Snapchat enttäuscht seine Anleger - Und die Blase so: "Plopp!"

Der Snapchat-Anbieter Snap ist Anfang März an die Börse gegangen und damals träumte schon so mancher vom nächsten Facebook. Skeptiker hingegen meinten, dass die Euphorie grundlos sei und befürchteten schon, dass Snap das Zeug zur größten Blase ... mehr... Logo, Instant Messenger, Snapchat Bildquelle: Snapchat Logo, Instant Messenger, Snapchat Logo, Instant Messenger, Snapchat Snapchat

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Nicht dass irgendwer jetzt denkt, ich würde hier nun mit einem breiten Grinsen vor der Kiste sitzen... ^^
 
@DON666: Also ich tus, und steh dazu.
Snapchat ist mir aktuell die Unsympathischte Firma überhaupt, selbst gegen Google und EA gewinnen sie da haushoch.
 
@Bautz: Einzige Ausnahme: UBER
 
@shansn: Gegen Uber an sich hab ich nix. Da ist nur die Frage wie es da rechtlich aussieht, und solange dsa Thema mit Versicherungen und Co. nicht geklärt ist bleib ich beim altmodischen Taxi.
 
@DON666: Hast Du bei Facebook ebenso reagiert?
Die sind nämlich anfangs auch mal zuerst runtergegangen, bevor sie dann kräftig gestiegen sind.
Mittlerweile hat sich Facebook mehr als vervierfacht. In nicht mal 5 Jahren.

Das Grinsen im Gesicht der Facebookaktionäre ist eventuell etwas dauerhafter als Deines jetzt zu Snapchat.
 
@rw4125: Kannst du doch gar nicht vergleichen. Wobei ich der Fakebook-Blase sicher eine längere Halbwertzeit gebe als diesem Snapchat-Kinderkram, einfach, weil der Laden breiter aufgestellt ist. Für die Ewigkeit ist das aber auch nix.
 
@rw4125: Da darf man aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich glaube die Gründe des Grinsens sind so unterschiedlich, dass zur Auswertung desselben mehrere Faktoren einbezogen werden müssen, als nur die Dauer. ;]
 
Das geld ist ja nicht weg, es hat halt nur jemand anderes. Wer sein Geld in solche substanzlosen Nullnummern versenkt, weil er meint, den schnellen reibach zu machen, hat eben Lehrgeld bezahlt. Börsen- und Finanzkenner haben damals schon die Augenbrauen hochgezogen und diesen Börsengang belächelt.
 
@iPeople: Ich weiß noch damals wo Facebook an die Börse gegangen ist und es erstmal einen kräftigen Rutsch nach unten gab, weil die Prognose nicht gestimmt hat. Damals hätte man wirklich Facebook-Aktion kaufen sollen, da hätten man jetzt einen enormen Gewinn gemacht :-( Nur müsste man halt auch das Kapital dafür haben...
 
@L_M_A_O: Myn muss Aktien doch nicht in Masse kaufen. Auch 100 Euro sind Kapital.
 
@L_M_A_O: Naja wenn man kauft weil alle kaufen ist man fast schon auf der falschen Seite.
 
@daaaani: Man muss halt selber ein bisschen denken. ;)

Ich weiß, damit haben's manche Leute nicht so...
 
@rw4125: Stimmt xD
 
@daaaani:
Das kannst du so nicht sagen. Hängt extrem vom Timing ab.

Wenn alle das kaufen wollen, ist dies grundsätzlich etwas gutes. Steigende Nachfrage = steigender Kurs.

Wichtiger ist es zu erkennen wann man auf die Welle aufspringt und wann man dieser wieder verlässt.
 
@Andy2019: Pauschal ist sowieso keine Aussage zu nehmen. So einfach gehts ja nun auch nicht. Aber Aktien kauft man weil man ein Potential sieht (sie unterbewertet ist), eben dass sie noch viel gekauft wird. Und wenn das dann passiert verkauft man wieder. In dem Moment wo alle Kaufen wird das potential ausgeschöpft, also für die in dem Moment kaufen, steigt das Risiko dass sie auf dem Peak aufsetzen und schon viel zu spät sind.

