Zumindest das Ende ist ohne Drama: Windows Vista ist ab heute tot

Selten kann der Hinweis auf das endgültige Support-Ende eines Microsoft-Produkts so entspannt angegangen werden. Ständig wiederholte Hinweise, doch endlich auf eine andere Version zu wechseln sind hier seit jeher kaum nötig: Windows Vista hat das ... mehr... Logo, Vista, Windows Vista Bildquelle: Microsoft Logo, Vista, Windows Vista Logo, Vista, Windows Vista Microsoft

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Und hat damit Windows 8 lange überlebt (9200, nicht 9600).

Für ein OS, was keiner wollte, hat MS verdammt lange Support geleistet, und imo ist es immer noch das bessere 7.
 
@RalphS: Vista das bessere Windows 7? Ich glaube nicht...
 
@ThreeM: Ansichtssache.

Win7 ist ein fehlerbereinigtes, aus Marketing-Gründen mit neuem Namen versehenes Vista gewesen. Und mit SP2 war Vista ebenfalls grundsolide geworden und unterschied sich leistungsmäßig gar nicht so sehr von Win7. Ein paar Funktionen sind von Vista zu Win7 sogar rausgeflogen. Je nach dem, wie man zu denen stand, kann man schon die Ansicht vertreten, das Vista besser war.

Jedoch war SP2 in der öffentlichen Wahrnehmung praktisch nicht existent, der Boden verbrannt und der Zug für Vista bereits abgefahren. Ich bin selber kein Freund von Vista (gewesen), aber so schlecht, wie es gemacht wird, war es nicht.
 
@crmsnrzl: Letzteres sehe ich ebvenso, Vista war zum Schluss völlig in Ordnung. Aber Windows 7 war m.E. schon mehr als nur ein neuer Name für ein Vista SP3 oder so ..

MfG
 
@Drachen: In einem Interview hat ein MS-Angestellter mal Vista & Win7 mit Win98 & Win98SE verglichen. Der relevante Unterschied ist nur, dass man bei Vista & Win7 wegen des Image-Fiaskos bewusst die namentliche Distanz gesucht hat.

Selbstverständlich ist Win7 mehr als nur ein Vista SP3, aber die Unterschiede fallen kleiner aus als z.B. zwischen Win7 und Win8 (Optik mal gänzlich außen vor gelassen)
 
@ThreeM: >>Vista das bessere Windows 7? Ich glaube nicht...<<

Das hat nichts mit Glauben zu tun. Windows Vista hat neben einem Mehr an mitgelieferter Software (Windows Fotogalerie, Moviemaker, Messenger, Desktop Gadgets etc.), Codecs und Funktionen (etwa die "rote Augen Korrektur" direkt im Bildbetrachter) beispielsweise das klar bessere Speichermanagement verglichen mit Windows 7.

Windows Vista war mit seinem Speichermanagement in seiner Urversion darauf getrimmt, das gesamte System schon beim Boot in den Hauptspeicher zu schaffen und so nach dem Boot nicht mehr auf die lahme Festplatte angewiesen zu sein. Noch dazu hält es einmal geöffnete Anwendungen auch nach dem Schließen dieser Anwendungen durch den Nutzer quasi unbegrenzt lange im schnellen Hauptspeicher, damit sie beim nächsten Öffnen nicht mehr von der langsamen Festplatte geladen weren müssen.

Windows 7 wurde hingegen wieder in alter Windows XP Manier auf schnelleren Boot und weniger belegten Hauptspeicher getrimmt. Dies führt dazu, das es ohne schnelle Festlatte im Gegensatz zu Vista ziemlich lahm läuft und sich auch Anwendungen langsamer öffnen. Aber die Nutzer wollten halt unbedingt einen schnelleren Boot, weil die offenbar den ganzen Tag damit verbringen neu zu booten statt mit den Anwendungen auf ihrem System zu arbeiten.

Mir stellt sich da die Frage, wozu man viel freien Hauptspeicher braucht? Ich habe es lieber, wenn mein Hauptspeicher von Vista komplett ausgelastet wird um Festplattenzugriffe auf ein Minimum zu beschränken und damit mein System zu beschleunigen und ein schlimmstenfalls wenige Sekunden langsamerer Boot interessiert mich da gar nicht, solange Vista danach beim Arbeiten performanter läuft als ein Windows 7 System.

P.S. Das System an dem ich gerade sitze ist laut Systemlog im Dezember 2014 das letzte Mal gebootet worden. Danach gab es nur Ruhezustand oder Standby und daraus wacht Vista in weit kürzerer Zeit auf als Windows 7 selbst auf Systemen mit schneller SSD zum Booten braucht und ich brauche zudem meine Lebenszeit dann nicht damit zu verschwenden, die ganzen gewünschten Anwendungen wieder zu öffnen wie nach einem Boot. Die sind dann nämlich schon offen. ;-)

Vista ist also definitiv das bessere Windows 7.
 
@monumentum!: "einem Mehr an mitgelieferter Software (Windows Fotogalerie, Moviemaker, Messenger, Desktop Gadgets etc.)"

Was eigentlich nicht Bestandteil eines Betriebssystem sein sollte, das sind Anwendungsprogramme. Die Gadgets und die Seitenleiste sind ein Einfallstor für Schadware, so das MS selbst von der Nutzung abrät.

Speichermanagement: Jo das war so gut, deshalb hat Vista den Ruf besonders Performant zu sein....nicht.

Wenn der Speicher voll ist, und du z.B. ein Game zocken willst, muss reorganisiert werden. Das hebt dein "Beim Boot alles in den Ram schreiben" aus.
 
@ThreeM: >>Was eigentlich nicht Bestandteil eines Betriebssystem sein sollte, das sind Anwendungsprogramme.<<

Die Desktop Gadgets und die Sidebar sind nicht unbedingt Anwendungsprogramme. Da gibt es Gadgets die einem z. B. den Status des Systems zeigen, also Prozessorlast, Speicherbelegung etc.
Das sind wohl kaum Anwendungen im klassischen Sinn.

Neuere Windows-Versionen enthalten aber mit MS-Paint, dem Notepad und einem ganzen Haufen "Kachel-Apps" ebenfalls diverse Anwendungsprogramme. Der Unterschied ist nur, dass beispielsweise die bei Windows 8 direkt nach der Installation auf der Startseite befindlichen, mitgelieferten "Apps" zum größten Teil keinerlei nutzbare Funktionen in meinem Haupteinsatzszenario "Rechner mit privaten und beruflichen Daten ohne Internetzugang" mehr bieten. Die Apps sind ohne Internetverbindung größtenteils nicht benutzbar. SO ETWAS gehört nicht mit einem Betriebssystem mitgeliefert, denn nicht jeder hat und möchte überall einen Internetzugang, da Windows-Rechner am Internet nun einmal nicht sicher zu betreiben sind, und diese Apps sind teilweise nicht "mal eben" aus dem System zu entfernen, wenn sie einen stören. Man schleppt also auf Offline-Systemen mit neueren Windows-Versionen einen Haufen funktionsunfähigen App-Müll mit sich herum, der Speicherplatz auf Festplatte und teilweise sogar im Hauptspeicher vergeudet und dafür auch noch bei jedem versehentlichen Klick auf eine App-Kachel nach einer Internetverbindung schreit.

Dagegen sind die auf einem internetfreien System problemlos benutzbaren, mitgelieferten Anwendungen von Vista das reinste Gold, denn die werden für den Betrieb ohne Internetzugang nicht nur direkt auf der Setup-DVD mitgeliefert, so dass man sein System nach der Installation erst gar nicht ans virenverseuchte Internet anschließen muss um an diese Anwendungen zu kommen -- das musste man schon bei Windows 7 für viele der bei Vista noch direkt auf DVD mitgelieferten Anwendungen tun --, sondern haben noch nicht einmal nervige, ausgegraute Schaltflächen für Online-Funktionen im Betrieb ohne Internet in der Oberfläche. Die haben nämlich schlichtweg keine nutzlosen Online-Funktionen und halten die Daten des Nutzers somit selbst wenn der Rechner am Internet hängt auf dem lokalen System. Die nachzuladenden "Microsoft Live!"-Anwendungen auf Windows 7 und die heutigen "Apps" auf Windows 8 und 10 tun exakt das Gegenteil: Sie überreden/zwingen den Nutzer praktisch ständig seine Daten bei Microsoft in die Cloud zu transferieren und damit öffentlich preiszugeben.

