Ausweis-Pflicht bei Prepaid-SIMs: Billig-Mobilfunk vor dem Aus?

Die kommende Registrierungs-Pflicht bei Prepaid-Angeboten könnte zu Lasten jener gehen, die bei der Wahl ihres Kommunikations-Dienstleisters in erster Linie auf den Preis achten müssen. Das zeigt das Beispiel von Aldi Talk in Belgien, wo eine ... mehr... Dual-SIM, Dual SIM, Triple-SIM, 3G Triple-SIM, Triple SIM Bildquelle: eju.tv Dual-SIM, Dual SIM, Triple-SIM, 3G Triple-SIM, Triple SIM Dual-SIM, Dual SIM, Triple-SIM, 3G Triple-SIM, Triple SIM eju.tv

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Und das alles für das subjektive Sicherheitsgefühl der Gruppe der irrational denkenden Bevölkerung.
 
@kubatsch007: eher weil die EU Diktatur seine Bürger verachtet und ihnen keinen unüberwachten Atemzug mehr erlaubt.
 
@neuernickzumflamen: Und z.B. Telefonate die mit einem Prepaid-Tarif gemacht
werden, fallen nicht unter die Vorratsdatenspeicherung?
Träume weiter.....
Die werden genauso erfasst/ausgewertet , wie Flatrate-Tarif-Telefonate.
Da wird im Bedarfsfall (und völlig unabhängig vom Tarif) die Funkzelle abgefragt,
eine stille SMS geschickt und eine HandyOrtung gemacht.

Und wer ein Problem damit hat seinen Ausweis vorzuzeigen, wenn er sich eine
PrePaid-Karte kauft ...darf sich auch über nicht
wundern, wenn er mit bestimmten Subjekten in einen Topf geworfen wird.
Denn wieviele Prepaid-Karten hat so ein Unterschichtler(der sich nichts anderes leisten
kann) ???
 
@Selawi: Es ist wohl weniger ein Problem, seinen Ausweis zu zeigen, weil das ist bei Verträgen ja schon üblich. Aber es verteuert das Ganze eben.
 
@Selawi: "darf sich auch über nicht wundern, wenn er mit bestimmten Subjekten in einen Topf geworfen wird" Erhlich gesagt, wundert mich auch gar nichts mehr. Dass Personen heute schon unter Verdacht geraten, weil sie ihren Perso nicht vorzeigen wollen, ist schon eine sehr degenerierte Entwicklung. Pre Paid SIMs gibt es auf dem gesamten Globus. Kriminelle lachen über dieses Verhalten. Mit der Perso-SIM wird man Personen in Demonstrationen orten und entsprechenden Akten zuordnen können. Aber gut, wer nimmt sein Smartphone schon mit auf eine Demo oder einen Fanmarsch. Bedenke, dass du ein Verdächtiger bist, sollte sich in deiner Nähe ein Anschlag ereignen.
 
@Remotiv: Ist halt ein zweischneidiges Schwert. Es wird sicher kein Zufall sein, dass komischerweise genau die Leute, die z. B. was mit gewissen Substanzen und deren Verteilung zu tun haben, immer nur für einen sehr, sehr kurzen Zeitraum unter einer Nummer zu erreichen sind...

Ist also mitnichten so, dass bestimmte Szenen nicht enorm von der simplen Verfügbarkeit anonymer Anschlüsse "zum Wegwerfen" profitieren würden. Und mein Beispiel betrifft ja noch den eher "harmlosen" Teil, der zumindest i. d. R. nix mit Mord & Totschlag am Hut hat.
 
@DON666: Behörden wissen eh wer ein Dealer ist. Dass die sich immer neue SIMs holen, beruhigt nur sie selber und die Konsumenten. Hierfür werden ortsbezogene Profile statt der SIM-bezogenen Profile genutzt. Wenn sich an einem Ort häufiger am Tag verschiedene Personen für ein paar Minuten aufhalten, wird an diesem Ort etwas gehandelt. Den Rest kann sich jeder selber denken.
 
@ll: kapiert denn hier keiner dass genaul solche anbieter der terrorist nutzt.
Das hat ausnahmsweise mal nix mit datenspeichrung zutun.

