Foxconn-Werk rechnet sich für die USA frühestens in Jahrzehnten

Als der Auftragshersteller Foxconn die Ansiedlung eines Werkes in den USA verkündete, feierten einige Kreise dies als großen Sieg der aktuellen Protektionsmus-Bestrebungen. Nun zeigt sich allerdings, dass die Standort-Entscheidung teuer erkauft ... mehr... Foxconn, Foxconn Mitarbeiter, Hon Hai, Foxconn Logo Bildquelle: Foxconn Foxconn, Foxconn Mitarbeiter, Hon Hai, Foxconn Logo Foxconn, Foxconn Mitarbeiter, Hon Hai, Foxconn Logo Foxconn

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Wer weiß, ob sich so ein Produktionsstandort überhaupt 30 Jahre halten kann.
 
@TiKu: Ja, das war auch so mein Gedanke. Bisher wurde ja zumeist über LCD-Panels für TVs berichtet. Solche Produktionsstraßen müssen ja alle paar Jahre auf den aktuellen Stand gebracht werden (Größe der Panele, Auflösung, neue Technologien wie HDR etc. oder der Komplettumbau auf OLED) und von daher würde es mich auch nicht wundern, wenn da wieder einmal Fördergelder eingesackt werden und langfristig nicht viel passiert.
 
@Stratus-fan: Trump wird jedenfalls ein wundervolles neues grosses Werk feiern dank seines vaterländischen Einsatzes mit America "first"!
 
@TiKu: siehe Nokia in Bochum.. aber Hauptsache man feiert sich gegenseitig wie toll Wirtschaft / Politik Hand in Hand arbeiten lol..
 
Ich als jemand mit nur einer popeligen Ausbildung denke mir bei sowas immer.. Entscheidungen solcher Art werden von hochbezahlten studierten Leuten getroffen..... wieso kommt dabei immer soviel Schwachsin bei raus :D
 
@Conos: Hier gehts nicht nur einfach um Geld, doch leider wird das von kurzsichtigen selbsternannten Experten so vermittelt.
Abgesehen von der Ökologie die davon profitiert Produkte nicht nur auf einem einzigen Kontinent zu bauen spielt hier auch die Sozialökonomie ein große Rolle. An so einem Arbeits/Produktionsplatz hängt so viel daran dass dies mit ein paar Worten nichtmal annähernd zu verdeutlichen ist.
 
@akronos: Du meinst Ökonomische Dinge wie Subventionen für Nahrungsmittel die keiner braucht (weil zu viel da) und am Ende ein Großteil auf dem Müll landet oder lustige Deals mit der Autoindustrie ? Nix für ungut aber nur weil man Fachwörter einbaut wird die Sache nicht besser :) Arbeitsplätze sind das Totschlagargument für jeden Bullshit... Für 3 Milliarden hätte man wahrscheinlich allen beteiligeten normal Beschäftigten 10-20 Jahre lang das doppelte zahlen können was Sie dort verdienen, quer durch die Lieferkette... (ja ich weiß eine vollkommen aus der Luft gegriffene Zahl...) Sobald die Subventionen aufgebraucht sind wird eh weiter gezogen, das ganze spiel ist ja nun tausendfach gelaufen...
 
@Conos: Der Bundesstaat steckt wohl noch mehr Geld rein, um eine Infrastruktur für 13.000 Angestellte zu schaffen und denen auch Wohnraum zur Verfügung stellen müssen - in 15 Jahren ist das Werk entweder geschlossen oder komplett automatisiert und man hat eine Geisterstadt mit verfallener Infrastruktur, Armut und Wohnungsleerstand.
 
@otzepo: so wirds sein :)
 
@otzepo: Das ist ein prinzipielles Verhalten: Politik fördert Firmenansiedlungen: Der Bau der Firmen schafft Arbeitsplätze, dann die notwendige Infrastruktur herstellen (Strassen, Bahn usw.), schafft auch noch (weitere) Arbeitsplätze, dann nimmt die Firma den Betrieb auf und macht damit auch Arbeitsplätze, dazu die umgebende Logistik zur Herbeischaffung der Prod.-Materialien, der Prod.-Energie usw. bringt auch noch Arbeitsplätze, usw...usw...usw... Das läuft ´ne Weile. Und Poliitik, Trump und andere, loben sich selbst und ihren Erfolg! Und das Volk jubelt und ist happy!

