Apples neues MacBook Pro: So lautet das Urteil eines Pro-Nutzers

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Seit der Vorstellung der neuen MacBook Pro-Modelle durch Apple wurde viel diskutiert, ob die Neuerungen nun einfach konsequent oder eher hinderlich sind. Also lasst uns doch einmal dem Urteil einer Person lauschen, für die das Alles keine theoretische Rolle spielt, sondern wo es sich in der Praxis bewähren muss. Unser Kollege Alexander Böhm arbeitet immerhin als Video-Profi mit den Geräten.

Und auch wenn er es letztlich recht diplomatisch formuliert: Wenn man tatsächlich zur eigentlichen Zielgruppe der Pro-Nutzer gehört und aktuell mit einem ordentlich ausgestatteten MacBook Pro der letzten Generation arbeitet und auch mit verschiedenem Zubehör ausgestattet ist, sollte man einfach bei dem bisherigen Gerät bleiben. Denn das Performance-Plus hält sich in der Praxis dann doch im Rahmen.

Sicherlich bringt das neue MacBook einige Vorteile mit. So ist das Display beispielsweise noch besser geworden. Und insbesondere beim größeren 15-Zoll-Modell kann man angesichts der aufgewerteten Lautsprecher auch ohne Kopfhörer ziemlich gute Ergebnisse bei der Audio-Wiedergabe erwarten.

Gewöhnungsbedürftig ist die neue Touchbar, mit der Apple die komplette Funktionstasten-Reihe ersetzt. Dieser Schritt verhindert nun, dass man blind verschiedene Funktionen wie die Lautstärke regeln kann. In Verbindung mit einigen Anwendungen, so beispielsweise beim Videoschnitt, bringt das Bedienelement aber durchaus seine Vorteile mit sich. Hier ist es nun wohl vor allem eine Frage der Zeit, bis auch diverse externe Applikationen gute Wege zur Einbindung der Touchbar in die Arbeitsprozesse bieten.

Das große Problem sind natürlich die Anschlüsse. Der Bruch, den Apple hier macht, dürfte für die meisten Nutzer schlicht zu hart sein. Zumindest dann, wenn man bereits über diverses Zusatz-Equipment verfügt, das für die alltäglichen Aufgaben gebraucht wird. Problemlos über die Runden kommt hier im Grunde nur, wer kaum zusätzliche Geräte an seinen Rechner anschließt oder ohnehin bereits hauptsächlich auf USB Type-C und Thunderbolt arbeitet.

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Ende 2016 einen Dual Core CPU unter dem Label Pro zu vermarkten ist schon unverschämt.
 
@Gast87092: für final cut pro und 1080p edits mit diversen plugins reichts dicke. selbst 4k schnitt geht, is vll. etwas lahm wenn man haufen effekte reinhaut. man zahlt bei apple (neben dem namen) halt auch macos und die exklusivsoftware mit.
 
@He4db4nger: Ich habe keine Ahnung, wer dir dafür die ganzen Minusse reinhaut. Ich habe sowas ähnliches schon mal vor ein paar Monaten geschrieben und mir wurde eher beigepflichtet. Ich selber schneide regelmäßig 1080p und 4K Videos mit Final Cut Pro X und bin mehr als zufrieden mit der Performance, Dual Core hin oder her. Ich muss wenigstens nicht einmal pro Jahr meine Hardware erneuern, sondern bin seit mittlerweile drei Jahren sehr zufrieden mit meinem MbP 13" und werde diesen Apparat auch in nächster Zeit nicht ersetzen, weil es einfach nicht notwendig ist.
Und an all diejenigen, die nichts anderes zu tun haben, als hier bei jeder Apple-News nur unqualifizierten Unsinn zu posten: Kauft euch einfach keine Apple-Produkte, niemand zwingt euch! Es gibt schließlich auch Anbieter, die einem Plastiktelefone mit einem OS im Alphastatus und nichtexistentem Ökosystem für 700 Euros andrehen, vielleicht sagt euch das mehr zu!
 
@Gast87092: Gibt auch heute noch Neuwagen mit 3 Zylinder, obwohl 6 moderner sind.
 
@iPeople: also mein ford eco boost mit 3 Zylindern ist wohl moderner als so mach ein 6 Zylinder ?
 
@jann0r: streich das "manch" ;) der Dürfte Moderner sein was die Motorentechnick angeht wie so ziemlich alle 6 Zylinder ;)
 
@jann0r: Du hast die Ironie meiner Metapher nicht verstanden.
 
@iPeople: Ist halt nur ziemlicher quatsch.....
 