Klar ist das nicht DIE LÖSUNG
Aber eine lösung gibt es nicht, hier wird es eben terroristen erschwert und ich finde das verdammt gut...

Traurig fass solch kleinigkeiten nicht gesehen werden, euch ist wohl lieber wenn menschen sterben oder wie ;-)
 
@Remotiv: "Wenn sich an einem Ort häufiger am Tag verschiedene Personen für ein paar Minuten aufhalten, wird an diesem Ort etwas gehandelt." Busfahrkarten?
 
@picasso22: ... werden in Parks und Privatwohnungen eher selten gehandelt.
 
@M. Rhein: Du hast die Kommentare nicht verstanden. Es ging um "Unterschichtler" und "mit bestimmten Subjekten in einen Topf geworfen" zu werden, weil man seinen Ausweis nicht zeigen will.
 
@Selawi: Erklär mal, warum Prepaid-Karten Besitzer Unterschichtler sind!
 
@Selawi: was bist du denn für einer?
 
@Selawi: Ich bin also ein Unterschichtler weil ich mich an keinen Vertrag binden will bei dem ich Monatlich abdrücken muss ohne vielleicht gar nicht zu telefonieren?

Ich hab ne PrePaid-Karte und wenn ich sie brauch lade ich sie auf. Wenn nicht dann nicht. Notruf geht trotzdem.
 
@Selawi: Du hast es nicht ganz begriffen oder nicht richtig gelesen-oder? Nicht nur Ausweis zeigen sondern richtig ! registrieren, d.h. Dein Name und wohl auch Anschrift werden festgehalten und gespeichert!
 
So neu ist das jetzt auch nicht mehr. Bei den meisten Anbietern ist das schon länger so. Aldi ist da eher die Ausnahme.
 
@Langi1: ???? in den letzten 3 Monaten Sim Karten ohne Ausweis bekommen: Netto, Rewe, Aldi, Edeka. Du mußt dich dann im Netz anmelden, aber da geht es auch der Hund des Nachbarn als Kunden anzugeben.
 
@Alfred J Kwack: Hatte doch geschrieben, dass es Ausnahmen gibt. Die meisten Anbieter, vorallem die grossen machen das schon seit Mai/Juni 2016.
 
@Langi1: Das mit den Ausnahmen ist Unsinn, es geht in der News um Discounter, und dort machen es alle ohne Überprüfung.
 
@Alfred J Kwack: Es geht in der News generell um die Ausweispflicht für Prepaid. Aldi steht da nur, weil sie deswegen den Handel damit einstellen.

Lies die News nochmal. ;)
 
@Langi1: Mach dir nichts daraus. Richtig lesen und dann auch noch richtig verstehen können liegt nun mal nicht jedem!
 
@Alfred J Kwack: Gemerkt, sind alles Discounter. Geh mal zu den Providern selber. Keine Chance da ne SIM ohne Ausweis zu bekommen.

Und in der News geht es nicht um Discounter, sondern um die Gesetzesänderung. Das mit Aldi ist nur ein Beispiel, weil das was auf uns zukommt nun schon in Belgien erfolgt und Aldo da der erste ist, der entsprechend reagiert.
 
@Langi1: die verlangen vlt nen namen aber keinen ausweis. Hab ne sim von netzclub da heisse ich max mustermann.
 
@AlfredoTorpedo: Die grossen Anbieter verlangen einen Ausweis, ausserdem auch sämtliche Anbieter, die in den grossen Elektronikmärkten angeboten werden.
 
@AlfredoTorpedo: Und wie ist die SIM von Netzclub zu dir nach hause gekommen?
 
also reguläre Anbieter machen das seit Jahren schon so

Kann mit jemand sagen, warum man legal sich Sorgen drum macht, das die von einem selbst genutzte Karte auf rufen selbst registriert ist???
 
