Shuttleworth: Angewidert vom Hass antisozialer Free-Software-Fans

Der Gründer des Ubuntu-Projektes Mark Shuttleworth ist inzwischen nicht mehr sonderlich gut auf die Freie-Software-Szene zu sprechen. Einige Vertreter der Community würden immer wieder voller Hass und mit einer fundamentalistischen Weltsicht auf ... mehr... Ubuntu Linux, Canonical, Shuttleworth, Mark Shuttleworth Bildquelle: Internet! Ubuntu Linux, Canonical, Shuttleworth, Mark Shuttleworth Ubuntu Linux, Canonical, Shuttleworth, Mark Shuttleworth Internet!

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Diese "Free-Software-Fans" sind die Veganer der digitalen Welt.
Weltfremde arrogante Menschen die meinen sie wären was besseres.
 
@Peter Griffin: Extremisten ziehen sich durch alle Lager. Im einen Lager mehr, im anderen weniger. In Argentinien werden auch gerne Kritiker der Massentierhaltung umgebracht.
 
@Peter Griffin: Ohne die Arbeit der Freien-Software-Entwickler und der Bewegung im allgemeinen würden wir heute für die simpelsten Programme Geld zahlen müssen. Aber erstmal schön haten auf unterstem Stammtischniveau.
 
@chillah: Trotzdem gibt es genug Leute in dieser Szene auf die das, was er sagt, absolut zutrifft.
 
@chillah: Was soll ich davon halten, dass Du freie Software mit KOSTENfreier Software verwechselst?
Du machst also genau etwas in der Richtung, die Shuttleworth anklagt und gehörst zu den Gründen, warum ich "Hilfe"-seiten für Linux so schrecklich finde.
 
@Milber: Du interpretierst aber viel in meinen Kommentar. Denn ich verwechsel kostenfreie und freie Software mitnichten. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass es kaum kostenfreie Software ohne die freie Software geben würde. Denn erst eine gute freie Software übt Druck auf den Markt aus und schafft Raum für kostenfreie Software. Und jetzt tut mal nicht alle so, als ob ihr euch täglich mit der bösen veganen Linux Community rumärgert. Die meisten hier im Kommentarbereich kennen diese Szene doch nur vom Hörensagen.
 
@chillah: Kostenfrei Software gab es schon von Anfang an ... da war Linux noch nichtmal ein Thema! Die haben viel getan, aber alles verdanken wir dennen nun auch wieder nicht!
 
@chillah: Freeware gab es schon vor der ersten GPL und BSD.
 
@Peter Griffin: Diese weltfremden Menschen sind für einen Kernel verantwortlich, mit dem die überwiegende Mehrheit der Smartphones, Server, IoT-Geräte, Supercomputer und so ziemlich alles, was kein Desktop ist, betrieben wird.

Wenn dein Android-Phone mal keine Updates mehr vom Hersteller kriegt und du mit Aftermarket-Firmware trotzdem updaten kannst, dann bedank dich bei dem weltfremden, arroganten Richard Stallman, der sein Leben in den Dienst einer sozialen Bewegung gestellt hat, und für die Existenz der Lizenz verantwortlich ist, die dafür sorgt, dass die Community überhaupt Android-Firmware selbst kompilieren kann.

An die gleiche Adresse kannst du deine Danksagung richten, wenn du in 2 Jahren ein innovatives, preiswertes Produkt von einer Firma kaufst, die es heute vielleicht noch gar nicht gibt. Wie würde der Markt wohl heute aussehen, wenn jedes IT-Projekt erstmal eine Millioneninvestition benötigen würde um ihren eigenen grundlegenden Software-Unterbau zu entwickeln?
 
Tja, zum einen propagiert die Community, dass jeder alle Freiheiten hat, verschweigt dabei aber zum anderen, dass die Freiheit nur so lange gilt, wie man nach der Community tanzt. Genau das gleiche Hickhack um System.D. Zu viele aus der Community denken einfach, die Weisheit mit Schaufeln gefressen zu haben und das es nur einen richtigen Weg für das System an sich gibt. Das sind da aber auch meist die, die neue Innovationen verhindern und auf kurz oder lang dem System schaden, weil man an ausgelutschten Konzepten festhält und das nur, weil es eben schon immer so war. Dazu kommt dann häufig noch die sozialen Behinderungen nicht weniger Community-Teilnehmer...
 
