Netflix-Film in Cannes: Technische Probleme und Buhrufe bei Premiere

Netflix ist auf dem Filmfestival in Cannes u. a. mit dem Streifen Okja vertreten, vielen passt es aber gar nicht, dass der Streaming-Anbieter die altehrwürdigen Kinofestspiele mit einer Produktion beehrt. Denn der US-Emporkömmling aus dem Internet passt vielen ... mehr... Netflix, Filmfestival, Okja, Cannes Bildquelle: Netflix Netflix, Filmfestival, Okja, Cannes Netflix, Filmfestival, Okja, Cannes Netflix

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Ich gehe gerne ins Kino und schaue trotzdem auf Netflix meine Serien. Netflix hat ein paar wirklich gute Dinge selbst produziert, allerdings laufen sie meiner Meinung nach Gefahr zu viel auf einmal zu machen. Denn so gut deren Serien anfangs waren, so langsam werden sie doch alle immer ähnlicher. Ich glaube für Netflix wäre der Ansatz: "Weniger neues ist mehr" deutlich helfen.
 
@Sam Fisher: Du tust so als ob Netflix selbst produzieren würde und dann die Quantität über Qualität steht.
Dem ist aber nicht so....Netflix finanziert alles und ist logischerweise dann auch der Produzent, aber die Serien werden von vielen Firmen in Hollywood usw. abgedreht, bearbeitet usw....

Bisher sind die meisten Serien 1A, aber ob es deinen Geschmack trifft, ist natürlich eine anderes Thema.
 
Was für ein elitärer Saftladen... Naja, damit schießt sich Cannes selbst ins Knie, merken werden die das wohl auch, hoffentlich wenns zu spät ist.
 
@kingstyler001: Oder so: Ist Cannes etwa ausschlaggebend für irgend etwas, was mit Kino zu tun hat? Eben.
 
@kingstyler001: Almodovar hat ja sinngemäß gefordert, dass der Bildschirm, auf dem man schaut, nicht kleiner sein sollte als der Stuhl, auf dem man sitzt. Wie originell, dass jetzt die Leinwandtechnik ausgerechnet die Bildgröße so entscheidend limitiert :)
 
Früher war eben alles besser...

Erinnert ihr/Member Chewbakka? :P

https://en.wikipedia.org/wiki/Member_Berries
 
@Themis: Ich erinnere!
 
@Reude2004: Ich erinnere auch!!!111!!!
 
Einen großen Anteil am Filmfestival in Cannes trägt Canal+ als Sponsor und der President des Filmfestivals ist der ehemalige Chef und Co-Gründer von Canal+. Und Canal+ ist ein u.a. auch ein Netflix Konkurrent im Streaming Geschäft im speziellen und im Filmgeschäft im allgemeinen.

Nur mal so als Gedanke ...
 
Der Herr Jury-Präsident Pedro Almodovar kann sich gerne einen von seiner goldenen Palmme wedeln.
Das Kino welches er kenn ist seit mehr als einem Jahrzehnt tot und wird nicht mehr wiederkommen.
Dass was aktuell Kino ist wird es in Zukunft auch nicht mehr geben, beinahe jede Heimkino Anlage ist zum Teil besser als die Kino Leihnwände.
Netflix ist ja nichts anderes als das Resultat des Versagens der Film Industrie.
 
@Eziens: Netflix ist die Antwort auf einen geänderten Zeitgeist undf ortschreitender Technologie.
In Zeiten von 50" + Schirmen, Beamern, Sorrundanlagen, die auch bezhalbar sind, ist Kino obsolet geworden. Wenn ich einen Film schaue,möchte ich den auch geniessen. Und soft sehen wie ich will.
 
@LastFrontier: Na nu übertreib das nicht mit dem Netflix Hype ... immerhin liefen 120 Millionen Deutsche 2016 ins Kino,Netflix ist dagegen ein Nichts,was für Freaks,mehr nicht.
 
@malocher: Jetzt übertreibst du wiederum.
 
@malocher: schon doof aber Netflix hat aktuell knapp an die 100mio Abonnenten Tendenz steigend. Vor allem wenn man liest das in Frankreich ein Kinofilm erst nach 3 Jahren im tv gezeigt werden darf. Ich weiß aktuell zwar nicht wie lange das in Deutschland ist aber auch das ist ein Grund dafür das Kino immer mehr stirbt
 
@malocher: Die Netflixuser konsumieren täglich 100 millionen Stunden Streams.

Was also Deutsche Kinos im Jahr ausstrahlen, schafft Netflix in 2 1/2 Tagen.
Tendenz: steigend. Von Nichts kann also keine Rede sein.
Netflix ist kein Hype, sondern der Trend in die Zukunft.
 