@flatsch: >>Kann mit jemand sagen, warum man legal sich Sorgen drum macht, das die von einem selbst genutzte Karte auf rufen selbst registriert ist???<<

Klar. Bitte sehr:

https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/usa-einreiseverbot-aufgrund-von-gesundheitsdaten/

Hier hat es bei einer im Rollstuhl sitzenden Frau mittleren Alters gereicht, dass die Behörden trotz ärztlicher Schweigepflicht irgendwie -- vielleicht durch Abhören eines Mobiltelefonats mit engen Freunden bei der die Erkrankung zur Sprache kam und das Mobiltelefon der Frau zuzuordnen war, wer weiß -- mitbekommen haben, dass diese Frau irgendwann einmal eine Depression in ihrem Leben hatte. Danach durfte diese zu einer $6000 teuren und auch was die Logistik für eine alleine reisende Rollstuhlfahrerin angeht sicher nicht ganz leicht zu organisierenden Schiffskreuzfahrt nicht antreten, weil ihr von den Behörden schlichtweg die Einreise aufgrund ihrer "psychischen Vorerkankung" verweigert wurde und sie so nicht zu dem Hafen kam, wo das Kreuzfahrtschiff ablegen sollte.

Wie die weiteren Links am Ende des Artikels zeigen ist das durchaus kein Einzelfall.

Was hat diese Frau also Illegales getan, dass sie es verdient in dieser Weise von den Behörden diskriminiert zu werden? Das einzig Illegale an dem ganzen Fall ist die Tatsache, dass die Behörden, auf Wegen die sie nicht einmal vor Gericht offenlegen wollten, an nicht umsonst besonders geschützte Gesundheitsdaten der Frau gekommen waren und diese Daten gespeichert und willkürlich bei der ersten Gelegenheit gegen sie missbraucht haben.

Wer also glaubt sich überall mit seinem Namen und korrekten Daten eintragen zu können, weil er ja nichts Illegales tut, der irrt sich gewaltig in der Annahme, dass ihm aus seiner Datenfreigiebigkeit keine Nachteile entstehen werden und die Chance ist verdammt groß, dass er jetzt und in Zukunft Nachteile durch die schon über ihn bekannten Daten haben wird.

P.S. Ich selbst habe übrigens seit Ende der 90er Jahre kein Mobiltelefon mehr, weil ich schon damals Datenschutzbedenken hatte, nachdem ich mitbekam, dass schon in der damaligen Handy-Firmware Funktionen zum unbemerkten Abhören des Handy-Besitzers von Providerseite, quasi "aus dessen Hosentasche heraus", implementiert waren. Man konnte damals schon von Providerseite eine Verbindung zum Mobiltelefon jedes beliebigen Kunden aufbauen, dessen Mikrofon aktivieren ohne das dessen Gerät ihm das mitteilte und ihn und seine Umgebung auf diese Weise wie mit einer Funkwanze abhören. Nachdem ich das einmal miterlebt hatte, habe ich freiwillig und für alle Zeit auf mein Mobiltelefon verzichtet.

Mit Leuten die ein Mobiltelefon bei sich tragen rede ich seitdem nach Möglichkeit gar nicht mehr oder nur noch über Themen wie das Wetter. Freunde, die mich besuchen und sich nicht nur "über das Wetter" mit mir unterhalten wollen, lassen ihre Smartphones normalerweise direkt im Auto liegen.

Zusätzlich ist mein Haus seit der Renovierung in geerdeten Edelstahlnetzen verpackt, so dass jeder Besucher der noch ein Mobiltelefon bei sich tragen sollte automatisch die Mobilfunkverbindung verliert sobald meine Edelstahl-Haustür hinter ihm ins Schloß fällt oder auch nur das Edelstahl-Fliegennetz vor der Haustür zufällt. Ich schütze meine Privatsphäre. Nicht weil ich Illegales vorhätte, sondern zum Schutz von meiner Person und meiner Familie vor Behörden und Unternehmen die mir einen Strick daraus drehen könnten, wenn sie zu viel über mich wissen bzw. genug über mich zu wissen glauben um mich zu übervorteilen. Ich habe gerne das Überraschungsmoment auf meiner Seite und überlasse meinen Gegnern daher sicher sich nicht freiwillig meine Daten. Schon damit die mich nicht so überraschen können wie die Rollstuhlfahrerin in meinem Beispiel oben.

Bei mir läuft nicht einmal der Internetzugang und der Kaufvertrag meines Hauses auf meinen Namen und ein Festnetztelefon habe ich auch schon seit ungefähr einem Jahrzehnt nicht mehr.