@Knarzi81: Gut auf den Punkt gebracht!
 
@Knarzi81: Ich gehe hier zwar gerade voll gegen die Stimmung im Kommentarbereich, aber die erste Aussage ist auf ganzer Linie falsch. Die Freiheit, die durch die freien Software-Lizenzen garantiert wird, ist bedingungslos. Niemand muss nach irgendeinem Willen tanzen. Die Software "systemd" (das ist die korrekte Schreibweise) ist zwar weitgehend Konsens in der Community, trotzdem muss sie niemand nutzen. Debian wurde geforkt und niemand hat die Leute zurückgehalten, weil es auch gar nicht möglich wäre. Jeder kann freie Software nutzen, wie es ihm passt.

Das einzige, was nicht geht, ist zu erwarten, dass sich immer jemand findet, der für jedes Einzelinteresse kostenlos noch die Wartung mitübernimmt. Freie Software heißt nicht "andere Leute müssen für mich arbeiten." Freie Software heißt "Ich bin frei.". Wenn andere das gleiche wollen, wie ich, und es für mich programmieren, ist das super. Wenn meine Wünsche so sehr am Rand der Community sind, das niemand sie erfüllt, muss ich halt jemanden dafür engagieren oder mich selbst an den Texteditor setzen.
 
Diese ganzen Linuxfreaks sind in erster Linie jeder für sich einzelkämpfende Anarchisten die sich gegenseitig behindern.
Dieser Hickhack untereinander ist auch der Hauptgrund, warum sich Linux nicht durchsetzt.
Die sind genauso schlimm wie diese Apple-Fanatiker; da glauben auch viel zu viele sie wären der Weisheit letzter Schluss.
Mit solchen Leuten vernünftig zu diskutieren ist nahezu unmöglich.
 
@LastFrontier: Leider ist es auch hier wie so oft - es gibt für die meisten nur Schwarz oder Weiß. Eine Mitte gibt es nicht und eine konstruktive, kritikerfüllte aber niveauvolle Diskussion ist nicht möglich. Aber eine Frage: Freie Software geht doch an sich noch einen Schritt weiter als nur "Open Source" oder? Da ist doch Richard Stallmann ganz weit vorne mit dabei. Sind die hier nun gemeint oder "nur" die Linux Leute ala Open Source und GPL?
 
@kazesama: Weiss ich nicht. Mit Linux und dem ganzen drum rum habe ich längst abgeschlossen.
 
@LastFrontier:Ich weiß nicht ob es aus fachlicher Sicht "sinnig" ist komplett damit abzuschließen aber ich glaube wir sind und einig wenn ich sage das es für die eigenen Nerven weitaus besser ist :D
 
@kazesama: Wenn ich Microsoft oder Apple an die Karre pinkeln will, dann muss ich etwas bringen, das besser ist. Noch einfacher, noch Bedienerfreundlicher und vor allem kompatibel zum Standard. Und der Standard ist nun mal MS.
Das weiss 95% der Welt. Nur bei den Linuxern hat sich das noch nicht herumgesprochen.
Und wenn ich meiner Maus erzähle, dass ich ihr einen supertollen übersicheren und stabilen Linuxrechner gebe, sie dafür aber ihre ganzen Daddelspiele nicht mehr nutzen kann, dann fragt die mich als erstes ob ich einen Knall habe. Sie will auch kein LibreOffice, weil sie auf der Arbeit nun mal auch MS-Office hat.
Selbiges beider Hardware. Ich will keine Grundlagenforschung betreiben um mir dann die Treiber wieder zusammen zu suchen oder auf Funktionalitäten von Geräten (z.B. Drucker) verzichten.
Lass die Linuxer mal schön weiter basteln. Wenn es in 30 Jahren fertig ist und sie echt was vorweisen können, schauen wir uns das wiederan. Wahrscheinlich bin ich aber da schon in der Kiste.
Es gibt meines erachtens keinen vernünftigen Grund auf Linux umzusteigen.
Dann bin ich nämlich genauso amgeschissen wie Apples eigener Welt.
Das eine ist halt kostenlos und fürs andere muss man ordentlich blechen.
 