>>Die Gadgets und die Seitenleiste sind ein Einfallstor für Schadware, so das MS selbst von der Nutzung abrät.<<

Die sind genauso ein Einfallstor für Malware wie jede andere Software, wenn der jeweilige Nutzer so naiv ist sich von überall her aus dem Internet irgendwelche Gadgets herunterzuladen und die einfach mal als neues Spielzeug auf seinem Rechner zu installieren. Das gilt aber, wie gesagt, für jede Software. Sogar die "geprüften" Apps aus dem Appstore schnüffeln heutzutage heimlich auf den Geräten der naiven Nutzer herum und erfüllen damit per Definition die Funktion eines Trojaners bzw. einer Malware.

Bei Screensavern gibt es genau dasselbe Malware-Problem, wenn man sie aus unsicherer Quelle läd und diese "Bildschirmschoner" sind im Gegensatz zu vielen Gadgets bei den meisten Computernutzern heutzutage sogar komplett unnütz, da die meisten Nutzer (mich ausgenommen, denn ich betreibe 4 CRTs an meiner Haupt-Workstation, weil bei denen die Darstellung von meinen mit unterschiedlichen Auflösungen daherkommenden älteren, selbstgedrehten Videos besser ist als selbst auf meinem farbkalibrierten 3000EUR-Video-Editing-TFT-Monitor von Eizo) gar keine Röhrenmonitore mehr verwenden und das Bild bei heutigen TFT-Monitoren für gewöhnlich auch ohne Bildschirmschoner nicht in eine Röhrenbeschichtung einbrennen kann, da diese Geräte eben keine Röhre haben. Vor den Gadgets hätte da also eigentlich erst einmal der Bildschirmschoner verschwinden müssen, denn der ist für die meisten heutigen Nutzer weit unnützer als die Desktop Gadgets und mit im Internet herunterladbaren *.scr-Dateien kann man sich wunderbar Malware auf den Rechner holen.

>>Jo das war so gut, deshalb hat Vista den Ruf besonders Performant zu sein....nicht.<<

Wie der falsche Ruf von Vista in den Augen von planlosen Testredakteuren und deren "gläubigen" Lesern zustandekam beschreibe ich hier schon in einem anderen meiner Kommentare.

Auf Youtube gibt es zudem genug Videos die sogar den Start von Windows 7 und Vista auf exakt derselben Hardware nebeneinander zeigen und da zeigt sich für gewöhnlich kein nenneswerter Zeitunterschied für den Boot zum Desktop und das obwohl Vista das komplett System in den Hauptspeicher schaffen muss, während Windows 7 Systemteile erst bei Bedarf nach dem Erscheinen des Desktops nachläd und damit die Arbeit des Nutzers im Betrieb durch Festplattenzugriffe ausbremst, wo Vista nicht mehr auf die Festplatte zugreifen muss. Microsoft hat das bessere Speichermanagement von Vista aus Windows 7 zwecks schnellerem Boot ausgebaut, in der von Vista abstammenden, professionellen Serverversion aber verbaut gelassen. Das sagt doch einiges. Man hat also nur für die DAUs/Nutzer der Client-Version von Windows, die ständig nach einem schnelleren Boot schreien, weil sie scheinbar keinen anderen Marker für Performance kennen und offenbar den ganzen Tag nur booten, das Speichermanagement auf das alte Konzept von Windows XP zurückgerudert. Die professionelle Server-Version hat das neuere Konzept behalten, weil Profis den Vorteil im Gegensatz zu den DAUs erkennen und zu schätzen wissen.

Bei den Benchmark-Vergleichen zwischen Windows 7 und Vista in der "Fachpresse" und auch bei meinen privaten Tests mit beiden Systemen auf derselben Hardware entschied für gewöhnlich schon die Wahl der Benchmarksuite und der installierten Treiberversionen darüber, welches System von beiden leicht bessere Ergebnisse als das andere produzierte. Neuere und besser auf Windows 7 optimierte Benchmark-Suiten sehen oft einen leichten Vorteil bei Windows 7, ältere Benchmark-Suiten, die noch zu Vista-Zeiten oder davor entstanden sind, sahen oft Vista vorne. Schon der Austausch eines Grafiktreibers konnte unabhängig von dem Alter der verwendeten Benchmarkversion dazu führen, dass bei Benchmarks bei denen gerade noch Windows 7 vorne lag plötzlich Vista an 7 vorbeizog. Einen reproduzierbaren Benchmarklauf irgendeiner Testzeitschrift bei dem Windows 7 Vista uneinholbar davongeeilt wäre habe ich bisher nicht gefunden. Die Unterschiede waren für gewöhnlich marginal und durch Treiber- und Benchmarksuitewechsel für gewöhnlich umkehrbar.

Schlußfolgerung: Die angeblich fehlende Performance seitens Vista ist ein Märchen, dass sich in den Köpfen jener Leute hält, die beim Vista-Release Vista mit den damals für Vista noch nicht optimierten Treibern der Hardwarehersteller und noch nicht auf Vista optimierter Anwendungssoftware auf ihrer alten Windows XP Hardware installiert hatten und es direkt wieder heruntergeschmissen haben, weil es bei damals üblichen 512MB Hauptspeicher so viel schlechter darauf lief als Windows XP, da Vista schon beim Boot den kompletten Hauptspeicher füllte und dann schon die erste gestartete Anwendung nicht mehr performant lief. Als dann Windows 7 mit seinem komplett von Vista übernommenen Unterbau/Treibermodell herauskam und dieses von den Nutzern erstmalig getestet wurde, hatten die Hersteller von Treibern und Software ihre Hausaufgaben dann erledigt und die Computernutzer sich größtenteils schon neue Hardware oder zumindest Hauptspeichergrößen von 2GB und mehr zugelegt und dann war Windows 7, dass laut Microsofts Mindestvorraussetzungen höhere Systemvorraussetzungen verlangt als Vista, auf einmal ein superperformantes System, das alle ganz toll fanden, obwohl selbst die später auf Windows 7 optimierten Benchmarks was die Performance angeht nie eine wirkliche Überlegenheit von Windows 7 beweisen konnten. Die meisten Nutzer haben niemals selbst Windows 7 gegen Vista auf derselben Hardware getestet und wenn, dann haben sie oftmals ein schon einige Zeit benutztes, mit Software und Updates vollgemülltes Vista gegen ein gerade frisch installiertes Windows 7 antreten lassen und anhand des vorhersagbaren Ergebnisses bei diesem schwachsinnigen Vergleich dann behauptet, Vista liefe viel weniger performant als Windows 7.

>>Wenn der Speicher voll ist, und du z.B. ein Game zocken willst, muss reorganisiert werden. Das hebt dein "Beim Boot alles in den Ram schreiben" aus.<<

Da wird gar nichts "reorganisiert". Vista schmeißt bei knapp werdendem Hauptspeicher die am seltensten genutzten, gerade nicht geöffneten Anwendungen aus dem Hautpspeichercache und läd das Spiel in den freiwerdenden Hauptspeicher. Hauptspeicher ist so schnell freigegeben, dass die Festplatte in der Zeit noch nicht einmal das zu ladende Spiel mit dem Lesekopf angefahren, ja nicht einmal den Lesekopf bewegt hat. Dadurch wird Vista nicht langsamer. Die wegen der Platzforderung des Spiels aus dem Hautpspeichercache gelöschten Anwendungen laden allerdings beim nächsten Start durch den Nutzer dann wieder langsamer, weil sie eben wieder von der Festplatte geladen werden müssen und nicht mehr aus dem schnellen Hautpspeichercache reaktiviert werden können, aber das Problem hat man unter Windows 7 noch viel öfter, da Windows 7, im Gegensatz zu Vista in seiner Urversion, seinen Hauptspeichercache, ohne das dieser überlaufen würde, grundlos leerräumt um dem Nutzer mehr freien Hauptspeicher präsentieren zu können.

