Windows-Chef: "Wir haben aus den Fehlern von Windows RT gelernt"

Heute Abend unserer Zeit startet mit der Build-Konferenz die wichtigste Microsoft-Veranstaltung des Jahres. Dementsprechend sind auch alle Blicke nach Redmond gerichtet und viele hochrangige Manager des Konzerns geben Interviews zu diversen ... mehr... Microsoft, Notebook, Surface, Microsoft Surface, Windows 10 S, Surface Laptop, Microsoft Surface Laptop Bildquelle: Microsoft Microsoft, Notebook, Surface, Microsoft Surface, Windows 10 S, Surface Laptop, Microsoft Surface Laptop Microsoft, Notebook, Surface, Microsoft Surface, Windows 10 S, Surface Laptop, Microsoft Surface Laptop Microsoft

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Hoffen wir mal, dass die Marktpartner "auch schöne" Geräte in der 500€ Klasse herausbringen. Weil das Surface Notebook ist zwar TOLL... aber die wenigsten Studenten können sich das leisten, Schüler schon gar nicht <- ich weiß, das soll nur ein "Referenzdesign" sein, dennoch muss man mit dem "Referenzpreis" aufpassen...
 
@bear7: wenn ich daran denke, wie viele Mitstudenten plötzlich ein silbernes MacBook ihr Eigen nannten, schien zumindest damals Preis bei vielen keine Rolle zu spielen.
 
@eshloraque: wieviele denn?

Es kommt auf das Studiumsfach an... aber ich würde mal sagen, dass keine 5% (über alle Bereiche) ein MacBook haben! ... und klar werden auch 5% sich das leisten können.

Aber Microsoft will den Bereich erobern... das Ziel wäre dann verfehlt, wenn man sich dann trotzdem das 389€ Notebook von Otto bestellt ^^
 
@bear7: Microsoft "erobert" den Bereich aber auch dann, wenn man sich das günstige 389 Euro Windows-Notebook von Otto bestellt. Microsoft ist es nämlich herzlich egal, ob Du Dir ein Surface oder ein Gerät eines OEM Partners besorgst, so lange Windows 10 darauf läuft.
 
@LotuSan: Du hast insofern recht, dass es Microsoft hauptsächlich um den Marktanteil im OS-Markt gehen dürfte. Zur Gewinnmarge die sie mit Geräten machen, sagen sie aber sicher auch nicht nein ;)
 
@bear7: also nur mal so grob überschlagen, würde ich behaupten, dass es an der ETH Zürich über 50% sind, die mittlerweile ein MacBook in irgendeiner Forma haben. Allein in der Uni Bibliothek leuchten einen zig Äpfel an.
 
@b.marco: Zürich ^^
Die Schweiz finde ich jetzt nicht repräsentativ :)
 
@bear7: Nicht repräsentativ, aber evtl einen Fingerzeig wert... Vor allem wenn man mitbekommt, wie die Bildungsanstalten hier ausgestattet sind. Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasien und Universitäten sind alle mit Apple ausgestattet. Selbst in der oben genannten Unibibliothek hängen vor jedem Raum iPad mini's als Zimmernummern Anzeiger.
 
@b.marco: die Frage ist doch wie viel Prozent von euren BSP investiert ihr in die Bildung?

Ich will nicht sagen, dass Deutschland alles richtig macht... im gegenteil, ich glaube es müsste VIEL VIEL mehr in Bildung investiert werden.

Dennoch hat die Schweiz andere Mittel als es andere Länder haben!

Außerdem stellt sich die Frage nach dem Nutzen. Ein Mac oder ein iPad ist Prestige => davon hat der Schüler keinen höheren Bildungswert als von einem 500€ Laptop oder 300€ Tablet! ... deshalb stellt Microsoft sich auch nicht gegen Apple auf sondern gegen Chromebooks.
 
@b.marco: ernsthaft IPads Minis als Zimmernummernanzeige? Einfache Schilder sind wohl inzwischen nicht mehr repräsentativ genug ... schade um das Geld ...
 