ABER das kommt eben auf die Strategie drauf an und auf das Unternehmen...Dennoch kann man Pauschal sagen: wer Aktien kauft weil alle kaufen handelt nicht Klug.
 
@daaaani:
"In dem Moment wo alle Kaufen wird das potential ausgeschöpft"

Dies Aussage kann doch so nicht getroffen werden. Das Potential ist ausgeschöpft wenn der Käuferandrang unmittelbar danach abbricht. Ausgeschöpft ist dieser nicht wenn der Käuferandrang weiterhin bestehen bleibt.

"für die in dem Moment kaufen, steigt das Risiko dass sie auf dem Peak aufsetzen und schon viel zu spät sind."
Das viele kaufen ist nicht zwingend ein Zeichen dafür das ein Peak unmittelbar bevorsteht.

Die Aussage Aktien nicht zu kaufen weil es alle anderen tuen ist schlicht falsch. Generell sogar gegenläufig, da wenn viele kaufen das Interesse dementsprechend hoch ist. Grundsätzlich eine Information die Positiv ist, wenn man auf steigende Kurse setzt.

Nach deiner der Logik müsste ich auch ja sagen, dass wenn alle verkaufen man selber einkaufen sollte. Welches natürlich genau so falsch ist. Bei fallenden Kursen kann je nach Situation komplett gegenseitige Strategien sinnvoll sein, die neben der Information des fallenden Kurs noch duzende andere Kriterien berücksichtigt.
 
@Andy2019: "Dies Aussage kann doch so nicht getroffen werden. Das Potential ist ausgeschöpft wenn der Käuferandrang unmittelbar danach abbricht. Ausgeschöpft ist dieser nicht wenn der Käuferandrang weiterhin bestehen bleibt."

Wenn der andrang unmittelbar danach abbricht ist es schon fast zu spät.

"Die Aussage Aktien nicht zu kaufen weil es alle anderen tuen ist schlicht falsch. Generell sogar gegenläufig, da wenn viele kaufen das Interesse dementsprechend hoch ist. Grundsätzlich eine Information die Positiv ist, wenn man auf steigende Kurse setzt."

Dein letzter Satz sagt es doch! Wenn man auf steigende Kurse setzt, das ist eine Properspektivische Einschätzung, der Kursanstieg ist die Gegenwart genau das weshalb man die Aktien gekauft hatte. Das eintreffen der Erwartung. Wenn man also hat was man will geht man wieder!

Mit deiner Logik setzt du während eines Anstieges auf einen weiteren, da ja der Wert gerade irgendwie populär zu sein scheint. Vergisst aber, dass ein großteil bereits eher da war und Gewinne mitnehemn wird. Natürlich kann es passieren, dass Werte immer weiter steigen. Niemand kennt den idealen Einstiegs- und Ausstiegspunkt.

"Nach deiner der Logik müsste ich auch ja sagen, dass wenn alle verkaufen man selber einkaufen sollte."

Richtig und noch nicht mal unbekannt an der Börse so zu handeln. Gilt natürlich nur für Werte die enttäuschten, dessen Geschäftsfeld man aber nach wie vor positiv sieht, also guter Einstiegspunkt falls die Masse wieder kommt und kaufen will.

"Bei fallenden Kursen kann je nach Situation komplett gegenseitige Strategien sinnvoll sein, die neben der Information des fallenden Kurs noch duzende andere Kriterien berücksichtigt."

Ich habe ja auch nix anderes behauptet. Ich will auch mit dir nicht über meine Strategien oder Meinungen debattieren, jeder wie er denkt.
 
@daaaani:

"Mit deiner Logik setzt du während eines Anstieges auf einen weiteren, da ja der Wert gerade irgendwie populär zu sein scheint."

Genau das sage ich nicht. Ich sage nur das daraus weder das eine noch andere geschlossen werden kann. Du hast nur die Information der steigenden Kurse, welche als positiv zu bewerten ist.