Kein Mobiltelefon zu haben macht einen für die heutigen "Ermittler" praktisch unsichtbar. Man muss bloß einmal darauf achten: Bei Kindesentführungen finden heutige Ermittler oft in 10 Minuten das vom Entführer wohlweislich weggeworfene Handy des Kindes und die Kinderleiche findet dann 10 Jahre später ein Fußgänger im nahen Stadtwald. Wenn der Entführer so schlau war sein Handy vor der Tat zu Hause seinem Hund umzuhängen und das Versenden einiger E-Mails oder das Posten von Nachrichten auf Facebook in der Zeit des Verbrechens auf dem Gerät vorprogrammiert hat, hat der wahre Entführer sogar noch ein tolles Alibi für die Tatzeit und zusätzlich die Chance, dass jemand der Hauptverdächtige der Ermittler wird, der zur Tatzeit mit seinem Mobiltelefon zufällig in der Nähe des Tatorts war. Der unschuldige Hauptverdächtige wird sich dann sicher auch wünschen sein Mobiltelefon nie auf seinen Namen registriert zu haben.
 
Wie funktioniert es dann zukünftig mit der E-Sim? Ich meine bei dieser sollte doch gerade die Möglichkeit bestehen, schnell zwischen den Providern zu wechseln.
 
@altese: Die wird zentral auf dich registriert sein.
 
@Ludacris: danke, wie erfolgt die Registrierung?
Vorteil der E-Sim soll doch sein, dass man sich in Sekunden zu einem Provider verbinden kann. Wenn ich für jeden Provider eine Registrierung per Ausweis vornehmen muss, wird dies den Prozess ja nur verlangsamen.
 
@altese: Du wirst bei der Registrierung für das E-SIM-Portal deinen Ausweis vorzeigen müssen.
 
@altese: genau. Ich weiß nicht wie das bei euch in Deutschland ist aber hier in Österreich kann man sich zum Beispiel über die Versicherungskarte (e-card) identifizieren (Bürgerkarte, https://www.buergerkarte.at)
 
@Ludacris: Ohhhhhh Das geht hier bei uns ja garnicht, der bööööse Staat, die überwachung, die NSA, der BND, der DFB und von NKD mal ganz zu schweigen. Bei uns ist für sowas der neue Perso gedacht, aber... siehe Anfang meines Textes.
 
@altese: Es bleibt genau so wie beim Kauf einer Plastk SIM. Wenn Du eine E-Sim nutzt, bekommst Du von deinem Provider keine Plastikkarte, sondern einen Brief, in dem befindet sich ein Barcode. In diesem Barcode befinden sich die gleichen Informationen wie sie auch auf dem Chip der Plastkkarte einprogramiert sind. Du gehst jetzt in die SIM Einstellungen deines Handys, wählst " Neue E-Sim erfassen", dann scannst Du den Barcode ein und schon liegt die virtuelle SIM karte im Speicher deines Gerätes. Jetzt noch die SIM Pin eingeben und los gehts. Die E-SIM verändert nichts an den Abläufen, sie erspart den Smartphoneherstellern nur, einen SIM Schacht und Kartenleser verbauen zu müssen. Interessant wird es dann, wenn die Handy Software im Stande ist, mehrere dieser gespeicherten E-Sim´s gleichzeitig im Standby zu halten und somit Dual- Tripple- oder QuadSIM Geräte zu haben.
 
Also bei uns in Österreich bekommt man seit beinahe 15 Jahren Prepaid-Sims nur mit Ausweis. Da hattet ihr es gut bisher.
 
@Ryou-sama: Das kann ich so nicht bestätigen. Geh mal in Hofer rein und hole dir dort eine HoT-Karte. Die gibt es ohne weitere Fragen direkt an der Kassa
 
@32GrFHBXVIRM8BnZjpAu: Siehe meine Antwort zu Langi1
 
@32GrFHBXVIRM8BnZjpAu: Aber zum Freischalten muss man die Daten dann doch angeben, oder habe ich das falsch in Erinnerung?
 
@CFI: Sicher nicht. Man muss überhaupt nichts angeben.
 
