Apples iMac Pro: Viel zu mächtig für alle Nicht-Videoprofis

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Schon im Sommer hatte Apple die neuen Rechner vorgestellt, mit denen zukünftig Profi-Nutzer versorgt werden sollen. Wer endlich auf einen neuen Mac Pro gehofft hatte, der sich wie frühere Desktop-Workstations leicht erweitern lässt, sieht sich enttäuscht. Stattdessen gibt es eine einfache Pro-Variante des All-in-One-Systems iMac.

Der iMac Pro hat es aber in sich. Denn hinter dem 27-Zoll-Display mit 5K-Auflösung (5.120 x 2.880 Pixel) arbeitet durchaus das Performanteste, was man an Rechner-Komponenten bekommen kann. Neben Xeon-Prozessoren mit 8 bis 18 Kernen und viel schnellem Arbeitsspeicher, werden auch sehr schnelle SSDs verbaut. Und dass die Rechner erst jetzt in den Handel kommen, liegt auch daran, dass Apple noch ein wenig auf ausreichend verfügbare Vega-GPUs von AMD warten musste.

Unser Kollege Alexander Böhm hatte bereits Gelegenheit, die Systeme zu testen. Und es zeigt sich, dass der normale Privatnutzer nicht nur preislich überfordert wäre - immerhin geht es mit dem kleinsten Modell erst bei rund 5.000 Euro los - auch wäre das System im normalen Alltag schlicht überdimensioniert. Sein Potenzial entfaltet es aber unter anderem, wenn professionell Videos geschnitten werden. Rohmaterial in 8K-Auflösung kann hier auch in großem Umfang bearbeitet werden, ohne dass das System auch nur ein wenig ins Ruckeln kommen würde.

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Na langsam aber sicher entwickelt sich Apple zu einem Konzern für die oberen Zehntausend.
Apple ist auch in den anderen Geräteklassen längst nix mehr für arme Schlucker. War es auch noch nie.
 
@LastFrontier: Das Ding ist ein Nachfolger / ein Ersatz für den Mac Pro, nicht ein normaler Rechner. Zudem ist er für Personen gedacht, die mit Macs Geld verdienen (z.B. Videoproduktion) und für die Zeit Geld ist. Es gibt noch deutlich teuerere Arbeits-Workstations, hier kann man locker auch 20.000€ ausgeben.

Von daher ist die "oberen Zehntausend" Schlussfolgerung hier nicht angebracht, da dieses Ding (in erster Linie) nicht für Enduser gedacht ist.

Wenn man übrigens ähnliche Hardware anderweitig zusammen stellt, wird's auch wirklich teuer. Nicht den Monitor vergessen. Insbesondere die rasend schnelle NVMe SSD in der Größe, die CPU und das Display kosten schon als Einzelteile wirklich viel (grob man nen Tausender pro Teil).
 
@Thunderbyte: Aple hat sich schon einmal ganz am Anfang auf den Pro-Markt eigeschossen. Und das ging mächtig in die Hose. Hat ein paar Jahre gedauert und dann war schluss mit Lustig.
 
@LastFrontier: Was ging da in die Hose? Apple beliefert seit sehr langer Zeit den Pro-Markt im DTP, Video- und Audio-Bereich.
 
@alh6666: Apple war mal quasi bankrott. War aber alles noch im letzten jahrtausend
 
@LastFrontier: Ne, Apple hat schon immer Hard- / Software für Professionals UND Endanwender gemacht. Nach dm Erfolg des Endanwenderteils sind die Angebote für die Professionals (auch aus anderen Gründen) in den Hintergrund getreten (siehe z.B. Mac Pro von 2013). Das scheint sich mit dem iMac Pro wieder ein wenig zu wenden. In 2018 sollte man noch den Mac Pro erwarten können. Dann ist Apple auch bei leistungsfähigen Rechnern wieder akzeptabel aufgestellt.
 
@Thunderbyte: Nein, es ist kein Nachfolger für den Mac Pro!
 
@Elkinator: Ja, daher auch eher "Ersatz" (zumindest momentan), bzw. (momentaner) Leistungsnachfolger. Der iMac Pro ist definitiv leistungsfähiger als der 2013er Mac Pro. Dass dieser 2018 kommen soll ist mir auch bekannt.
 
@Thunderbyte: Ob die Leute dann iMac Pro und Mac Pro auseinander halten können?
 
@LastFrontier: also in den 90er Jahren waren solche Preise normal für "durchschnittliche PCs". Dann heisst es halt "wie früher", jeden Monat etwas auf die Seite legen.

