Fake News: Google führt den Fact Check auch in der Websuche ein

Noch immer stellen gefälschte Nachrichten im Internet ein großes Problem dar. Der Suchmaschinenkonzern Google hatte bereits im vergangenen Jahr den sogenannten Fact Check in die News-Suche implementiert. Nun steht dieser auch bei der Websuche zur ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine, Suche, Redesign Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine, Suche, Redesign Google, Logo, Suchmaschine, Suche, Redesign Google

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Ich glaube in unseren Geschichtsbüchern wird später mal zu lesen sein:

"So fing es damals an. Mit staatlicher und von der Werbeindustrie "nahegelegter" Selbstzensur, der
bereitstellenden Unternehmen.
Einst wurde der Begriff "Fake News" erfunden, um bevorzugt unliebsame und ungewollte Meinungen
zu unterdrücken. Alles was nicht dem "Mainstream" entsprach wurde gesperrt.
So wurde das Internet von einem Netzwerk der freien Meinung und Entfaltung zu einem insgesamt
Gleichgeschalteten Medium.
Die damaligen (eher Linksgerichteten) Regierungen mussten noch nicht mal Ihre Verfassungen brechen, denn ähnlich der FSK/USK wahr es ja NUR eine (erzwungene) SELBSTzensur.
Eine staatliche Zensur fand ja tatsächlich nicht statt.
Den durchaus nachvollziehbare Wunsch nach einzuhaltenden Regeln und Gesetze wurde damit
aber nicht erreicht."

Währed den Anfängen....aber dafür ist es wohl zu spät!

Kleiner Nachtrag:
Inzwischen wird auf Youtube solche Seiten die sich mit Mythen, Paranormales etc. beschäftigen
die Werbung verweigert. Weil es ja auch mit toten Leuten und unbewiesenden Geschichten zu tun hat...
 
@rosez: was denn... und due "alternativen fakten" sind dir wohl lieber?

wir wissen doch alle, dass wir in einer welt leben in welcher "Informationen" geschützt werden MÜSSEN ...

und so bringt der datenschutz, die aufdringliche werbeindustrie und besonders die "falschmeldungen" ein notwendigen FILTER mit sich...
=> das hat aber nix mit internet zu tun, das thema gibt es schon tausende von Jahren!

woher wissen wir, das die usa die guten sind und die russen die bösen? wissen wir nicht, aber wir wissen, dass wirtschaftlich ein westliches bündnis rentabler ist (auch wenn die waffenindustrie das etwas ~ausgleicht~).
woher wissen wir, dass es BSE wirklich gegeben hat, oder ob man nur ein umdenken gezielt publiziert hat?

ich will nicht sagen dass lügen & Zensur gut sind, dennoch gibt es Entscheidungen welche eine "Weltgemeinschaft" zusammenhält und Entscheidungen welche gemeinschaften zerstört...
=> und dann ist es letztlich egal ob wir mehr oder weniger Rindfleisch essen
 
@baeri:
Das ist viel zu kurz gedacht.

Natürlich hast du recht, es gibt massive viele Infos, Nachrichten die leider viel zu viel Einfluss auf Menschen haben. Die alternativen Fakten von Trump, das Verteilen falschen Informationen vor dem Brexitvotum. Aber auch banale Sachen wie, das die Erde eine Scheibe oder nicht älter als 10.000 Jahre ist.

Dennoch ist schlicht unmöglich einen Faktencheck im Sinne der Einstufung ob etwas falsch oder richtig ist. Wie viele Thematiken, Untersuchungen Forschungen gibt es wo sich noch nicht mal die Experten des Faches darauf einigen können was richtig oder falsch ist.

Irgendwelchen Organisationen die Aufgabe zu geben dies zu Beurteilen ist schlicht falsch. Nicht nur das diese Aufgabe einfach nicht zu bewerkstelligen ist, sondern auch durch die Gefahre diese diese Macht für eigene Interessen ausgenutzt werden kann.

Ich möchte das eigentliche Problem nicht leugnen oder verharmlosen, die Lösungen dessen ist aber nicht so einfach. Das Ziel des Staates muss es sein seine Bürger so mündig wie möglich zu erziehen und Ihnen selber die Fähigkeit in die Hand zu legen die Informationen die er sammelt auf Logik und Nachvollziehbarkeit hin beurteilen zu können.
Dies leider häufig nicht im Interesse vieler Staaten.
 
@Andy2019: aber das stellt doch auch niemand infrage? ...

ich spreche nicht von "expertenmeinungen gehen auseinander" sonderen ich spreche von reinen bullshit. insbesondere bewusste fehlplazierung => "und was dann gehschah werden sie nicht glauben" ... und dann sieht man wie eine katze vom baum springt oder so.
=> hier geht es um "definitiv" FALSCH oder CLICKBAIT wo kein experte dran zweifelt

bei allen anderen bin ich zu 100% bei dir, google sollte kein urteil darüber treffen ob die berichterstattung der medien A besser oder schlechter wie dessen der medien B über ein und des selben geschehnisses ist.
 
@baeri:
Ja aber selbst das 'defintiv' Falsche kann nicht einfach so ermittelt werden.

Journalist A untersucht und stellt bei Politiker X Korruption fest, nach seiner Meinung. Politker X wurde aber weder verhaftet noch vom einem Gericht schuldig gesprochen. Ist es nun falsch das der Journalist daraus ein Bericht schreibt und behautptet das Politiker X korrupt ist? Der FaktenCheck würde in diesem Fall wahrscheinlich eine Falschmeldung ausspucken unabhängig davon ob es stimmt oder nicht.