@raedwulf76: wir benutzen dafür surface rt's
 
@b.marco: also 50% glaube ich nicht so wirklich.

Und selbst wenn: Wieviel "%" der Studenten drücken sich denn überhaupt den Arsch in der Bib platt? Das sind ja gerade "eher" die Hipster, die sich präsentieren müssen. Der normale Student verbringt in der Bib etwa 2 Minuten um die Online-Reservierten Bücher abzuholen, oder nutzt gleich komplett das Online-Angebot der selbigen :-)

Aber sicher hängt es vom Studiengang ab - Bei den Architekten sind MacBooks sehr verbreitet - Ich habe Informatik studiert, da gab es vielleicht 3 im ganzen Semester. Da lag sogar die Linux-Quote der Voll-Nerds noch höher :P
 
@b.marco: Für mehr sind die iPad minis auch nicht gut ^^
 
@bear7: Von HP soll eins für 200USD kommen, ideal für Schüler!
 
@1ST1: meine Betonung lag ja auf >auch schön< ...
Klar "taugt" das für Schüler, aber natürlich wünscht man sich auch ein entsprechendes Look & Feel

http://bit.ly/2r1oRWU
> gut, das kostet jetzt 200€ mehr, dafür hats aber LTE
http://www.ebay.com/itm/152326822008
 
@bear7: Für was braucht es denn LTE wenn die Schule ein WLAN zur Verfügung stellt?

übrigens, so ein X360 (mit inzwischen 10 Pro) hab ich selber, die sind hardwareseitig klasse.
 
@1ST1: ein Schüler hält sich NICHT NUR in der Schule auf... und manche sind sogar noch lange auf dem Schulweg.

und bevor die Debatte anfängt, man könne ja das Handy nutzen... hier gehen die Geschmäcker auseinander!
 
@bear7: So ein Ding darf sich natürlich auch in andere WLANs einbuchen, z.B. daheim. Es bleibt aber immer mit der Azure-Cloud verbunden, sofern dieses WLAN Internetzugang ermöglicht.
 
auch in der Schule kann man W10s teils gut absägen. denn nur store software heißt dass man Programmieren in Informatik vergessen kann, da man seine Compilierten sachen nicht starten kann.
 
@My1: Und wieso solltest Du deine Programme nicht starten können ? Wenn Du mit VS schreibst, wirst du die Programmen zum Testen auch starten können. Das geht ja bei einen Normalen Windows 10 auch.
 
@Alphawin: VS kann man in w10s sowieso vergessen, da es nicht im Store ist. und w10s beschränkt ja auch den store und da die eigene kompilierte software nicht im Store ist, wird man die nicht starten können, weil sonst würde ich ja jede exe laufen lassen können,was ja in w10s nicht geht, bekanntermaßen
 
@Alphawin: Weil in Windows 10 S, wie auch damals bei Windows RT, nur von Microsoft signierte Win32-Programme gestartet werden können. Abgesehen davon wird Visual Studio nicht über den Microsoft Store verteilt, weshalb es sowieso nicht möglich wäre.
 
@davidsung: genau, ich frag mich ja wie das funktionieren soll, denn immerhin, wenn selbst kompilierte software gehen würde, lad ich mir die source von Chromium (oder irgendeine andere open source software die ich gerne hätte), werf die in den Compiler und schon hab ich chromium auf w10s, das ist doch zum Lachen.
 
@davidsung: Da MS ja den Schul- und Uni bereich abdecken will, wird wohl auch eine VS App kommen, oder es kann wahrscheinlich vom Admin installiert werden. Und bei VS bekommst Du ein Test/Endwickler Zerfikat, womit deine Programme dann Laufen.
 
@davidsung: WinRt konnte keine Win32 Programme ausführen, weil Win RT auf ARM Prozessoren lief. Darauf liefen nur Universal-Apps.
 
@1ST1: Microsoft Office wurde auf Windows RT mit ausgeliefert. Und das war eine auf ARM kompilierte Win32-Applikation. Einige Hacker haben es hinbekommen, den Zwang zur Signierung abzuschalten, um eigene Programme laufen zu lassen. Das hielt aber nur bis zum Neustart und Microsoft hatte diese Möglichkeit am nächsten Patchday entfernt.
 