@starchildx: Nicht wenn man es versteht , zumal er mir quasi mit seinem Ford-Beispiel recht gab.
 
@iPeople: Ich kann deiner Argumentation als Vergleich mit den Zylindern bezüglich des MacBook Pros nicht folgen.
 
@d0351t: Anzahl Kerne vs Anzahl Zylinder.
 
@iPeople: Dann ist es ein sehr teurer 3 Zylinder ;) . Bei den Smartphones kann ich ja Apple's Dual Core Strategie nachvollziehen. Mir ist es bei den Pro Geräten nicht ganz schlüssig. Bei dem Preis wohlgemerkt.

Bin im übrigen selber MacBook Pro Benutzer (2013).
 
@d0351t: Es ist ein Dreizylinder mit Turbo , welcher locker mit den Großen mithalten kann.
 
@Gast87092: Nein, das ist Apple
 
@Gast87092: Es gibt genügend DualCore (i3) Rechner die im Pro-Bereich eingesetzt werden. Einfach weil es ausreicht.
MS-Office z.B. braucht keinen 8-Kerner.
Mein DJ-Rechner ist ein MacBook Pro 17" aus 2010. Funktioniert bestens und macht was es soll.
 
Sehr gut! Einfach sehr gut!
Eine sehr simplifizierte, wunderbare Darstellung, warum sich viele Leute über das neue Model zurecht aufregen. Das ganze ist lächerlich von Apple, und ich bin froh, dass es auch so viele Leute gibt, die diese Meinung teilen.
 
@Aloysius: Du wirst Dich jetzt wundern da hier und anderswo, die Nachrichtendichte über Apple groß ist aber sie spiegelt in keinster Weise die tatsächliche Verbreitung wieder. Es gibt nämlich tatsächlich viel, viel, viel mehr Leute die Apple ablehnen als Nutzer der Produkte. Du bist also wirklich nicht alleine auf weiter Flur, Du bist vielmehr inmitten einer großen Herde. Also sei weiterhin froh und glücklich. Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch. Bei soviel Wärme unter den Menschen kann ich beruhigt mich auf Weihnachten freuen. Danke.
 
@Aloysius: Hast du den Beitrag gelesen?
Wer ein 1-2 oder in machen Fällen auch 3 Jahres Macbook braucht nicht updaten weil die Mehr-Leistung zu gering ist.
Klar, wer haufenweise Zubehör hat braucht halt einen Extra Adapter aber damit hat sichs.
 
Was mich etwas stutzig macht: Ein Videoprofi der mit einem Notebook arbeitet. Ja, das MacBook Pro ist sehr leistungsfähig. Aber ein "Videoprofi" nutzt doch eigentlich was anderes, oder?
 
@xploit: Final Cut Pro ist mit OpenCL Unterstützung durch die Grafikkarte sogar auf dem "underpowered" Macbook 12" im Stande, 4k Videomaterial zu schneiden und zu encodieren. Macht "Ben" von 9to5mac z.B so.

Auf den stärkeren Varianten ist es immer noch deutlich schneller als Premiere.
 
@Thunderbyte: Ja, völlig richtig. Es geht aber nicht nur um die Power, sondern auch um eingeschränkte Usability. Großer Monitor. Graphictablet. Was auch immer. Sage ja nicht, dass man mit einem Pro nicht Videos bearbeiten kann. Aber das ist wohl weniger der angestrebte Lebensraum.
 
@xploit: ?? Nen großen Monitor - oder mehrere - kann man ja ohne weiteres anschließen. Ein Grafiktablet für einen Videomenschen? Habe ich jetzt noch nicht gesehen.

Video Pros, die auf Macbook (Pros) schneiden hingegen einige. Sogar Marques Brownlee (MKBHD), der mit RED Kameras dreht (die, die auch bei Kinofilmen verwendet werden) überlegt, ob er seinen Mac Pro gegen das outgemaxte 15" MBP (2016) eintauschen soll.
 
@Thunderbyte: Aber wozu hab ich dann ein Notebook, wenn ich es nur an einem großen Monitor anschließen kann um vernünftig zu arbeiten? Schleppe ich den dann auch immer mit mir rum?

