Windows 10: Microsoft gibt bekannt, welche Daten gesammelt werden

Es ist noch nie wirklich ein Geheimnis gewesen, dass Windows 10 Daten des Nutzers sammelt, um diese an Microsoft zu versenden. Das Vorgehen war hauptsächlich aufgrund mangelnder Transparenz umstritten. Das Redmonder Unternehmen möchte ab sofort ... mehr... Microsoft, Redmond, Microsoft Campus, The Cube Bildquelle: Microsoft Microsoft, Redmond, Microsoft Campus, The Cube Microsoft, Redmond, Microsoft Campus, The Cube Microsoft

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Das ist zumindest um einiges transparenter als google und apple. Da weiß man nämlich....nix. Und einstellen kann man...nix.
Da stört es keinen, und die sammeln ebenso!
MS hat sogar einen eigenen datenschutzbeauftragten seit neuem.
Sie nehmen das thema also ernst. Im gegensatz zu manch anderen.
Und seien wir ehrlich, wen interessierts. Verhindern können wir es, und wirklich kontrollieren auch nicht.
Ob die schalter was bewirken, who knows.
 
@Checki: Waaas? Sogar einen Datenschutzbeauftragten hat MS??? Das hat sonst sicher niemand. Da hol ich mir doch glatt Win 10
 
@Checki: Der Unterschied zwischen den Firmen ist halt daß Google und Apple eigentlich nur auf Mobilgeräten laufen wo naturgemäß sensible Daten nichts zu suchen haben, während auf Desktops wirklich alles sein kann.
Darüber hinaus gibt es ja gerade bei Android auch Möglichkeiten an Google praktisch komplett vorbei zu kommen, was bei Desktops mit Windows unmöglich ist.

Daß man all denn Vereinen nur so weit trauen kann wie man sie werfen kann ist natürlich ne andere Sache.
 
@Johnny Cache: Auf Mobilen Geräten ist nichts Sensibel? Sorry aber das ist Schwachsinn... Das mag vor 15 Jahren noch so gewesen sein... aber heute ganz bestimmt nicht mehr.
 
@Edelasos: Ich sagte dass dort nichts sensibles sein sollte, nicht dass die meisten nicht so leichtsinnig wären dort derartiges zu speichern oder zu verarbeiten.
 
@Johnny Cache: hö wieso??? Alleine meine Kontakte inkl. Bilder sind Sensibel.
Genauso wirbt Onlinebanking damit vieles nun übers Smartphone zu machen...

und dann kommen die ganzen Smarthomeanwendungen... ich behaupte mal GENAU DAFÜR ist doch das Smartphone da, dass du die digitales Seite deines Lebens mit dir herum trägst...
 
@Johnny Cache: Weil du findest, dass dort nichts sensibles sein soll, ists ok?
Ich behaupte mal anhand eines Smartphones ist es wesentlich einfacher, die Infos einer Person zu bekommen als über einen Desktop PC.
Das mag bei Firmen vielleicht noch anders sein, aber bei Privatpersonen sicher nicht mehr.
 
@Johnny Cache: Achso also MacOS läuft nur auf mobilen Geräten? Son iMac schonmal unterm Arm gehabt?^^

Btw hast du die persönlich(!) sensibelsten Daten idR eher auf dem Handy(Snapchat anyone?).

Und wie siehts mit den FotoTAN-Verfahren auf den Geräten aus? Nicht sensibel genug?
 
@bLu3t0oth: ja letztens erst ist einer an mir mit Generator und bollerwagen vorbeigelaufen ;)
 
@bLu3t0oth: Ich hatte auch gerade das Bild eines Menschen vor Augen, der einen 27-Zoll-Mac an sein Ohr hält, um zu telefonieren. Fiel ihm schwer, irgendwie waren seine Arme zu kurz... ;)
 
@bLu3t0oth: Also jetzt mit OSX anzukommen ist ja wohl der Witz schlechthin. Mit Randgruppen muß man jetzt wirklich nicht anzufangen.