@My1: Soll in erster Linie konkurrenz zu den Chromebooks sein, langt das nicht kann man immernoch auf Wi10 Pro gehen was für Schüler wohl kostenlos bleibt.
 
@My1: Windows 10 S Netbooks sind für allgemeinbildende Schulen gedacht. Nicht für Informatikstudenten und Ingenieurwesen! Evtl. kann man eine RDP-Session zu einem Terminalserver der Informatikklasse aufbauen, das würde dann fürs Programmieren lernen reichen.
 
@1ST1: ich hatte in der 7. oder 8. Klasse schon programmieren in informatik. das war keine spezielle Informatikschule ode so
 
@My1: Das geht doch auch über einen Terminalserver, auf dem dann die komplette Entwicklungsumgebung installiert ist. Aber sowas kennst du natürlich nicht und kannst nicht mitreden. Achso, RDP ist sowas wie VNC, nur wenn man RDP auf nen Windows-Terminalserver verbindet, können da mehrere Leute gleichzeitig drauf arbeiten, vielleicht macht es jetzt klick.
 
@1ST1: man muss halt schauen dass der Terminal server groß genug für ne klasse ist, weil wenn alle gleichzeitig compilern wirds nicht lustig.
und sowieso, warum kompliuziert wenns auch einfach geht?
 
@My1: Groß genug? Was brauchst du denn? Du bekommst heute Serverhardware mit 16 CPUs, 512 GB RAM usw. Da kannst du 1000 Leute drauf hängen. Denn jeder User braucht nur ein paar hundert MB RAM. Das Betriebssystem läuft nur einmal, und wenn zwei Anwender Visual Studio oder den Firefox aufmachen, wird das Programm auch nur einmal gestartet, die beiden User bekommen nur verschiedene Daten. Selbst auf einem Server mit 4 GB RAM bekommst du bei einfachen Anwendungen wie MS-Office schon ein Dutzend User drauf. Da ich bei manchen Kunden Windows Terminalserver mit Citrix Xen App administriere weiß ich wovon ich rede.
 
Was haben Konsumenten des Windows RT von den Lehren für Microsoft? Richtig. Nichts!
Außer, in meinem Falle, zwei mittlerweile nutzlose Tablets.
Ich bin jedenfalls nicht mehr bereit, in diese Versuche zu investieren und mich am Ende von Microsoft als ein Kunde dritter Klasse behandeln zu lassen. Wer ein Premiumprodukt verkaufen möchte, sollte auch ein Premiumhersteller sein.
 
@sucher: Sollst du auch nicht. Du bist ja auch nicht die Zielgruppe.
 
@sucher: "zwei mittlerweile nutzlose Tablets" - das Risiko besteht hier nicht, kannst auch auf Win10 Pro wechseln allerdings soll das OS weniger die normalen Konsumenten ansprechen als Schüler/Studenten.
 
@sucher: Dann macht man ein Upgrade für 50 Euro auf die Pro und freut sich.
Oder man nimmt einen Vorbereiteten Stick mit irgendeinem ISO für irgendein System und bügelt es drauf.
 
Die Promotion-Tour geht weiter.

Wieso lesen sich sämtliche "Interviews" mit Microsoftverantwortlichen wie Werbung, weil es Werbung ist von der ersten sekunde bis zur letzten, wobei die anwesenden "Journalisten" die Komparsen Rolle des Stichwortgebers, Souffleur geben.
Gibt es den keinen Journalisten mehr der Kritisch hinterfragt, nachharkt und oder konfrontiert, hat kein Microsoftverantwortlicher die Traute sich dem auszusetzen?

Wieder einmal ein Anti-Ruhmesblatt für Journalistisches Niveau, bzw. ein Nachweis für das Fehlen des Niveau!
 
