Acer Revo Build - Flexible Mini-PC-Lösung zum Stapeln

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Auf der IFA wurden zahlreiche neue Windows 10-PCs vorgestellt, einer der ungewöhnlichsten war der Revo Build des taiwanesischen Herstellers Acer. Neu ist das Konzept hinter dem Gerät mit der Modellbezeichnung M1-601 natürlich nicht unbedingt, wir haben es uns aber vor Ort angesehen.

Ein Mini-PC zum flexiblen Zusammenbauen, ohne dass man eine Ahnung von haben muss. So könnte man Acers Revo Build-Gerät am besten beschreiben. Es ist hier natürlich eher schwierig von einem Gerät im klassischen Sinne zu sprechen, da es sich um Module handelt, die man zusammensteckt oder besser gesagt zusammenlegt.

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Die einzelnen "Blöcke" im Format 125 x 125 Millimeter werden nämlich per Pogo-Pins mit magnetischem Anschluss miteinander verbunden, mit Kabeln oder ähnlichem muss sich der Anwender nicht herumschlagen. Interessant ist dabei, dass die Module auch einzeln genutzt werden können. So kann man eine Festplatte in Sekundenschnelle trennen, um sie mitnehmen zu können. Die ersten Blöcke wie die 500 GB/1 TB Hot-Swap-fähige und portable Festplatte sollen auch bald verfügbar sein.

Ohne die Basis-Einheit geht's nicht

Dazu kommt natürlich eine Basis-Einheit, diese steht in den Braswell-Varianten Celeron oder Pentium zu Verfügung, angekündigt wurden aber auch Skylake-U-basierte Geräte. Die Grafikkarte ist integriert, auf der IFA konnten wir aber sehen, dass Acer hier auch mit externen Grafikkarten arbeiten will. Zum Thema RAM gibt der Hersteller an, dass man nichts weiter tun muss, als eine Schraube zu lösen, um den Systemspeicher von bis zu 8GB DDR4 RAM aufzurüsten.

Acer will das System bzw. die Module immer weiter entwickeln und durchaus interessante Blöcke ins Angebot nehmen, als Beispiele nennt man einen Wireless Charger für Smartphones oder einen Audio-Block mit Lautsprechern und Mikrofonen.

Die Basiseinheit des Acer Revo Build M1-601 wird Ende Oktober ab 229 Euro verfügbar sein. Wie viel die anderen Module kosten werden, muss der Hersteller erst mitteilen.
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sehr cool... kommt ins haus
 
Also ich finde die Idee super. Wenn es wirklich ausgereift ist und gut umgesetzt kann es ein interessanter Desktop PC sein.
 
Nicht so mein fall....
 
Erst mal sehen was in der Basis für "Abfall-CPUs" verbaut werden, und was noch an Modulen angeboten wird (Preise?)!
Problematisch wird, wie so oft, der Lebenszyklus - ist der Absatz zu gering ist die Produktserie schnell EOL und man besitzt teuren Edelschrott.
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