(Klar, es geht, das schließe ich nicht aus, die Betonung liegt auf: Vermutlich(!) eher ungewöhnliches Anwendungsgebiet - ich kann auch mit nem Kleinwagen bei der DTM teilnehmen, muss das Auto dann aber entsprechend modifizieren. Doch dann ist der Kleinwagen noch lange kein Sportwagen. ;)
 
@xploit: Schon neulich habe ich zu dem Thema einfach mal die Festplatte angesprochen. Um im Profi-Bereich zu schneiden und zu rendern braucht man schon ein fettes RAID und dieses kann man eben in keinem Laptop einbauen. Wenn jemand seine 10-30 Minuten Clips damit bearbeitet für Youtube oder Urlaubsbilder mag es noch funktionieren, aber wer 8 Stunden 4K-Material sichten muss und daraus eine Sendung produzieren soll (was für mich ein Profi wäre) kann mit so einem Gerät überhaupt nichts anfangen. Videoschnitt und Laptop ist unprofessionell. Wie viele Bildschirme kann man an dem Macbook Pro anschließen? Dann schaut mal bei einem kleinen Sender vorbei und staunt was der Cutter vor sich stehen hat, selbst ein Musikvideo von 4 Minuten ist auf dem Laptop nur stümperhaft zu erstellen.
Der Einsatzbereich ist meiner Meinung nach Schwachsinn, es geht, aber es geht eben nicht gut damit. Für 270 EUR kann man sich auch noch ein Landingzone-Dock kaufen, um daraus einen stationären Arbeitsplatz zu machen, bleibt aber trotzdem unpraktisch. Für die Kohle, die man da an Apple zahlt, bekommt man schon Sinnvolleres gekauft für dieses Einsatzgebiet.
 
@xploit: ?? Es geht darum EIN Gerät zu haben das man sowohl stationär als auch mobil verwenden kann. Bei einem Retina Screen mit Wide Color Gamut und hoher Auflösung vermisst man unterwegs gar nichts, einen großen Screen "muss" man nicht anschließen, daher muss man ihn auch nicht rumschleppen.
 
@otzepo: Festplatten für Videoschnitt??? Das ist wohl das langsamste, was man bekommen kann. Die Performance der SSD des MBP 2016 liegt an der absoluten Spitze: 3.1 Gbytes/s lesen und 2.1 Gbytes/s schreiben. Da kommt kein Plattenstapel mit.

Wenn man mehr Speicher braucht, wird man ggfalls auf ein externes SSD Raid setzen, das möglichst breitbandig angeschlossen wird. In diesem Fall kann ein solches Ding (aktuell noch via Thunderbolt 2, später sicher 3) an das gleiche Dock angeschlossen werden, das auch Video und Strom und sonstige Connectivity macht. Ein elegantes Uplink Kabel zum Macbook, fertig. ( http://www.promise.com/de/Products/Pegasus ). Schon hat man terabyteweise schnellen Speicher am Macbook.

Dass ein Videoschnittsetup mit einem Macbook einer Sendeanstalt keine Konkurrenz macht, sollte klar sein. Es gibt aber genug Einsatzfälle (Youtuber, Auslandskorrespondenten die lokal schneiden und dann das fertige Video übertragen, u.v.m.), bei denen ein portabler Schnittplatz Sinn macht.
 
@Thunderbyte: Entschuldigung, deine Einsatzfälle ergeben keinen Sinn, ein Korrespondent schneidet bzw rendert das Material nicht selbst und diese YouTube-Geschichte ist alles andere als professionell. Youtuber sind Amateure, die es durch Monetisierung in die professionelle Richtung verschoben wurden, aber PRO ist eine ganz andere Hausnummer. Es ist an den Haaren herbei gezogen für Videoschnitt ein solches Gerät im professionellen Umfeld einsetzen zu wollen. Es geht um Terabytes an Daten, natürlich kann man auch auf G-RAID gehen, zum Abendbrot kann man aber auch seine eigenen Exkremente essen - ergibt genau so viel Sinn.
 
@otzepo: Deiner abgehobenen Definition von "Pro" kann ich mich nicht anschließen. Bei mir ist jemand, der seinen Lebensunterhalt mit Video(schnitt) verdient ein Pro. Mancher Youtuber wird mehr Geld mit seiner Arbeit (zu der auch Videoschnitt gehört) verdienen als mancher "Pro" nach Deiner Definition.

Ich denke schon, dass Korrespondenten mittlerweile viel lokal machen und das dann nur mehr in die Zentrale überspielen. Meist geht das kurz danach schon auf Sendung (siehe Nachrichten).
 