@LastFrontier: " ist Kino obsolet geworden."
Nö ganz sicher nicht. Nicht jeder kauft sich so eine Anlage für Zuhause. Man muss schon wirklich viel Geld auf den Tisch legen, um das selbe Kino Erlebnis Zuhause zu haben. Ich habe ein Amazon und Netflix Abo und gehe auch noch gerne ins Kino, weil es einfach ein anderes Erlebnis ist und es mit Freunden Spaß macht.
 
@Eziens: Bei dem letzten Satz stimme ich dir zu. Auch bei der Art wie Kino heute verstanden wird. Grundsätzlixhbtor glaube ich noch nicht. Klar, die Angebote Dinge von Daheim zu tun für die man früher weg gehen musste werden größer. Dennoch gehen viele Leute gerne raus. Noch. Ich hoffe das bleibt so.
 
Diese Buhrufer würde ich gleich von dem Filmfestival verbannen. Denn denen kann der Film an sich ja dann nicht wichtig sein. Sowas nennt man voreingenommen und hat erst recht nichts auf einem Filmfestival zu suchen.
 
@Seth6699: (+) von mir.
Diesen Leuten scheint das Format in welchem der Film präsentiert wird wichtiger zu sein, als der Film und sein Inhalt selbst.
Was hat jemand, der einen Film offensichtlich nach der Art wie er gezeigt wird beurteilt, anstatt nach Geschichte, Inhalt, Kreativität, etc, auf einem Filmfestival zu suchen?
 
Heute hat man halt die "große Leinwand" schon zu Hause, Kino braucht man nicht mehr zwingend.. Und wen interessiert schon Cannes, ich weiß nicht mal wo das liegt..
 
Da kann man gut sehen, wie "antiquiert" Kino eigentlich ist - Vorführer, Vorhänge (lol), 100 Mann Personal, riesige Räume mit unzähligem Equipment...
Ein 75" Plasma macht das schon schneller - Streamingserver aufdrehen und einfach schaun - wie Netflix eben - aber das passte denen in Cannes wohl wirklich nicht ;-))
 
Irgendwann sterben die alten Dinosaurier. Die gleichen die Cannabis verteufeln während sie ihren Wein trinken.
 
Um das Kino zu retten ist das Globale bekämpfen von Netfilx und Co. wichtig. Die müssen nur eine Randgeschichte bleiben eine Teenie Modeerscheinung. Leider haben die zuviel Geld und kaufen sich überall ein. Bald kommt das Netflix Logo auf Kinofilmen.
 
@Latschuk: Und daran ist was genau schlimm?
 
Solche selbsternannten professionellen Kritiker die am weitesten das Maul aufreißen haben meist selbst von tuten und blasen keine Ahnung. Ich finde das einfach nur Respektlos, der Film an sich ist sicher nicht so schlecht als das man ihn ausbuhen müsste. Gerade die Netflix Produktionen in den letzten Jahren sind überwiegend durch die Bank weg besser als der ganze Mist der es Teils in die Kinos oder auf solche Film Festspiele schafft und dazu auch noch gute Kritiken von diesen "Profis" bekommt. Diese "es bleibt alles so wie es ist und neue Dinge sind grundsätzlich schlecht" Haltung geht mir schon länger gegen den Strich. Nicht nur wie in diesem Falle in Cannes...
 
Das Kino wird schon seit der VHS Kassette totgeschrieben, das wird auch trotz Streamingdienste nicht passieren.
 
@bebe1231:

Aussterben werden Kinos sicherlich nicht. Sie werden aber deutlich an Bedeutung verlieren.

Ich selber war früher ein extremer Kinogänger gewesen (1-2 wöchentlich), heute sind es jeher 1-2 mal im Jahr. Warum?

0.) Man bekommt es zuhause besser hin
1.) Die Qualität der (Kino)Filme ist erschreckend
2.) 90% Mainstream (Siehe F&F 8 oder 9, ka)
3.) Die Preise sind unverhältnismäßig gestiegen
4.) Bestimmte Filme bekommt man nur noch in 3D
5.) Die Qualität der Vorführung selber ist deutlich schlechter geworden.

Zu letzterem. Früher gab es vielleicht 1-2 mal im Jahr das ein Film oder der Saal nicht passend eingestellt worden sind (Fokus falsch, gewisse Lichter wurden nicht ausgeschaltet und etc.)
Heute ist dies gefühlt in jeder Vorführung so. Und dies stört mich gewaltig. Im Vermute es liegt daran das die Filme alle automatisch abgespielt werden und es quasi den Filmvorführer nicht mehr gibt, und somit auch keine Person die prüft ob alles so funktioniert wie es sollte.

Hinzukommen duzend andere Dinge, dies sich bei unseren Kinos durchgesetzt hat, aber alles andere als Kundenfreundlich sind.
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