"Richtig und noch nicht mal unbekannt an der Börse so zu handeln. "
Das ist zu einfach gedacht. Im Ideallfall verkauft man am positiven peak und kauft beim negativen Peak. Alle Strategien sind Annäherungen an diesen Idealfall. Steigende und fallende Kurse sind EIN Hinweis darauf, aber nicht DER Hinweis.

"Ich habe ja auch nix anderes behauptet."
Siehe Kommentare von dir.
"Naja wenn man kauft weil alle kaufen ist man fast schon auf der falschen Seite."
Du pauschalisiert. Nur weil alle Kaufen heißt das nicht zwingend das es falsch oder richtig ist wenn man selber einkauft. Andere Faktoren sollten ein viel größeren Einfluss auf diese Entscheidung haben.

Grundsätzlich würde ich in Betracht eine Ideallsituation sogar komplett gegenläufig argumentieren. Wenn nur die Information ob ein Kurs steigt oder fällt existieren, wird man im Schnitt mehr erfolg haben wenn man kauft wenn es steigt und verkauf wenn es fällt.
 
@L_M_A_O: Eine Aktie von denen kostet immer noch nicht viel und die steigen und steigen. Ein Stck. kann man sich auch als kleiner Mann leisten. Man darf nicht sehen, was man verdient haben könnte, sondern nur ob man noch verdienen kann und im Zweifel mit dem Verlust leben kann. Facebook ist immer noch günstig und neben ihrer Social-Media-Platform ein sehr breit aufgestelltes IT-Unternehmen. Das war zum Börsengang noch nicht so. Deswegen ist weder Sturz damals noch der jetzige Kurs übertrieben. Die haben ein gutes Management und wissen wohin sie wollen.
 
@L_M_A_O: Kannst auch einfach ins Casino gehen. Würde/Könnte/Wenn du da immer richtig tippst, kannst die quasi minütlich dein Geld verdoppeln. <.<
 
@PranKe01: Leute, die die Börse mit Casinos vergleichen, zeigen, dass sie keine Ahnung von der Börse haben.
 
@rw4125: Und doch gibt es auch an der Börse Leute die gewinnen und Leute die verlieren.
 
@PranKe01: Sicher. Aber im Gegensatz zum Casino beruht Erfolg an der Börse nicht bloß auf Zufall.
 
@rw4125: Haha :D
 
@iPeople: "Wer sein Geld in solche substanzlosen Nullnummern versenkt, weil er meint, den schnellen reibach zu machen, hat eben Lehrgeld bezahlt."

Man konnte auch darauf Wetten, dass die Aktie ins Bodenlose versinkt, damit hättest du ebenfalls fett Kohle machen können ;)
 
@BartHD: Geht auch. ;)
 
@BartHD: ja da hätte man noch nicht mal den Kursrutsch provozieren müssen so mit selbstgebastelten ... an Mannschaftsbussen.
 
@iPeople: Du weißt schon, dass für über 20 Milliarden $ Snapchat Aktien gekauft wurden? Da müssen also jede Menge Finanzprofis bzw. Investmentbanker mitgemischt haben.
 
@FatEric: Und ? Die meisten agieren im Auftrag von Fonds . Ändert nichts daran , dass es genug kritische Stimmen gab.
 
@iPeople: Ja schon. Aber du meintest ja, dass Börsenprofis vom Kauf abgeraten haben. Das klingt so, als Profi hätte man die eh nicht gekauft die Aktie. Das stimmt aber eben halt nicht. Denn andere Profis haben das halt anders gesehen und zugeschlagen. Und da der Kurs jetzt so schlagartig von jetzt auf gleich gefallen ist, sieht man auch gleich, dass eben ein paar Profis große Aktienpakete verkauft haben. Kleinanleger können einen so schnellen Kursrutsch gar nicht auslösen.
 
@FatEric: Ich habe aber nicht gesagt, alle.
Davon abgesehen sehe ich den Fall des Kurses eher nicht darin, dass massiv geordert wurde.
 