Und dann fördert die Politik irgendwo anders neue Firmensiedlungen, und das Spiel geht von vorn los. UND die alten Ansiedlungen versinken im Chaos. Alles geht den Bach ´runter, Arbeitsplätze weg, Umwelt kaputt usw...usw,.. usw... Und das Volk klagt bitterlich, schimpft auf Politik und Wirtschaft, wählt mehr rechts oder links oder gar nicht! Aber was soll´s. Die Verantwortlichen sind dann schon längst vom Acker mit Taschen voller Zaster.
 
@Conos: Das ist eine politische Entscheidung und daß da nur Schwachsinn bei rauskommen würde, war eigentlich von vornherein abzusehen... aber, wie es bei politischen Entscheidungen so üblich ist, steht sowas dann eher hinten an.

Jedenfalls dann, wenn besagter Schwachsinn nicht das erklärte Ziel der Entscheidung war, wenn schon nicht offiziell, dann vielleicht inoffiziell.
 
@Conos: solche Entscheidungen werden immer nur basierend darauf getroffen, wie die Politik es gerne haben möchte und nicht aufgrund von irgendwelchen Berechnungen, aus denen hervorgeht, was man davon hat (bzw. werden solche Berechnungen dann von den Studierten solange "korrigiert", bis das rauskommt, was die Politiker haben wollen). Gibts doch eigentlich fast jeden Tag in den Nachrichten irgendetwas, was in diese Kategorie fällt.
 
@Conos: Weil man als schlauer Student die ganzen "Sonderzahlungen" von den Lobbys an sich selbst mit in die Rechnung aufgenommen hat :)
 
@Conos: Weil Nachhaltigkeit und langfristiges Denken vom Kapitalismus nicht vorgesehen ist.
Kapitalisten wollen Geld und damit Gewinne sehen und keine Wohltätigkeiten verteilen.
 
@Conos: hochbezahlte und studiert bedeutet nicht zwangsläufig, dass die auch intelligent sind und eine Ahnung von ihrem Job haben. Bestes Beispiel ist doch dieser Hampelmann von US-Präsident.
 
@dodnet: meine Frage war auch mehr rhetorischer Art :) das studiert oft einfach ein anderes Wort für Fachidiot ist erlebe ich täglich :)
 
Ich verstehe bei solchen Rechnungen selten dass man hier die direkten einnahmen des staates betrachtet, die 10 mrd investition wandern natürlich in die dortige wirtschaft/betriebe und nicht direkt zum Staat aber eben genau um den erhalt/förderung der wirtschaft/betriebe geht es ja.
 
@0711: Willkommen im Kapitalismus, wo Einnahme = Gut und Ausgabe = Schlecht ist, egal in welchem Kontext.

Ansonsten müßte man Dir - Gott behüte! -- Recht geben und zum Ergebnis kommen, daß Unterstützungen in den allermeisten Fällen Geld kosten, dafür aber andere Ergebnisse haben.

Die man, in einem nicht-kapitalistischen Kontext, als "positiv" bezeichnen könnte, in einem kapitalistischen jedoch als "was soll der Schwachsinn? Versteh ich nicht" abtun würde.
 
@RalphS: "Willkommen im Kapitalismus, wo Einnahme = Gut und Ausgabe = Schlecht ist, egal in welchem Kontext."
Auch im Kapitalismus sind sinnvolle Investitionen gut und auch ein Staat kann nicht endlos Geld für irgendwelchen Schwachsinn ausgeben, da muss auch irgendwie das Geld wieder reinkommen, sonst endet es wie in Griechenland.
 
@0711: Die 10 Mrd wandern nur teilweise in die dortige Wirtschaft, Teile der Fertigungsanlagen werden ganz sicher aus China geliefert. Ich bin mir auch recht sicher, dass die Leute beim Rechnungshof durchaus in der Lage sind, die "Einnahmen über Umwege" zu berücksichtigen, zumindest Teile davon.
 
@Link: Nicht zwingend China. In China wird viel gefertigt, aber Maschinenbau ist eher etwas für Standorte mit dem entsprechenden Know-How. Das sind neben Deutschland eher Japan, Südkorea und ein paar wenige andere Länder.

Grundlegend stimme ich dir aber zu. Die Produktionshalle selbst (Stahl, Beton...) kostet nicht viel Geld, teuer ist der Innenausbau mit Luftfilteranlagen, Robotik und der Produktionsstraße. Und diese Zulieferer machen am Ende das große Geld.
 