@CFI: Nein bei HoT zumindest, da ist die Karte direkt aktiviert.

Full quote von HoT:
---
*Muss ich mich bei HoT anmelden/registrieren?*
Nein. Sie können Ihr Handy oder Ihren Datenstick auch ohne namentliche Registrierung nutzen...lediglich für die automatische Aufladung ist die Angabe der persönlichen Daten notwendig.
---
*Wie aktiviere ich meine HoT SIM-Karte?*
Die Karte einfach ins Handy oder in den Datenstick einlegen und einen ersten Anruf tätigen, eine erste SMS schicken oder im Internet eine Webseite öffnen und schon ist die SIM-Karte aktiviert - und das auch, wenn noch kein Guthaben aufgeladen ist.
 
@32GrFHBXVIRM8BnZjpAu: Ahhh, hab Auto-Aufladen aktiv, dann wars erst dort wo ich es angeben musste...
 
@Ryou-sama: Stimmt nicht. T-Mobile z.B. hat noch nie einen Ausweis verlangt und macht das bis heute nicht.
 
@Langi1: 2005 Habe ich mir beim Hartlauer eine One (heute Orange) und eine TeleRing Prepaid-Karten geholt und musste meinen Ausweis her zeigen. Ist das mittlerweile nicht mehr der Fall?
 
@Ryou-sama: Habe mir zuletzt vor einem Monat eine T-Mobile-Karte direkt im Shop geholt und habe dafür keinen Ausweis benötigt und die Karte war dann auch schon aktiviert.
Hole mir immer eine Karte fürs Internet, wenn ich gerade in Österreich bin . Meistens ist es sogar billiger eine neue Karte zu holen als aufzuladen, wenn das Datenvolumen verbraucht ist.
 
@Langi1: Dann muss das wohl fallen gelassen sein. Man sagte mir das sei gesetzlich vorgegeben und man keine Prepaid-Sim mehr bekommen kann ohne sich auszuweisen und diese Daten einzutragen. Dies habe ich aber auch von anderen Leuten gehört.
 
@Ryou-sama: Ich mache das schon die letzten 10 Jahre so, seit ich in Deutschland wohne. Wenn ich mich recht erinnere, war es auch schon so, als ich noch in Österreich gewohnt habe und T-Mobile noch max.mobil war.
 
@Langi1: Als es noch Max war konnte man sie noch so bekommen, das stimmt. Aber wie gesagt, 2005 wurde von mir ein gültiger Ausweis verlangt. Und beim Erkundigen wurde mir auch von anderen Leuten bestätigt dass man einen Ausweis benötige. Leider finde ich im Netz nichts dazu, aber so war es nun mal in meinem Fall.
 
@Ryou-sama: In Deutschland gibt es diese Diskussion schon seit über einem Jahr. Vor knapp einem Jahr haben dann auch die meisten Prepaid-Anbieter damit begonnen einen Ausweis zu verlangen und die Karten direkt im Laden zu registrieren und freizuschalten. Stand auch damals in ein paar Zeitungen in Österreich und dort wurde auch gesagt, dass das in Österreich nicht geplant sei. Bei Media Markt und Saturn in Deutschland sind seitdem keine Prepaid-Karten von Anbietern nicht mehr erhältlich, die das nicht wollten.
 
@Langi1: Stimmt so auch nicht im letzen t punkt laden wo ich war wollten sie einen die Begründung war sie müssten prüfen ob ich ein Terroist bin ja ne is klar.
 
Ich habe das jetzt sogar mit Wechsel hinter mir. Aber ich ziehe Prepaid immer noch den Vertragsblödsinn vor. Ich behalte meine Handys ca. 5 Jahre.
Den Ablauf mit Ausweis vorzeigen habe ich schon vor 15 Jahren in unserer Stadt gemacht. Ich wußte garnicht das es in unserem Land auch ohne geht. Bei Telekom mußte ich jetzt meine Ausweiss Nummer hinschicken und muss dann bei Ankunft Sim den Ausweis nochmal vorlegen.
 