@Kribs: Ah ja... Hast du denn zum Vergleich jemals einen Journalisten erlebt, wie er im Interview einen Steven Jobs oder Tim Cook oder Jeff Bezos oder, oder oder so richtig hart rangenommen hätte, so dass man im Falle Microsoft jetzt berechtigterweise sagen könnte, dass das totaler Mist, Werbung und Kriecherei wäre?

Oder wird da - mal wieder - mit zweierlei Maß gemessen?
 
@DON666: Um ehrlich zu sein, auf WF gibt es wenige Interviews anderer Akteure die ich Kommentieren könnte, dummerweise gibt es zu denen auch wenige Schnittmengen für mich.
Auf der anderen Seite, sind Artikel über andere Akteure auf WF oft so Königswasser haltig, das sich der Hinweis zu "unabhängigen Journalismus" wie eine Parodie anfühlt.

Wer sich mit Werbung zufrieden gibt, anstatt wirklichen Journalismus zu wollen, dem will ich das nicht nehmen, Fake-News für alle aber nur wenn sie es auch wollen!
 
Wenn sie die Geräte für Studenten und Schüler bauen, ist der Preis auf jeden Fall abschreckend. Dafür kauft man sich dann lieber ein Ultrabook. Als Student suche ich nach etwas leichtem mit langer Akkulaufzeit und CPU/GPU Leistung, mit der man auch mal ein bisschen daddeln kann, wenn die Vorlesung langweilig wird.
 
@Marctg: also wenn du bei der Vorlesung Zocken willst, dann bleib doch gleich zuhause.
 
@Marctg: Von HP kommt ein Win 10 S Netbook für 200 USD. Das passt.
 
Also, wenn das wirklich alles ist, hat man aus dem zentralen Fehler von RT nichts gelernt, nämlich: Falsche Erwartungen zu wecken. Sieht ein Kunde ein Touch-OS, erwartet er ein mehr oder weniger geschlossenes System mit Store. Sieht er einen Desktop, erwartet er ein offenes System, auf dem jede Windows-Software läuft. Wenn der Kunde dann merkt, dass das nicht der Fall ist, wendet er sich ab.
Für 10 S und den Bildungsmarkt könnte das vielleicht trotzdem funktionieren, aber irgendwie habe ich nach dem Lesen dieses Interviews ein schlechtes Gefühl, was zukünftige Surface-Produkte angeht.
 
@AkirAdR: Nach einem simplem Upgrade auf Pro läuft jede Software drauf. Persönlich würde ich es sogar meiner Mutter auf den Rechner zimmern, damit sie sich möglichst keine Scheiße von irgendwo her und versehentlich drauf haut.
 
@Knarzi81: Ja, aber dann ist es eben ein Win 10 Pro und kein 10 S mehr, und darum geht es hier ja. Der Schutzaspekt ist ein guter Punkt, diesen Aspekt deckt aber derzeit meist das Ipad ab. Ob man mit 10 S da eine signifikante Anzahl Nutzer abwerben kann? Haben die Chromebooks ja auch nicht unbedingt geschafft, trotz Kampfpreis.
 
@AkirAdR: Das iPad ist aber dann immer noch ein iPad und kein Laptop. Und natürlich haben die ChromeBooks es geschafft, nämlich genau da wo S auch hin soll. An Schulen als Schuleigentum. Was ist daran so schwer zu verstehen. Du oder irgendein Endanwender soll das gar nicht direkt kaufen, sondern eben Schulen die aktuell Windows 10 Education inkl. des Backendaufwandes an Servern administrieren müssen, was eben ein größerer Aufwand ist.

http://derstandard.at/2000053548551/Chromebooks-dominieren-Bildungsmarkt-in-USA-und-Schweden
 
@AkirAdR: Mehr als die Hälfte der allgemeinbildenden Schulen in den USA setzen mittlerweile Chromebooks ein.
 
