GPS & Co. zu unsicher: Schifffahrt tendiert wieder zur Funkpeilung

Die Schifffahrt orientiert sich zur Orientierung auf den Meeren wieder in Richtung älterer, bewährter Technologien. Die High Tech-Navigation über Satelliten erweist sich als zu unsicher, als sie weiterhin als wichtigstes und teilweise einziges ... mehr... Handel, Schiff, Schifffahrt Bildquelle: Public Domain Handel, Schiff, Schifffahrt Handel, Schiff, Schifffahrt Public Domain

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Na da werden sich ja die jüngeren Nautiker aber umsehen wenn GPS und die Ecdis ausfällt.
Die heutige Generation hat das doch nicht mehr gelernt
 
@easy39rider: wieso denn auch?
 
@mrhwo: Text oben nicht gelesen? :)
Denke die Fischer zb. waren sicher Dankbar wenn die noch navigieren konnten ohne GPS :)
 
@mrhwo: Weil alles nur noch über PC läuft. Auf den neueren Schiffen gibt es nicht einmal mehr Papierkarten oder Plottingsheets. Also müsste man das eLoran in diese Systeme integrieren. Dies wiederum verursacht Kosten welche die Reeder sehr ungern investieren werden.
 
@easy39rider: Schon etwas quatsch oder?
Ist ja nicht so, dass die GPS System morgen aus den Schiffen gebaut werden. Und die Triangulation via terrestrischen Funksendern wird sicher nicht per Handantenne, Notizblock und Taschenuhr erfolgen. Wenn das System läuft, wird man als Anwender vermutlich nicht mal einen unterschied bei der Anwendung merken.

Der normale PKW Fahrer macht mir da bedeutend mehr sorgen. Aber auch da geht man deswegen nicht auf Karten zurück, sondern setzt er darauf, dass man überhaupt nicht mehr selbst fahren muss.
 
@bAssI: Da hast du wohl recht aber wo will man es einzeichnen wenn keine Karten mehr an Bord sind ?
 
@easy39rider: Was willst du denn wo und warum einzeichnen?
Klar ist ein Ausfall der Navigation keine tolle Sache und klar muss für Redundanz gesorgt werden aber ich glaube nicht, dass man sich heute Sorgen machen muss, dass man auf See, auf einem großen Fischer- oder Containerschiff verhungern muss. Und wenn das GPS Signal ausfällt, hab man immer noch die Karten im Computer.

Wer total unfähig und ohne jegliche Kenntnis über Meer schippert und dann wegen fehlendem GPS nicht mehr zur Küste findet, hat offen gesagt dort nichts zu suchen.

Aber sowas gibts halt überall. Und mir persönlich würde es mehr sorgen machen, wenn mir der Motor + jegliche Kommunikation flöten geht, als das ich einfach überlege "ok, ich muss mich nordwestlich halten" und später nach Sicht zu fahren.

Die sorgen der Schifffahrt sind doch eher, dass Termine nicht eingehalten und folglich sinnfreie Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden.

90% des Warenverkehrs findet mit Schiffen statt...Vielleicht sollte man eher mal überlegen, ob das überhaupt der richtige Weg ist.
 
@bAssI: Na ja ich habe mal gelernt das man Positionen in der Karte einzeichnet (Wird bei Ecdis auch gemacht) um einmal die Geschwindigkeit über Grund festzustellen sowie auch festzustellen ob das Schiff treibt.
Wie soll man denn sonst die Menge an Waren über Kontinente hinweg transportieren ?
 
@easy39rider: regional produzieren bzw nur reginola Produkte kaufen. Wer Brauch schon Erdbeeren im Winter oder T-Shirts aus Bangladesch?
 
@freakozoid: Na klar, und wir nehmen dann thüringische Baumwolle dafür. Oder vielleicht doch wieder Leinen, das kratz dann halt...
 
@wernerk: es gibt sehr gute Alternativen zu Baumwolle, z.b. Hanf.
 
Warum muss es gleich eine komplette Alternative sein und nicht eine Ergänzung?

Durch die Kopplung mehrerer Systeme kann man doch die Genauigkeit und die Ausfallsicherheit erhöhen, oder nicht?

Einige terrerstrische Sender als Basis, die dann mit den genaueren Daten von GPS, Glonass, Galilleo usw. verfeinert werden, solange diese verfügbar sind.

Dazu noch auf jedem Schiff eine Person, die notfalls mit einer Landkarte und einem Sextanten + Kompass umgehen kann für Notfälle (warum nicht in die Anforderung zum Kapitänsschein / Navigator mit rein nehmen und alle paar Jahre nachprüfen?).

Alles gleichzeitig zu stören ist bestimmt wesentlich schwerer, als wenn man nur auf ein einziges System setzt. Aber wer GPS stören kann findet sicher auch raus, wie man einen Bodensender stören kann.
 
@pcfan: Gute Überlegung. Nur wird es nur noch kurz behandelt beim Studium.
 
Zurück zum Sextanten.
 
@Montag: Deswegen find ich es gut und befürworte es auch, das es Segelschulschiffe wie die Wilhelm Pieck oder Großherzog Friedrich August (oder auch die Gorch Fock) gibt, da wird noch von der Pike auf gelernt.
 
tja, nach dem Abschalten von Loran-C war eben nur noch das Navstar GPS (und Konsorten) da. Nun ist man abhängig von den Militärs und wie genau diese GPS-Systeme zulassen. Wird Zeit dass Galileo fertig wird..
 
Glaube kaum dass man bei der Schifffahrt mehr Genauigkeit braucht, als man mit GPS im Moment bekommt...
 
@Checki: Das denke ich auch. Nur geht es nicht um die Genauigkeit von GPS. Es geht wohl um die Verfügbarkeit von GPS. Wenn Satelliten zu ihrem Schutz zeitweise herunterfahren, kann GPS auch noch so genau sein.
 
@erso: Oder eben wenn es gehackt wird... so könnte man z.B. Schiffe in Piratenverseuchte Gewässer lotsen ohne das das wer merken würde...
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