@Stratus-fan: Du wärst sicher überrascht, wieviel Know-How mittlerweile in China ist. Was du schreibst ist schon richtig, nur leider um ~5Jahre veraltet. Die Chinesen haben in den Jahren des Kopierens sehr viel gelernt und wenden dies mittlerweile an bzw. entwickeln das Erlernte eigenständig weiter.
 
@Link: Investitionen in die Wirtschaft sind nur zu einem geringen teil "Einnahmen über Umwege" für den Fiskus, deshalb wird der Rechnungshof das auch nicht einberechnen. Auch habe ich nirgendwo gefunden dass bei den Arbeitsplätzen andere betrachtet wurden wie jene die Foxconn direkt schafft, wirklich viel über "Umwege" wird da offenbar nicht betrachtet. Das muss auch nichts mit Unwissen des Rechnungshofs zu tun haben, es könnte auch schlicht "out of scope" sein.

Ja sicher werden die 10 Mrd nicht ausschließlich in Ortsansässige Unternehmen laufen aber eben nicht hauptsächlich zum Fiskus (zum Glück) und alle Unternehmen die davon profitieren werden weit weniger als 100% zum Fiskus abführen womit eben für den Fiskus nur ein absolut minimaler Bruchteil bleibt.
 
@0711: Wirtschaftsförderung ist ein komplexes Thema. Das lässt sich nicht einfach mit Ausgaben-Einnahmen=nutzen berechnen, sondern da hängt mehr dran. Menschen, die in Jobs kommen und dann ein selbstbestimmtes Leben führe können, die Region, die sich mit guter Infrastruktur bei weiteren Firmen "bewerben" kann und evtl entstehende Zulieferer in der Region.
 
Spätestens sobald die 3 Milliarden Subventionen aufgezehrt sind, dürfte der Wettlauf von vorn beginnen, wer bietet mehr damit Foxconn (im dem Fall Synonym) seine Bilanz aufpolieren kann.

Ähnliches kennen wir ja auch aus D., Nocia, Benq, AEG, Philips ua. haben auch den Laden Dichtgemacht, nachdem neue Subventionen ausblieben.
 
@Kribs: "Ähnliches kennen wir ja auch aus D., Nocia, Benq, AEG, Philips ua. haben auch den Laden Dichtgemacht, nachdem neue Subventionen ausblieben."
was bei einigen Beispielen, insbesondere dem ersten kompletter nonsens ist
 
@0711: Merkwürdig, bis zu endgültigen Ende des Standortes Nokia in Bochum, das >mit< eins der Profitabelsten Weltweit war, wurde auf Politiker Ebne für weitere Subventionen verhandelt.
Erst als das Kategorisch ausgeschlossen wurde, gab Nokia die endgültige Schließung und Verlagerung an den dort Subventionierten Standort in Rumänien bekannt.

Das Werk in Rumänien hielt mit seinen 30 Millionen an Subventionen übrigen nur 3 Jahre, währen bei der 19 jährigen Geschichte des Werkes in Bochum "Nur" 60 Millionen an Subventionen flossen!

Fakten lassen sich ignorieren, aber nicht oder nur mit immensen Aufwand völlig aus der Welt schaffen.
 
@Kribs: Ganz ehrlich: mimimimi. Ich kanns nicht mehr hören was in Bochum gejammert wird. Guck mal nach Ostelbien was da nieder gemacht wurde. Selbst profitable Geschäfte wurden "privatisiert" nur damit eine westelbische Firma 5 Jahre länger überleben konnte. Nur jammert hier keiner mehr in diesem Umfang den vergangenen Zeiten nach wie ich es noch heute mindestens einmal die Woche von neuem aus Bochum höre.
 
@wieselding: WTF, Hallo?
Ich kann mir ja vorstellen das die Wahrheit dir auf den Keks geht, bei WF hapert es ja häufiger damit.

Aber hier ging es mir einzig um die FALSCHE Unterstellung von "0711"
Zitat: "was bei einigen Beispielen, insbesondere dem ersten kompletter nonsin ist "
die ich mit Fakten, ja ich weiß davon willst du auch nichts wissen, widerlegt habe!
 
