Bus der Zukunft: Die Verkehrs-Innovation aus China

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Ein innovatives Verkehrsmittel soll schon bald den Verkehr auf den überfüllten Straßen Chinas entlasten: Auf der China Beijing International High-Tech Expo 2016 wurde der Transit Elevated Bus - oder kurz: TEB - vorgestellt, der einfach über andere Fahrzeuge hinweg fährt.

Der etwa 60 Meter lange und 4,5 Meter hohe Bus wurde so konstruiert, dass Autos problemlos unter diesem hindurchfahren können. Etwa 1200 Fahrgäste sollen im TEB gleichzeitig Platz finden, der durch einen Elektromotor zudem die Umwelt schont. Verläuft alles nach Plan, könnte der Bus schon in diesem Sommer zum Einsatz kommen.
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Scheint ja doch mehr ein Zug zu sein.
 
@MOSkorpion: ein buszug ??
 
@MOSkorpion: na und? :) dann eben Straßenbahn. Aber die Trasse ist eben schon da. Man muss nichts neues bauen. Und im Gegensatz zu den momentanen Bussen und Trams, kommen sich ÖPVN und Individual-Verkehr hier aber nicht mehr behindernd in die Quere!
 
@JemandA: Generell stimme ich dir zu, aber wie ist es denn, wenn das Gefährt abbiegen will? Was ist dann mit den Fahrzeugen, welche sich darunter befinden. Oder fährt es nur entlang einer festen Route ala Hauptstrasse und nur die Autos können/müssen abbiegen?
 
@skyjagger: Nun dafür wird es wohl eine Lösung gehen wenn das ganze laut Beitrag noch in diesem Jahr in Betrieb geht.
 
@skyjagger :Alle müssen die gleiche / selbe Fahrrichtung nehmen, wird eben durch Verkehrsregelung wie Schilder, Ampel u.ä. gewährleistet, ist doch kein Problem. Beispiel: da wo der Bus links abbiegt, müssen auf der Strasse / Strassenspur darunter eben ALLE links abbiegen.

Andere Lösung: Fahrrichtung (Wechsel) wird für Bus und (darunter befindliche) Fahrzeuge getrennt geregelt. Bus will links abbiegen: Nur Fahrzeuge darunter dürfen fahren, welche auch links abbiegen wollen, geradeaus ist wartepflichtig). Bus will geradeaus fahren, darunter befindliche Abbiegerfahrzeuge sind wartepflichtig. Alles eigentlich machbar.
 
@MOSkorpion: Eine Ü(ber)-Bahn statt einer U-Bahn.
 
Ich sehe schon die Unfälle von überraschten Autofahrern, die zu unfähig sind in den Rückspiegel zu schauen
 
@Wuusah: Sachen, gegen die man fahren kann, wenn man unfähig ist in den Rückspiegel zu schauen gibt es schon heute sehr viele.
 
@Wuusah: Es wird sowieso Zeit, dass dem Menschen die manuelle Steuerung von tonnenschweren Fahrzeugen entzogen wird. Das ist tatsächlich eine Aufgabe, für die künstliche Intelligenz deutlich besser geeignet ist, als menschliche und dann erledigt sich die Frage von Verkehrstoten und Unfällen von alleine.
 
@dpazra: Die KI kommt woher? Stimmt, vom Menschen!....Kurz Nachdenken...
 
@Devil7610: kurz Nachkdenken, Menschen machen ab unzu mal fehler, wenn Ki perfekt ist, macht die keine mehr.. die macht immer das was sie soll.. K.I ist doch nicht das was du im fernsehen siehst.
 
@Devil7610: Was für ein cleverer Einwurf. Du scheinst mir ohne, dass es hier irgendeine Diskussion gegeben hätte, unterstellen zu wollen, dass ich Kommentare schreibe, ohne kurz nachzudenken. Aber das ist kein Problem, es ist deine Sache, wie du den Tonfall für eine Diskussion setzen möchtest und ich kann mich darauf einstellen.