Es ist schon die Frage, ob das etwas bringt mit der Registrierung der SIM-Karte auf den Namen - ob da wirklich irgendwelche Anschläge verhindert werden, kann nur schwer beurteilt werden. Solange das nicht global geregelt ist (also über die EU hinaus), wird sich der fröhliche Terrorist eben eine Karte in Indien, irgendwo in Afrika oder bei IS-mobil besorgen.

Auf der anderen Seite: warum soll für Pre-Paid-Karten ein anderer Maßstab gelten als für Vertragskarten? Dann gibt's eben nur noch Pre-Paid-Karten von den großen Anbietern, die auch Vertragskarten anbieten und die sowieso schon eine Registrierungsinfrastruktur aufgebaut haben.

Dass es Aldi zu aufwändig ist, ist betriebswirtschaftlich evtl. verständlich, aber so ist es halt. Dann geht's eben 3x weniger in die Shisha Bar, um den Base-Tarif zu berappen.
 
@ott598487: "Auf der anderen Seite: warum soll für Pre-Paid-Karten ein anderer Maßstab gelten als für Vertragskarten?"

Weil du mit einer Vertragskarte einen Vertrag unterschreibst und die die Rechnung irgendwo hin schicken müssen? Weil der Mobilfunkanbieter gerne wissen möchte wo du wohnst, falls du deine Rechnung nicht bezahlst?
 
@gutenmorgen1: Um einen nicht notariellen Vertrag abzuschließen, muss man in den seltensten Fällen die Legitimation hinterlegen. Du könntest dem TK-Anbieter auch so Deine Adresse geben.
 
@ott598487: Natürlich könnte ich. Ich könnte aber auch die Adresse irgend eines unliebsamen Bekannten angeben und auf dessen Kosten irgend welchen Blödsinn mit der Karte anstellen.
 
@gutenmorgen1: also dann doch mit Legitimationsprüfung, denn es soll ja keiner Blödsinn mit Pre-Paid-Karten anstellen ;-)
 
Geht doch letztlich nur darum, dass Systeme wie INDECT besser funktionieren.

Hier gings noch nie um Terrorabwehr(hat sich schonmal einer gefragt wie eine Kamera davor schützen soll? Konnten sie nie).
 
Dafür können wir uns bei Mutti MK und den ganzen Gutsmenschen bedanken.
Wenn ich mir vor Augen führe wie unsere Eltern und Großeltern nach dem Krieg die Ärmel hochgekrempelt haben und dieses Land wieder aufgebaut haben und was jetzt daraus wird wird mir schlecht.
 
@marcol1979: Machst Du denn aktiv etwas gegen diese Entwicklung Deutschlands? Oder bist du einer von denen, die gerne sowas schreiben, aber selbst nichts machen? Außerdem kann man damals nicht mit heute vergleichen.
 
@marcol1979: Immer interessant, wenn Oma und Opa das Land nach dem Krieg aufgebaut hatten. Oma und Opa hatten ja auch vorher Adolf gewählt und gejubelt als er es den Polen und Juden gezeigt hatte. Und sie fanden den Krieg toll, den Krieg der das Land zerstört hatte. Aber klar, Sorry, DEINE Oma und Opa natürlich nicht!
 
@Alfred J Kwack: Adolf hatte aber nie mehr als ein drittel der Wählerstimmen! Erst mal geschichtlich kundig machen! Hätten die anderen (zwei drittel) was machen sollen, Fehlanzeige, wurden unter anderem mit Waffengewalt in Schach gehalten. Per se sind also erst mal zwei drittel der Omas und Opas vom Verdacht Nazis zu sein ausgeschlossen.
 
@marcol1979: Und was haben Oma und Opa jetzt mit der Legitimationspflicht zu tun?

Nur so nebenbei zum geschichtlichen Verständnis: die Legitimationspflicht für TK-Anlagen, inklusive Telefonanschluss stammt aus den Zeiten des GröFaZ und dauerte noch bis tief in die bundesrepublikanische Historie, lange bevor die ersten "Gutmenschen" auftauchten.

Was erzählst Du da als Jahrgang 1979 mit Deinen gerade mal 38 Jährchen...?
 
@marcol1979: Was bist du denn für ein lustiger Trauerkloß.
 
Erst alle Goldstücke der Welt unkontrolliert einladen und wenn sie sich gegen ihre Gastgeber stellen, erhöht man einfach die Überwachung der Gastgeber. Vielen Dank dafür.
 