@Knarzi81: Um sinnlose Installationen zu verhindern und einen unerfahrenem User quasi vor sich selbst zu schützen bietet Windows aber mit Gruppenrichtlinien und Co weit bessere Methoden. Dafür Windows 10 S gezielt einzusetzen ist wie sich ein Bein abzuhacken, weil man Angst hat, sich irgendwann mal den Zeh zu brechen. Abgesehen davon halte ich mehr davon, solchen Usern klar zu machen, warum man nicht wild auf alles klickt, was sich bewegt und dann ständig "Ja" anzuklicken, als einfach ne "Mauer" ohne jeglichen Lerneffekt da hinzuknallen ;)
 
@NewRaven: Warum soll ich für meine Mutter erst extra Einschränkungen definieren, wenn es die schon optimal für sie fertig gibt? Wenn sie doch mal mehr bräuchte, könnte man genauso gut dann einfach ein Pro draus machen.
 
@Knarzi81: Naja, vielleicht, weil du das System so besser an ihre Bedürfnisse anpassen kannst? Eine Beschränkung auf den Store beschränkt dich eben auch rein auf den Store... brauchst du bzw. sie irgendwann mal mehr - irgendwas, dass dort nicht erhältlich ist (was bei dem Angebot des Windows Stores nun wahrlich nicht unwahrscheinlich ist), wirst du diese Einschränkungen nach dem Pro-Upgrade ja dennoch konfigurieren müssen.
 
@Knarzi81: es gibt software die das relativ einfach kann (sogar open source). da kann man bspw sagen, dass alles was nicht im programme ordner ist grundsätzlich nicht ausgeführt wird
 
@NewRaven: @My1: Es geht bei er Edition weniger um Private Nutzung und hat natürlich auch einen Sicherheitsaspekt. Privat könnt ihr doch direkt zur Pro wechseln wenn euch das besser gefällt, bedarf somit doch auch keiner weiteren Diskussion.
 
@NewRaven: Welcher Lehrer ist denn in der Lage, für seine Schule ein komplettes Active Directory zu administrieren? Die Win 10 S Dinger in einer der Schule gehörenden Azure Cloud zu verwalten soll angeblich dagegen sehr einfach sein.
 
@1ST1: Muss er doch gar nicht. Selbst wenn er mit dem USB-Stick rum rennt und jeden PC einzeln konfiguriert, kann er mit den Software Restriction -Gruppenrichtlinien die Installation/Nutzung von allem, was nicht autorisiert ist, unter Windows effektiv unterbinden. Was er hingegen mit Windows 10 S dann nicht kann, ist, Software, die es nicht im Store gibt, mal schnell erlauben. Und genau hier ist dann vermutlich auch das Problem, warum das im Bildungsbereich schlicht so nicht funktionieren wird.
 
@NewRaven: Natürlich kann er das. Nur welcher Leherer kennt sich denn mit dem kompletten Active Directory, Gruppenrichtlinien usw. aus?

Übrigens, darf die Schule auch einen eigenen Store aufbauen, mit eigenen Anwendungen drin. Man sollte mal sämtlche verfügbaren Quellen zu Win 10 S lesen, bevor man Mutmaßungen anstellt!
 
@1ST1: Und welcher Lehrer, der nicht mal Gruppenrichtlinien erstellen kann, wird den Store auf sich und seine Bedürfnisse anpassen können? Mal abgesehen davon, dass auch in einem angepassten Store die technischen App-Anforderungen gelten und du eben dort nicht jede x-beliebige Desktop-Anwendung bereit stellen kannst. Insofern geb ich deinen zuletzt genannten Tipp sehr gern an dich zurück.
 
Mir ist schlicht die Zielgruppe nicht klar... ein Student, der aufs Geld achten muss oder auch Schüler, die sich jeweils mit den Einschränkungen abfinden können, würden vermutlich aufgrund der Kosten eher zu einem Chromebook oder ähnlichem greifen. Die meisten anderen potentiellen Kunden möchten zwar vielleicht die durchaus taugliche Hardware, aber warum sollten sie sich mit einem absichtlich beschnittenem Betriebssystem zufrieden geben? Man könnte jetzt natürlich sagen, dass es MS nur darum ging, ein Windows 10 darauf zu packen und das diese S-Edition quasi das moderne Gegenstück zu früheren günstigen, aber limitierten Starter-Editions ist und sie somit eh davon ausgehen, dass die User die 50 EUR in die Hand nehmen um ein Upgrade auf Windows 10 Pro zu erwerben, aber... doch nicht bei einem mindestens 1100 EUR teuren Gerät. Abseits davon hat MS ja mit den kostenlosen Upgrades auf Windows 10 von Vorgängerversionen bereits bewiesen, dass es ihnen eher um die Verbreitung von Windows 10 geht als darum, kurzfristig mit dem Verkauf von Lizenzen Geld zu verdienen. Ich versteh also einfach das Konzept dahinter nicht.
 