Fazit: Microsoft gibt seinen Nutzern was sie wollen, auch wenn die Unsinn fordern. Das sieht man auch an Windows 8 und 10, wo den Nutzern um das Herunterfahren und den darauffolgenden "Boot" weiter zu beschleunigen nur noch vorgegaukelt wird das System würde beim Klick auf die Herunterfahren-Schaltfläche herunterfahren, während das System in Wirklichkeit nur alle Anwendungen des Nutzers schließt und in einen Hybridmodus aus Standby und Hibernation-Mode wechselt. Diese "Nutzerver..sche" führte bei Multibootsystemen in meinem Bekanntenkreis übrigens schon öftern zu Datenverlust, denn Windows 8/10 merken sich im Hybridmodus dummerweise die Dateitabellen der Datenträger und schreiben sie nach dem nächsten Pseudo-Boot auf die Datenträger zurück. Hat man an den Datenträgern in einer Multibootumgebung zwischendurch etwas mit einem anderen System geändert, sind diese Änderungen nach dem Restart von Windows 8/10 verloren, da die "alten" Dateitabellen über die mit dem anderen System zwischenzeitlich geänderten neuen Dateitabellen geschrieben werden. Zwischenzeitlich neu gespeicherte Daten sind damit verloren und den Ärger hat man nur wegen der DAUs, die von Technik keinen Plan haben und ständig nach einem schnelleren Boot schreien. Toll, nicht wahr? Bevor ich ein System woe Windows 8/10 verwenden würde, das vorsätzlich einen Datenverlust in Kauf nimmt um den Nutzer über seine Bootgeschwindigkeit zu täuschen, würde ich persönlich eher mit einem viel langsameren und dafür sicher operierenden System arbeiten, denn bei dem müsste ich nicht Zeit verschwenden um verlorene Daten wiederherzustellen. Ich habe in über 30 Jahren mit dem Computer noch nie eine einzige Datei verloren. Meine Einstellung scheint also nicht so falsch zu sein. ;-)
 
@monumentum!: tl;dr
 
@ThreeM: Ob man ihn dafür bezahlt?
 
@RalphS: Nicht wirklich. Wenn du zwischen Win8 und Win8.1 unterscheidest, dann musst du auch zwischen Vista und Vista SP2 differenzieren. Vista hat Win8 nicht überlebt, Vista SP2 schon.
Aber Windows 8.1 ist das Äquivalent zu Vista SP2.
 
@crmsnrzl: der unterbau von vista sp2 ist praktisch ein w7...darum finde ich es auch trotz der klaren ankündigung rein willkürlich den support vor dem ende von w7 einzustellen...naja...so kann ms auf billigste art und weise noch zwei jahre teuer zu bezahlenden extrasupport anbieten(wie bei wxp)...
 
@Rulf: "der unterbau von vista sp2 ist praktisch ein w7..." - Aber ist es auch "praktisch ein W7 SP1"? Denn man müsste auch hier, wie crmsnrzl es bei Win8 bzw. Win 8.1 tat, die letzten Versionen vergleichen. Der Support für Win7 ist nämlich auch längst beendet. Lediglich Win7 SP1 wird noch bis 2020 unterstützt.

Und einen Grund, die Lebensdauer von Vista künstlich zu verlängern und dafür Ressourcen zur Verfügung zu stellen, sehe ich nicht. Der Ende des Lifecycles war wie bei XP lange genug bekannt. Wer hier wie da den Umstieg nicht rechtzeitig vollzog, muss damit leben, für die nun aufgewandten Ressourcen für den zusätzlichen Support zur Kasse gebeten zu werden.
 
@Rulf: Das hat mit Abzocken nix zu tun.
Der Marktanteil von Vista ist selbst jetzt noch geringer als der von WinXP. Extrawürste für Vista sind aus Unternehmersicht unverantwortbar. Auch wenn sich Vista und Win7 zumindest ähnlich sind, den Aufwand für Vista reduziert das nur wenig. Es kostet Geld und bringt nix ein. Microsoft sähe es außerdem viel lieber, man würde auf ein aktuelles Windows wechseln, statt den Extrasupport zu bezahlen.
 
@RalphS: glaube da vewechselst du was Oo
 
Vor allem die extrem aufdringliche Benutzerkontensteuerung nervte bei Vista extrem. Hatte es auch eine gewisse Zeit installiert, bin dann aber auch aufgrund von vielen Inkompatibilitäten bei älteren Programmen wieder zurück zu XP. Glücklich wurde ich erst wieder mit Windows 7, welches von Anfang an bis zum heutigen Tag hervorragend lief. Denke im nächsten Jahr werde ich dann aber auch auf Windows 10 wechseln müssen.
 
@bryanad2: dann wird w10 hoffentlich fertig...für mich wird w10 erst in frage kommen wenn ich nen neuen pc brauche...da selbst aktuelle spiele noch brauchbar auf meiner 7jahre alten kiste in full-hd laufen wird das wohl erst nach dem supportende von w7 nötig werden...ein wechsel jetzt schon bingt mir keinerlei vorteile(kein uefi, keine dx12+hw,usw), nur zusätzlichen streß und evtl verlust der privatsphäre...ich brauche kein für touchbedienung optmiertes bs auf dem desktopsystem...
 
@Rulf: zum befürchteten Verlust der Privatspähre: Dir ist aber schon bekannt, dass die entsprechenden Dienste wie "Benutzererfahrung" und "Telemetrie" bereits in Windows 7 nachgerüstet wurden oder werden? Wenn du dir hier Sorgen machst, dann schau nicht auf Windows 10, sondern auf deinen Router oder Proxy und blockiere dort die relevanten Adressen.

Noch gründlicher und nicht sehr teuer, bei notebooksbilliger zufällig gerade wieder als Bundle im Angebot ist ein Raspberry Pi (mit Gehäuse, Netzteil, MicroSD-Karte und HDMI-Kabel für 55 Euro), dort kannst du z.B. Pi-Hole drauf packen und dieses dann als DNS-Server im PC eintragen. Ich habe seit 2 Monaten so eine Konfiguration laufen und mache mir derzeit keine Sorgen um die Microsoftschen Schnüffelattacken, außerdem sind auch ungerootete Mobilgeräte (Android wie iOS) weitgehend werbefrei und sämtliche Computer im Hause haben ohne Turnschuhadminstration keine Probleme mehr mit Affiliate-Netzen und Tracking usw.
 
@Drachen: die Telemetrie hat man unter Windows 7 besser unter Kontrolle - MINDESTENS weil es lange auf dem Markt ist und es deswegen etlich viele Infos gibt.
Im Router blockieren hilft nicht, denn Windows 10 kann auch auf IP-Adressen gehen - und die können sich je nach Update ändern bzw. muss man erst einmal wissen welche Adressen (und nicht hosts) zu sperren sind.

Lokaler DNS-Server wäre tatsächlich gründlicher. Das Kernproblem bleibt allerdings: wie finde ich genau heraus welche Adressen z.B. direkt aufgerufen werden (ohne die hosts-Datei zu beachten) und wie halte ich diese Liste idealerweise automatisch aktuell. Das wäre mit einem dedizierten Rasp-Pi vermutlich einfacher, erfordert aber ein weiteres Gerät.

Bei richtig konfiguriertem Windows 7 braucht man das nicht, da es - wie oben erwähnt - lange genug am Markt ist, damit man weiß was man da schlauer Weise sperrt und wie. Das ist bei Windows 10 eben (noch) nicht der Fall.
Zudem kommen einige Apps und Anwendungen, die man nicht braucht und nicht ordnungsgemäß deinstallieren kann. Das nervt.

