Wie lauten die Hardware-Anforderungen für Windows 10?

Lenovo, Desktop, All-In-One-PC Bildquelle: Lenovo
Wie schon bei Windows 8/8.1 hat sich in Sachen Hardware-Anforderungen auch bei Windows 10 nicht viel getan. Im Grunde sind die Voraussetzungen sogar noch ein wenig gesunken, denn Microsoft ermöglicht nun auch wieder die Verwendung von Bildschirmen mit weniger als 768 Pixeln vertikaler Auflösung. Dies ermöglicht vor allem bei Geräten wie Tablets neue, noch günstigere Modelle, weil Windows 10 nun auch bei 1024x600 Pixeln nativer Auflösung eingesetzt werden kann. Generell gilt aber weiterhin, dass es schon 1366x768 oder 1280x800 Pixel sein sollten, wenn man einigermaßen reibungslos mit dem neuen Betriebssystem interagieren möchte.

Windows 10 auf Billig-Tablets mit nur 16 GB Speicher? So geht's!

Die Plattform selbst muss nicht gerade leistungsstark sein. Microsoft spricht nämlich von einem Mindesttakt der CPU von mageren ein Gigahertz, wobei bestimmte Prozessormodelle wie der Intel Core M auch bei noch niedrigerem Basistakt problemlos mit Windows 10 umgehen können. Außerdem wird ein Gigabyte Arbeitsspeicher verlangt, wobei für die Verwendung der 64-Bit-Version die doppelte Menge also zwei GB RAM vorausgesetzt werden.

Wer ein Upgrade auf Windows 10 plant, kann die von Microsoft für legale Ausgaben der Vorgängerversionen angebotene Get Windows 10 App verwendet werden, die auch die Hardware auf Kompatibilität prüfen kann.

Windows 10 Upgrade-ReservierungWindows 10 Upgrade-ReservierungWindows 10 Upgrade-ReservierungWindows 10 Upgrade-Reservierung


Internet-Verbindung für bestimmte Features nötig

Das jeweilige Endgerät muss außerdem bis zu 20 Gigabyte freien Festplatten-Speicherplatz haben, um die uneingeschränkte Installation von Windows 10 zu ermöglichen. Es gibt natürlich auch noch die Image-basierte Installation, doch diese ist ohnehin nur bei vorkonfigurierten Tablets und anderen Low-End-Geräten möglich.

Desweiteren benötigt der zur Installation von Windows 10 vorgesehene Rechner nur noch eine DirectX9-fähige Grafikeinheit, doch dies sollte wie die anderen genannten Anforderungen bei allen PCs, die innerhalb der letzten fünf Jahre erworben wurden, ohnehin gegeben sein. Man kann also davon ausgehen, dass Windows 10 auf praktisch jedem Rechner aus den letzten Jahren problemlos eingesetzt werden kann.

Für manche Funktionen ist außerdem auch noch eine Internet-Anbindung und eine Registrierung für ein Microsoft-Konto vonnöten - um etwa den neuen Sprachassistenten Cortana zu nutzen. Hinzu kommt, dass Windows 10 ab Werk keine Unterstützung für die Wiedergabe von Video-DVDs mitbringt, die jedoch mit separater Software nachgerüstet werden kann - Microsoft will dafür auch selbst eine Lösung anbieten. Pc, Hp, Desktop, Hewlett-Packard, Desktop-PC Pc, Hp, Desktop, Hewlett-Packard, Desktop-PC HP
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Ganz wichtig gewesen wäre, trotzdem zu erwähnen, daß Windows 10 z.B SSE2, NX (noExecute Bit), PAE ZWINGEND erfordert. Das war auch schon bei Windows 8.1 der Fall übrigens und ist somit die "hardwaretechnologische Schallmauer" quasi, unterhalb der seither absolut nichts mehr geht.
D.h. Rechner mit älteren CPU's, die das auf dem Kern nicht bieten können (deutlich ältere aber häufig schon flotte Rechner, meist dann auch noch auf Chipsätzen mit maximal 1 GB DDR1/SD oder 2 GB DDR1-Speicher) werden vom Installationsassistenten mit "Inkompatibel" ermittelt infolge der fehlenden Instruktions-Unterstützung. Es kann damit bei maximal Windows 7 (am umfangreichsten ist Ultimate) verbleiben. Der endgültige "technologische und evolutionäre Tod" dieser Systeme tritt dann spätestens mit dem endgültigen Supportablauf von Windows 7 im Jahre 2020 ein.


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