@NewRaven: Warum zu einem Chromebook? Das hier ist doch quasi das selbe, nur eben nicht auf ChromeOS, sondern auf Windows basiert! Das ist doch gerade der Sinn von den Dingern, nämlich den Bildungsmarkt nicht Google zu überlassen! ChromeOS ist doch genauso "beschnitten", auch da kannst du keinen Steam-Client drauf installieren.
 
@1ST1: Naja, gerade weil es irgendwie eben das Gleiche ist. Wer ein "beschnittenes System" akzeptieren kann, der ist mit dem Chrome-Store wohl vermutlich noch etwas besser dran als mit dem Windows-Store. Zu einem deutlich günstigeren Hardware-Preis. Wenn du auf den Bildungsmarkt willst und Google verdrängen willst, solltest du das eher nicht mit einem Gerät versuchen, das mindesten 1100 EUR kostet und eben erstmal genauso in seiner Freiheit eingeschränkt ist.
 
@NewRaven: Bei den Chrome-Dingern kommt die selbe Hardware zum Einsatz wie bei den günstigen Windows 10 S Dingern. Einfache Atom-Serie-CPUs. HP hat ein Win 10 S Netbook speziell für Schulen angekündigt, für 200 US-Dollar. Und bei Microsoft bekokmmt die Schule eine eigene Azure Cloud, über die diese Dinger leicht administriert werden können. Und über die Familien-Funktion im Windows-Live-Account werden auch die Eltern auf die Kinderlaptops ein Auge werfen können. Ich teste diese Familienfunktionalität gerade, denn unsere "Große" ist bald soweit, dass sie so ein Ding brauchen kann. Da kann ich schön den Appstore einschränken (keine Spiele außer...), Onlinezeit (nur x Stunden pro Tag), Login-Zeit (z.B. nicht nachts) usw. steuern, und der letzte bekannte Standort ist im Eltern-Portal auch sichtbar, sofern sich das Ding orten lässt. Eigentlich wünsche ich mir, dass es dazu passend noch ein Win10 Mobile basiertes Kinder-Smartphone (robust...) gäbe.
 
@1ST1: Naja, hier gehts aber nicht um andere Geräte mit Windows S, sondern eben um die Surface-Laptops in Kombination mit Windows 10 S. Und die werden eben aufgrund ihres Preises nicht im Bildungsbereich landen. Und auch sonst vermutlich nirgends, weil mir wie gesagt einfach irgendwie die Zielgruppe fehlt. Das ein Windows 10 S Produkt, dass preislich näher an einem Chromebook liegt, diesen den Rang ablaufen kann, ist natürlich sehr gut möglich und nicht einmal unwahrscheinlich. Deshalb sprech ich auch nicht Windows 10 S generell den Nutzen oder die Zielgruppe ab, den Surface-Laptops hingegen schon.
 
Hätte MS aus den RT Fehlern gelernt, hätten sie gleich ein richtiges Windows 10 draufgepackt. Die limitierung auf Store Apps war der Fehler und genau das hat man doch mit S auch wieder... ^^
 
@Clawhammer: Mal angenommen, jeder Schüler würde seinen individuell konfigurierten Laptop in der Schule einsetzen müssen. Und der Unterricht erfordert eine bestimmte App. Und schon geht das gkämpfe los, die App geht nicht unter XP was noch 2-3 Schüler benutzen, auf dem nächsten Laptop verweigert der Antivirus die Installation und dem dritten kommt außer Gentoo eh nix auf die Platte, und beim vierten und fünften Schüler ist der Laptop die ganze Stunde mit Updates beschäftigt, beim sechsten klappt die WLAN-Verbindung nicht und dem siebten Laptop fehlt die mittlere Maustaste um das Programm bedienen zu können!