@iPeople: kommt drauf an, wie man ordern versteht. Natürlich fällt der Preis, wenn schlagartig die Aktienpakete verkauft werden, bzw. zum Kauf angeboten werden.
 
@FatEric: Unbestritten
 
@iPeople: "Das geld ist ja nicht weg, es hat halt nur jemand anderes"...bei solchen Zahlen, hinter denen kein Wert steht, müsste man eher schreiben "Das geld ist ja nicht weg, es war halt niemals da"
 
@kelox: Das haben viele bereits über Amazon gesagt, dass die Firma keinen Wert hätte.
Aber was ist passiert? Nach und nach wird Amazon zur größten und erfolgreichsten Firma der Welt.
 
@rw4125: Als Amazon sein IPO gestellt hatte (1996/1997 glaube ich), hatte Amazon schon ein Geschätsmodell, wie sie Gewinn machen wollen - Waren über das Internet verkaufen (nicht nur Bücher wie zu ihrem Anfang). Klar war man skeptisch, weil das Internet neu war für die breite Masse und diese Masse damals lieber in den Wal-Mart gefahren ist....und ja, am Anfang haben sie auch Verlust gemacht, aber auch nur weil sie viel investiert haben um ihr Geschäftsmodell umsetzen zu können. Und deshalb, Amazon hatte damals einen Wert - Waren, die sie gegen Geld getauscht haben (wie jeder andere auch).

Das ist ein wesentlicher Unterschied, sie hatten ein Geschäftsmodell, wie sie Gewinn machen wollen und eine Vision wie sie dahin kommen wollen. Gerne lasse ich mir das Geschäftsmodell von SnapChat zeigen, wie sie Gewinn machen wollen.
 
@rw4125:
Amazon damals keinen Wert? also wenn es solche Aussagen gab, dann waren sie definitiv in der Minderheit gewesen.
 
Ich finde gerade Social Media Unternehmen gehören nicht an die Börse. Da wird lediglich mit Nutzerdaten und Werbeeinnahmen gehandelt. Alles ist mit einem Trend verbunden, da ist es doch kein Wunder wenn über kurz oder lang (eher kurz) das ganze zu einem Reinfall wird. Gestern Instagram, Heute Snapchat, Morgen ?
Facebook hat irgendwann auch seine besten Zeiten gehabt. MySpace, Schüler/Studi VZ und Co. lassen grüßen.
 
@Raivenstar: Mit Verlaub: Das ist Unsinn. Facebook hatte zwar seine Startschwierigkeiten, die letzten Quartalszahlen kann man aber nicht anders als phantastisch bezeichnen und die Aussichten sind auch weiterhin bestens. Instagram gehört übrigens zu Facebook und ist damit nicht selbst an der Börse.
Man muss also schon differenzieren und sich die einzelnen Networks im Detail ansehen. Und bei Snapchat war (wie auch Twitter) nicht klar, wie die eigentlich auf lange Sicht Geld verdienen wollen.
 
@witek: Noch dazu streckt FaceBook seien Fühlerchen in alle Richtungen aus und bleibt nicht nur auf seiner Plattform.
 
@Raivenstar: und was macht GOOGLE an der Börse? Die stellen nichts her, die verkaufen (fast) nichts... vom Prinzip doch das selbe?

Die Aussage halte ich für Fraglich... JEDES Unternehmen ab ner gewissen Größenordnung welches Produkte oder Dienstleistungen oder sonst irgendeinen WIRTSCHAFTLICHEN Zweck dient hat das Recht an der Börse zu sein.
 
@Raivenstar: sehe ich auch so und was man hier auf Winfuture gerne nicht begreift, es ist erstmal egal wie ein Quartal aussieht, wichtiger ist ob man das Konzept einfach kopieren kann. Und das kann man bei den Social Klimbims. AliBaba wird noch aufräumen und vielleicht ist in 10 Jahren Facebook unbekannt.
 