Tatsächlich schreibe ich primär Kommentare, wenn es um Dinge geht, von denen ich etwas verstehe, über die ich also unter anderem bereits nachgedacht habe. Vielleicht kann ich dir ein paar Ansätze geben über die >du< kurz nachdenken kannst. Der Mensch macht Fehler beim Fahren, Rechnen und Programmieren. Diese Fehler mögen in der zufallsbeeinflussten und eher heuristisch angelegten Art des Denkens begründet sein, die der Mensch aus seiner Evolution mitgenommen hat. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen muss keiner hier groß nachdenken.

Wenn man aber ein bisschen weiterdenkt, könnte einem einfallen, dass der Mensch sich die formale Logik und damit auch die Mathematik und Informatik erschlossen. Hier werden Ergebnisse produziert, die überprüfbar sind und als korrekt bewiesen werden können, selbst wenn alle Beteiligten gelegentliche Denkfehler machen können. Ein künstlicher Entscheidungsmechanismus, der auf Routinen zurückgreifen kann, deren Korrektheit formal bewiesen werden kann und die zustandslos ausgeführt werden können, unterscheidet sich qualitativ von dem menschlichen. Selbst der erfahrenste Mathematiker kann in einer müden Minute 3^2=6 schreiben und erst darüber stolpern, wenn er am nächsten Morgen nochmal draufguckt.
Selbst wenn man die Korrektheit einer Prozedur nicht formal beweisen kann, gibt es Mittel (Fuzz testing z.B.) mit der die Fehlerrate auf Niveaus gedrückt werden kann, die für den denkenden Mensch unerreichbar sind.

Soviel zum Thema der von Menschen gemachten künstlichen Intelligenz. Es gibt natürlich noch andere wesentliche Unterschiede zwischen einem Computer und einem Menschen als Fahrer. Offensichtlich können automatisch fahrende Autos sich auf eine Weise abstimmen und sinnvolle Entscheidungen treffen, die dem menschlichen Fahrer nicht zur Verfügung steht. Die Kommunikation von Fahrern untereinander erinnert (durch die Umstände bedingt) in ihrer Ausdrucksschärfe (Hupen, blinken, grobe Gestik) eher an die Tierwelt. Computer können sich da sehr viel schneller und eindeutiger absprechen (wer fährt wann, über die Kreuzung, etc.). Und, wie schon erwähnt, sind Computer in ihrer Arbeit sehr viel weniger zustandsbeeinflusst (Müdigkeit, Drogeneinfluss, Emotionen) als Menschen, wenn sie ihre Entscheidungen treffen.
 
In der Zukunft wird Mobilität komplett anders aussehen: keiner wird mehr Autos besitzen, sondern alle werden einen monatlichen Betrag bezahlen, um sich jederzeit ein autonomes Fahrzeug per Smartphone zu rufen, das einen da hinfährt, wo man hin will. Das Auto wird dann selbstständig zum nächstgelegenen Parkplatz zum Akku aufladen fahren und auf den Ruf vom nächsten warten. Wenn man sich heute mal die Straßen ansieht, sieht man dass 80% aller Autos durchgehend rumstehen und das unnötig ist. Autonomes Carsharing ist die sinnvollste Sache für zukünftige Mobilität!
Ja, ich weiß, das wird vielleicht erst in 50-70 Jahren voll ausgebaut sein, aber wir reden ja hier von Zukunft.
Dieser "Bus" ist also nicht langfristig genug gedacht.
 
@LotuSan: das was du schreibst gefällt mir persönlich gar nicht, ich fahre nämlich sehr gerne und will nix autonomes ^^
 
@ExusAnimus: Warum ich finde das gut wenn Menschen nicht mehr am Steuer sitzen. Dadurch verhindert man sehr viel leid (Autounfälle). Warum sollte man das machen? Nun der Mensch lernt anscheinend nicht.
 
@Menschenhasser: der Mensch zerstört sich doch im Grunde mit allem selber... ungesundes Essen, zu viel Alkohol, Zigaretten, Anschläge, Kriege... da retten autonome Autos auch nichts mehr...
 
@Menschenhasser: Warte ab, bis autonome Autos gezielt gehackt werden. Dann gibt es mehr Unfälle, als jeder Mensch absichtlich selber verursachen könnte.
 