Smartphones können in deiner Konfiguration übrigens trotzdem von Affiliate-Netzen und Tracking angegriffen werden - nämlich wenn du nicht aus dem lokalen LAN heraus surfst. Oder hast du auch auf den mobilen Geräten stets ein VPN zu dir nach Hause?

Allerdings ist Windows (insbesondere 10) definitiv das falsche System wenn man Privatsphäre möchte. Zugegeben iOS und Android sind es auch - wobei auf meinen mobilen Geräten eher Zeug drauf ist, welches ich konsumiere. Auf meinem PC ist neben Spielen auch Zeug, mit dem ich arbeite und von dem ich nicht möchte, dass es von irgendwem außer mir eingesehen wird.
Das einzige was da hilft ist Windows höchstens als Gast-System auf einem Linux-System nutzen. Für Spiele dann ggf. innerhalb einer VM mit PCIe-Passthrough.
 
@bryanad2: tja, die benutzerkontensteuerung war halt nicht aufdringlicher als die von Win7! Das Problem war einfach, alle Programme damals waren es von XP gewohnt admin rechte zu besitzen! Win Vista hat dir nur gezeigt, wie häufig das tatsächlich der Fall war! Erst mit Win7 war dann das Umdenken der software entwickler komplett gewesem und man ist nicht mehr so häufig belästigt worden! die vorarbeit dafür hat aber vista geleistet ;)
 
@bryanad2:
Die konnte man damals allerdings noch deaktivieren.
 
@bryanad2: >>Hatte es auch eine gewisse Zeit installiert, bin dann aber auch aufgrund von vielen Inkompatibilitäten bei älteren Programmen wieder zurück zu XP. Glücklich wurde ich erst wieder mit Windows 7, welches von Anfang an bis zum heutigen Tag hervorragend lief.<<

Windows 7 war dann aber plötzlich kompatibel mit den älteren Programmen obwohl es vom Unterbau her ein Vista ist, dasselbe Treibermodell und auch dieselben APIs verwendet und das kam Dir nie merkwürdig vor? Sorry, aber ich habe bis heute alles was unter Windows 7 läuft auch unter Vista zum Laufen bekommen. Sämtliche meiner Spiele aus über zwei Jahrzehnten, von denen durchaus einige auf Windows 10 nun nicht mehr laufen, weil Microsoft den Treiberunterbau für den Kopierschutz mit dem diese Spiele kamen inzwischen entfernt hat (beispielsweise SafeDisc 2, womit dann nicht nur einige online immer noch beliebte Titel aus der Battlefield-Reihe nicht mehr laufen), laufen unter Vista problemlos.

Ich würde eher behaupten, dass zum Erscheinungszeitpunkt von Vista die meisten Hard- und Softwarehersteller einfach noch nicht ihre Hausaufgaben beim Anpassen ihrer Software auf die neue Windows-Version gemacht hatten und die ganzen Nutzer noch alte Anwendungssoftware genutzt haben, die bis heute genausowenig auf Windows 7 wie auf Vista läuft. Viele Anwender hatten damals unter Vista auch schlichtweg keine Ahnung wie man bestimmter älterer Software die unter Vista/7 nur noch mit Adminrechten lief diese Rechte verlieh.

Als dann Windows 7 herauskam, hatten die Hardwareentwickler ihre Treiber auf das neue Treibermodell von Vista und damit auch auf das des neuen Windows 7 optimiert und die meisten Nutzer hatten sich nicht nur leistungsfähigere Hardware gekauft, die nun auch Vista hätte stemmen können, sondern arbeiteten auch längst mit upgedateter und vom Hersteller auf Vista angepasster Anwendungssoftware, die dann natürlich auch mit Windows 7 problemlos lief, da Windows 7 intern den Aufbau von windows Vista weitgehend übernommen hatte.

Ich benutze bis heute Vista in seiner ersten, d. h. der RTM-Version ohne irgendwelche Service-Packs und ohne irgendwelche Patches und das mit teilweise steinalter Software, über die im Internet bis heute in einigen Foren zu lesen ist, dass sie unter Vista angeblich gar nicht funktioniert, die aber offenbar durchaus funktioniert, wenn man weiß wie man sie zu installieren hat. Ich habe lediglich die wenigen alten Treiber, die unter Vista noch etwas herumzickten ein bis zwei Jahre nach dem Vista-Release gegen neuere Versionen ausgetauscht, die besser auf Vista angepasst waren und runder liefen. Die waren somit schon vor Erscheinen von Windows 7 verfügbar und sind von mir seither auch nicht mehr upgedated worden, da sie problemlos laufen.

Es stimmt also noch nicht einmal wenn hier im Thread behauptet wird, man hätte bei Vista bis zu irgendeinem Servicepack warten müssen bis Vista fehlerfrei lief, denn bei mir läuft die RTM-Version bis heute ohne Patches und Service-Packs mit lediglich einigen etwas neueren Treibern auch fehlerfrei.

Die ganzen Probleme mit Vista entstanden meiner Meinung nach durch am Erscheinungsdatum von Vista nicht sauber an das neue System/Treibermodell angepasste Treiber und Anwendungssoftware und durch Nutzer, die nicht begriffen haben, dass sie einige alte Software mit höheren Rechten installieren mussten, weil die Programmierer dieser Software beispielsweise nicht darauf geachtet hatten, dass Software in Windows Vista normalerweise mit niederen Rechten installiert wird und dann z. B. nicht in ihr eigenes Programmverzeichnis schreiben darf, sondern nur in das Nutzerprofil.

Vistas schlechter Ruf geht damit auf Testredakteure und Nutzer zurück, die gedanklich die Trennung zwischen Designfehlern des Systems und unangepasster/fehlerhafter Anwendungs- und Treibersoftware nicht hinbekommen haben. Vista war nicht das Problem. Schlecht angepasste Treiber für das neue Treibermodell und Testredakteure und Nutzer die nicht darauf kamen, dass die Lauffähigkeit alter Software oft nur an fehlenden Zugriffsrechten auf von Vista besonders geschützten Verzeichnissen scheiterte, waren das Problem von Vista.

Als dann Windows 7 mit seinem Vista-Unterbau herauskam, hatten dann die meisten Nutzer zwischenzeitlich neue Hardware gekauft und auf neuere, nun auf Vista angepasste und damit auch auf Windows 7 problemlos laufende Software ungedated und auf einmal war dann Windows 7, obwohl es praktisch nur ein weiteres Service-Pack von Vista war und laut Microsoft höhere Hardwarevoraussetzungen forderte, dann auf einmal viel performanter und kompatibler als Vista. Da sieht man mal, wie Testredakteure und Nutzer sich weltweit selbst ver...albern können ohne es zu merken. Herzlichen Glückwunsch.

Ich benutze übrigens seit über 20 Jahren zum produktiven Arbeiten hautpsächlich Linux-Systeme und Vista ist nun entgültig die neueste und letzte Windows-Version welche ich noch produktiv einsetze. Alle Versionen die nach Vista kamen waren schlechter ausgestattet. In Windows 10 fehlt nun sogar das Windows Media Center und damit auch ein Codec zum Abspielen von DVDs. Wer immer in meinem Bekanntenkreis seinen HTPC mit Microsofts eHome Fernbedienung und Funktastatur im Wohnzimmer auf Windows 10 updatete, stand danach mit einem HTPC da, der nicht einmal mehr das frei empfangbare Fernsehprogramm anzeigen oder DVDs abspielen konnte und mühte sich danach wieder auf das alte System zurückzukommen um seinen HTPC überhaupt wieder nutzen zu können.

