ASRock Desk Mini: Kompakter PC für Ausbau nach eigenem Bedarf

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Auf der Computex haben wir die Gelegenheit genutzt, auch den "Desk Mini 110" von ASRock für euch vor die Kamera zu holen. Dabei handelt es sich um einen sehr kompakten Rechner, bei dem ihr die wichtigsten Komponenten nach euren eigenen Bedürfnissen erst noch dazukaufen und einbauen müsst.

Das Mainboard ist dafür im Grundzustand leicht aus dem Gehäuse herauszuholen und bietet Raum für eine ganze Reihe von Komponenten. Ausgestattet ist es mit einem H110-Chipsatz von Intel, den ihr mit einem Skylake-Prozessor von Intel eurer Wahl bestücken könnt. Der Chip sollte allerdings maximal 65 Watt TDP aufweisen.

Der Chipsatz unterstützt natürlich das DDR4-Format für den Arbeitsspeicher. Die dafür vorhandenen Steckplätze reichen aus, um bis zu 32 Gigabyte RAM in das kleine Gehäuse zu stecken. Weiterhin finden sich auf dem Board zwei SATA3-Ports sowie zwei M.2-Steckplätze, die sich mit den jeweiligen Speichermedien bestücken lassen. Beim Einsatz von SSDs sind dabei kaum Grenzen gesetzt und beim Einsatz von High End-Modellen bringt es das System durchaus auf Datendurchsätze im Gigabyte-pro-Sekunde-Bereich.

Ausreichend Anschlüsse

Von Haus aus bringt das System auch eine ganze Reihe von Anschlüssen mit. So kann der Nutzer bei der Anbindung eines Displays beispielsweise zwischen HDMI, DisplayPort und VGA wählen. Hier muss man sich allerdings auf die integrierten Grafikeinheiten der CPUs beschränken, da schlicht kein Platz für eine zusätzliche Grafikkarte vorhanden ist. Weiterhin sind USB-Anschlüsse der Versionen 2.0, 3.0 und 3.1 vorhanden, ebenso Klinkenbuchsen für Audiosignale.

ASRock liefert zu dem System bereits einen Standard-Kühler mit, der für die genannten CPUs ausreichen sollte. Das Gehäuse selbst ist jedenfalls schon von sich aus für eine möglichst starke Durchlüftung konzipiert. Bei Bedarf kann das ganze System auch mit alternativen Chipsätzen geordert werden. In der Standard-Version kostet das Produkt rund 135 Euro, die Kosten für Prozessor und Speicher kommen dann noch dazu.
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Naja, schon interessant, nur... 1)3 USB Anschlüsse, etwas knapp. (ich denke bei den 2 Ausbrüchen handelt es sich um zusätzlich möglich USB Ports, dass wären dann 5) 2)Intel Lüfter... die sind zwar gut und runtergeregelt nicht zu laut, leise ist aber auch was anderes. Wenn man dann noch eine HD einbauen möchte... Da würde ich dann vielleicht doch eher ein Mini-Gehäuse von Silverstone und ein mini-itx Board vorziehen.
 
Ist doch Mist wenn fehlende 3,5 Schacht und Grafikkarte PCI-E.
Zum Glück habe ich mich für Cooler Master Elite 130 Mini-ITX mit Cooler Master Seidon 120V Version 2 Komplett-Wasserkühlung entschieden. Da ist alles dabei was dem Einbau der Hardware benötigt. Blu-ray Brenner Laufwerk, Grafikkarten PCI-E.
Sollte es irgendwann zu schwach für Spiele sein kann man einfach nur Hardware austauschen: Neue Grafikkarte austauschen.

Bei dem ASRock Desk Mini hat man keine Möglichleit die schwächelnde Grafikleistung auszutauschen wenn neuere Games höhere Grafikleistung braucht. Dann hilft nur eine komplette Neuanschaffung. Geldverschwenderisch.
 
Games wären für mich Zeitverschwendung, brauche ich nie.
Wo gibts bitte wann endlich genau das mit Intel i7-6700 4x 3.4 GHz zu kaufen?
Incl. superschnelle M.2 SSD ab 0.5 TB optimal gekühlt und Windows 10 Home 64bit installiert.
GraKa und Schächte entfallen so.
HD Sat tv per USB begnügt sich mit IGP.
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