@Scaver: Aber möglicherweise nicht mehr, als Menschen unabsichtlich verursachen.
 
@FenFire: dann wären wir wieder bei plus minus Null und euer genannter Vorteil verpufft
 
@ExusAnimus: wie wäre es denn, wenn das Auto der Zukunft nur autonom bis zu dir fährt? Dann kannst du selbst entscheiden ob du selber fahren willst oder dich kutschieren lassen möchtest. Das wäre für mich persönlich eine akzeptable Variante. Denn zum Beispiel abends nach dem Bierchen bei Freunden, lasse ich mich gerne bis vor die Haustür fahren. :)
 
@skyjagger: Letztendlich würde es schon ausreichen wenn die AI in Gefahrensituationen unterstützend eingreift (bei Fahrten im nüchternen Zustand).
 
@skyjagger: dem hab ich nichts entgegenzusetzen. Klingt nach einem guten Kompromiss. :)
 
@ExusAnimus: Das Leute sehr gerne fahren, ist ja schön für diejenigen, vielleicht wird es für das Fahren als Vergnügen in Zukunft abgesperrte Spaßfahrbahnen geben. Aber spätestens, wenn die autonomen Fahrzeuge eine gewisse Zuverlässigkeit erreicht haben (und sie werden die Menschen sehr rasch überholen, was sicheres und effizientes Fahren betrifft), wäre es völlig irrwitzig, wenn die Gesellschaft es noch hinnehmen würde, dass hunderte Menschen jedes Jahr im Straßenverkehr sterben.
 
@ExusAnimus: Wer weiß, ob es irgendwann, so ungefähr in zwanzig Jahren, noch erlaubt sein wird selbst zu fahren, wenn die Versprechungen bezüglich Sicherheit autonomer Fahrzeuge zutreffen sollten.

Tja, dann kannst du deinen Spaß mit Busfahrer-Simulator 2034 VR-Edition haben. ^_^
 
@AhnungslosER: ich hoffe dass ich dieses Horrorszenario nie erleben muss ^^
 
@LotuSan: wird es nicht geben, weil Leute ein eigenes Auto besitzen wollen. Aus unterschiedlichsten Gründen. Es gewährt Spontanität. Bei einem gerufenen Auto muss man warten bis es da ist. Es gewährt Luxus. Und es verhindert, dass man im Dreck der "anderen" sitzen muss.
 
@Wuusah: Du denkst in heutigen Maßstäben, aber in Zukunft wird das anders sein. Es wird natürlich kein Schalter umgelegt und dann läuft es nur noch so. Das wird ein langsamer, fließender Übergang und Carsharing gibt es auch heute schon und wird gut genutzt. Das heutige Problem für den endgültigen Durchbruch: begrenzte Geschäftsgebiete. Aber diese gibt es mit autonomen Fahrzeugen nicht mehr, da diese selbstständig zum nächsten Parkplatz fahren. Ein Parkhaus pro Stadtteil reicht vielleicht sogar.
Was die schnelle Verfügbarkeit angeht: niemand kommt auf die Idee irgendwohin zu fshren und steht dann unmittelbar an der Straße und ist genervt, wenn er 5 Minuten warten muss. Man ruft das Fahrzeug, zieht sich Schuhe und Jacke an, macht sich fertig und geht vor die Tür und der Wagen steht da.
Ich weiß, für viele ist das heute nicht sehr attraktiv, weil sie ein eigenes Auto besitzen wollen, aber wirtschaftlich macht das keinen Sinn und zukünftige Generationen wachsen so auf und kennen es nicht anders.
 
@LotuSan: Auch bei diesem Kommentar stimme ich dir voll und ganz zu! Wir liegen hier wohl auf einer Wellenlänge! ;-)

Ein eigenes Auto ist doch schon seit Ewigkeiten kein Luxusgegenstand mehr und für Spontanität ist es heute bereits irrelevant (zumindest in Großstädten und Ballungsräumen).
 