Die Fotogalerie, MovieMaker, Desktop Gadgets, etliche Treiber für ältere Hardware (Windows 10 unterstützt nicht einmal mehr Diskettenlaufwerke, so dass die Dinger einfach funktionslos sind, sobald man windows 10 auf einen Rechner mit Diskettenlaufwerk aufspielt!), Funktionen in der Oberfläche etc. fehlen ebenfalls in den neueren Windows-Versionen nach Vista. Vista war somit das letzte "Full Featured"-Windows. Alles danach war nur noch abgespeckter, auf Anfängerfreundlichkeit getrimmter, funktionskastrierter Spielkram. Eine neuere Betriebssystemversion als Vista aufzuspielen wäre für mich ein Downgrade und kein Upgrade. Schon aus dem Grunde wird das bei mir nie passieren.

Mit dem "Nutzerüberwachungswindows" Windows 10 hat sich Windows für mich ohnehin komplett erledigt. Ein Windows bei dem der Nutzer nicht mehr verhindern kann, dass es nach Hause telefoniert sobald er es ans Internet anschließt ist eine absolute Unverschämtheit. Da hacke ich mir lieber eine Hand ab, bevor so etwas auf einen meiner Rechner kommt.
 
Das waren noch zeiten mit den Longhorn Betas... Leider war Vista am ende dann doch nicht das wahre.
 
@JacksBauer: Ich hab immer noch meine Mappen mit den Offiziellen DVDs die damals über Connect kamen, und natürlich die ganzen geleakten und teilweise ungeleakten Builds. Die werd ich irgendwann mal stolz vermachen.
 
@Savoury: Na toll, und der Enkel fragt dann, wo man das USB 9 Kabel reinsteckt. Wenn mein Vater mir seine Win Setup Medien vererbt, muss ich diese 5,25 Zoll Dinger auch erst rund schneiden damit sie in das BR Laufwerk passen.
 
@Alfred J Kwack: Was ist ein BR Laufwerk ? ;)
 
@iPeople: Ein Blu Ray Laufwerk.
 
@L_M_A_O: Ach wirklich ? (Du hast die Ironie nicht erkannt)
 
@L_M_A_O: die Dinger gibt es dann vermutlich nur noch im Antiquitätenladen zu kaufen.
 
@Alfred J Kwack: Das ist doch wie bei anderen Erbstücken. Das liegt dann rum und verstaubt.
 
@Savoury: Bessere Idee: archive.org. Dann haben alle was davon.
 
@chillah: Da bin ich mir rechtlich nicht ganz so sicher.. Es gab schon einiges an Ärger als ich damals die Funktionsfähigen Previewpane Auroras für die 4074 TWIWMTB Version "gespendet" habe.
 
@Savoury: habe jetzt wegen eines Wasserschadens mal notgedrungen im Keller etwas ausgemistet und dabei auch noch alte Original windows 2000 workstation Heftchen (first steps,..) mit Lizenzaufkleber gefunden, und noch so einige andere software CDs (soundblaster treiber, Xircom PCMCIA Modem karte + treiber,....).... dachte auch mal dran, das aus Nostalgiegründen aufzubewahren...
 
@JacksBauer: andersrum: erst am Ende mit SP2 usw. war Vista das Wahre :-P
 
Ein OS das niemand brauchte und irgendwie nur eine gezwungene Zwischenlösung von XP zu Win7 war.
 
@Brassel: Vista war Mist, aber ohne Vista würde es kein Win 7 geben. Davon abgesehen, hätte MS damals auf Leute wie Dich gehört, hätten wir heute Windows XP mit Servicepack 23.
 
@Alfred J Kwack: "Davon abgesehen, hätte MS damals auf Leute wie Dich gehört, hätten wir heute Windows XP mit Servicepack 23." Diese Aussage kannst Du belegen ????
 
@Brassel: Haben wir doch auch - nur nicht mit XP. Windows 10 (1507 / 1511 / 1607 / 1703). Aber die Strategie ob besser oder schlechter wird sich noch zeigen.
 
@K-Ace: diese strategie praktiziert apple schon immer...da funktioniert's anscheinend...aber ms ist ja nicht apple, obwohl es dem obst schon immer nacheifert(grafische gui, mausbedienung, exklusive hw, hw-bindung des bs, appstore, zuletzt creative sw ab werk)
 
@Rulf: Inzwischen eifert Apple eher MS nach. Eine hw-bindung gibt es bei Windows auch nicht bzw. kann man wie be den voherigen Versionen auch durch neuaktivierung die Software mit auf einen anderen Rechner nehmen.
 
@Brassel: Alle Kritiker wollten Ihr unverändertes XP zurück, über jede Änderung an der Optik wurde geheult.
 
@Brassel: Zwischenlösung ?
Win7 ist quasi nur ein Win Vista Update.
 
@L_M_A_O: ...oder Win Vista die Win 7 open beta.
 
@L_M_A_O: Auf dieses Prinzip reduziert ist Win10 auch nur ein Xtes updaten von Windows NT.
 
@iPeople: Nein eben nicht, es beruht zwar alles auf den NT Kernel von Vista, aber seit dem hat sich sehr sehr viel getan. Bei Vista wurde schon viel überarbeitet, vor allem die Treiber-Architektur, welche erst seit Win10 wieder ein richtiges Update erfahren hat.
 
@L_M_A_O: Vista war genauso eine Totgeburt wie ME. Beide OS waren Zwischenschritte zum "fertigen" OS. ME zu Win XP und Vista zu Win7.
Und genauso erging es Win 8 (Win 8.1) in Richtung "fertigen" OS Namens Win 10.
 
@Brassel: Was war den an Vista unfertig? Genauso bei Win8 und Win8.1? Waren alle stabiler als die Vorgänger, über das Design lässt sich streiten, das ist Geschmackssache ;)
 
@L_M_A_O: Deshalb haben es auch so viele und deshalb hat MS innerhalb kürzester Zeit ein fertiges OS nachgeschoben - ist klar !!
 
@Brassel: "MS innerhalb kürzester Zeit ein fertiges OS nachgeschoben"
Von was sprichst du? Win Vista erschien 2007, Win 7 2009, Win 8.1 2013 und die erste Win10 Version 2015. Hast du Win Vista eigentlich damals mal genutzt? Ich hatte das jedenfalls seit dem ersten Tag im Einsatz.
 
@L_M_A_O: Schau dir doch einfach mal die Verkaufszahlen und die prozentuale Verbreitung von ME, Vista und Win8 an. Dann weißt Du was ich meine.
Es geht nicht darum das die OS stabil oder krückenhaft waren, es geht darum das diese OS von MS als Zwischenschritte auf den Markt geworfen wurden, um mal wieder etwas Umsatz generieren zu können.
Die Kunden wollen keine 10 Jahre auf ein neues OS warten.
 
@Brassel: Es war dann aber nicht unfertig. Natürlich war es laut Verkaufszahlen kein Erfolg, aber daran kann man die Qualität des Produktes ja nicht messen.
 
Ich vermisse irgendwie die "Entdeckungszeit" von damals. Die Entwicklung von Windows heute zu verfolgen ist langweilig. Wirkliche Neuigkeiten sind rar geworden, Veränderungen passieren der Veränderung wegen, selten, wegen wirklich guten Argumenten. Windows Vista war das letzte Windows, wo die Verfolgung Spaß gemacht hat, wenn auch gleich das System als solches kein Spaßbringer war.
 
@kkp2321: Ich fand die Wartezeit damals einfach nur nervig und man musste sich mit WinXP die ganze Zeit herumschlagen.
 
@kkp2321: nich unrecht du hast :) ...
aber wenn du siehst was bei Vista rausgekommen ist!? ... bei Windows 10 hat sich Microsoft gedacht, wenn die Community mitbestimmt wirds zwar "unspannend" aber eben genau das System was SIE wollen.

und sind wir mal ehrlich, das Betriebssystem soll NUR Spaß machen, ansonsten ist es ein unwesentlicher Bestandteil deiner Arbeit, Hobbys,... Der Designer interessiert sich nicht für Windows sondern für Photoshop der Spieler interessiert sich nicht für Windows sondern für sein Spiel...
=> klar muss Photoshop, das Spiel,... perfekt drauf laufen aber am besten bekommt man gar nichts vom System mit.

und naja... ob die Neuigkeiten RAR geworden sind... klar war Vista ein REVOLUTIONÄRER Schritt, auch deshalb war Vista nicht unbeliebt. nur mit Windows 1, 95 und Vista wurde das System SOOOO Gewaltig verändert! <- ich überleg mir noch, ob der NT-Kernel zu Windows 2000 evtl. ein revolutionärer Sprung war...
Aber wenn man Windows 10 vergleicht was sich alleine bereits da verändert hat dann sehe ich das nicht als RAR, aber die Änderung ist halt Smooth und nicht FRISS ODER STIRB! und wenn etwas "falsch" gemacht wird (seitens Microsoft) kann man zurückrudern, durch die Insiderbuilds sind die Releaseversionen DEUTLICH Stabiler und Performanter als sie es je vorher waren...

