The Machine: Star Trek-Film wird zur Werbung für HP-Technologie

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Product Placement in Science Fiction-Filmen ist nicht besonders einfach. Es sei denn natürlich, man hat etwas wirklich Neues mit viel Potenzial für die Zukunft zu zeigen. Der Konzern Hewlett-Packard Enterprise (HPE) sieht sich in einer solchen Position und wird den kommenden Kinofilm "Star Trek Beyond" quasi zu einem überlangen Werbespot für seine kommende Technologie machen.

"Ohne einen Spoiler geben zu wollen: Wir haben bei drei verschiedenen Technologie-Konzepten im Film zusammengearbeitet: Der Quarantäne, beim Diagnosegerät sowie beim Buch. Jedes dieser Konzepte zeige HPEs Vision zukünftiger Technologien, die aber allesamt auf aktuellen Entwicklungen basieren, die hoffentlich schon früher bereitstehen", erklärte das Unternehmen hinsichtlich seiner Zusammenarbeit mit dem federführenden Hollywood-Studio Paramount.

Die Kerntechnologie hinter all dem ist "The Machine". Diese soll deutlich früher bereitstehen, als erst in einer Zeit überlichtschneller Raumfahrt und in einigen Jahren helfen, diverse Computing-Probleme zu lösen. Hewlett Packard hatte das fragliche System erstmals im Jahr 2014 angekündigt. Dieses soll mit der Kombination zweier Technologien arbeiten, die schon lange im Gespräch, aber noch nicht in der Praxis angekommen sind: Den Memristoren, in denen die bisher getrennten Fest- und Arbeitsspeicher miteinander verschmelzen sollen, sowie optischen Verbindungen zwischen den einzelnen Komponenten im Rechner.

Rückschlag durch Aufspaltung

Die Aufspaltung Hewlett-Packards in zwei Unternehmen ist an der Entwicklung der Maschine allerdings nicht spurlos vorübergegangen. Statt eines kompletten Systems, das mit einem eigens entwickelten Betriebssystem ausgestattet wird, soll es nun vor allem eine Speicher-Architektur geben, die mit Linux genutzt werden kann.

Hinter den Zusagen hinsichtlich des riesigen Potenzials weicht man indes nicht zurück. "The Machine ist dafür da, sechzig Jahre voller technologischer Kompromisse und Ineffizienzen Vergangenheit werden zu lassen und alles, worauf das Computing basiert, neu zu erfinden", hieß es. Damit soll sie auch die Grundlage dessen bilden, worauf diverse Technologien bei Star Trek in 250 Jahren aufbauen.

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Das was die aus Star Trek gemacht haben ist schon fast so wie wenn man 1984 umschreiben würde dass die Herrscher vom Volk unterdrückt werden würden...
 
@Freudian: Diese Aussage müssen Sie mir mal erklären. Der Zusammenhang erschließt sich mir überhaupt nicht.
 
@Brassel:
Für was Star Trek steht. War das eine Kapitalisten Show? Genau das Gegenteil. Nun wird es nicht nur von der Story missbraucht als seichter Action-Schwachsinn, sondern auch Product Placement findet statt.

1984 - Eine Geschichte über eine Dystopie wo jeder überall vom Staat überwacht und manipuliert wird.
 
@Freudian: Das wird in unserer Welt sowieso kommen, früher oder Später auch wenn es noch 100 Jahre dauert. Wie wenige das nur "sehen" wollen.. irgendwann gibt es keine Freiheit mehr, mehr oder weniger unfreiwillig
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