Anleitung: So baut man einen Gaming-PC richtig zusammen

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Wenn man nicht zum Komplett-PC greift, sondern sich seinen Rechner selbst zusammenbaut, kann man nicht nur Geld sparen, sondern man erhält auch genau die Hardware, die man haben möchte. Zusätzlich kann das Ganze sehr viel Spaß bereiten - sofern man denn weiß, was man tut. Damit gerade Anfänger nichts falsch machen, zeigt unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews ausführlich, wie man Schritt für Schritt einen Gaming-PC zusammenbaut.

Los geht es in der Anleitung mit der korrekten Vorbereitung des Arbeitsplatzes, wozu auch das Zurechtlegen der einzubauenden Hardware und der benötigten Werkzeuge gehört. Auch die elektrische Erdung sollte dabei nicht vergessen werden.

Im zweiten Schritt wird dann die CPU korrekt in den Sockel des Mainboards eingesetzt, wobei es bei Intel- und AMD-Prozessoren kleinere Unterschiede zu beachten gilt. Das anschließende Einsetzen der RAM-Module ist dann ein wenig einfacher.

Es folgt die Installation des CPU-Kühlers, bevor das Mainboard in das Gehäuse eingesetzt werden kann. Im nächsten Schritt geht es um das Einbauen der Speichermedien, wobei die Vorgehensweise bei herkömmlichen Festplatten und SSD-Laufwerken nahezu identisch ist. Auch der Einbau des Netzteils dürfte für keine größeren Schwierigkeiten sorgen.

Anschließend ist es sinnvoll, die Verkabelung durchzuführen. Anfänger könnten hier besonders bei den Gehäusekabeln Schwierigkeiten haben, die genauen Steckplätze lassen sich dem Handbuch des Mainboards entnehmen. Weiter geht die Anleitung noch auf das korrekte Platzieren der Gehäuselüfter ein, um eine optimale Kühlleistung zu erzielen, und natürlich auf den Einbau der Grafikkarte.

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Seitdem man sich nicht mehr mit Jumpern und komplexeren Einstellungen im BIOS herumschlagen muss ist es doch nur noch wie Lego ^^
 
@mongini12: abgesehen vom Lüfter. Da kann man schon mal die Krise kriegen.
 
@Skidrow: jemand der solch eine Anleitung braucht, nimmt nen Boxed Kühler. Draufstecken, fertsch! Aber ja. Ich baue seit über 15 jahren regelmäßig PCs zusammen, viel für andere Leute und teilweise ist der Einbau der Kühlkörper ein wahrer Alptraum und die zeitraubendste Spaßbremse. Je nach Hersteller gibts da abenteuerliche Konstruktionen. Noctua geht meist sehr gut, weil sie an die arme Sau denken, die den klopper verbauen müssen. bei coolermaster und thermaltake bekomm ich zeitweise echt die Krise. Am liebsten sind mir die AiO WaKü‘s ^^
 
@mongini12: danke für die Tipps!
 
@mongini12: das warn noch gute Zeiten damals, als man die speicherbereiche noch manuell zuweisen musste :p aber auch heute kann man durchaus komponenten kaufen, die nicht zusammen passen, da ist ne kleine anleitung sicherlich ganz gut
 
@DataLohr: naja ich hoffe nicht, dass jemand so duselig ist und ein 2011-3 Mainboard kauft und versucht seinen Ryzen Prozessor da rein zu pressen xD
 
Ist das mit der Thermalpaste zwischen Kühler und CPU wirklich so einfach? Mein letzter Zusammenbau liegt Jahre zurück, aber da musste man noch manuell Thermalpaste auftragen, dann plan abziehen und dann den Kühler drauf...wobei man da geglaubt hat, der bricht gleich durch das Motherboard.
Wäre cool, wenn das nun so einfach geht, dann würde ich meinen nächsten auch wieder selbst zusammenbauen :)

Beim letzten vor 6 Jahren hab ich mir Gehäuse mit MB, Speicher, CPU und Kühler vorgefertigt gekauft, denn beim vorletzten war das mit Paste usw (siehe oben) echt nervig...
 
Zum Gehäuse und seinen Komponenten hätte ich Fragen.
Warum wird das Netzteil unten am Boden eingebaut?

Im Video sieht man, das der Boden des Gehäuses entsprechend Durchbohrungen hat, sodass so wie das NT verbaut wurde, der 12cm Lüfter Frischluft vom Boden ansaugt und nach hinten raus schiebt.

Aus Erfahrung weiß ich, das jenachdem wo der PC steht, speziell in Bodennähe es oft zu Staubansammlungen kommt.
Gerade unter dem Gehäuse, wenn es nicht gerade auf Bodenfliesen steht, sammelt sich bei Teppich unter dem PC oft Staub, leidiges Kondensat und Asche, wenn im Zimmer geraucht wird.

OK. Argument Gamer PC. Das Prachtstück versteckt man nicht.
Man hat es meistens doch auf dem Tisch stehen, wegen der Optik.

Ich kenne das von meinem Rechner. Der steht am Boden am Fenster,wegen der Frischluft. Da ist alle 6 Monate der Durchbruch für den Trichter zur CPU angestaubt. Zeit zum Reinigen.

In meinem Gehäuse (mit älterem Board) hängt das NT oben und nimmt zudem noch Wärme von der CPU mit nach draußen.

Im Gamer Gehäuse ist die CPU ganz oben unter dem Gehäusedach. Das sorgt für Wärmestau wenn die Hitze nicht abgeführt wird. Wenigstens bleibt der Tee oder der Kaffee warm.

Im Video sieht man auch den Grafikkarten Murks der Hersteller. Wärme steigt immer nach oben.
Bei der Ryzenkarte (und vielen anderen) wird sie unter der Karte in den Chips erzeugt.

Bedeutet, die beiden Lüfter sind auf der falschen Seite der Karte, bzw. das Karten Layout verkehrt herum. Effektiv müsste man den Rechner mit dem Gehäuse auf den Kopf stellen.

Die Grafikkarten-Kühlung bringt also keine 100 Prozent. Die/der Gehäuse Frontlüfter sorgt auch nur für Wärmestau unter der Karte, da gehört ein Lüfter unterhalb der Karte hin, der die Stauwärme abführt.

Das Netzteil bewirkt darunter gar nichts, weil nur die Eigenwärme nach hinten ausgeblasen wird.

Warum werden keine Nebeltests oder Wärmebildtests gemacht, wie sich die Luftverteilung und die Abwärme der Komponenten im Gehäuse entwickelt?

So ein Gehäuse ist meiner Meinung nicht durchdacht und sieht nur gut aus.
Schade.

Ansonsten ein sehr gutes Video. Danke.
 
@Nibelungen: Die Netzteile sind nach unten gewandert, damit diese nicht mehr die heiße Luft der anderen Komponenten abbekommt. Das läuft dadurch kühler und leiser.
Da hast du recht, hier kann es ein Staubproblem geben. Ich habe zwischen Boden und Gehäuse daher ein dickes Flies. Filtert den Staub, lässt aber Luft gut durch.

Bei allen modernen Gehäusen gibt es Plätze für Lüfter hinten und oberhalb der CPU, sodass es hier keinen Wärmestau gibt.

Wenn ein Gehäuse eine gute Abluft hat, staut sich auch bei der Grafikkarte die Hitze nicht.
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