@Thunderbyte: Ich meine es etwas anders. Wenn man immer wieder hört, dass ein MacBook Pro das Nonplus Ultra wär um Videos zu schneiden und zu rendern ist diese Aussage nur Marketing Blabla. Man bekommt für ein Drittel des Preises einen Laptop, der es von der Performance her besser kann (wenn es denn unbedingt ein Laptop sein soll). Im Unternehmensumfeld (Pro) wird dieses Einsatzgebiet aber wohl von keinem Laptop abverlangt, es ist eine Randgruppe die sich für mobilen Videoschnitt interessiert. Apple tut sich sowieso schwer damit die Produkte für die passende Zielgruppe zu entwerfen und auch so zu vermarkten. Eigentlich ist ein MacBook Pro nur ein Statussymbol, natürlich kann man damit arbeiten aber an erster Stelle steht das Design (was ich sehr gelungen finde) und nicht die Funktionalität. Mir fällt nur ein einziger Grund ein warum man sich einen Mac dafür zulegt, Final Cut Pro macht einen guten Job und ist preiswert. Das MacBook Pro aber als Videoschnitt-Gerät zu platzieren klingt für mich nach einer Ausrede, weil die selbst nicht wissen wofür es normalerweise eingesetzt wird.
 
Bin mit der Kritik nicht ganz zufrieden, weil sie einfach zu polemisch ist und nur der typischen Bashing-Kultur folgt.

1. "Übergänge" für Anschlüsse anstatt der abrupte Wechsel auf ein neues System. Irgendwann gibt es nun mal einen neuen Anschluss, den man einführen soll und irgendwann passen die alten Stecker nicht mehr. Finde ich unangemessen.

2. "Schnittigkeit"? Auch der Vorgänger hat den Ladezustand über den magnetischen Stecker am Gehäuse angezeigt und nicht über das Gehäuse. Das ist zunächst mal also nichts neues. Und ob das nun gefällt oder nicht, ist einfach Geschmackssache.

3. Das neue Modell passt nicht mehr in alte Hüllen. Das ist ziemlich albern. Denn es ist eher die Ausnahme, dass Nachfolgemodelle elektronischer Geräte in die Hüllen ihrer Vorgänger passen.

4. Der Preis ist abgehoben. Das ist nichts neues bei Apple. Das kann man immer wieder ausgraben oder einfach irgendwann mal damit leben, dass es Leute gibt, die das nicht stört. Ich beschwere mich ja auch nicht, dass das neue 7er Modell von BMW unsagbar teuer ist, mehr als der Materialwert vermuten lässt. Apple gehört zu einem "Luxusgut", Diskussionen um den hohen Preis halten luxusverliebte Apple-Jünger nicht vom Kauf ab.

5. Sie sind heller, aber die Helligkeitsanzeige hat genauso viel Punkte wie vorher. Ernsthaft?

6. Warum nicht matt? Weil: Entweder. Oder. Es gibt Kunden, die bevorzugen matt. Andere bevorzugen kein matt. Man könnte sich auch darüber beschweren, dass es die Modelle nicht in Pink mit blauen Punkten gibt.

7. Die fehlende Haptik erschwert die Bedienung der "Funktionsleiste". Das ist die erste konstruktive Kritik, der nachvollziehbar ist.

8. Das Touchpad ist zu groß. Wenn man lange genug sucht, findet man immer einen Makel. Die Touchpads bei Apple waren schon immer etwas größer, das ist im Vergleich mit der Konkurrenz eigentlich ganz angenehm. Und auf einmal ist es so groß, dass es stört. Verstehe.

9. Bewährte Ding sind weg. Neue sind hinzugekommen. Der Klassiker wenn es ums Bashing geht. Die Technologie schreitet voran und der Nutzer ist erstmal frustriert und irritiert. Solche Kritik wird sich wohl nie vermeiden lassen. Wenn man sowas aber ernst nimmt, würden wir heute noch auf motorisierte 2-Takter auf Holzsitzen fahren, die nicht mehr als 20 km/h auf der Autobahn bringen.

Was sehen wir hier also? Click-Baiting mit Apple-Bashing.

//EDIT Disclaimer: Ja, ich nutze selber ein MB Pro. Ich verteidige Apple aber explizit nicht. Ich nutze das Gerät beruflich und mir ist völlig egal, welches Gerät wer auch immer für was auch immer benutzt. Letztlich ist es eine Kombination aus Preis, Gewohnheit und Geschmack, die den Kauf bestimmt und selten eine objektive Bewertung sachlicher Kriterien. Denn die kann vermutlich kein Gerät zur völligen Zufriedenheit erfüllen. Und das ist der Grund, warum Hersteller neben technischen Fakten auch darauf setzen, die Gefühle der Nutzer anzusprechen.
 
In wie weit kann man einen Youtuber als Pro einstufen?
Ab wann kann man generell ein Gerät oder Person als Pro einstufen?
 