@kazesama: Freiheit ist ein Wort, dessen Bedeutung die meisten nicht kennen. Freiheit bedeutet nicht nur das zu machen was einen passt, es bedeutet auch hohe Verantwortung zu tragen über sich selbst (der inneren Welt) und der äußeren Welt. Wobei die Frage lautet, wo fängt Freiheit an und wo endet diese? Die Freiheit die von innen heraus entspringt ist wahrscheinlich die Stärkste von beiden. Denke da so an Dietrich Bonhoeffer, der obwohl er im Konzentrationslager auf seine Hinrichtung wartete in seinen Buch schrieb, dass er frei sei und dies den Nazis voller Zufriedenheit auch so spüren ließ.
Gandhi ging ähnliche Wege. Aber ein Linux, Windows oder Apple Verfechter ist von seinen Gedanken her nicht frei, wenn sich auf gewisse Kommentare oder Berichte unangenehme Gefühle wie Angst, Wut, Zorn, Neid, Ablehnung usw. entwickelt u. diese sein Denken beeinflussen.
Wenn Linux von seiner Philosophie her ein freies System seinen soll, müssen dementsprechend die Gedanken derer Anwender frei und offen für alles Neues oder Veränderbares sein (wie bei einen Kind, was nicht in Schubladen denkt u. Menschen nicht unterteilt in gut und böse) und dies ist auch schon das erste Problem der meisten erwachsenen Mensch, die Angst vor dem Unbekannten bzw. vor der Veränderung. Das trifft sowohl in IT-Bereich wie auch in allen anderen Strukturen zu und sorgt schlussendlich für leiden. Shuttleworth sollte mal in sich hinein gehen und bei sich selbst du Schuld suchen, statt der äußeren Welt die Schuld zu geben, denn damit kommt er auch nicht weiter und wird immer wieder in unserer Gesellschaft anecken.
 
@ContractSlayer: Ganz so phiolosophisch ist das glaub ich gar nicht. Menschen, die sich intensiv bis ausschließlich mit einer bestimmten Sache beschäftigen, neigen irgendwann zu irrationaler Identifikation damit. Und im Streben nach Individualität und/oder Zugehörigkeit sowie (Be-)Achtung setzt der Mensch gerne auf Abgrenzung und kategorischen Unsinn.

'Normale' Menschen machen das letztlich auch nicht anders, wählen aber meist allgemeinverträglichere Gesinnungen zur Identitätsstiftung, was sie breiter in Ihre Umgebung einbettet und einfach weniger Konfliktpotential hat.
 
@Zumsl: Ist dieses Beachten/Aufmerksamkeit nicht wieder mit einen gewissen Ego verbunden? Wir leben in einer Zeit, indem wir nicht mehr eine solche Beachtung brauchten als wir noch in kleine Gruppen durch die Wildnis zogen. Heute kann man unabhängiger sein obwohl man mehr miteinander vernetzt ist.
(Be-)Achtung zu bekommen ist je nachdem in welchen Bereich man Lebt/ tätig ist unterschiedlich leicht oder schwer zu erlangen. Wenn man den Medien glauben darf, so wurde viel über Mark Shuttleworth berichtet. In diesen Berichten hat er sich sicherlich auch gerne auch präsentiert. Dies macht einen gewissen Teil seiner gewohnten Biographie aus und ich vermute auch mal, dass Mark es genießen tut.
Im Mittelpunkt zu stehen kann wie viele anderen Dingen leider auch zur Gier werden und es trifft u.a. viele Prominent hart wenn sie auf einmal nicht mehr auf der Bildfläche stehen oder gar die Medien schlecht über einen reden.
Das ist dann wie emotionales Achterbahnfahren von der Euphorie abwärz in den schwarzen Tunnel der Depression. Freie Gedanken stelle ich mir ruhig wie ein stiller See in der Abendsonne vor. Gedanken wie mancher Business-Unternehmer oder Promi hingegen wie ein wilder Strom auf hoher See wo mach mal ein paar Sonnenstrahlen durchkommen.

Wie du schon sagtest,
*normale* Menschen kommen sicherlich besser mit den Gefühlen zurecht, zumal sie auch nicht so viel riskieren und auch nicht so viel verlieren können.
 