@lombard: Inwieweit erhöht sich denn dadurch die Überwachung?

Die "anonyme" SIM-Karte anonymisiert da meiner Meinung nach rein gar nichts: Die meisten heutigen Smartphones erkennen über Software wie Siri, Cortana und Co. die Stimme/sprachlichen Eigenarten und über die Bewegungssensoren die typischen Bewegungsmuster ihres Besitzers und übertragen diese Daten auch an die Provider und Softwarehersteller.

Wenn der Besitzer des Mobiltelefons mit "anonymer SIM" also kurz darauf in sein Festnetztelefon quasselt oder auch nur das Smartphone von irgendjemand anderem an seinem Wohnort in die Hand nimmt und benutzt, hat man ihn in kürzester Zeit anhand seiner sprachlichen und/oder Bewegungseigenarten als vorheriger Nutzer der "anonymen" SIM-Karte wiedererkannt.

Die meisten Leute, die glauben mit ihrer auf einen falschen Namen registrierten SIM-Karte anonym zu telefonieren, lassen das Mobiltelefon mit der Karte sogar bei sich zu Hause eingeschaltet. Da können selbst dem Hirntod nahe Ermittler anhand der Positionsdaten des Geräts sehr schnell bestimmen, wer der Gerätebesitzer wirklich ist ohne auch nur einmal persönlich vorbeigeschaut zu haben.

Mit einem Funktelefon jemals "anonym" telefonieren zu können ist ein Märchen, das nur naive Träumer glauben. Insofern ist es gut, dass nun auch naive Nutzer nicht mehr der falschen Annahme erliegen können "anonym" zu telefonieren nur weil sie die SIM-Karte nicht auf ihren Namen registriert haben, da sie diese Option zukünftig nicht mehr haben werden. Damit werden den Ermittlern auch weniger naive Kleinkriminelle ins Netz gehen.

Die Terroristen kümmert das ohnehin nicht. Die haben längst Netzwerke die SIM-Karten von Obdachlosen kaufen lassen oder auf die Namen von Toten registrieren. Noch dazu gibt es im Netz schon seit langem SIM-Karten-Tauschbörsen, in denen man auf den eigenen Namen registrierte SIM-Karten mit anderen Leute in anderen Regionen von Deutschland tauschen kann. Ein paar Male kreuz und quer durch Deutschland getauscht und was da passiert ist vollzieht kein Ermittler bis zum Ende des Terroranschlags mehr nach.

Bei den Anschlägen von Brüssel haben die Täter die meisten Mobiltelefone nur für einen Anruf genutzt und dann an Ort und Stelle in den nächsten Mülleimer geworfen. Und selbst wenn sie ihr auf ihren Namen registriertes, eigenes Telefon hätten nutzen müssen: Wieso sollte das einen Selbstmordattentäter kümmern? Nach dem Anschlag ist der ohnehin tot und die Ermittler bzw. die Presseleute tun ihm noch einen Gefallen, wenn sie in seinen Kommunikationsdaten herumwühlen und dann stolz wie Bolle davon berichten, dass sie herausgefunden hätten, dass der Täter während der Tat mit seinem Handy noch Nachrichten und Videos von der Tat in alle Welt versendet hat.