@Kribs: Und der Fakt dass das Werk in Bochum über Jahre mehr Geld eingebracht hat als es den Steuerzahler gekostet hat wird irgendwie immer wieder nur zu gerne vergessen. Jegliche Diskussionen mit den Bochumern Betroffenen, so leid es mir für die Leute dort auch tut, ist Sinnlos.

Kapitalismus ist nur so lange gut wie es "die anderen" trifft. Bin ich selber betroffen sind es Heuschrecken. Da hilft nur eins: Arschbacken zusammen kneifen und anpacken, auch wenns weh tut.
 
@wieselding: Darum geht es doch überhaupt nicht, du "grätscht mir von hinten in die Beine" mit einen Konstrukt das mit dem eigentlichen Thema (Zusammenhang von Subvention und Standort) nichts zu tun hat.

Du hast sehr wahrscheinlich recht, das wenn man Marktwirtschaftlich den Standort Bochum Bilanziert ein Haben herauskommt.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, das jede Berechnung den Sozial-Wirtschaftlichen-Schaden nicht beinhalten, der betrifft nicht nur die direkten Mitarbeiter, sondern auch Zulieferer und deren Mitarbeiter, Verlust von Kaufkraft und Abbau von zusätzlichen Stellen, Abwanderung von Fachkräften, dadurch weniger Ansiedlung neuer unternehmen, weniger Grund und Gewerbesteuereinnahmen, Abbau von Öffentlichen Dienstleistungen etc.

Aber wie geschrieben das ist eigentlich nicht das Thema.
 
@Kribs: Wäre Nokia nicht nach Bochum gegangen wären in diesem Werk seit 1989 schlicht die schotten dicht gewesen. Bochum war eben ein Handywerk, auf dem absteigenden Ast...ob seither profitabel oder nicht, auch der grund warum in Rumänien alsbald Schluss war. Glaubst du ein profitorientiertes Unternehmen verzichtet einfach so auf gewinne? Aus Boshaftigkeit?

Wenn du schon schreibst "Subventionen aufgezehrt"...du gibst ja selbst die zahl 60 (waren eigentlich 88) Millionen, allein die Abfindungen und Sozialpläne übersteigen diese Subventionen um ein vielfaches. Kleine Rechnung, 2300 Mitarbeiter erhalten im Schnitt 80000...hm 184 Millionen. Doch ein echtes Gewinngeschäft für Nokia. Jetzt komm noch ein kleiner Bonus, deine 60(oder die eigentlichen 88) Millionen waren die Forderung nach Subventionsrückzahlungen...das wurde nicht ganz geleistet aber 40 Millionen wurden zurückgezahlt. Es wurden vom staat also Subventionen im wert von 48 Millionen aufgebracht und das nicht mal zu Nokia direkt, das Geld wurde vor allem für Infrastruktur wie eine Bahntrasse/Bahnhof (am werk), Technologiepark in der nähe oder die Zufahrtsstraße investiert (ja ich hab zinsen ignoriert). Wir erinnern uns, 184 Millionen hat Nokia allein als Abfindung aufgebracht.

Dann geht es weiter
Nokia hat fast 20 Jahre in der Region im Schnitt 3000 Jobs gesichert (2000 direkt im Werk, rest "drumrum")...setzen wir einfach mal ein durchschnittsgehalt von mageren 2000€ an welches sicher zu niedrig ist, das sind im Monat(!) 6 Millionen. Die komplette subventionssumme wäre also in weniger als 15 Monaten komplett aufgebraucht

88 Millionen waren für all das ein Witz und genau aufgrund solcher Vorgänge meiden viele Firmen Deutschland, man verpflichtet sich auf immer und ewig wenn man auch im vergleich nur geringste Zuwendung erhält. Der Verlust hat die Mitarbeiter verständlicherweise hart getroffen aber nüchtern betrachtet war der Standort von Nokia in Bochum für alle ein Gewinn und die Subventionen der Witz gegenüber dem was man bekam. Das größte Problem dabei ist dass die Politik nicht fähig war in und um Bochum weitere Industrie zu platzieren damit die Region wirtschaftlich stärker wird aber natürlich auch die Verbraucher, welche lieber Südostprodukt kauften als europäische Produkte (die mitnichten schlechter waren)...Nokia als gesamtes war damals schon längst auf dem absteigenden ast und irgendwo wurde angefangen, das war natürlich die handyproduktion welche in Deutschland einen klar sinkenden Absatzmarkt hatte

Das sind Fakten die man so gerne bei diesem gebashe ignoriert und dabei habe ich noch nicht mal Nokias Investitionen in den Standort ansich genannt welche u.a. auch der lokalen Wirtschaft sehr zu gute kam.
 