Ich denke das WhatsApp jetzt mit den neuen Funktionen die Jungen Leute vollständig herüberziehen kann. Wenn die eh schon WhatsApp nutzen und die Funktion des automatischen "löschens" (ich kann nicht verstehen dass das überhaupt jemand glaubt...) unterstützen, werden wohl die wenigsten eine zweite App benutzen.
 
@L_M_A_O: Zumal wenn ich ne Nachricht die zu löschen markiert ist gleich mal nen Screenshot machen würde und denn gleich wieder in den Chat posten würde, damit ich mich daran erinnere.
 
@L_M_A_O: Sagen wir mal so: WhatsApp kann relativ schnell alle Funktionen nachziehen, die Snapchat bietet. Snapchat kann aber niemals so schnell die Nutzerzahl erlangen, die WhatsApp hat. Aber oft ist es ja auch einfach so ein Trend-sein - da will man gar kein WhatsApp, weil es jeder hat.
 
@PranKe01: "da will man gar kein WhatsApp, weil es jeder hat."
Aber das verstehe ich nicht, das ist doch eigentlich der Haupt Punkt der WhatsApp gegenüber anderen Messengern hat.
 
@L_M_A_O: Habe mal gelesen, dass auf Facebook immer weniger junge Leute sind, weil sie z.B. nicht mit ihren Eltern "verknüpft" werden. Also im Sinne von "Mama, hör auf mich auf Kindheits-Bildern zu verlinken! Das ist peinlich". Und gerade junge Leute wollen ja individuell sein und gegen den Mainstream...
 
Snapchat war seit jeher eine der größten Blasen überhaupt, wie in ein derart aufgeblasenes Unternehmen investiert werden kann, ist mir ein absolutes Rätsel.
 
@ZappoB: Denk mal nach, wie viele Dödel damals hier die Telekom-Aktien gekauft haben.
 
@gandalf1107: Naja, aber im Gegensatz zu so einem One-Hit-Wonder-Ding wie Snapchat ist die Telekom ja immer noch ein Unternehmen mit einer gewissen Substanz dahinter. Wenn bei den Teenagern und den tollen "Influencern" aber dieser Snapchat-Quatsch nicht mehr angesagt ist, wird halt die nächste kurzlebige Sau durchs Dorf getrieben und die können ihre Hütte dichtmachen. Wer in so einen Unsinn investiert, muss entweder unbedingt die Kohle loswerden, oder er hat ne Klatsche.
 
@DON666: Naja, die nach so einen Rutsch immer noch die Aktien haben oder danach verkaufen, die sind die Kohle los. Die davor nicht unbedingt.

Aber dein Beispiel mit der Telekom verdeutlich, "gewissen Substanz dahinter" ist nicht wirklich von Relevanz. Aktien sind das Geschäft mit Erwartungen, mehr nicht.
 
@daaaani: Eines ist bei jungen Unternehmen wichtiger als alles andere: Eine funktionierende Geschäftsidee.
 
@rw4125: Sie muss nicht funktionieren.....es müssen nur genug daran glauben!
 
@daaaani: Kurzfristig hast Du recht.
Damit aber eine Aktie nachhaltig (über Jahrzehnte) gut läuft, muss die Geschäftsidee funktionieren.
 
@rw4125: Achso meinste das...ja das stimmt natürlich!
 
@daaaani: Ich bin eingefleischter Langzeitinvestor.
Den Schritt an die Börse habe ich nie bereut.

Sparbuchfanatiker und andere Leute, die die Börse aus Prinzip scheuen, tun mir einfach leid. ;)
 
@rw4125: Das schöne an der Börse ist ja, dass sie für jeden was bietet und es viele Strategien gibt.