@LotuSan: Ich als Student sehe da auch keinen Sinn mehr warum ich jetzt unbedingt einen Führerschein machen und mir ein Auto zulegen muss. Ist doch nur ein Statussymbol. Mit Fahrrad und ÖVP ist man sehr gut bedient. Wenn ich mal in eine andere Stadt fahren muss, buche ich mir einen Flixbus. Verstehe echt nicht warum alle so geil auf ein Auto sind.
 
@LimasLi: naja du bist student. Und somit einfach zu jung um einfach mal über den Singelhaushalttellerrand zu schauen! stell dir dich mal 10 Jahre weiter vor, mit Frau und evetuell 2 Kids, und du willst irgendwas unternehemen, (4mal Fahrkarte (Bezin für auto ist günstiger) und dann hält der bus noch nicht mal direkt vor Schwimmbad und du mußt noch einen Km laufen, oder gar umsteigen zwischendrinn. oder der wöchentliche Einkauf für diese Familie (ja ich weiß schon, deine paar Dinge, die du im Moment benötigst gehn in eine Handtasche, aber denk an die Familie) Ich glaube kaum das du dann 40 oder 50 kilo mit dir im Bus durch die Stadt schleppen willst. aber obwohl vielleicht bleibst ja auch jetzt bei deiner Meinung und vermehrst dich einfach nicht, dann hast du natürlich dieses Problem nicht, so wie jede andere der hier nur an sich selbst und nur bis zum nächsten Wochenende denkt.

zurück zum Thema Bus aus der news, das totaler quatsch, hab ich glaube ich schon mal vor ein paar jahren gesehn. Haben die Chinesen bereits schon längst wieder eingestampft. Problem an dem Ding ist, das das nur gerade ausfahren kann, oder nur sehr weite, weite,weite,weite Kurven, da keine sinvollen Knickpunkte eingebaut sind, so wie im Video kann das ganze nicht funktionieren deswegen sind da diese Kurvenfahrten auch nur angedeutet, da man sonst sehen würde, das das ganze zu stark am PC bearbeitet wurde um ein schönes Video zu erstellen, außerdem ist das als Schienenfahrzeug konzipiert und zwingt somit alle anderen Verkehrsteilnehmer ebenfals auf den gerade aus Kurs ohne Kreuzungen, da Schienenfahrzeuge nun mal einen etwas längeren Anhalteweg haben. kurz um, das Ding ist höchtens eine Konzeptstudie, die Zeigt, wie es nicht gehn kann. und wer das nicht glaubt mit den Kurven fahren der soll sich das noch mal genau ansehn, ein 2 Spuren breiter bus der rechts abbiegt, was ist mit den seitenwänden wo die Räder untergebracht sind, die linke Seite zieht dann einfach so zwischen den drunter fahrenden Autos vorbei oder was? Mal ganz abgesehn von den einzelnen Segmenten, die links weit auseinander gezogen werden und rechts gestaucht werden, wenn der Knickpunt mittig angeordnet ist. den Knickpunkt links oder rechts anzubringen ist auch Schwachsinn da man dann nur in diese eine Richtig abbiegen kann. einziges mögliches Einsatzszenario ist eine schnurgerade Verbindung zwischen einem Flughafen und der Innenstadt. Für mehr is sowas auch einfach auch nicht zu gebrauchen, das zeigt schon die Anzahl der Sitzplätze, wo wollen denn 1200 Person schon gleichzeitig hin, entweder rein in die Stadt oder eben raus, ist also nix anderes als ein Zubringsystem, das wiederum auf spezielle Zustiegsmöglichkeiten angewiesen ist. (ich erinnere daran das da auch LKW`s drunter durchpassen müssten, das geht mit den 4,5m aus dem Viedo nicht, platz unterm TEB und Platz für Passigiere wie soll das gehn, nehmen wir mal 2m für auto unten und 2m meter Platz für passagiere, bleiben noch 50 centimeter für Träger, Verkleidung Dach und so weiter, selbst für Chinesen ist das soch recht knapp bemessen für Touristen absolut zu wenig und so mancher PKW kommt doch auch schon locker an die 2 Meter Höhe ran, und ein bissel Luft sollte ja auch noch vorhanden sein, sonst gibt es entweder aus Limosine mach Cabrio oder aber aufgerissene Bodenbleche beim TEB, realistisch wäre eher 5 bis 6 Metern Höhe unterkante Zug, dann noch en halber Meter für Träger und Verkleidung, man will ja schließlich auf irgendwas sicher stehn.) plus etwa 2,20m Innenmaß plus Dach, also etwa 8 bis 9 Meter, na prost Mahlzeit. wir sehn also, das diese Konzept ähnlich dem Transradip eine Lösung für ein sehr seltenes Problem ist.
 