@0711: Deine Rechnung schön und gut, aber sie verhindert absichtlich den Blick auf den direkten zusammenhang zu meiner These aus o1.
Nach der es eine Wechselwirkung zwichen Subvention und Standort in den Fällen gibt/gegeben hat!

A. es Gab Subvention für den Standort Bochum,
B. es Gab keine >neuen< Subventionen für den Standort Bochum,
C. es Gab Subventionen für den Standort Rumänien,
D. der Standort wurde nach Rumänien verlegt.

Nur um diesen Kausalen Zusammenhang geht es mir, den hab ich in o1 Thematisiert, und dem hast du wiedersprochen.

Und nur der Vollständigkeit halber hab ich meine Zahlen hierher:

http://www.wiwo.de/unternehmen/it/rumaenisches-werk-nokia-zieht-weiter/5863658.html
 
@Kribs: Wo soll dieser Kausale Zusammenhang sein? Dafür sind die Fälle bei denen es eintritt und eingetreten ist (auch bei Nokia) nicht häufig genug.

E. Der Standort wurde in Rumänien geschlossen, die Gründe kennen wir und es waren nicht ausbleibende subventionen
 
@0711: Ich glaube den Kausalen Zugsamenhang hab ich ausreichend geschildert.

Dein "E." also das Schließen von Unternehmen kann so viele Gründe haben, unter anderen auch das ausbleiben von Subventionen, unter anderen aber auch Unternehmereichen Fehlentscheidungen geschuldet sein, das ich es NICHT, noch nicht mal angedeutet, thematisiert habe.

Es geht mir, auch wenn du das gerne erweiter sehen möchtest, nur um die Standortgründung bzw. den wechsel und der damit in Kausalen Zusammenhang stehenden Gewährung von Subventionen oder deren Höhe und oder deren nicht Gewährung.
 
@Kribs: Natürlich haben bei der Standortwahl Subventionen einen gewissen Faktor aber es ist für ein gesundes unternehmen i.d.R. kein ausschlaggebender punkt und für eine standortschließung schon gar nicht...dies "kann so viele Gründe haben" wie es auch in Bochum nicht der ausschlaggebende punkt gewesen sein kann, das zeigen allein die Dimensionen der summen über die wir hier reden. Die höhe der Subventionen waren sowohl in Rumänien als auch in Bochum einfach um so vieles kleiner als das was Nokia investiert hat dass hier ein kausaler Zusammenhang einfach nur als Unsinn abgetan werden kann

Gäbe es ein kausalen Zusammenhang hätte man diese Vorgänge bei praktisch allen Nokia Standorten Weltweit, gibt es aber nicht.

Du hast den kausalen Zusammenhang nicht geschildert, du hast die Behauptung aufgestellt und ich hab dir schon anhand der blanken Zahlen aufgezeigt dass, das Unsinn sein muss.
 
Investition und Schulden sozialisieren, Gewinne privatisieren... Egal wo, es ist zum kotzen!
 
@SunnyMarx: Kannst du das für dieses Beispiel mal genau erläutern?
 
@FatEric: Firmenförderung durch Steuererleichterung = Förderung. Und wenn es schief geht, wer zahlt die Zeche?
 
@SunnyMarx: Firmenförderung = potentielle Arbeitsplätze = Einkommen für den kleinen Mann
Wenns schief geht, hat der kleine man wieder kein Einkommen, wenn mans gar nicht macht, hat der kleine Mann gar kein Einkommen gehabt.

Inwiefern ist das Geld beim Staat besser aufgehoben?
 
@0711: Und wieder das alte Lied... Freie Marktwirtschaft ist das nicht.
 
@SunnyMarx: Der komplett selbstregulierende freie markt existiert auch nicht. Sonst gäbe es keine Gesetze die Arbeitnehmer schützen, sonst gäbe es keine Vorsorgepflichten, Umweltauflagen etc pp
Oder ganz klein angefangen bei der Infrastruktur die firmen anziehen, diese müssten firmen mieten/selbst bezahlen wenn der markt komplett frei wäre.
 
@0711: Freie Marktwirtschaft nicht verstanden? Wenn in der freien Wirtschaft etwas generell in Gesetze gegossen wird, trifft es ALLE Unternehmen im Land. Subventionen für einzelne Firmen können also nicht gut sein.
 