Ich sehe den aktuellen Weg von Microsoft (insbesondere im Windows OS bereich) extrem positiv...
 
@bear7: Für mich ist Windows seit 8 ungenießbar. Das schließt 10 mit dem CU ein. Ich selber benutze Windows als stationäres OS, das schließt auch Laptops mit ein, da dessen Bedienweise identisch ist.
Ich habe kein Verständnis dafür, das MS es bis heute nicht für als Sinnvoll erachtet, dem Nutzer die Art und weise des Konzeptes selbst zu überlassen.
Das Argument, ein responsive-UI für portable touch Geräte einzubauen, ist absolut legitim. Es stationären Nutzern aufzuzwingen, finde ich idiotisch. Eine Kompromisslösung die keines Kompromisses bedarf. Was spricht dagegen, jemanden die Wahl zu lassen?
In dem punkt sind wir absolut gegensätzlicher Ansicht, den ich kann dem Weg absolut nichts abgewinnen.
 
@kkp2321: nun, Microsoft hört auf die Masse. Je mehr Optionen ein System hat, desto mehr "Bruchstellen" hat ein System.

Aber die aussage "seit Windows 8 ungenießbar" ... naja, leider hörst du dich für mich wie jemand an der schon zu XP Zeiten gesagt hat, ab jetzt wirds scheiße... ich kenne die Leute die Windows 95 / 98 gelernt haben und dann jeglichen Fortschritt als FEIND angesehen haben.
Klar ist die Oberfläche eine Geschmackssache, aber ich muss zugeben die Oberfläche begegnet mir an einem 10 Stunden Tag ca. 3 Minuten (in Summe). Der Unterbau ist aber schnell, intuitiv, mit diversen Sicherheiten ausgestattet,...
> nicht zuletzt sorgen die (fast schon erzwungenen Updates) dazu, wenn ich zu einem Kunden gehe, dass ich nicht erst anfange 3 Servicepacks zu installieren bis man mit der eigentlichen Problemlösung anfangen kann... und jetzt kommt das beste... meine Kundenbesuche sind seit Windows 10 auf 10% geschrumpft. Endlich nicht mehr das "Affentheater" mit den ständigen PC-Problemen wo es doch eh kein Geld zu verdienen gab...
 
@bear7: Ich beziehe mich nicht auf das entfernen von Funktionen. Da bin ich durchaus befürworter von, ein Betriebssystem eher funktional minimal zu halten und eher optional nachzurüsten. Aber auch davon is MS kein Freund mehr. Lustig ist, zu Windows 9x Zeiten war dies möglich.
In wiefern dir die Oberfläche begegnet, kann ich nicht beurteilen. Als Administrator ist sie mein Hauptwerkzeug, ich begegne ihr ständig. Intuitiv ist sie für mich leider nicht. Die Mauswege sind länger, die Klicks öfter, die neuen Dialoge im Umfang nicht so umfangreich wie die alten (insbesondere bei Region und Sprache besonders zu beobachten).
Ich streite auch nicht um den Geschmack, Windows hat noch nie einen Preis in Schönheit gewonnen, das ist eher pragmatisch, das soll für mich auch in Ordnung sein.
 
@kkp2321: na wenn du Admin bist, solltest du lernen mit der Console umzugehen und Tastenkürzel zu verwenden...
Aber Windows Admin zu sein war schon immer ein undankbarer Job. Das ist bei uns zum Glück ausgelagert ^^
 
@bear7: Die Konsole ist nur bedingt schneller. Sich da irgendwelche langen Befehle abzubrechen ist nicht der schnellere Weg als zügig einen Dialog zurecht zu klicken (sofern er existiert, versteht sich). Das ist bis Windows 7 auch überwiegend verbessert worden, mit 8 und 10 hats wieder einen deutlichen Rückschritt erlitten.
 
@kkp2321: wie jetzt... nen Rückschritt??? Ich rede nicht von der Eingabeaufforderung sondern der Powershell...
und ich spreche auch nicht davon "mal ein Problem" zu suchen sondern eher Scripte für die Einrichtung anzufertigen.

Unsere Admins (wie gesagt Extern) richten einen PC mit 2 Mausklicks ein!
 
@bear7: Nicht immer ist die Einrichtung der Job eines Admins. Von daher ist das, was du beschreibst das positivste aller Beispiele, aber keines Falls repräsentativ.
 
@kkp2321: welche "Probleme" hast du denn mit Windows 10???
bei uns sind 95% aller aufgaben (Softwareseitig) die Einrichtung.

Zu Windows XP Zeiten kenn ich das, dass man sich mal 2 Stunden mit nen Problem beschäftigt hat, aber bei Windows 10 ist es <- wenn was nicht geht, meist die Hardware!
 
@bear7: Es geht nicht um meine Probleme, sondern um die anderer.
 
@kkp2321: den Satz versteh ich nicht...
=> im Übrigen drücke ich kein + und kein - ... und derjenige der Drückt... das kann gerne eine Wertungsfreie diskussion bleiben!

Also "welche" Probleme gibt es denn? <- auch bei anderen...
 
@bear7: Ich kümmere mich um die IT Probleme anderer, um Problemfälle, um Sondersituationen. Sagen wir es etwas blumiger, ich bin der Dr. House. Ich stelle Situationen her, die ich vorher nicht kenne, deswegen kann ich auch kein vorbereitetes Script mitbringen, das es in zwei Klicks erledigt.

Wie du bemerkst, habe ich mich an der Bewertung nicht beteiligt, es gab kein Minus von mir :)
 
@kkp2321: ich weiß, dass du das nicht warst... <- also das mit dem minus...

ja das mit den IT-Problemen kenn ich, aber ehrlich gesagt nicht mit Windows. Klar gibt es viel Software welche Probleme macht und auch Windows läuft nicht immer "perfekt" ... aber wie schon "angedeutet", dass mal Windows nen Fehler hat wo man sich länger als 10 Minuten mit beschäftigen muss, kenn ich seit Windows 10 nicht mehr...
 
@bear7: ich empfand Windows bis inklusive 7 (mit Ausnahme von ME und Vista) als "genießbar". Windows 8 war ein Reinfall, 8.1 war gerade so auszuhalten (auf Geräten, die man nicht täglich nutzt) - jedenfalls für mich. Und Windows 10 macht da weiter wo 8.1 aufgehört hat: es ist technisch interessant und womöglich schneller, hat miserable und schlechter abstellbare Telemetrie"features" und eine (aus meiner Sicht) grauenvoll aussehende UI (und ich dachte "Luna" von XP konnte man nicht unterbieten...). Aero Glass war für mich seit dem "Classic" Windows das wohl beste UI (in Windows) das ich gesehen habe. Leider ist es bei Windows 10 nicht (mehr) dabei - schade. Den Flachschrott, den man jetzt serviert bekommt und das Fehlen der Möglichkeit eigene Sachen zu bauen, nervt (für XP habe ich damals ein eigenes Theme basierend auf dem UI des Spiels "Lineage 2" gebastelt).
 
Vista war einfach nur geil. Hatte mit Abstand die schönste Oberfläche. Mit einem Dualcore CPU und 2Gb RAM lief es super. Crysis konnte ich nur auf Vista spielen. Ich habe nur gute Erinnerungen an dieses OS.
 