@darkerblue: Da stimme ich dir zu, die Frage ist nur ob ich in 10 Jahren dann trotzdem ein Auto brauche oder ob sich der öffentliche Verkehr und selbstfahrende Autos dann bereits sehr entwickelt haben.

Zu den weiten weiten Kurven die du ansprichst, ich kann die Machbarkeit des Projekts schlecht einschätzen, aber ich war sowohl in Beijing als auch in Seoul Südkorea und bei den weiten vier- bis zwölfspurigen Straßen und dem Verkehr kann ich mir ein vergleichbares Transportmittel schon vorstellen.
 
@LimasLi: ein elektrozug auf schienen?? mit heutiger stromspeichertechnik wäre der entweder verdammt schwer oder aber die reichweite ist deutlich eingeschränkt. und wenn der strom über die schiene kommt, frag ich mich was passiert, wenn dann mal ein Unfall mit anderen PKWs auf der schiene passiert. bei solchen systemen sind doch um einiges höhere Spannungen erforderlich, 16kV bei einer Straßenbahn zum bleistift. Thema Stromgrillen und so. ne ich finde das Ding gehört in die Ecke: "schön drüber mal nachgedacht zu haben, vielleicht in 100 Jahren. Im Moment ist eine Realissation im großen Stil rausgeschmissenes Geld." aber so sind se halt, die Chinesen, die machen es dann halt doch einfach, nur um der Welt zu beweisen, das sie es können.
 
@Wuusah: "Weil Leute ein eigenes Auto besitzen wollen" -- Wollen sie? Alle? Mir sind Autos völlig Schnuppe. Sie sind eben oft notwendig um von A nach B zu kommen, mehr aber nicht. Spontanität gewährt auch ein ausgebreiteter Carsharing-Service. Es ist ja nicht so, dass das Auto von Duisburg nach München fahren muss wenn man es ruft. Bei ausreichender Abdeckung wird vermutlich das nächste Paar hundert Meter entfernt parken, wenn nicht sogar näher. Plus, das Auto fährt dir wirklich vor die Füße -- DAS ist Luxus.

Ich verstehe, dass gerade in Deutschland Auto-Besitz und -Pflege stark romantisiert werden und als Symbol von Freiheit und Eigenständigkeit gelten, aber ich denke das wird schnell aussterben, wenn die Leute merken wie viel Zeit sie eigentlich in diesen Büchsen verschwendet haben.
 
@Wuusah: Ich kenne niemandem mehr der ein eigenes auto besitzen möchte. Die meisten in meinem Bekanntschaftskreis haben auch keins mehr. Warum auch? In der Großstadt ist Autofahren ein Krampf und finanziell nicht attraktiv.
 
@kkp2321: Du schreibst in der Großstadt... da würde es wohl passen, wenn man keine Ambitionen hat "rauszukommen".

Aber im eher ländlichen Bereich oder auch nur an der Peripherie sieht das ganz anders aus.
 
@Wuusah: Autonomes fahren könnte doch spontaner machbar sein als das eigene Auto. Ein Knopfdruck: "Siri, ich brauche ein Auto um zum See zu fahren". Schuhe an, raus aus dem Haus und das Auto steht schon da und das nicht am Parkplatz sondern vor der Tür. Klimaanlage ist schon an, im Winter schon vorgewärmt, man muss keine Scheiben kratzen. Alles abfahrfähig. Du kommst am Ziel, steigst aus und guckst gar nicht,wo man hier parken kann. Interessiert dich auch nicht.
Es könnte auch deutlich billiger sein als heute ein Auto zu besitzen.