Das mit dem Langzeitinvestor konnt ich mir schon denken. Hat man hier und da schon rausgehört. Hat natürlich einige Vorteile. Muss man natürlich die richtigen Unternehmen finden und den richtigen Einstiegspunkt. Das Beispiel mit der Telekom verdeutlicht das ja zu gut. Ich kenne viele aus meiner Verwandschaft, alles ältere, die noch lange daran geglaubt hatten. Vergebens... So ein Rutsch wie bei snap, kann so einer Sein. Wobei ich mich mit dieser Firma nie beschäftigt habe. Aber wenn sich andere vor Angst "verpissen", könnte das ein geeigneter Einstiegpunkt sein.

Macht man aber seine Hausaufgaben, hat man einmal einen guten Gewinnpuffer und kann auch mal kriesen aussitzen. Hin und her macht eh die Taschen lehr, allein schon durch die Order gebühren.

Sparbücher hatte ich auch mal aber da gab es auch mehr %. Zeiten ändern sich und man muss seine Anlagestrategie dem auch anpassen.

Hab auch früher mal CFDs gehandelt lief auch ganz gut, hab natürlich auch mal Geld verloren, war mir aber zu anstrengend und auf Dauer zu unsicher.

Ich mach mein Geld heut durch Umsatzsteigerung und ähnlich wie du auch mit Langzeitinvestments. Gehe aber auch mal Risiken ein und verkalkulier mich auch mal. Peinlich aber ich steh dazu xD

Bereut habe ich aber nie was....
Glückwunsch wenn es dir ähnlich ergeht...
Pass nur auf, wem du im echten leben was erzählst. Erfolg ist in Deutschland etwas, was man nicht mit jedem teilen sollte.
 
@daaaani: Hahaha, volle Zustimmung! Praktisch zu allem was du geschrieben hast.

Ich hatte auch schon einen Totalverlust, aber das ist völlig egal wenn sich in der gleichen Zeit fünf andere Aktien verdrei- oder vervierfacht haben.

Langzeitinvestor zu sein hat einen Riesenvorteil:
Man kann den ganzen Entwicklungen sehr relaxt entgegen sehen, denn umso länger man investiert ist, desto höher steigt idR das Depot.

Und wenn es dann mal doch kräftig abwärts geht, dann ist das eine großartige Chance billig zuzukaufen. Wie zB 2009/2010. ;)

Was leider vielen Deutschen fehlt:
Um an der Börse (und generell im Leben) erfolgreich zu sein, muss man auch die Chancen sehen - und nicht nur die Risiken.
 
$150 Mio Umsatz und $2,21 Mrd Verlust. Und deswegen rutscht schon ne Aktie in den Keller?
Sachen gibt's...
 
@Johnny Cache: Da weiß man direkt, was die Daten eines Nutzers wert ist: 1$.
 
Mal ne doofe Frage... was war überhaupt deren Geschäftsmodell? Ich hab in dieser App weder Werbung gesehn noch irgendwas, das man kaufen konnte.
 
@Shiranai: Muss man sich da eventuell als User mit Daten registrieren, die dann als Handelsware dienen können? Ich denke schon, dass das so läuft.
 
@Shiranai: Konnte man nicht gelöschte nachrichten wieder sichtbar machen gegen Geld? (Die Ironie darin springt einem ja grade so ins Gesicht).
 
@Shiranai: In den Stories gibt es ab und zu Werbung. Aktuell z.B. von Netflix.
 
Snapchat alias der größte Speicher von Teenie-Nacktbildern...
 
? Sind die Zahlen korrekt? 150 Millionen Umsatz und erst über 25 bzw jetzt ~20 Mrd Börsenwert? (bei -4,69$ pro Akte = 6 Mrd) Wie macht man sowas? Auch haben will... o.O
 
@Zumsl: Schau dir Tesla an. Uber ist noch schlimmer. Bei amerikanischen Firmen scheint das normal zu sein. Da wird nicht der aktuelle Wert gehandelt, sondern das, was man glaubt, was die Firma in x Jahren dann Wert sein könnte. Das ist nichts anderes als eine Wette. Und wenn der "Glaube" an eine gute Zukunft halt durch Quartalszahlen zerstört wird, stürzt eine Aktie schon mal gerne ab.
 