@Homie75: Oberfläche lässt sich streiten, ist Geschmackssache, aber ansonsten stimme ich dir zu.
 
@Homie75: dito! auch heute sieht mein Win10 mehr aus als ein Vista als 7... Superbar... von wegen :D
 
@Homie75: Vista war ein bischen wählerisch was die Hardware betrifft (auch mit SP2 teilweise nicht ordentlich gelaufen) aber wenn diese gepasst hat lief es flott und war es ein ganz ordentliches OS und eigentlich kaum von Win7 zu unterscheiden.
 
Betrachtet man den technischen Unterbau, wurden viele Grundlagen für die zukünftige Entwicklung gelegt.

Installation, Netzwerk, Grafikausgabe, Benutzeroberfläche, Gestaltungsrichtlinien, Energiemanagement, Admin-Schnitstellen usw.

Alles endlich(!) komplett ersetzt. Ein klarer Bruch mit Windows 2000 - pardon - XP. Bei der Wikipedia sind eine Vielzahl ausführlicher Unterseiten den teils tiefgreifenden Neuerungen gewidmet: https://en.wikipedia.org/wiki/Features_new_to_Windows_Vista

Ich fand das sehr erfrischend. Kompatibilität ist dabei natürlich hinten runter gefallen und hat der ganzen Sache gewissermaßen das Genick gebrochen.
 
Vista lief nach dem ersten Servicepack besser als es XP bei mir tat, sah dazu noch meiner Meinung nach deutlich besser aus und brachte einen großen Schub an - sichtbaren wie unsichtbaren - Neuerungen, die man selbst hinterher bei keiner Windows-Version mehr in der Menge wirklich gesehen hat. Allerdings waren die Hardwareanforderungen natürlich auch ein gutes Stück höher als beim zum Ende hin schon sehr angestaubten XP. Das größte Problem war wohl der Zustand zu Release und eben die Tatsache, dass es mit Windows 7 gefühlt ziemlich schnell einen absolut soliden Nachfolger gefunden hat, der in quasi allen Belangen noch ein Stückchen besser war.
 
@NewRaven: "einen großen Schub an - sichtbaren wie unsichtbaren - Neuerungen, die man selbst hinterher bei keiner Windows-Version mehr in der Menge wirklich gesehen hat." - da hat Win10 in aktueller Ausführung aber auch einiges (mehr?) zu bieten.
 
@PakebuschR: Windows 8/8.1 zu Windows 10 im Vergleich zu XP -> Vista? Mhm, das Gefühl hab ich nicht wirklich. Also die teilweise "Rückbesinnung" bei der UI mal ausgenommen sind die Systeme sich doch recht ähnlich, finde ich.
 
@NewRaven: Neuerungen ohne lange zu überlegen: UWP, Virtuelle Desktops, DX12, Hello, linux shell, 3D Paint..., Edge+Erweiterungen, Startmenü mit Ordner..., Infocenter, Einstellungen alles überarbeitet, Gamemodus, Ink, SMS vom/an PC usw.
 
@PakebuschR: UWP - prinzipiell unnötig wenn man die Win32-Geschichte in den Griff bekommt,
Virtuelle Desktops - waren bei anderen Systemen Standard und konnte man auch bei Windows 7 mit Tools "nachahmen",
DX12 - benutzt kaum ein Spiel,
Hello - benutzt kaum jemand, da es nicht unbedingt vor Sicherheit strotzt und ein Verlust von biometrischen Zugangsdaten sehr viel schlimmer wäre als jener von Passwörtern,
Linux Shell - eine Sache, die Windows nicht braucht weil es das schon gab (mit Power Shell, cygwin und Konsorten),
3D Paint - früher gab es Milkshake oder Blender...,
Edge+Erweiterungen - Firefox/Chrome... wozu da noch nen Browser?,
Startmenü mit Ordnern - gab es vorher auch,
Infocenter - kann man drüber streiten, ob man es bei einem stationären Betriebssystem braucht, möglicherweise aber eine tatsächlich gute Sache,
Einstellungen - wirklich alles überarbeitet? Oder schaut da immer noch die alte Systemsteuerung raus was einen UI-Bruch darstellen würde?
Gamemodus - hätte man nicht gebraucht wenn Windows wissen würde wann etwas Speicher-, GFX- und CPU-hungriges läuft und wann nicht (und die Recordergeschichten kann man sich schenken, zumal diese nur für MS' eigene Plattform Vorteile bringen)
Ink - gab es in der ein oder anderen Weise schon vorher,
SMS am PC - gab es früher z.B. in der Nokia-Suite, aus der das ans Telefon übermittelt und von diesem verschickt wurde
 
@divStar: Das nicht jeder alles braucht/gut findet oder man es zum Teil durch Drittanbieter Apps nachrüsten kann bzw. andere es eventuell schon zuvor hatten tut nichts zur Sache, es ging nur darum die Neuerungen "Windows 8/8.1 zu Windows 10" aufzuzeigen, das trifft auf Vista oder jedes andere OS mehr oder weniger genauso zu.
 
Ohhhh nein, dann kann sich MS jetzt auf win7 stürzen und es mit seinen Updates kaputt machen.

Ich sage nur svchost.exe.
 
@Jamnianlah: eigentlich gibt es nur einen OS Hersteller welche seine "iAltsysteme" unbrauchbar macht.
 
@Jamnianlah: "dann kann sich MS jetzt auf win7 stürzen und es mit seinen Updates kaputt machen" Das tun sie doch bereits seit ca. 2 Jahren.
 
@Jamnianlah: Die svchost Geschichte ist echt nervtötend! Kommt aber auch nur, wenn du lange keine Updates gemacht hast. Dann wird die Kiste aber auch echt lahmgelegt.

Lad dir z.B. hier bei WF das neuste Updatepack runter, installieren, den Rechner ein paar Stunden in Ruhe lassen (er installiert dann den fehlenden Rest Treiber etc. übers Internet nach) und schon läuft es wieder fluffig. Die svchost.exe kriegt sich wieder ein.

Wie gesagt, nervig, aber lösbar.
 
@Fekal: Unter Windows 7 gab es die svchost-Probleme auch, wenn man monatlich Updates gemacht hat!
 
@TiKu: Oh, ok. Gut zu wissen. Ich habe das nur bei meinen ollen Notebooks gemerkt, wenn die nach einem halben Jahr Boxengasse mal wieder als Musikplayer für irgendeine Party dienen mussten. Dann war der Lüfter nur am rennen, die Festplatte voll auf durchzug und die CPU permanent bei 50% Auslastung. Und bei nem 9 Jahre alten Intel T3200 geht dann echt nicht mehr viel.
 
@Jamnianlah: Was hat MS dann bisher davon abgehalten?
 
Ich frage mich gerade warum ich hierfür jetzt mius bekommen habe? Okay, erste svchost Probleme gab es bereits bei win7.

Bei Vista nach jedem Patch Day die gleiche Schei.....! Über Monate hinweg und hier ist nichts mehr mit updatepacks.

Sprich den ganzen Mist von Hand machen oder aber wie ich nachher mit dem WSUS offline.

Und das mit den update packs im vergleich zum Auto würde dann der Ratschlag der Fanboys sein, Fahr nicht in die Vertragswerkstatt sonder geh zur einer freien Werkstatt. Die Vertragswerkstatt bekommt es eh nicht auf die Reihe.
 
Alles geht einmal zu Ende.
Hass auf Windows Vista? Kann ich nicht von sprechen, habe es gerne genutzt aber man muss ja mit der Zeit gehen.
 
Also ich muss gestehen, dass mir Vista optisch absolut gut gefiel und meiner Meinung nach das Schönste Windows war. Ich kaufte mir 2008 einen Zweitrechner mit Vista, das bei mir bis 2011 problemlos und ohne eine Neuinstallation lief. War mein Zock Rechner und alle Spiele liefen problemlos darauf.
 
@Niclas: Vollkommen richtig. Zumindest das Design hätten sie lassen können. War einfach schön....
 