Kommt alles auf die Infrastruktur an. Heute hätten Sie definitiv recht. Spontane Fahrt wäre heute nicht möglich, wenn man ein Auto nicht besitzt. Wenn das Netz an Autos groß genug ist, dann könnte Car-Sharing spontaner möglich sein. Auch deutlich flexibler. Bei einer Geburtstagsfeier eines Cousins könnte man auch ein Bierchen trinken und braucht sich nicht Sorgen zu machen wie man zurück kommt. Die Infrastruktur wird sich dadurch aber stark ändern.
Parkplätze, Tankstellen, Kfz-Werkstätte wären kaum noch nötig. Selbst bei Verkehrszeichen, Ampeln ect. bin ich unsicher was davon noch nötig ist. Die Städte werden kaum wieder erkennbar sein.
 
@yournightmare: Eine wunderschöne Vision. Die Realität schaut eher so aus:
Auto kommt von selbst an, man will einsteigen aber die Sitze sind vollgesaut und es müffelt weil jemand drinne geraucht hat.
Menschen sind Schweine, besonders bei Dingen, die sie nicht sauber machen müssen.
Ich fahre auch gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ein Auto benötige ich nicht wirklich, aber es ist doch unbestreitlich, dass ein eigenes Auto deutlich angenehmer ist.
 
@Wuusah: Das ist doch nun wirklich quatsch was du sagst. Ich lebe in Berlin, wo ständig mehrere tausend Menschen täglich einen Bus besteigen. Was du beschreibst, beschreibt eine Seltenheit, die ich im Jahr an einer Hand abzählen kann, das ich so einen Zustand anfinde.
 
@Wuusah: Carsharing funktioniert doch auch. Und es ist doch protokolliert wer zuvor gefahren ist, vielleicht sogar mit Überwachungskameras. Diese Kunden bekommen dann keine Möglichkeit mehr zu buchen oder müssen einen höheren Tarif bezahlen.
 
@Wuusah: Diejenigen, die das Netz an Autos betreiben, werden Ihre Autos wohl häufiger reinigen müssen. Vielleicht wird es hohe Strafen geben, wer sich nicht an das Kleingedruckte im Vertrag hält und das Auto unnötig verdreckt. Beim Rauchen ist das sogar leicht überprüfbar wer geraucht hat. Rauchmelder gibt es in vielen Bundesländern jetzt schon in jeder Wohnung. Es wird sicher trotzdem schwarze Schaffe geben. Menschen sind teils dreckiger als Schweine, keine Frage. Ich denke, das wird sich aber im Bereich des akzeptablen halten. Ich hoffe, es wird nicht dazu kommen, dass Autos Videoüberwacht werden müssen.

PS: Ich denke nicht, dass du dabei auf Spaß an Autofahren verzichten musst. Es wird aber wohl ein Hobby werden. Wer reiten will, wird auch heute seine Möglichkeiten dafür finden, wer in Zukunft Auto fahren will, da wird sicher auch was machbar sein.
 
@yournightmare: Versuche mal die oben genannte Anfrage mit Taxi anstatt Auto. Da sollte eigentlich schon heute alles funktionieren. Nur vermutlich etwas teurer.
 
@Wuusah: Schaue dir den Abgasskandal an. Die Abgasreinigung wird immer teurer, somit auch das Fahrzeug. Damit die Kunden trotzdem bezahlbare Fahrzeuge erhalten, musste getrickst werden.
 
@floerido: was hat das eine mit dem anderen zu tun?
 
@Wuusah: Das eigene Auto wird demnächst so teuer sein, dass es ein wirklicher Luxus wird und nur wenige es sich leisten können.
 
@floerido: Sry, aber das ist Müll. Die Kosten eines Autos setzen sich aus tausenden Einzelkosten zusammen. Wenn eine Variable größer wird, wird nicht automatisch das Auto sofort unbezahlbar.
 