@SunnyMarx: Subventionen gibt es für alle die das gleiche machen an der gleichen stelle zu gleichen teilen. Subventionen sind zweck, nicht firmengebunden! Aber freie Marktwirtschaft endet dann wenn der Staat regulierend (egal ob für alle, wenige oder einen) eingreift.

https://de.wikipedia.org/wiki/Marktwirtschaft#Freie_Marktwirtschaft
Ich zitiere mal einen kleinen teil
"Eine völlig freie Marktwirtschaft ist allerdings nur eine Abstraktion. In der wirtschaftspolitischen Praxis liegt in allen Ländern mehr oder weniger eine staatliche Marktregulierung vor"

Ich denke wer hier freie Marktwirtschaft nicht verstanden hat wird deutlich
 
@SunnyMarx: Bei einer Steuererleichterung muss aber erst mal niemand zahlen. Dem Staat entgehen dann ein paar Einnahmen, die er sonst gar nicht gehabt hätte. Alleine deswegen ist die Rechnung oben schon falsch. Das ist das gleiche bei den Raubkopierdiskussionen. Nicht jede verhinderte Raubkopie mündet auch in einem Kauf. Im Gegenteil.
Es werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen, was ziemlich sozial ist, durch die wieder Einkommensteuer anfallen. Insofern ist deine Aussage von o5 ziemlich am Thema vorbei.
Ich geb dir aber recht, dass das mit freier Marktwirtschaft dann wenig zu tun hat und andere etablierte Unternehmen benachteiligen könnte. Richtig gemacht sind Subventionen aber sinnvoll.
 
@SunnyMarx: Du scheinst zu vergessen, wer davon noch alles profitiert. Lieber eine subventionierte Firma im Ort als gar keine.
 
@iPeople: Und wann hat der Bürger was davon?
 
@SunnyMarx: Die Frage kann unmöglich Dein Ernst sein . Nein ich gebe jetzt keine Nachhilfe in VWL
 
@iPeople: Also nur bla bla von dir?
 
@SunnyMarx: Genau . Aber eben mit Hintergrund , anders als Dein BlaBla. Meine Aussage ist nämlich mit einfachen Mitteln belegbar. Wenn du Nachhilfe in VWL benötigst , können wir gerne einen Termin machen. Bekommst auch einen Rabatt.
 
Hier wird wieder gejammert über dinge, die jeder privat auf die selbe art und weise also völlig normal amsieht : Preise vergleichen. genau wie ihr jammerer hier nehmen firmen und konzerne nämlich auch gern sonderangebote in anspruch. ihr kauft dort, wo euch der preis als anhemessen erscheint, und genau das machen firmen auch.
 
@iPeople: Ja, nur das mein Rabatt im Supermarkt in der Regel nicht vom Steuerzahler beglichen wird...
 
@Stratus-fan: Weil von deinem Einkauf im Supermarkt auch nicht der Steuerzahler profitiert
 
@iPeople: 19 % Umsatzsteuer, Finanzierung von Arbeitsplätzen (Verkauf, Logistik, Produktion)... Doch, angeblich ist Konsum sogar eine der Hauptsäulen für Steuereinnahmen.
 
@Stratus-fan: All das gäbe es ohne die subvention eine Staates nicht, wenn sich das Unternehmen woanders angesiedelt hätte.
 
Wenn stört es. Die Amis haben auch schon einen Weltraumbahnhof "Spaceport America" für Touristen, nur fliegt eben noch kein Raumschiff. Hat zwar nur ca 250 Millionen gekostet. Und die laufenden Betriebskosten verbrennen auch Unsummen. So etwas ist im Kapitalismus eingerechnet. Am Ende entscheidet was dabei herauskommt.
 
@NeNeNe: Im Sozialismus wird kein Geld verbrannt ?
 
@iPeople: Hab ich nie gesagt. Ganz im Gegenteil!
 
Das ist die Welt der BWLer... als ob es bei diesem Werk darum geht, daß es möglichst schnell aus sich heraus Gewinn erwirtschaften solle... da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle. Der Zugang zum US-Markt ist ein gänzlich anderer, wenn man dort zumindest teilweise produziert, ebenso der zu Technologien, der Politik, der Finanzoligarchie. Das ist (Geo)Politik.
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