@wingrill9: Das Pr0 stuft ein, wenn es meint, einstufen zu müssen.
 
@wingrill9: Nun, jemand der, wie alexibexi, knapp 1 Mio. Subscriber hat, seit >10 Jahren Videos macht und hunderte von Videos gefilmt, geschnitten und veröffentlicht hat und damit seinen Lebensunterhalt bestreitet ist schon eher ein Pro, würde ich sagen.
 
@Thunderbyte: Denke du hast Recht. Wenn er es beruflich oder für Geld macht, ist er ein "Pro". Man muss sich aber davon verabschieden, das auch als Qualitätsmerkmal zu betrachten. Wenn ich etwas beruflich mache, muss es nicht gut sein. In dem Zusammenhang wird hier aber erwartet, dass er sich als "Pro-Videobearbeiter" ein Urteil über die Videobearbeitungs-Funktion des MB Pro machen darf. Und das wiederum passt nicht. Wenn ich in meiner Freizeit Nieren transplantiere und mir Menschen dafür Geld geben, darf ich wohl auch nicht als Fachmediziner die Qualität einer Dialysemaschine beurteilen.
 
@xploit: Es ist halt ein Unterschied, ob nur geschnitten und vlt konvertiert wird oder ob Effekte bearbeitet oder Visualisierungen gerechnet werden oder ein Nachrichtenclip aus x Minuten Material in 3 Minuten stehen muss. Das sind alles Pros, der eine so, der andere eben so.
 
@xploit: Schon mal seine cinematic reviews angesehen? Egal was man von ihm als Person oder dem Inhalt halten mag, "handwerklich" macht er das definitiv professionell.

Keine Ahnung wieso viele Leute denken, dass "Youtuber" immer noch kein "Job" ist, den man professionell machen kann. Natürlich gibt es viele "Gelegenheitsvideos", aber es gibt auch eine große Zahl von extrem guten Leuten, die auf Kinoequipment und mit exzellenter Qualität produzieren. Natürlich sind das Pros!

Schau Dir (wie gesagt) z.B. http://www.mkbhd.com an, der filmt auf einer RED Epic Dragon in 4k, einer Kamera, die deutlich >50.000€ kostet. Und er schneidet mit Final Cut Pro X auf einem Mac. Wie auch der Kinofilm "Focus" mit Will Smith auf FCPX geschnitten wurde. Selbst Teile von Marvel Filmen wurden damit bearbeitet. Ab welchem Level ist das nun Pro?
 
Die Hardware ist nicht mehr Zeitgemäß - Apple-typisch am untersten Ende, damit man in 12 Monaten wieder was Neues anschaffen muß. Und dieses "Anschlußdisaster" ist auch typisch für Apple. Wie kann man sowas überhaupt nur auf den Markt werfen??? Aber egal - die Apple-Jünger kaufen's trotzdem...
 
@Zonediver: So ein Unsinn! Intel kann Kaby Lake noch gar nicht in Mengen liefern. Die Grafikkarten sind auf dem neuesten Stand und die SSDs über jeden Zweifel erhaben. Die Displays sind die besten, die jemals in *irgendein* Notebook eingebaut wurden. - Also: Wieso soll die Hardware nicht mehr "zeitgemäß" sein?
 
@Hape49: Ganz so überheblich sollte man das nicht sehen und darstellen. Entweder konnte oder wollte Intel nicht wie von Apple gewünscht liefern. Wobei es in der Vergangenheit ja meist bei Apple so war, dass sie nie auf die aller neueste Generation gesetzt haben.
Bei der SSD und eigentlich der gesamten, Hardware ist es ein zwiespältiges Bild. Von der Performance sicher absolut top. Aber alleine die Tatsache, dass null komma nix getauscht werden kann und alles verlötet ist. Lieber ist das Gerät 1-2 mm dicker, aber mit einer M2 SSD und Speichermodulen.
Gibt es fundierte Test's / Beweise, dass die Apple Display wirklich so viel besser und allen Anderen überlegen sind?
 
@matzenordwind: Nicht bloß Apple konnte noch nicht auf die neue Intelgeneration zurückgreifen, weil sie schlichtweg noch nicht ausreichend verfügbar ist/war. Siehe zB auch das neue Surface Pro.
 
@Zonediver: Na endlich spricht es mal jemand aus! Richtig so!! Ich würde dich gerne auf anderen Medien zitieren (vor allem den Punkt über die Applejünger, die immer völlig blind und unreflektiert alles kaufen - absolut geniale Analyse!), darf ich das?
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