Zur Strategie: ich weiss nicht ob diese Pro-Strategie im Jahre 2018 noch aufgeht, in Zeiten der Cloud. Apple sollte lieber prüfen, ob es nicht besser wäre, ganze Render-Farmen und grosse Broadcast-Storage im Abo anzubieten. Vielleicht den Output/Export per Plug-in in die hauseigene Filmschnitt-Anwendung zu integrieren.

Einzelplatzsysteme... weiss nicht ob es so etwas noch braucht. Vielleicht Final-Cut-Pro über den Webbrowser anbieten.
 
@AlexKeller: 10.000 DM waren noch nie ein normaler Preis für "durchschnittliche PC's"!
 
@heidenf: http://www.oliver-kilb.de/wp/wp-content/uploads/2014/03/vobis_anzeige.jpg ~8000 DM waren drin ... oder Festplatte mit 10 MB Space für 3400 DM. Weiß nicht warum man sich über die heutigen Preise so beschwert ;)
 
@Rumpelzahn: Die Rede war von damaligen "durchschnittlichen PC's".
Diese Geräte waren damals Highend. Aber ein wenig Nostalgie kommt da trotzdem auf ...
 
@AlexKeller: Ach? Und das 4/8K-Material lädst du mit deiner 16 Mbit-Leitung hoch?
 
@AlexKeller: 4k/8k online schneiden? Quatsch!
 
@Thunderbyte + @Niccolo Machiavelli: Ich weiss, dass ich hier mit meinen Aussagen bewusst übertreibe. Mir ist natürlich auch bewusst, dass es für so etwas eine min. 25er symmetrisch braucht (25 Up, 25 dow, bei 4K*).

Aber einfach mal als Hinweis: die 3D-Animations-Anwendung Autodesk Maya ist GRID/Server fähig (nicht nur bei den Lizenzen), Pixars RenderMan kann man über Render-Farmen laufen lassen.

Wieso sollte es dann mit schneiden nicht auch gehen? Schneiden selbst tut man ja auf dem Server. Der Browser dient nur als Zugang.

*das mit 25 Megabit pro Sekunde bei 4K / Download entnehme ich mal von den Empfehlungen bei Netflix: https://help.netflix.com/de/node/13444
 
@AlexKeller: du weißt schon, dass Netflix einen Codec und recht geringe Bitraten verwendet und das nicht im geringsten vergleichbar ist mit den Bitraten, mit denen im Videoschnitt gearbeitet wird? In REDCODE 42 (quasi losless komprimiert) landet man bei 4K 30fps Material bei einer Bitrate von etwa 290 MBit/s. Und das ohne Tonspur.
 
@jakaZ: Hi, nein wusste ich nicht. Du schau, ich bin im Filmschnitt nur ein wenig besser als ein Anfänger, mehr nicht. mit 4K RAW etc. kenne ich mich noch gar nicht aus.

Danke für die Erklärung!
 
@AlexKeller: Du meinst 25 Mbit symmetrisch :)
 
@AW312: Jooo ;-) habe es korrigiert
 
@AlexKeller: bin selbst auch nicht besonders bewandert darin, aber scheinbar hab ich im Studium doch was gelernt ;-)
Die Minus sind btw nicht von mir.
 
@AlexKeller: Ein durchschnittlicher PC kostete in den 1990ern um die 2000.- DM.
Ein Macintosh ging bei mindestens 5000.- erst los.
1984 war ein Macintosh+ nicht unter 10.000.- DM zu bekommen.
Apple war im DTP-berich nur deswegen führend, weil es nichts vergleichbares in dieser Klasse gab. Anlagen von Lynotype und Co sowie Workstations (Silicon Graphics) waren noch teurer.
Mittlerweile hat die WIN-Welt und die Softwareentwickler aber auch auf WIN nachgezogen und es gibt kaum mehr einen GRund auf Mac zu setzen.
Der einzige Grund wäre das AIO-Konzept des iMac. Denn dieser hat tatsächlich von Leistung und Qualität kein Pendant in der WIN-Welt. Und eventuell noch die Zuverlässigkeit der Macs.

Nichts desto trotz - ein Mac war noch nie was für "arme" Leute.
 