Man sollte eher darüber nachdenken solche Attentate gar nicht mehr in die Presse zu bringen. Über die von den britischen Ermittlern zu verantwortenden, nicht einmal pädophilen veranlagten und damit unschuldigen 39 Toten der britischen "Operation Ore" gegen Kinderpornographie hat man in der Presse schließlich auch nichts gelesen. Wenn staatliche Ermittler fast 40 unschuldige Staatsbürger durch Falschbeschuldigungen in den Freitod treiben, dann gibt es offenbar Mittel und Wege selbst die englische und deutsche Sensationspresse davon abzuhalten das auf der Titelseite zu bringen. Warum nutzt man diese erstaunliche Überzeugungsfähigkeiten des Staates gegenüber der ach so freien Presse nicht um Selbstmordattentäter um ihre angestrebte Publicity zu bringen? Wie lange werden die noch Anschläge verüben, wenn die Medien die Anschläge einfach ignorieren anstatt die Selbstmordattentäter zu weltbekannten Persönlichkeiten zu machen und damit die nächste Welle Selbstmordattentäter anzustacheln es ihnen gleich zu tun? Einfach nicht darüber berichten, aufräumen, die Toten begraben und im Stillen gegen die Attentäter ermitteln wäre weitaus klüger um solche Anschläge für Terroristen und Nachahmer unattraktiv zu machen. Aber nee, unsere Gesellschaft ist so dumm, dass sie den Attentätern genau die Publicity beschert, die dem IS weitere Attentäter in die Arme treibt. Das ganze Gequatsche von Politikern in der Presse wie abscheulich, kaltblütig und was weiss ich noch alles die Täter gehandelt haben bringt den Tätern unter ihresgleichen nur Ansehen ein. Das ist genau das, was die IS-Terroristen hören wollen.

Fazit: Das Einzige was sich durch die neue "Klarnamenpflicht" bei SIM-Karten ändert, ist die Tatsache, dass technikunerfahrene, naive Bürger und Kleinkriminelle sich nicht mehr weiter einreden können, sie könnten anonym telefonieren, nur weil sie eine "anonyme" SIM-Karte benutzen und das ist eher eine Verbesserung gegenüber der heutigen Situation, die den Bürgern falsche Tatsachen über ihre Anonymität in Mobilfunknetzen vorspiegelte. Also ist alles in Ordnung.
 
Also Hier in meiner Umgebung giebt es oft große Flohmärkte, da bekomme Ich alle Prepaid-SIMs wie Ich will, für 10€ mit mindestens 10€ Guthaben ( eher viel mehr ) ohne Ausweis und schon Aktiviert. Da decken sich sehr sehr viele mit einigen Karten aus, habe Ich oft beobachtet ;-) und die Kontroleure da ? egal kein Problem geht seit Jahren so.
 
@Sir @ndy: Und genau das soll mit der neuen Regelung unterbunden werden.
 
@floerido: wer will den das kontrolieren ? und wie ? der verkäufer hat dann ne liste mit einigen namen und nummern fertig, und testkäufe ? dann gehts unter der theke weiter ;-)
 
@Sir @ndy: Der Verkäufer wird es spätestens bemerken, wenn die Karte, die auf seinem Namen aktiviert wurde, für eine Straftat benutzt wurde oder wenn die Ordnungshüter nachfragen warum 50 Karten auf seinen Ausweis aktiviert wurden.
 
Kann man nicht einfach Automaten aufstellen wo man sich mit dem neuen Perso ausweisen kann? Ne Biometrische Software kann ja die Gesichter mit den Fotos auf dem Personalausweis vergleichen.
 
@kingstyler001: So ähnlich ist der Plan von Rewe und Penny. Du kaufst deine SIM weiterhin ohne Ausweis, dann registrierst Du dich auf der Webseite und bekommst eine Tel. Nr.. dann rufst Du dort an, schaltest deine Webcam ( am PC) oder Selficam ( am Smartphone)an, dann zeigst Du zuerst deinen Perso, so das der Hotliner deine Angaben prüfen kann, dann zeigst Du Dein Gesicht, damit er erkennt das Du der Persoinhaber bist. Ob das dann bequem ist, steht woanders.
 
@Alfred J Kwack: Funktioniert ja mit den Online-Banken auch, dort wird häufig PostIdent oder WebCam-Ident genutzt.
 
Wer glaubt denn bitte noch das Ammenmärchen vom "Kampf gegen den Terrorismus"? Das sind einfach nur Kontrollfreaks, nichts anderes. Wer wirklich was im Schilde führt, der weiß sich durchaus solcher Maßnahmen wirksam zu entziehen.

Außerdem kann mit dieser Nebelkerze kaum verhindert werden, daß Karten getauscht werden.
 
Mal eine kleine Idee zum Nachdenken:
Jeder Bürger bekommt seine eigene persönliche SIM-Karte, welche nur auf ihn registriert ist und der Bürger muss sich nur noch einen Provider suchen. Dabei hat jeder dann die Qual der Wahl. Wäre die einfachste Lösung.
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