Ein solches Gerät als TAN-Generator zu verwenden ist ja ok, solange man auf dem selben Gerät nicht so bekloppt ist etwas buchen zu wollen.
 
@Johnny Cache: "Der Unterschied zwischen den Firmen ist halt daß Google und Apple eigentlich nur auf Mobilgeräten laufen" << " Also jetzt mit OSX anzukommen ist ja wohl der Witz schlechthin. Mit Randgruppen muß man jetzt wirklich nicht anzufangen." ...also 10% Marktanteil zu unterschlagen empfinde ich da als den größeren Witz.
 
@Checki: naja... das bei Google stimmt nicht, Google greift nämlich einfach ALLES ab was sie bekommen können :P nur mit dem Unterschied, dass die das dürfen.

Microsoft ist sofort böse. Wobei es mit einfachen Menschenverstand klar ist "warum, was, wieso".

Dennoch finde ich es gut... ich sehne mich danach (ich weiß, es ist noch nicht sehr realistisch), dass man Künftig auf einer Seite z.B. microsoft.com/myData einsehen kann was Microsoft über mich WEIß

=> wobei man aufpassen muss, vieles wird auch "Unpersonalisiert" gespeichert... da weiß Microsoft zwar einiges, aber nicht von wem!
 
Schlimmer als ich gedacht habe, wenn ich ehrlich bin. Welche Musik ich höre und welche Suchanfragen ich tätige sollte niemanden was angehen, schon gar nicht mein Betriebssystem. Da hilft es wenig, dass man das abstellen kann. Solch eine Funktion sollte es erst gar nicht geben, das würde für mich Vertrauen schaffen. Das geht dann doch weit über reine Update- oder Fehlerlogs hinaus.
 
@MiezMau: Du liest hier nur eine Zusammenfassung. Die Liste an gesendeten Daten (https://technet.microsoft.com/itpro/windows/configure/basic-level-windows-diagnostic-events-and-fields) ist um Faktoren länger. Man könnte fast meinen, die Liste an nicht gesendeten Daten wäre kürzer.
 
@MiezMau: Komisch ist dass der Aufschrei bei den Diensten von Apple, Google oder Amazon nie so groß ist - dabei speichern diese exakt dieselben Daten, nur dass Du dort keine Schieberegler hast um Dich abzumelden. Hier wird bereits vor der Nutzung, bei der Installation, gefragt wie man es denn haben möchte. Fakt ist auch dass der ganze "smart"-Kram wie Siri, Cortana, Alexa etc ohne diese Daten nicht so funktionieren können wie es einige nutzen.
 
@Stamfy: Auch bei Google bin ich extrem vorsichtig geworden. Ich würde mir z. B. freiwillig keinen Chrome installieren wollen. Leider läuft auf meinem Handy Android, aber was will man machen. Dass Microsoft ihre Datensammlung erklären, mag zwar (im Vergleich zu Google) loblich sein. Gut finden muss man es aber trotzdem nicht. Zumindest wird ein Dialog angestoßen.. .
 
@Stamfy: naja aufm Handy mache zumindest ich relativ wenig sensibles im vergleich zum PC (oder machst du bspw die steuererklärung aufm handy?), und die sachen wie google suche und so weiter gibts genug alternativen, bei Windows als OS isses etwas anders, vor allem weil man da kaum andere möglichkeiten hat, bspw wenn man betimmte software braucht gehts nicht ohne windows.
 
@My1: Das ist zwar nicht falsch, du vergisst aber das Windows dir die Möglichkeit gibt so etwas abzuschalten. Bei den anderen sieht das wieder ganz anders aus.
 
@Tanyyya: naja ganz abschalten konnte man es schon in der RTM nur in der enterprise, denke kaum dass sich der teil allzusehr geänert hat, auch wenn es jetzt detaillierter ist.
 
@MiezMau: Auch Spotify speichert Daten über die Musik die du hörst um ihre Dienste zu verbessern bzw. das hörverhalten zu analysieren.