@LastFrontier: Ja, könnte stimmen. Für den Heimbereich gab es dazumal schon Tower + Bildschirm für ca. 2000.- DM, für den Business-Office-Bereich gingen die Preise aber schon sehr rasch nach oben, habe mal interessehalber die archivierten Webseiten von DELL und Compaq über das Portal archive.org angeschaut. Ich weiss einfach nur noch, mein Vater hatte so im Jahre 2000/2001 einen Power Macintosh G3 Server + 17 Zoll Röhrenbildschirm.... der kostete eine Menge... und wog auch eine Menge.
 
@AlexKeller: Ich weiss es. Ich bin seit dem Apple II bei Apple. Vertrieb und Techniker. Alle Geräte mitgemacht.
Als ich zu Apple Kam hatte ich noch einen alten FIAT und habe Anlagen verkauft die den Wert meines fahrzueges um ein vielfaches überstiegen haben. Desegen hat mir mein Chef dann auch ein anderes Auto aufs Auge gedrückt. War dein ein 5er BMW.
Kann nicht sein, dass man eine Anlage ab 20.000.- DM aufwärts verkauft und dann kommt man mit alten Döle angerollt.
Da wirkt man dann unglaubwürdig.
 
@LastFrontier: zielgruppe. ganz einfach.
 
@lazsniper2: Nun ja - jede menge Leute haben auch privat einen iMac. Hab auch einen 27" i7. Das Ding ist schon ein Knaller.
 
@LastFrontier: ich meinte damit, such dir eine zahlungskräftige zielgruppe aus, und entwickle produkte für sie. und sie werden verkauft. diejenigen , die es sich nicht leisten können, gehen dir am popo vorbei, sind ja wie gesagt nicht dein target.
 
@lazsniper2: Musst du mir nicht erzählen. Ich wurde bei Apple ausgebildet.
Ich warte nicht auf meine Kundschaft, sondern hole sie mir.
Gut - mittlerweile nicht mehr, da ich meinen Ruhestand geniesse.
 
Also im Video sehe ich ja schon, dass beim "zocken" eben nicht "alles geht in Ekstase" ist. Das ruckelt! Gut, wer sich einen Mac - und insbesondere den da - zum zocken kauft, dem ist eh nicht zu helfen.
 
@npa-maniac: Das ist kein Zocker Rechner. Punkt. Das ist ein Arbeitsgerät für Leute, die die Leistung auch wirklich benötigen.
 
@Thunderbyte: jaaah, deswegen habe ich das auch genauso geschrieben?! Mir ging es tatsächlich um einen Kommentar (!) zum Video, nicht um eine Grundsatzdiskussion. Mich hat es gewundert, dass Gaming überhaupt ein Faktor für den "Test" war.
 
@npa-maniac: Die Zielpublikum von Alex (Kiddies, Gamer) ist nicht das Zielpublikum für einen iMac Pro. Trotzdem hat er das Review so aufgebaut, als würde sich sein Zielpublikum hierüber Kaufüberlegungen machen.
 
@Thunderbyte: Das Problem ist, Apple grenzt seine Produkte nicht mehr ordentlich ab. Das iPad Pro wurde zumindest in der Werbung auch dem normalen Konsumenten schmackhaft gemacht. Ein MacBook Pro, hebt sich auch nicht so deutlich von dem Standardgeräten ab.
Hier wäre die Bezeichnung iMac Workstation oder iMac Business zeitgemäßer.
 
Paul Mustermann, der mit nem Fahrrad schon nicht unfallfrei die Kurve auf dem Aldiparkplatz bekommt, kauft sich trotzdem nen riesen SUV und macht sich lächerlich aber auf dicke Hose. genau diese Klientel wird sich das Teil schon kaufen.
 
@Alfred J Kwack: neidisch auf SUV Nutzer? Dieses Teil hier kaufen Agenturen, die Video- und Bildbearbeitung machen. Und da sind EUR 5000,- für ein Arbeitsgerät Peanuts, die man auch noch direkt im Anschaffungsjahr direkt in die Kosten abschreiben kann. Denkst Du auch nach, bevor Du irgendwas in Forum rülpst?
 
Antwort auf Überschrift ohne den Text zu lesen: Für diese Anwender gibt's ja dann die anderen Möglichkeiten..-
 
Na wenn ich ein Profi bin, kaufe ich mir lieber einen PC. Den kann ich im Notfall auch reparieren und schnell etwas austauschen.
Aber dann müsste ich mich ja mit IT auseinandersetzen, welch Graus!
Viele schicke architecture Büros usw werden sich sowas kaufen, meine Kollegen schneiden immer mehr am PC.
 