@ContractSlayer: Schön formuliert das ganze - allerdings bin ich mir bei letzterem nicht sicher. So wie sich das für mich darstellt, ging es eher um eine veränderte Wahrnehmung bei ihm durch diese Ereignisse und Konsequenzen, die er für sich selbst aus der ganzen Geschichte zieht. Wirklich frei und offen für viele Dinge sind im IT Bereich (in anderen Bereichen natürlich auch aber das klammere ich jetzt mal bewusst aus) nur die wenigsten. Viele einfach weil Sie sich an etwas klammern von dem Sie wissen, dass man es gut verkaufen kann, andere weil sie Angst vor Veränderungen haben und viele auch einfach weil sie zufrieden mit dem sind was sie haben. Und natürlich auch viele, die einfach gegen neues sind. Aus Prinzip quasi.
 
@kazesama:
Leider kenne ich Shuttleworth Biographie und seine Gedanken nicht.
Jedoch ist aus seinen Gedanken Canonical und Ubuntu entstanden.
Es müssen auf jeden Fall Ereignisse in Shuttleworth Leben stattgefunden haben, egal ob in der frühen Kindheit oder im Erwachsenen Alter, die ihn den Gedanken und den Glaube an Ubuntu fest in seinen Verstand/Gedanken integriert haben.

Jeder Mensch lebt in einer eigenen Welt voller verschiedenen Weltanschauen.
Diese Welt beruht wiederum aus der eigenen Biographie bestehend als der Erziehung, den Kulturellen Aspekt usw.

Wenn ein Mensch wie Mark Shuttleworth nun krampfhaft an seiner Weltanschauung festhält bei der sein Unternehmen und Ubuntu einen großen Teil ausmachen, diese Gedanken und Vorstellungen daran jedoch nicht aufgehen,
entsteht große Frustration die erst mal in der Außenwelt abgelassen wird.
Es ist für Mark Shuttleworth sicherlich schwer sich einzugestehen, dass er mit seinen Ubuntu Projekt Zeit von seinen Leben verschwendet hat, das Geld dafür spielt da (für mich) noch die wenigste Rolle. Wobei ich mich mit meinen Gedanken auch irren könnte. Vielleicht hat Mark Shuttleworth ja gerne und mit Freude an Ubuntu gearbeitet, doch dann hätte er es wahrscheinlich nicht fallen gelassen.
Das wiederum würde jedoch Zeigen, dass alles was mit Geld, Kapital, Marktwirtschaft, Macht usw. zu tun hat einen Gedanklich nicht befreit sondern einengt und unsicher macht. Man hat Angst, dass man alles was man sich an Kapital erwirtschaftet hat verliert, dass einen andere Unternehmen was wegnehmen oder mehr Macht und Geld besitzen als man selbst. Das ist wiederum verbunden mit Druck und Gier was sicherlich keine schöne Gedanken und damit verbundenen Gefühle sind. Schlussendlich verliert man ja sowieso alles wann man stirbt. Also warum steckt nun Mark Shuttleworth so viel Zeit in Frustration, Wut und anderen Gefühlen, dass sich einfach einzugestehen das er einen Fehler gemacht zu haben. Denn nur dann lassen die Gefühle nach und Freiheit heißt auch Fehler machen zu dürfen, wobei der Mensch macht keine Fehler, denn er lernt ja gleichzeitig daraus (wenn es sich diese auch eingesteht und nicht die Schuld bei anderen sucht.
 
@kazesama: Ja, es gibt einen Unterschied zwischen Open Source Software und Free/Libre Software. Die OSS Lizenzen sind meistens Academic Lizenzen, wie die BSD, MIT usw. Weil sie nicht nur aus den Unis kommen, sondern auch wie das gesprochene oder geschriebene Know How von Uni-Professoren in proprietäre (geschlossene) Produkte einfließen können.

Ich formuliere es mal radikal: Academic Lizenzen sind nützlich für Firmen. Es geht um schnellen Erfolg bei der Entwicklung von Software, ohne den Endanwender im Auge zu haben. Die Firmen müssen praktisch keine Rücksicht auf die Lizenzbedingungen nehmen, wenn die Software Distributiert wird, weil es fast keine Regeln gibt. Der Endanwender kommt bei den Academic-Lizenzen nicht vor. Er kann rein zufällig einer sein, mehr nicht.