Bei Microsoft gibt es Groove Music, weshalb die Daten wahrscheinlich dort für genau denselben Zweck verwendet werden.

Das ist allerdings nur eine Vermutung.
Man könnte natürlich auch sagen das dies für Werbezwecke genutzt wird, aber auch hier ist es wie bei allen anderen auch, beweisen kannst du nix.

Das wissen im Endeffekt nur die Firmen selbst.
Der User entscheidet ob er diesen vertraut oder nicht.
 
@MiezMau: Und du glaubst auf deinem Droiden oder iPhone wäre das anders? Da werden vermutlich auch deine SMS alle mitgescannt(Backups werden davon ja schließlich auch gemacht und da besonders google ja generell alle Emails scannt..).
 
@bLu3t0oth: Das habe ich nicht behauptet, dass Google da besser wäre. Im Gegenteil halte ich Google sogar für die größte Datenkrake. Wobei ich die Backups dort generell ausgeschaltet habe.
 
@MiezMau: Ich habe auch nicht behauptet, dass du das behauptet hast, sondern nachgefragt ;)
 
@MiezMau: Gesammelt wird überall ! Wenn es nachdem geht dürftest du gar nicht mehr benutzen. Weder Windows, Linux ( ja auch das ) Google, noch Facebook, Twitter, Spotify, sämtliche Apps auf deinem Handy usw. Wenn ihr euch wirklich entgläsern wollt dann gibt es nur einen Weg das zu tun. Offline bleiben !

Ansonsten zahlt ihr halt den Preis den diese digitale Welt mit sich bringt. Verabschiedet euch doch mal von der Illusion das den oberen der Datenschutz so wichtig ist. Nein! Gewinnmaximierung ist wichtig. Zu wissen was das Volk denkt, was es öffentlich NICHT aussprechen würde ist wichtig !
 
@Echorausch: Stimmt schon. Aber man kann das auch begrenzen. Registrieren auf Webseiten z. B. nie mit dem richtigen Namen, wenn nicht unbedingt erforderlich. Google nicht mehr benutzen (DuckDuckGo z. B. speichert keine Daten), oder nur noch mit VPN-Service ins Internet gehen. Viele Dienste und Apps sind sowieso nur Spielerei und braucht man eigentlich nicht unbedingt => also deinstallieren. Nur um ein paar Möglichkeiten zu nennen.

Und man braucht das ja auch nicht einfach so hinzunehmen und sagen das macht ja sowieso jeder. Kritik üben sollte auf alle Fälle drin sein.
 
Kurios, im Angewiderten Sinne, das man daraus noch Werbung macht, für ein allseits Persönlichkeitsrechte missachtendes Spionagesystem.
 
@Kribs: Kannst du genauso gut über Android, Google Chrome und alle anderen Google Diensten sagen. Und nein, man kann Google im Internet nicht entkommen(Google AdSense und Google Analystics, die in den meisten Seiten des Internets eingebunden sind). Dagegen sind die Windows Systeme noch harmlos.
 
@eragon1992: ganz genau.man nennt google ja nicht umsonst datenkrake.wenn man google abschalten würde würde 80% des Internets nicht mehr funktionieren.
 
@eragon1992: Keine Ahnung, wie du das so handhabst, aber bei mir ist beides per Browser Addon ad bzw. ublocked bzw. der entsprechenden Blockliste händisch hinzugefügt.
 
@DerTigga: + Man kann das Netz Bewusst und Sicher (soweit technisch möglich) nutzen, oder aber ohne sich Gedanken zu machen, Offensichtlich sind die Gedankenlosen Hier in der Mehrheit.

Wenn man sieht, das ein aktives und unbenutztes W10 (Nicht Ruhemodus),ohne zusätzliche Software mit LAN verbunden, >>Durchschnittlich<< 51 Microsoft IP´s 300 mal pro Stunde aufruft (Browser nicht aktiviert) dabei 4,3 MB Daten überträgt, ist das etwas ganz anderes als eine Aktive Bedachte/Bewusste Nutzung eines Browsers durch einen Nutzer.
 