@Checki: wenn einer professionell mit Videobearbeitung zu tun hat dann muss er sich nicht mit der Hardware auseinander setzen. Solche Leute, ja auch Architekten, Designer, Musikproduzenten usw. wollen sich gar nicht damit auseinander setzen müssen. Der DHL Mann ist auch Fahrer von Beruf, und ich bezweifle dass der sein Auto reparieren kann.
 
@P-A-O: muss er nicht, aber schadet ihm auch nicht!
 
@Checki: Doch, weil es entweder Geld oder wertvolle Freizeit kostet.
Solche Dinge lernt man nicht eben in paar Stunden, und diese Zeit ist in die eigentliche Arbeit meistens besser investiert. Zumal solche Leute das Ding von der Steuer absetzen und der Preis fürs Erste mal egal ist.
 
@Checki: differenziere: Profi im Hardware Bereich oder Profi im Anwenderbereich. Klar kann man auch beides sein, aber die meisten die ihren Beruf ausüben sind nur eines von beiden.
 
@Rumpelzahn: Wenn das Arbeitsgerät computer heisst, dann meine ich beides.
Hat man als rennfahrer Anlehnung vom Auto? Oder kann man nur fahren...?
 
@Checki: Ich glaube kaum, dass ein Rennfahrer gleichzeitig das Auto entwirft, baut und repariert.
 
@iPeople: hä? Ich entwerfe ja nicht meine Grafikkarte! Aber ich weiß welche ich brauche und wie ich die da reinstecke, und den richtigen Treiber installiere!

Musst ja nicht gleich übertreiben.
Und ich bin mir sicher, dass Schumi weiß wie man einen Reifen wechselt und er sich dafür interessiert wie und warum das Auto jetzt so fährt wie es fährt.
Das nennt sich Arbeitsgerät /Arbeitsumgebung! Und davon sollte man eben Ahnung haben!
 
@Checki: sorry dass ich Schumi erwähne. Ich habe vergessen... Dass er es im Moment wohl nicht mehr weiß. Alles gute für ihn.
 
@Checki: da versuchst Du leider was zu verallgemeinern. Es gibt Menschen die aus ihrem Beruf eine Leidenschaft entwickeln und sich dafür interessieren und versuchen sich und ihr Umfeld zu optimieren. Dafür sind weitere Kenntnisse notwendig.
Aber es gibt auch sehr viele die einfach nur das machen, wofür sie eingestellt/ausgebildet worden sind.
Beispiel: ich arbeite in einer Software-Entwicklungsfirma. Die Desktop-PCs werden von einer externen Firma gekauft, gewartet und erneuert. Wir haben ca. 60 Entwickler - weniger als 10% davon kennen sich mit Hardware aus. Sie sagen nur "irgendwas ist langsam" und bekommen dann einen neuen PC.
So ahnungslos wie sie im Bereich Hardware sind, so schreiben sie doch gute Software.
 
@Rumpelzahn: tja, jeder macht es so wie er meint dass es richtig ist. Ich finde meine Ansicht richtig.
Ich bin to Meister, und arbeit am Mischpult.
Ich bin allerdings kein ingenieur und habe keine Ahnung wie da was und warum gelötet ist. Es geht einfach.
Wenn allerdings ein fader kaputt ist, oder etwas langsam ist, dann suche bzw weiß ich den Fehler. Das gehört einfach dazu sich mit dem Gerät auszukennen, bis einem bestimmten Level.
Aber man kann es natürlich auch lassen.
 
@Checki: Als Tonmeister erwartest Du erwartest Du, einen bestimmten Effekt zu erzielen bzw du erwartest eine bestimmte Funktionalität an dein Arbeitsgerät. Und dazu gehört nicht nur das Mischpult. Du musst nicht wissen, wie es aufgebaut ist oder konstruiert. Genausowenig muss der Grafikdesigner wissen, welche Grafikkarte verbaut ist. Er erwartet , dass das Gerät seinen Ansprüchen genügt.
 
@iPeople: aha. Macht Sinn was du sagst, und hat nichts mit dem zu tun was ich sagte.
Wenn was nicht geht, dann muss ich es schleunigst reparieren.
Und ein Grafiker oder dergleichen tut auch gut daran, möglichst schnell wieder arbeiten zu können, anstatt den Support anzurufen.
Ergo: sollte er schon kleinere Reparaturen leisten können, und dazu gehört auch der Tausch von Komponenten und mal ein Blick in den Taskmanager.
So, wer meinen Standpunkt nicht kapiert, egal. Reicht jetzt.
 