@Wuusah: Motor und Abgasreinigung sind der größte Kostenfaktor. Wenn alle 5000 km der Filter für 2000? ausgetauscht werden muss, dann wird der Betrieb langsam unwirtschaftlich.
 
@LotuSan: Sehe ich ganz genauso! Das "eigene (private) Auto" ist doch heute bereits in großen Städten ein Auslaufmodell. Es ist ökonomisch bzw. wirtschaftlich (in Zukunft) immer unsinniger ein eigenes Auto zu besitzen.

Ich persönlich kenne zumindest in Berlin und Paris einige Leute persönlich, die genau aus diesem Grund ihr eigenes Auto abgeschafft haben. Wenn sie mal ein Auto brauchen, dann mieten sie sich eins.

Autonomes Fahren ist da aber noch ein anderer Punkt und hat eher wenig damit zu tun, dass es immer unsinniger wird ein eigenes Auto zu besitzen. Aber ich denke auch (auch wenn es einigen nicht gefällt), dass autonome Autos/LKWs/Busse usw. in spätestens 50 Jahren Normalität sind und niemand mehr selber fährt. Darin liegt die Zukunft und dafür braucht man auch keine Glaskugel, um das vorauszusagen.

Letztlich ist ein Auto (egal ob autonom oder nicht) schon lange kein Luxusgegenstand mehr, sondern nur ein Fortbewegungsmittel (vergleichbar mit Bus und Bahn). Das Auto als Besitzgegenstand hat (zumindest in Großstädten und Ballungsgebieten) in nicht allzu ferner Zukunft ausgedient (ok, in ländlichen Regionen wird es vielleicht relevant bleiben, kommt letztlich auf die Infrastruktur an).

Aber letztlich besitze ich natürlich keine Glaskugel, aber es deutet alles sehr stark darauf hin, dass meine "Prognose" eintreffen wird.
 
@seaman: Dass die Fahrzeuge autonom fahren ist insofern wichtig dass damit das heutige begrenzte "Geschäftsgebiet" unwichtig wird. Ich würde gern mit Car2go zur Arbeit oder zu Freunden fahren, das gestaltet sich in der Praxis aber als schwierig, da ich zu vielen Punkten nur in die Nähe komme.
Außerdem muss man zu den Fahrzeugen hinlaufen und hat auch oft mal das Problem, dass keines in unmittelbarer Nähe ist. Das kostet alles Zeit.
Ein autonomes Fahrzeug würde diese Probleme alle beseitigen und daher wird es für den endgültigen Durchbruch nötig sein.
 
@LotuSan: Das autonome Fahrzeug nennt sich Taxi. ;-)
 
@floerido: Nein denn beim Taxi bist du noch auf den Mensch angewiesen.
 
@seaman: Auch oder gerade wenn das autonome Fahren kommt, will ich aber schon dass mein Auto jederzeit für mich bereitsteht. Von daher hätte ich dann schon gerne mein eigenes autonomes Auto.
 
@LotuSan: +1
 
Auf gerader Strecke mag das funktionieren.
Wie aber ist es beim Abbiegen, wenn man ein Auto unter sich hat, welches geradeaus fahren möchte?
 
@Paradroid666: Ähnlich wie bei einer Tram würde ich sagen.
 
@Paradroid666: Die Ampeln für die Autos gehen für die ganze Kreuzung auf rot, und das Teil kann ungestört abbiegen. Alternativ tut es aber auch eine gewöhnliche Links- oder je nach Linienverlauf dann eben auch Rechtsabbiegerphase.
 
@mh0001: Das muss dann aber für jede Kreuzung gemacht werden die von dieser Bahn überquert wird. Das heißt solch eine Bahn kann eine Kreuzung wirklich nur dann passieren, wenn keine Autos sich auf dieser befinden, da nämlich das abbiegen der Autos oder der Bahn selber, zu gefährlich für die Autofahrer wäre. Das würde wiederum heißen, dass die Kreuzungen häufiger Rot-Phasen haben werden. Da ist die Frage, ob sich die Anzahl der Passagiere soweit rentieren wird, sodass im endeffekt ein geringerer Autoverkehr entsteht, wodurch die häufigeren Rot-Phasen obsolet werden könnten.
 