@Kribs: Auch dagegen ist nen Kraut gewachsen, denn es gibt im Internet Listungen von Telemetry Microsoft IP Adressen. Und auch Anleitungen, wie man sich sowas als **.reg Datei ablegt bzw. wie und das das per Mausklick drauf in die Registry eingetragen wird.
Aber wie du schon so richtig schreibst...dazu muss man erstmal sein ach Microsoft wird mir schon nichts tun - ich hab doch nichts zu verbergen - mir harmlosem Normalo-User werden sie schon nix tun Denken über Board werfen. Eben mal etwas mehr für möglich halten, als man nur für möglich halten möchte.
Mancher würde wohl auch ziemlich "gucken", wie schwer bis beinah unmöglich es sein kann, gewisse daten-versender.exe Dateien überhaupt mal gelöscht kriegen zu dürfen. Selbst als Admin nicht. Und das fing unter Win7 schon an...ich erinnere da nur mal an die diagtrackrunner.exe.
 
@DerTigga: Leider stimmt das nicht ganz, wenn du alles abschaltest reduzierst du es nur ~ auf die Hälfte, selbst das sperren der übrigen IP´s über eine Hosts-Datei wird von W10 umgangen, übrigens auch bei W7 mit allen Telemetrie-"Update".
Erst ein Sperren beim Router zeigt Wirkung.
Übrigens ist die Messung auch am Router erfolgt, auf das System installierte Analysators (z.B. Wireshark) zeigen eine ~ 90% Reduzierung an, das log des Routers zeigt dann die Wirklichkeit.
 
@Kribs: Grundsätzlich hast du Recht, ich wollte aber nicht so wirklich über die prozentuale Wirksamkeit diskutieren bzw. was das beste oder eben am langfristigsten wirkende ist. Wie du schon andeutest, ist es tatsächlich so, das man heutzutage dazu gezwungen ist, sein ganz eigenes Puzzelspiel aus hier ein bisschen und dort ein wenig "abwürgen" zusammen zu frickeln. Inklusive einem all-updatigem nacharbeiten / auffrischen / wiederherstellen des gewünschten Zustands. Genau darauf, das man dabei was übersieht oder resigniert, bauen div. Softwareschmieden.
Es ging mir eher um das generelle sich dahinter klemmen müssen und auch sollen bzw. darum, das da weit mehr passiert, als nur das, womit sich so mancher schon selbstgetröstet kriegt bzw. kriegen dürfen möchte.
 
@eragon1992: Echt jetzt? Und ich dachte man kann z.B. sowas wie NoScript einsetzen, um genau diese "netten" google "Dienste" wie adsense und analytics zu blockieren (die im übrigen nur ein Bruchteil dessen sind was man an JS blockieren möchte).

Ich hab mal die Webseiten einer Uni durchforstet, als eine Bekannten Datenschutzbeauftragte wurde. Unfassbar, da waren über 50 unterschiedliche Tracker verstreut eingebaut, bei einem guten Dutzend war nicht einmal feststellbar wer diese bereitstellt und unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen. Innerhalb einer Woche war sie die meistgehasste Person bei den Webadmins.

Wer ein bisschen auf seine Privatsphäre achtet kann heute ohne Werbe- und JS-Blocker nicht mehr unterwegs sein, egal wie "seriös" die besuchte Seite ist.

Aber das sind alles Browser-Probleme. Auf der Ebene des OS, das ist noch einmal eine ganz andere Geschichte. Und keine schöne, da wird es mit Notwehr schon erheblich komplexer.
 
Effektiv hilft da wohl nur eine gute Firewall/UTM/DNS Server der sämtliche Microsoft URLs ins Nirvana schickt.
Da kann Windows 10 soviel senden wie es will, die Daten erreichen nie ihr Ziel.
Das Gleiche gilt natürlich auch für Dienste anderer Anbieter.
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