@iPeople: Die besten Rennfahrer verstehen die Technik des Autos, somit können sie entweder auf die Eigenschaften reagieren oder entsprechend mit dem Team das Auto optimieren.

Vergleiche den Nutzer eher mit einem normalen Transportfahrer, wobei auch diese laut StVO Verantwortung für den Zustand ihres Fahrzeugs haben.
 
@iPeople: Als Tonmeister solltest du die Technik der Lautsprecher verstehen. Du musst wissen in welchen Frequenzbereichen das Ausgabegerät die Inhalte darstellt.
 
@floerido: Genau wie der Grafikdesigner oder Videocutter, der kennt seine Software auch, kann reagieren und erwartet eine bestimmte Funktion. Wenn aber etwas nicht klappt oder verbessert werden muss, lässt der die Techniker ran. Genau wie der Rennfahrer sagt der Grafikdesigner nicht dem Techniker, welche Technik verbaut werden soll.
 
@floerido: Als Tonmeister kennst Du den Aufbau und die Funktionsweise von Lautsprecher, der Tonmeister sagt aber nicht, welche Magneten verbaut werden sollen.
 
@iPeople: Also beim Rechner ist es dann so, dass du die Eigenschaften der Grafikkarte oder Prozessoren kennen solltest, aber nicht genau welche Kondensatoren verbaut wurden. Also ein grundlegendes Verständnis ist auch hier immer angebracht und man sollte nicht nur dumm vor einer unbekannten Kiste sitzen.
 
@floerido: Nein, beim Rechner ist es so, dass Du wissen musst, was er können soll. Ob dann die Grafikkarte "Titan Grafikmaster 5000" oder eine "Intel i12 super duper CPU" auf dem Sockel ihr Werk verrichtet, interessiert den Anwender nicht
 
Beleg für diese Behauptung gibt es?

"Und dass die Rechner erst jetzt in den Handel kommen, liegt auch daran, dass Apple noch ein wenig auf ausreichend verfügbare Vega-GPUs von AMD warten musste."
 
Von Ankündigung bis zum Release sind ein halbes Jahr vergangen. Da kann man schon von alter Hardware sprechen, besonders wenn man weiß das EPYC auf dem Markt ist oder Threadripper. Aber nun gut wollen wir mal nicht weiter meckern, das Ding wird sich verkaufen wie geschnitten Brot. ;) Krass finde ich aber das der preis sich absolut überhaupt nicht geändert hat, wobei Intel die Preise richtig nach unten gedrückt hat.
 
@Odi waN: Auch Apple passt Preise an, nach unten und oben. Kommt darauf an wie dieser sich verkauft und die Konkurrenz dasteht. Oder der iMac Pro wird wieder eingestanzt. Wir werden es sehen.
 
@Odi waN: Inwiefern sollte sich denn der Preis ändern, weil Intel irgendwelche Preise von Prozessoren ändert, die überhaupt nicht in den Geräten eingesetzt werden? Der Xeon W ist gerade mal seit ein paar Wochen zu haben und preislich hat sich da mal überhaupt nichts getan, nach allem, was so zu finden ist.
 
Bei dem Preis müsste mindestens eine Titan XP drin stecken....
 
@_Moe_: Preis ist mehr als gerechtfertigt. Auch mit der jetzigen Hardware
 
@_Moe_: NVIDIA Quadro P6000
 
@_Moe_: Die beigelegte Quadro basiert auf der XP, hat aber mehr und schnelleren Arbeitsspeicher.
 
Da viele immer wieder meinen dass es all so teuer ist, das ist es eben nicht. Zum einen sind die Mehrkosten zum normalen Top-iMac nach maximal 2 Jahren wieder drin, wenn ein Cutter beispielsweise pro Tag nur einige Minuten Renderzeit einsparen kann und somit Arbeitszeit gespart wird. Zum anderen sind die verbauten Komponenten ihr Geld wert. Anbei eine kleine Auflistung die ich aus einem anderen Forum (MacTechNews) kopiere:

CPU: Intel - Xeon E5-2620 V4 2.1GHz 8-Core Processor ($408.99)
CPU Cooler: NZXT - Kraken X62 Liquid CPU Cooler ($158.99)
Motherboard: Asus - X99-E-10G WS SSI CEB LGA2011-3 Motherboard ($649.00)
Memory: Crucial - 32GB (1 x 32GB) Registered DDR4-2133 Memory ($253.81)
Storage: Samsung - 960 EVO 1TB M.2-2280 Solid State Drive ($479.99) (Die iMac-SSD liest und schreibt bei 2000MB/sek)
Video Card: Zotac - GeForce GTX 1080 Ti 11GB Founders Edition ($678.99)
Case: Silverstone - TJ04B-EW ATX Mid Tower Case ($151.90)
Power Supply: SeaSonic - PRIME Titanium 1000W 80+ Titanium Certified Fully-Modular ATX Power Supply ($242.89)
Operating System: Microsoft - Windows 7 Professional ($134.99)</li>
Monitor: LG - UltraFine 5K Display 60Hz Monitor ($1299.95)
Other: ASUS Model ThunderboltEX 3 Expansion Card ($69.99)
Keyboard: Apple - MB110LL/B Wired Standard Keyboard ($49.00)
Mouse: Apple - MB829LL/A Bluetooth Wireless Laser Mouse ($79.99)
Speakers: Logitech - Z130 5W 2ch Speakers ($18.99)
Card reader: Kingston - Digital MobileLite G4 USB 3.0 card reader ($9.24)
$4686.71

Und auch sonst verstehe ich den regelrechten Hass(/Verspottung) gegenüber iMacs nicht. Ich habe 2011 meinen ersten 27er iMac(i7) gekauft und das Gerät vergöttert. Weihnachten 2015 habe ich mir den Nachfolger gegönnt(i5) und "liebe" diesen noch mehr. Ich habe einfach dieses perfete Gerät vor mir stehen, das mir mehr Leistung bietet als ich mir jemals erträumt hätte, einfach nur total schön aussieht, ich in nun fast 7 Jahren nicht ein einziges Mal Probleme mit den Geräten hatte, ich Os X und Windows auf einem Gerät habe und mich einfach wohl fühle. Hinzu kommt der extrem hohe Wiederverkaufswert. Meinen 2011er habe ich letztes Jahr im Herbst für 1400 Euro gebraucht verkaufen können. Gekostet hat er 2011 2200 Euro(Topmodel). Hinzu kommt dass ich den neuen nicht höre. Kein Brummen, kein Fiepen - einfach nur still ist er, selbst unter Last höre ich keine Lüfter.

Ich freue mich jeden Tag wenn ich mich an den Schreibtisch sitze und mit dem iMac arbeite. Und auch nach all den Jahren gucke ich ihn mir jeden Tag an und denke "Hach, ist der schön".
 
@EamesCharles: vergöttert, liebe, perfekt, "Hach, ist der schön"

Bin sprachlos

P.S.: Habe nichts (mehr) gegen Macs
 
@doubledown: Ja und wo genau ist das Problem? Andere empfinden das für ihre Autos. Ich fahre einen Smart und bin sehr zufrieden mit diesem. Der iMac ist nun mal das beste Stück an Technik welches ich jemals gekauft habe; mit nichts anderem war ich so zufrieden, nichts war für mich so sein Geld wert, habe ich lieber meine Zeit dran verbracht um zu arbeiten und war ich überzeugter. Ich setze mich an meinen Schreibtisch und fühle mich wohl:
http://abload.de/img/1zjqd5.jpg
http://abload.de/img/26lo9z.jpg

Ich spreche es anderen ja nicht ab dieses auch für ihre Computer oder leuchtenden Case-Mods (nicht abwertend gemeint) zu empfinden oder über ihreSurface-Geräte. Ich bin einfach total überzeugt von diesem Stück Technik. Das heißt übrigens nicht dass ich überzeugt von dem heutigen Apple bin - das bin ich kein Stück und Apple generiert immer mehr Baustellen und vieles wird verschlimmbessert. Die aktuellen MacBooks finde ich nur noch schlimm.

Außerdem komme ich ja selber aus dem PC-Lager und bin halt vor vielen Jahren gewechselt. Nach meinem letzten Kaufreinfall - einem HP-Pavillion Notebook 2007 - dann endgültig.

PS: Für den iMac Pro bin ich weder die Zielgruppe, noch würde ich für meine Tätigkeitsfelder(Marketing, Gastronomiemanagement und Fotografie) so viel Geld für einen Computer ausgeben. Aber jene welche mit Os X arbeiten und diese Leistung benötigen und wirklich nutzen, für diese ist die Anschaffung sicher eine Überlegung wert.
 
@EamesCharles: Aber sind gerade im Renderbereich Einplatzlösungen überhaupt noch zeitgemäß? Client für den Render-Cluster und da wird die Leistung nur zentral benötigt.
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