Anders ist es bei Free/Libre Software (meistens Copyleft-Lizenzen). Hier steht die Freiheit des Endanwenders (egal ob privat oder gewerblich) im Mittelpunkt.
Es ist auch tatsächlich so, das der Endanwender (nicht Entwickler!) bei der _Benutzung_ von z.B. GPL-Software _nichts_ beachten muss! D.h. zu Hause oder in der Firma ist die Benutzung ohne Einschränkungen möglich.

Personen/Organisationen müssen dagegen bei der _Distribution_ der Software einige Bedingungen beachten. Denn bei der Distribution müssen dem Anwender die vier Freiheiten immer gewährt bleiben, z.B. das der Anwender den Sourcecode (auf Backdoors?) untersuchen kann (ob er es kann oder will ist zweitrangig). Das gefällt natürlich nicht jeder Firma oder Software-Entwickler, weil es mit Arbeit und Disziplin verbunden ist diese Regeln bei der Distribution zu beachten.

Dabei ist wichtig das Free/Libre Software nicht für kostenlose Software steht. Das Thema wie man Geld damit verdienen kann, trotz Copyleft, ist aber zu umfangreich um es in diesem Beitrag zu formulieren.

Leider wissen aber selbst die Free/Libre Software Verfechter oft nicht, worum es bei der Bewegung geht. Z.B. sagen sie das Kommerz schlecht sein soll (das was Shuttleworth anspricht).

Dabei sagt Richard Stallman selbst:

"Actually, we encourage people who redistribute free software to charge as much as they wish or can. ... When we speak of "free software", we're talking about freedom, not price."

https://www.gnu.org/philosophy/selling.de.html
 
@artchi: Danke dir für die ausführliche Antwort! Man kann ja von Stallmann halten was man will - aber immerhin scheint er nichts dagegen zu haben wenn Leute mit ihrer Arbeit an Software Geld verdienen wollen.
 
@kazesama: Richtig, R. Stallman geht es nicht um kostenlos oder gegen Kommerz. Ganz im Gegenteil schreibt er ja, das jeder soviel wie möglich mit Free/Libre Software Geld verdienen können soll, wie er kann oder will. D.h. gegen das viele Geld das z.B. Microsoft gemacht hat, hat er nichts. Er hat nur etwas dagegen, das die Software von MS nicht frei ist.
Viele Linux-User wissen das nicht. Sie denken das es darum geht den Kommerz in Schacht zu halten. Aber das ist gar nicht was Stallman anprangert.
 
@LastFrontier: Ja, genau wie Du jetzt hier gerade. Komplett abschließen und nicht mehr diskutieren! So ist recht.

Wie können die nur denken, sie hätten der Weisheit letzten Schluss, wo Du den doch hast!
 
@Adorno: Seit wieviel Jahren bringen die nichts auf die Reihe?
Irgendwann muss auch mal schluss mit lustig sein. Dieses gefühlt ewige herbeiquatschen um Linux ist einfach nur nervig.
 
@LastFrontier: Linux hat sich auf allen Ebenen durchgesetzt, bis auf den Desktop. Von den 12 Leuten, die hierfür ein Plus gegeben haben, dürften einige dabei sein, die unbewusst mehr Linux-Geräte als Windows-Rechner in ihrem Haus haben.

Das Hickhack untereinander ist ein Problem, aber trotz des Hick Hacks ist die freie Softwarebewegung ein voller Erfolg. Für praktisch jeden Einsatzzweck des Mehrheitsnutzers, steht freie Software zur Verfügung und die Mehrheit der Webserver, Smartphones, IoT-Geräte, usw. setzt im Kern auf freie Software.

Die Linux-Community im speziellen hat ein paar sozial äußerst problematische Individuen, allen voran Linus Torvalds selbst. Man hört aber nur, wenn Torvalds mal wieder alle C++-Programmierer als inkompetent beschimpft hat, Leuten schreibt, dass man sie für ihren Code rückwirkend abtreiben sollte, usw. Daneben gibt es riesige Projekte wie Debian, die seit Jahrzehnten erfolgreich laufen, demokratisch organisiert sind usw. usf. und ihre Diskussionen sachlich klären können.
 
@dpazra: Die meisten Embedded-Geräte benutzen vielleicht FLOSS, aber das hilft mir ja als Anwender nichts. Das hilft ja nur den Firmen die diese Geräte herstellen. Time-to-Market funktioniert mit FLOSS natürlich viel besser. Da ist natürlich BSD, MIT, APL, GPL2 usw. super für geeignet.

