Telekom: Musik, Netflix, YouTube und mehr ohne Traffic-Limit nutzen

Die Deutsche Telekom hat heute die in der vergangenen Woche bereits bekannt gewordene Stream On-Option offiziell vorgestellt. Diese soll den Nutzern die Verwendung bestimmter Streaming-Dienste ermöglichen, ohne dass dies auf das monatliche ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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diese miese T-Com. Die Netzneutralität aufweichen statt diese Drosslung einfach abzuschaffen und echte Flaterates anzubieten. Hoffentlich haben die keinen Erfolg damit, aber wahrscheinlich wird es verwendet werden, einfach weil es mit dabei ist.

Und solange es "Partner" braucht ist es auch nicht unabhängig, denn mein NAS daheim und die Telekom sind sicher keine Partner.
 
@K-Ace: Ich denke soweit wird es auch über kurz oder lang kommen, für den Anfang wird es halt auf einzelne Tarife und Dienste eingeschränkt, damit es keine sprunghafte Entwicklung ist sondern die Datenmengen nur langsamer steigen und halt auch durch die Partner zum Teil mitfinanziert wird.
Mobilfunk ist halt ein geteiltes Medium und mit richtigen Flatrates kenne ich genug Leute die sich ihren Internetzugang zuhause komplett schenken würden und alles nur noch über LTE und dann bricht halt das ganze Netz schnell zusammen (tut es ja jetzt schon sehr gut an belebten Plätzen).
 
@K-Ace: Kein Telekom-bezogener Artikel ohne entsprechende Bashs, das ist ja schon standard... Da geht die Telekom als erster Anbieter einen riesen Schritt vorran, wird aber nur wieder heruntergemacht. Ich bin da eher der Meinung, dass dies ein enormer Schritt nach vorne ist um irgendwann "echte" Flatrates einzuführen.
Ich begrüße den Schritt der Telekom ausdrücklich!
 
@dragonx: "Da geht die Telekom als erster Anbieter einen riesen Schritt vorran, wird aber nur wieder heruntergemacht."
Joa super Schritt von der Telekom.. Zuerst das "freie Medium" Internet mit Autobahnen versehen wollen, bei denen man als Anbieter eine Maut zahlen darf und somit die Netzneutralität für den Eimer ist und der Wettbewerb leidet, weil die "kleinen" nicht konkurrenzfähig sind.
Und jetzt eine andere Art der Bevorzugung, die den Wettbewerb wieder sperrt.

Hoffe, dass dagegen vorgegangen wird, denn das ist nicht gesund für den Wettbewerb, die Konkurrenz und damit schlussendlich den Verbraucher.
 
@Tical2k: Du weißt offensichtlich mehr als wir, denn du sprichst davon, dass sich die Kleinen das nicht "leisten" können. Dann veröffentliche uns doch einmal das entsprechende Bezahlmodell, dass hinter der ganzen Geschichte steht? Ich für meinen Teil kenne keine entsprechende Subventionierung durch die entsprechenden Anbieter...
 
@dragonx: Ob das bei diesem Modell wieder gegen einen Obolus stattfindet, weiß ich nicht, habe ich aber auch nicht behauptet - würde mich allerdings wundern, wenn sie hierbei nicht zur Kasse bitten würden.

Dass mit dem Zahlen bezog sich auf die früheren Pläne der Bevorzugung mit schnellerer Verbindung für die jeweiligen Dienste.

Die "Kleinen" sind insofern nicht konkurrenzfähig, weil sie die Bevorzugung dann nicht erhalten wie eben Dienst X, womit sie es schwerer haben sich durchzusetzen und das kann auch Innovationen behindern.

Ein Beispiel: Hätte man SMS entsprechend bevorzugt und mobiles Internet wäre teuer gewesen, hätte sich beispielsweise ein WhatsApp auch nicht zu dem entwickeln können, was es heute ist.
 
@Tical2k: Schön, dass man hier noch diskutieren kann ohne sich gleich "fuck you" an den Kopf werfen zu müssen.
Ich verstehe deinen Standpunkt und tolleriere ihn auch, dennoch bleibe ich bei Meinem und bin der Meinung, dass es in der Tat seit langem eine wirkliche Innovation für den Kunden ist.
Denn machen wir uns nichts vor, es geht hier um Musik- & Video-Plattformen, da haben kleinere Anbieter auch ohne StreamOn eh keine Chance sich gegen die riesigen Marktführer mit ihren Mrd.-€-Investitionen durchzusetzen...
 
@dragonx: Na ja, wenn man bedenkt wie Spotify erst entstanden ist.
Das entstand 2006 aus einem Startup Unternehmen und hat sich auch erst hochgemausert ;)
Die hatten sicher keine Mrd. € Investitionen zu Beginn.
 
Dazu kommen zum Beispiel Podcasts die meist nicht über große Anbieter laufen.
Oder wie sieht es mit den Online varianten der Radiosender aus? Die fallen hier leider raus es sei denn sie werden zum Partner (und wie man das wird ist fraglich).
 