@FatEric: Das mit dem imateriellen Wert, quasi der Zukunfts-Wette, ist mir schon klar. Kann sowas auch bei 1,5 Mrd Umsatz und null Gewinn nachvollziehen. Aber wo ist bei 150Mio Ötten die Substanz? Das erreicht jeder halbwegs aufgestellte schwäbische Mittelständler auch.
 
@Zumsl: Ja schon. Der schwäbische Mittelständler wird aber auch in 5-10 Jahren noch 150 Mio umsetzen. Bei Snapchat muss ich aber auch sagen, sehe ich die große Einnahmequelle auch nicht. Aber das haben auch viele bei Facebook nicht gesehen.
 
@FatEric: Und auch nicht bei Amazon, bei Google, bei Netflix und noch 100 anderen Firmen.

Wer keine 10 Meter weit in die Zukunft blicken kann, der sollte besser die Finger von Aktien lassen und sein Geld besser in so 'sichere Werte' wie Sparbücher oder Gold anlegen, und dabei zusehen wie es (durch Inflation) von Jahr zu Jahr weniger wird.
 
Es geht nicht wirklich darum ob ein Unternehmen nur Daten oder Waren verkauft um damit sienen Umsatz zu generieren.
Es geht an der Börse darum mit Aktien Geld zu verdienen. Dabei spielt es erstmal eine untergeordnete Rolle mit was das Unternehmen seinen Umsatz macht. Hauptsache die Aktie steigt und der Börsianer kann einen Gewinn erwirtschaften.
Und wenn sich im Nachhinein heraus stellt, daß das Unternehmen nur heiße Luft verkauft hat, sind halt die gelackmeiert, die nicht rechtzeitig verkaufen. Und das sind vorwiegend uninformierte Kleinaktionäre.
 
@Brassel: Das stimmt fast alles. Es geht aber eben nicht nur darum, Gewinn zu erwitschaften. Mit einer Aktie kauft man nunmal auch Firmenanteile. Das fällt als Kleinaktionär nicht auf. Aber Investmentbanker und ganz besonders andere Firmen können mit dem Kauf von Aktien Firmen eben auch übernehmen oder Mitspracherechte erlangen.
 
@FatEric: Das ist mir absolut bewusst.
Es geht ja auch darum, das die Großaktionäre viele viele Aktien kaufen und somit auch von kleinen Kursschwankungen profitieren. Der Kleinaktionär kauft ein paar Aktion und wartet bis die steigt. Da muss man viel Geduld haben oder einen Verlust in Kauf nehmen. Aber in der Zwischenzeit haben die großen schon ihren Reibach gemacht.
 
@Brassel: Da stimmt fast nichts.

An der Börse geht es in erster Linie nicht darum Geld zu verdienen (zumindest nicht kurzfristig), sondern darum, jungen Unternehmern (mit guten Ideen aber wenig Geld) Kapital zur Verfügung stellen, damit diese ihre Ideen sofort verwirklichen können, anstatt jahrzehntelang dafür ansparen zu müssen.

Wenn das Unternehmen / die Idee etwas wird, dann werden die Investoren mit Dividenden am Unternehmenserfolg beteiligt - und die Aktie steigt natürlich auch noch.

Da Unternehmen idR nur Produkte/Dienstleistungen verkaufen können, die bei Konsumenten oder anderen Firmen gefragt sind, und Geschäftsideen sofort umgesetzt werden können anstatt Jahrzehnte warten zu müssen, ist das eine enorme Win-Win Situation an der zu guter letzt auch 'Unbeteiligte' wie Arbeitssuchende, Konsumenten und auch Staaten (über Steuereinnahmen) massiv profitieren. Das heißt: Wir alle.

Ohne Börsen wären wir alle viel, viel ärmer.
Moderne Wirtschaft wäre ohne Börsen eigentlich praktisch undenkbar.
Da sind sich alle Wirtschaftswissenschafter einig.

Verschwörungstheoretiker, Realitätsverweigerer und Glaubensfanatiker sehen das natürlich anders. ;)
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