Der Anwender wird hier bei der Diskussion leider immer vergessen. Ich als Anwender habe doch nur von diesem Gerät das FLOSS einsetzt etwas, wenn ich auch die Software darauf einsehen und verändert wieder in das Gerät aufspielen kann. Um so z.B. den Support verlängern zu können (wenn der Hersteller keinen mehr liefert).

Als die GPL 1 und 2 entwickelt wurde, waren diese ganzen Geräte noch Zukunftsmusik. Heute nützen GPL2, BSD, MIT usw. nur den Firmen, nicht dem Anwender.

Ich habe einen Smart-TV der FreeBSD und andere FLOSS-Komponenten einsetzt (Panasonic SmartViera TV von 2013). Schön und gut das da so viele FLOSS-Komponenten im Einsatz sind. Aber Updates kommen dafür nicht mehr. Und selber verbessern kann ich die Firmware nicht, weil die BSD Lizenz Panasonic nicht zwingt den Code zu veröffentlichen. Was habe ich jetzt von FLOSS ?
 
Das ist leider keine Entwicklung die sich auf eine bestimmte Community beschränkt und hat wohl auch nichts mit den Interessen die diese jeweils verfolgen zu tun. Die ganze Welt ist in den letzte Welt ist in den letzten Jahren einfach nur krank geworden. Es gibt einfach keinen Respekt mehr und wir sind schon lange kein freies Land mehr in dem wir sagen können was wir wollen. Es gibt zwar auch noch viel positives auf dieser Welt, aber die allgemeine Entwicklung empfinde ich als beängstigend. Irgendwann, nicht mehr lang, dann kommt der große Knall.
Und ich bin eigentlich von Natur ein Optimist, aber ich habe die Hoffnung in die Menschheit aufgegeben.
 
@FuzzyLogic: Sehe ich anders. Hornochsen, die überzeugt sind, eine allgemeingültige Wahrheit zu besitzen, gabs schon immer und zu jeder Zeit. Mal verschaffen sie sich halt mehr Gehör, mal weniger. Und vor 2000 Jahren hat sich Seneca schon über die verlotterte, respektlose Jugend beklagt. Und die Dritten im Bunde, die refelexionsverweigernden Verschwörungsnörgler und Hintergrunddurchblicker, gibts auch nicht erst seit heute.

Also entspannt bleiben, alles ganz normal ;)
 
@Zumsl: "Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte" (ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer)

"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
 
Was war dein Suchbegriff? "schlechte Manieren"? oder "alles Taugenichtse"? ;)
 
@Zumsl: Ich kenne inzwischen ein paar auswendig. Dieses Thema ist ja nicht gerade selten.

Ich kann noch Aristoteles, Platon und 'nen Keilschrifttext von 2000 v. Chr. anbieten. Und im Alten Testament findet auch eine entsprechende Stelle, die müsste ich allerdings nochmal googeln.
 
@crmsnrzl: Mach mal bitte, bzw. poste die, dir dir bekannt sind. Die Dinger find ich witzig, und das Thema hab ich in der Nachbarschaft selbst grad, kann ich also gut weiterverwursteln ^^
 
@Breaker: "Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe" (ca. 2000 v. Chr., Keilschrifttext)

"die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat." (Platon, 427-347 v. Chr.)

"Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen" (Aristoteles, 384-322 v. Chr.)

Edit:
Auf der Suche nach dem Bibelzitat habe ich diese Seite gefunden:
http://www.autenrieths.de/links/jugendvonheute.htm
Damit sollte die Versorgung sichergestellt sein.
 
@crmsnrzl: Lieben Dank :)
 
Der Typ hat's grad nötig. Der Gemeinschaft seine Sicht der Dinge aufzwängen wollen, Software entwickeln die kein Mensch braucht und die nicht richtig funktioniert, Linux-Anhänger wiederholt vor den Kopf stoßen... und dann heulen weil der Applaus ausbleibt? Witziges Kerlchen...
 
Es gibt nicht DIE EINE Open Source Community. Genauso wie es nicht DIE Christen, DIE Muslime, DIE Frauen, DIE Schwulen, DIE Deutschen gibt.

Alleine damit haben sich mMn die meisten Kommentare darauf erledigt.
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