Dem kann man nur mit einheitlichen Systemen begegnen, alle gleich, alle von der Schule (mit-) administriert und überwacht. In größeren Firmen ist es im Prinzip doch genauso.
 
@1ST1: Klar, wenn du die Schüler 20 verschiedene Notebooks mitbringt hast du das beschriebene Chaos. Aber in den Schulen in denen ich war, bzw bei mir an der Uni werden immer notebooks rausgegeben die geclont sind. Die haben alle das selbe drauf und funktionieren gleich, nach einem Reboot wurden die Softwaremäßig zurückgesetzt. Da braucht man kein Windows 10 S Gerät für... sofern es überhaupt möglich ist Windows 10 S Geräte zu clonen (Wobei man sich das ggf ersparen kann, je nachdem wie gut sich Apps verteilen lassen), bzw mit Wächterkarten oder einer Zurücksetzsoftware auszustatten. Andere Frage ist, kann Windows 10 S einen Domainjoin? Gibt es dafür Gruppenrichtlinenobjekte? Mal schauen was da kommt. Prinzipell habe ich aber lieber das OS mit mehr möglichkeiten wo ich das selbe mit erreichen kann, statt etwas abgespecktes wo man hinterher merkt das es doch schön wäre normale Programme nutzen zu können.
 
@Clawhammer: Und wo willst du die "Wächterkarten" einbauen? Außerdem wird Windows 10 S für so kleine Geräte kostenlos sein. Was bezahlt man nochmal für ein Win 10 Pro/Enterprise, was die kompletten Active-Directory Gruppenrichtlinien usw. berücksichtigt?

In zukunft gibt die Schule dann Win 10 S Netbooks oder meinetwegen Chromebooks raus und Schicht im Schacht mit dem Individualismus.
 
@1ST1: Wenn man eine Wächterkarte nicht einbauen kann, gibt es auch Softwareseitige Lösungen (Sogar von MS gibt es da was, heißt Steadystate oder so).

Die letzten 2 Schulen die ich besucht hatte, hatten alle einen Rahmenvertrag mit MS (Da hatte glaube ich sogar jeder Schüler MSDNAA Zugang) da sollte W10 Enterprise nicht so das Problem sein. Und regulär, wer bezahlt den noch mehr wie 20€ für ein W10? Die Zeiten wo man Pro Lizenz +100€ bezahlt hat scheinen mittlerweile irgendwie vorbei zu sein. Wenn man +1000€ für ein W10S Surface ausgeben kann, sollte man da nicht bei 20€ Lizenzkosten geizen. Bzw meistens ist das OS eh beim neuen Gerät dabei.

Ich mein klar, mit so begrenzten Systemen kann weniger (ggf mist) anstellen, aber man kann ein reguläres W10 durch Richtlinien genauso restriktiv einstellen. Deswegen verzichte ich doch nicht auf die möglichkeit normale Programme zu starten. Ein W10 wo der User nichts außer Storeapps installieren kann (Weil die Rechte so gesetzt sind) ist doch genau das selbe wie ein W10S für die Person die davor sitzt oder nicht?
 
Man Leute, Win 10S wird bestimmt nicht nur auf MS Laptops für 1.200€ laufen, da werde die OEM bestimmt günstige Geräte anbieten, die sich auch die Schulen und Studenten leisten können.
Wenn MS seine Geräte Billiger anbietet, haben die OEM keinen anreiß Geräte mit Win 10S anzubieten.
 
Windows RT hat versagt, weil es zu spät auf den Markt kam, es keine/schlechte Apps im Store gab und keine x86 Programme drauf liefen. Was ist also der unterschied zu Windows S ?

Wenn überhaupt hätte man vielleicht nur noch gute Chancen mit nem x86 Smartphone, aber eigentlich ist der Markt schon übersätigt und der Store ist leider immer nich nicht der burner "(
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