@WilliamWVW: Du brauchst die Rotphase für alle ja nur, wenn tatsächlich so ein Ding auch vorbeikommt (alle 10 min. dann mal), und nur solange bis es die Kreuzung verlassen hat. Ist mit der entsprechenden Sensorik ja kein Problem zu realisieren.
 
@mh0001: Das es realisierbar ist, glaube ich auch, aber zu der Rot-Phase für die Bahn haben wir immer noch die Rot-Phasen für die Regelung des eigentlichen Autoverkehrs. Man kann es also nicht verneinen, dass wir dann mehr Rot-Phasen auf jeder Kreuzung insgesamt haben, die von solch einer Bahn überquert wird. Was dem höchstens noch entgegen wirken kann ist hierbei die Passagierkapazität von der Bahn, die dazu führen könnte, dass der generelle Autoverkehr abnimmt.
 
@WilliamWVW: Ich sehe das als Win-Win. Autos werden unattraktiver, während ÖPNV attraktiver wird.
 
@mh0001: Ein Auto unter dieser Bahn kann die Ampel aber gar nicht sehen.
 
Das kann vergessen es ist praktisch kein Geld mehr nür den Öffendlichen Nahverkehr da,
bei uns in Bremen wird das Angebot stark eingeschänkt weil kein Geld für neue Straßenbahnen mehr da ist.

Und die Busse machen auch grosse probleme erst gestern nachmittag wieder erlebt,
der Bus schäpperte in Fahrgestell vor sich hin erst viel die mittlere Tür aus später dann die hintere Tür die Ansage aus den Lautsprechern war nicht zuverstehen da diese defekt waren es war ein gedränge und geschiebe im Bus weil nur noch die vordere Tür ging bei einen vollbesetzten Bus.

Wenn ein grösser Unfall passiert wäre oder in der letzten Zeit sind von diesen Bussen mehere in brandgeraten es gab keine Töten das sofort gehalten wurde und die Leute schnell aus allen Türen flüchen konnten
aber gestern war keine Ansage möglich und von den drei Türen funktionierte nur die vordere !

Dabei haben meine Frau und auch ich Jahreskarten für über 100 Euro monatlich bei den Preisen müste doch ein anständiges Angebot möglich sein ?

frankkl
 
@frankkl: Es gibt nicht nur Deutschland.

Gerade in dichtbesiedelten Regionen ist ein starker ÖPNV wichtig, weil der Individualverkehr für alle Personen nicht möglich ist.

Schon heute dürfen in manchen Städten nur Kennzeichen mit bestimmten Kennzeichen an bestimmten Tagen fahren. In anderen Regionen ist es verboten alleine zu fahren. Deshalb gibt es an den Stadträndern Straßenstriche für Fahrgäste.
 
Ich finde das genial. Es gäbe hier in Berlin mehrere Stellen in der Innenstadt, wo das ein Segen wäre für die Mobilität. Ein Platzproblem wäre es in vielen Fällen auch nicht, jedenfalls kein Unlösbares wenn man es wirklich wollte.
Schade, dass es so abwegig ist, dass man sowas bei uns in Deutschland umsetzt.
 
@mh0001: Wenn ich mir die deutschen Städte anschaue, dann würde so ein Hochbus eher nicht funktionieren, die meisten Brücken sind hier ziemlich tief.
 
Bei Regen Ideal für Cabrio- und Zweiradfahrer.
 
Die Idee ist ja an und für sich toll. Es ändert aber nichts daran, dass die Leute in keiner Weise umdenken. Lieber im eigenen dreck verrecken und den letzten Most ums verrecken verheizen (gilt ja leider auch hier). Wir haben es denen ja Jahrzehnte so vorgelebt und tun es immer noch.
 
@ralphberner: Ein Schritt dagegen im Dreck zu verrecken ist es schonmal den ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr zu fördern.
 
Gute Idee, allerdings frage ich mich wie sie das ganze mit LKWs und anderen hohen Fahrzeugen lösen wollen.
 
Tja und Merkel hat nur BER, gäääähn!!!
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