@Niclas: Ich hab mir zum Todestag ne VM mit Vista aufgesetzt. :o) Ist ganz interessant, ab und an das Ding anzuwerfen und mal zu stöbern, wie ein System früher aussah. Hab das auch mit Win95, 98 und XP gemacht. Hab sogar noch ne ganz kleine VM mit Dos 6.22 und Windows 3.11 am laufen. :o)
 
Windows Vista ist ab heute tot
so ein Quatsch! Vista war der Versuch neue Ideen und Möglichkeiten auszuprobieren. Und zum Thema zurück, was soll da tot sein? Bei W10 mit R2 wird gerade Vista neu erfunden. Fehler ohne Ende. Funktionen die in W10 mit R1 waren, sind nun über Umwege möglich. Beispiel: Größenänderung einzelner Bereiche Text. Neu ist im Defender, was wohl die meisten sofort merken, wenn Sie das R2 installiert haben, dieser blöde Warnhinweis nicht alles wird kontrolliert. Hat man alles auf Grün! Ok! Jetzt kann man sicher sein! Im Hintergrund werden munter alle Daten über das System aufgezeichnet und an MS weitergeleitet.
Dieses Warn Hinweis Icon von der Info Leiste ausschalten, ist nur möglich, wenn man im Sinne von MS alles bestätigt hat. Ein deaktivieren ist normal nicht möglich. Alles was man vorher abschalten konnte. Was denken Die? Wird hier ein System verkauft Marke Türkei.
 
@tijani: Naja man sollte es nun nicht mehr "produktiv" einsetzen, abgesehen Offline. Win10 R2 läuft hier absolut rund aber das gehört hier auch garnicht nicht zum Thema/eh nur getrolle.
 
Ich sehe die Leistung von Vista - und später explizit Win7 - vor allem darin, endlich 64-bit vorangebracht zu haben. Mit Entsetzen denke ich da an XP 64 zurück. Wir hatten bis zum Erscheinen von Win7 einen Vista (SP2)-Rechner, und der lief absolut anständig. Trotzdem haben wir aber erst mit Win7 komplett auf 64 bit umgestellt, weils einfach ewig lang zu wenig Software gab.
Neben den SSD's war das für uns einer der bedeutendsten Fortschritte der letzten 10 Jahre, endlich ungehemmt Ram für rechenintensive Anwendungen zur Verfügung zu haben.
 
Was wurde eigentlich aus dem damals groß angekündigten neuen Dateisystem? Scheinbar ist die Entwicklung mit NTFS ja stehen geblieben.
 
@Memfis: WinFS war mal wieder im Gespräch, als es um Windows 10 ging. Ich finde aber auf die schnelle keinen Link dazu. Vermutlich wird das in 2 Jahren plus/minus X mit einem größeren Update mitgebracht (anfangs nur optional für Experimentierfreudige Betatester), möglicherweise wird es aber auch entgegen bisheriger Ankündigungen doch ein nächstes Windows geben, was dann WinFS mitbringt.
 
@Memfis: Teile von WinFS wurden anderweitig umgesetzt.
 
@Memfis: ich meine WinFS wurde verworfen und Teile davon sind in ReFS eingeflossen, welches auch heute existiert. Hier ein kleiner Artikel zu ReFS: https://www.petri.com/4-reasons-refs-is-better-than-ntfs . Allerdings ist ReFS wohl nicht wirklich produktiv-tauglich. Andererseits sind es viele der Linuxdateisysteme auch nicht.
 
@divStar: Sorry, aber ich nutze ReFS seit es in Windows 8 drin ist. Und 2x hab ich durch ReFS meine Daten auf dem System retten können, weil eine Seagate-Platte meinte, sich verabschieden zu müssen.
 
Mein Ding war Vista nie.
 
@Smilleey: Kann auch mit der Glitzer-Optik, die einige hier bejubeln nichts anfangen. Win 8.x und 10 liegen mir da mehr... mag klare Linien. Vista habe ich boykottiert, Win 7 akzeptiert, weil das System zu seiner Zeit recht gut war, aber begeistern konnte mich Windows erst mit 8.x und 10 wieder... da haben dann Optik und System wieder gepaßt. ^^
 
@Chris Sedlmair: ... so unterschiedlich sind halt die Geschmäcker ... ;-))
 
Sehr gut. Hoffentlich schalten sie dann auch endlich die Updateserver für Vista ab, so dass man keinen Ärger mehr hat wenn man vergisst die Updates direkt bei der Installation abzuschalten bzw. die Verbindung zum Internet zu trennen.

Ein Bekannter von mir hat vor kurzem Vista neu installiert und war genervt, dass das System sofort anfing Updates zu ziehen und mit deren Installation ständig neu startete während er eigentlich seine Anwendungssoftware installieren wollte.

Ohne Updateserver wäre Vista dann in Zukunft komfortabler zu installieren und zu benutzen. Wenn man bei der Installation vergisst die Update-Funktion zu deaktivieren, wie er Bekannte, würde man dann nicht mehr beim Installieren oder Arbeiten mit Anwendungssoftware mit Updateinstallationen und Neuboots genervt werden.

Etwas Besseres als das Microsoft den Support von Vista endlich aufgibt konnte dem System eigentlich nicht passieren, solange Microsoft die Update-Server nun auch wirklich abschaltet.

Wer Updates möchte kann die sich ja hier bei winFuture als Update-Pack ziehen und alle anderen werden nicht mehr durch unerwünschte Update-Orgien im Betrieb von Vista genervt.
 
@monumentum!: Man kann sich ja auch einfach ne Vista-DVD machen, in der bereits alle Updates drin stecken! Und ohne Updates ist Vista kaum nutzbar. Von daher verstehe ich dieses genöle nicht.
 
@SunnyMarx: >>[...] ohne Updates ist Vista kaum nutzbar.<<

Ich benutze Vista seit Release in der RTM-Version ohne Updates oder Service Packs. Auf meinen beiden einige Jahre jüngeren Gaming-Rechnern, die ursprünglich mit Windows 7 kamen und auf denen Windows 7 beispielsweise unter Battlefield 2 alle 8-20 Stunden beim Zocken mal abschmierte, läuft meine alte, mit etlichen Spielen mehr vollgebombte Vista-Version der Vorgängerrechner seit Jahren ohne einen einzigen Absturz.

Von "ohne Updates [...] kaum nutzbar" sehe ich da ehrlich gesagt nichts.

>>Man kann sich ja auch einfach ne Vista-DVD machen, in der bereits alle Updates drin stecken!<<

Microsoft hat mit einigen Updates Software, Funktionen, Treiber und Codecs die ich weiterhin nutzen können möchte aus Windows Vista entfernt. Da wäre es nicht besonders klug, wenn ich Updates einspielen würde.

Bei mir funktioniert Vista RTM seit Release problemlos auf allen Rechnern auf denen es installiert ist. Warum sollte ich also mit Updates das Risiko eingehen meine teilweise seit bald einem Jahrzehnt ohne Probleme laufenden Vista-Installationen zu beschädigen?
 
Zitat von der Schlagzeile:

"Windows Vista hat das endgültige Ende seiner Lebenszeit erreicht."

Dem ist nicht so, Windows Vista's endgültiges Ende seiner Lebenszeit ist erst mit dem endgültigen Ende der Lebenszeit des Server 2008 erreicht. Also im Jahre 2020.

Ab nun halt manuell, nicht mehr automatisch.
Aber nun mal ehrlich, einmal im Monat kann man sich das antun.

Skylab
 
@merkwürdige Überschrift: Vista war schon tot, als es geboren wurde. Es gab davor nur 1 Windows, das noch schlechter war: ME.
 
So, nun werden die neuen Vista Updates vom Mai installiert.
(Manuell)
Vista hat das Lebensende noch nicht erreicht.
 
Keiner mehr hier der Vista nutzt ?.

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Und meine Systemsteuerung ist sogar noch im Startmenü aufrufbar.
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