taugt aber die spezifikationen sind schlicht überholt zwar mal was neues in der form.
ich würde mir das packet schon kaufen nur um einen gameboy draus zu basteln aber da mit allem was da geplannt ist der gesamt preis bestimmt inklusive versand bei 100 euro liegen wird tendiere ich mehr zum raspberry.
 
Ich frage mir hier auch, warum die Entwickler etwas auf den Markt bringen wollen, dass es in einigen Variationen schon längst gibt? Ich würde mir dieses Elektronik-Spielzeug nicht kaufen, da man damit in der Standartversion so gut wie nichts anfangen kann. Dann von einem Mini-PC für 9$ zu reden ist deshalb falsch, da das Zubehör, was man noch kaufen muss, damit man ein wenig arbeiten kann, den Preis deutlich nach oben treibt. Und selbst dann kann man damit nicht allzuviel anstellen. Wenn ich mit PC-Elektronik experimentieren will, würde ich zum besseren Rasperry PI 2 B greifen, denn der hat schon eine ordnentliche Hardware-Ausstattung und Erweiterungen dafür gibt es auch schon viele. Kostet zwar mehr, aber dafür bekommt man etwas, mit dem man was anfangen kann.
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