Putin sagte das er keine Soldaten auf der Krim hatte. In der DDR hat Ulbricht "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!" gesagt, was sich geschichtlich als eins der größten Lügen herausgestellt hat. Ich selber halte es zwar für unwahrscheinlich, aber vielleicht hat er es in dem Moment als er es gesagt hat auch wirklich so gemeint.

Und würden wir einen FaktenCheck tatsächlich integrieren müsste eigentlich viele Zitat einer Bibel, Koran, oder irgendwelchen Behauptungen eines Gottes als Lüge und Falschmeldung deklariert werden. Was sie auch nunmal sind. Würde das passieren, nein würde es nicht. Jedenfalls nicht in unserer Zeit. Nicht die Wahrheit ist ausschlaggebend sonder was die Menschen denken was die Wahrheit ist.

Falsch und Wahr ist ganz selten so einfach zu bestimmen, nimmt mal naturwissenschaftliche Grundgesetze außer acht. Häufig kann sogar ein andere Blickwinkel auf den selben Sachverhalt jeweils wahr sein sich aber gegenseitig ausschließen.
 
@rosez: Ach? Und inwieweit hindert dich ein Faktenchecker daran, dich selbst auf die Suche zu machen und den Fakt zu überprüfen? Zensur ist, wenn etwas gelöscht wird. Hier wird nichts gelöscht. Jeder kann jede noch so abstruse Behauptung weiterhin lesen. Ich bin gegen das Löschen unliebsamer Behauptungen. Und ein Löschen findet hier nicht statt. Aber diese Faktenchecker dürften dem Groß der Bevölkerung hoffentlich klar machen, wie einfach sie sich von Demagogen aufschaukeln lassen.

Manchen würde es echt mal gut tun, die Kirche im Dorf zu lassen.
 
@Niccolo Machiavelli:
Und werden dabei auch von Demagogen aufgeschaukelt, bzw. ruhig gestellt.
 
Dadurch werden dann "der Irak besitzt Atomwaffen" Aussagen noch glaubwürdiger und der 11. September endlich nicht mehr angezweifelt. Mir war das immer schon alles zu kompliziert mit den verschiedenen Meinungen. ^^
 
Finde ich nicht schlecht, Politfact und Snopes sind meiner Meinung nach gute Quellen für sowas
 
und bald werden wieder Bücher verbrannt. Wollte man nicht genau das hinter sich lassen?
 
@PeterA: Ja, genau! Das Hinzufügen von Referenzen zu einem Artikel ist das selbe wie Bücher verbrennen. Auch wissenschaftliches Arbeiten ist Bücherverbrennen, da man ja seine Quellen angeben und kreuzreferenzieren muss. Auch muss man diese Referenzen selbst nicht kontrollieren oder sich selbst einen Kopf machen. Meinungen getarnt als angeblicher Fakt hingegen, ist das einzig wahre.

Fassen wir mal zusammen: Aktuell muss ich meinen Kopf also nicht anstrengen, weil ich alles als wahr betrachten kann. Wenn so ein Fake-Check anschlägt, streng ich also meinen Kopf auch nicht an, weil der Fake-Check es für mich tut? Wer bei Themen, die ihn beschäftigen, sich einfach nur berieseln lassen will, sollte so oder so kein problem damit haben. Ich empfinde so ein System schon eher als Denkanreiz.
 
@blume666: Hier sind wieder sehr, sehr schräge Leute unterwegs (ich meine selbstverständlich nicht dich!). Wenn ich mir allein schon die "Punktevergabe" bei Plus/Minus ansehe, wird mir schon wieder ganz anders. Von den hanebüchenen Vergleichen, die hier gezogen werden, mal ganz abgesehen...
 
Eine Gute und Notwendige Ergänzung zur Suche, jeder der sich Informieren möchte >kann< sie nutzen, der Rest glaubt sowieso was und wen er will.

Wenn ich mir vorstelle, das hätte es schon zu Zeiten der Inquisition gegeben, wie viele der über 60.000 getöteten Hexen hätten vieleicht überlebt?

Wieso sollte jemand diese zusätzliche Informationsmöglichkeit unterdrücken wollen, um ehrlich zu sein, mir fallen keine Positiven Gründe dazu ein!
 
@Kribs:

"Wenn ich mir vorstelle, das hätte es schon zu Zeiten der Inquisition gegeben, wie viele der über 60.000 getöteten Hexen hätten vielleicht überlebt?"

Was glaubst du den hätte der Faktencheck zu Zeiten der Inquisition ausgegeben?!? Das es keine Hexen gibt?
 
@Andy2019: Es gibt "Hexen" im Langläufigen Sinne, es hat sie immer gegeben.
Im Enzelfall hätte Aufklärung der Massen im Vorfeld und die Möglichkeit die Anklage zu überprüfen (Entlastende Beweise und Indizien) wenigstens die Möglichkeit eines Fairen Prozesses geboten, wenn es überhaupt zu einen gekommen wäre.

Oder besser ausgedrückt, die hätten die Inquisition dahin gejagt, wo sie mit Sicherheitz nicht hinwollte.
 
@Kribs:
Du verkennst aber die damalig Zeit. Es gab damals halt keine aufgeklärte Gesellschaft, auch wenn sie es eventuell dachte.

Das Gleiche kann auch heute behauptet werden. Vielen denken das sie aufgeklärt sind, sind sie aber nicht.

Daher ist ein FaktenCheck eigentlich Unsinnig. Aufklärung und Bildung ist der Schlüssel um das Problem zu bekämpfen.
 
Werden dann zukünftig alle religiösen Seiten entsprechend gekennzeichnet? Wäre endlich Zeit!
 
Was ist denn wenn wirklich mal Aliens angreifen? - Google sagt dann Fake!!!!
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