@Tical2k: Die Partner müssen nichts an die Telekom zahlen, lediglich eine Konfigurationsänderung kann notwendig sein, Quelle: https://www.teltarif.de/telekom-streamon-unlimitiert-music-video/news/68091.html Absatz: "StreamOn hat eine große Partner-Plattform hinter sich"
 
@Stefan1200: In dem Fall durchaus positiv, dass es nichts kostet.
Den Ruf mit den Anfangsbedenken hat sich die Telekom leider selbst hart erarbeitet mit ihren Plänen der Drosselung, bei denen sie selbst dann zurückgerudert sind und nicht umgesetzt hat oder der Geschichte mit der Aufweichung der Netzneutralität.

Damit bliebe aktuell noch ein einziger kleiner Kritikpunkt: Die potentiellen Partner müssen sich an die Telekom wenden und nach welchen Kriterien die dann akzeptieren ist (noch) nicht transparent.

Vielen Dank für den Link - alles in allem klingt das damit erst mal positiv für die Telekom Kunden.
 
@dragonx: das ist kein Bash, sondern fundierte Entrüstung :) . Wenn die Telekom z.B. die Drosselung von 64kbit/s auf 1Mbit/s anheben würde - das wäre kundenfreundlich und ein Weg hin zu echten Flatrates. So ist es ein Modell, wo zahlende Partner bevorzugt werden (die der Kunde dann verwenden darf). Das wird sich auch so durchsetzen - siehe Kunden die den Schritt ausdrücklich begrüßen - und so kommen wir NIE WIEDER davon weg und NIEMALS zu einer richtigen Flatrate, weil es sich für Telekom und Partner lohnt.
 
@K-Ace: es gibt aktuell keine Info, ob überhaupt was gezahlt werden muss, bzw. wie viel. Somit ist deine Annahme aktuell einfach mal gegenstandslos.
Und ich nutze Netflix und Amazon Video unterwegs. Und mein größter Datenverschwender unterwegs ist YouTube und Musikstreaming. Fällt das jetzt alles nicht mehr auf das Datenvolumen zurück, ja dann komme ich fast nie mehr in die Drossel. Somit habe ich eigentlich immer LTE MAX! Das ist deutlich besser als 1 Mbit/s
 
@FatEric: dann sag mir bitte was verhandelt werden muss (auch Netflix verhandelt noch mit T-Com war ein Nebensatz auf den MSN-News) wenn es nicht um Geld geht. Aber wisst ihr was: wenn der Musikdatenstream von meiner NAS daheim nicht mehr mit angerechnet werden sollte nehme ich die meine "haltlosen Unterstellungen" wieder zurück.

Edit: ich habe mir gerade die StreamOn-AGBs reingezogen und muss sagen dass ich der T-Com hier unrecht tue: die Partner müssen nichts zahlen. Laut AGB tragen T-Com und die StreamOn-Partner ihre Kosten selbst. Jeder darf Partner werden. Der Tarif muss für die T-Com unterscheidbar seid.

Ich probiere Mal ob die T-Com meine NAS akzeptiert, aber den AGBs nach wäre es nicht unmöglich
 
@dragonx: vorran? da geht gar nichts vorran, die telekom will sich lediglich von beiden nutzungsteilnehmern bezahlen lassen eben was sie schon lange angestrebt haben, nix ist mit datengleichbehandlung
 
@0711: les noch mal den "re1" direkt über deinem Post.
 
@K-Ace: Schau' besser erst noch einmal genauer nach, was man unter Netzneutralität versteht.
 
@SegFault: Netzneutralität ist... tja weiß man nicht so ganz genau... auf jeden Fall wir diese "Netzneutralität" dann verletzt, wenn man selber davon keinen Nutzen hat bzw. andere einen Nutzen haben könnten. ;)
 
@SegFault: es gibt keine eindeutige Definition, da der Begriff auf verschiedenen Ebenen gewertet werden kann. So würde eine wortwörtliche Auslegung der Netzneutralität dem Prinzip der Priorisierung z.b für VoIP-Daten widersprechen. Und ich bin sicher dass die Telekom die Musikdaten gleichwertig übermittelt. Aber auf der Ebene der Abrechnung werden diese Daten eben anders behandelt und was das bedeutet hab ich schon in [re2] geschrieben.
 
Seitdem der Laden seinen Kundencenter neu gestaltet habe, kann ich mein Vertrag in der App und im Online-Portal nicht mehr sehen und keine Optionen buchen... toll Telekom.
 
@LoD14: bei mir wird die Hauptnummer auch nicht angezeigt im Kundencenter über den Browser. Über die App Magenta Service wird sie mir noch angezeigt.
 
@MatzeB: Bei mir gar nix mehr. Weder im Kundencenter noch in der App.

Btw.: Finde die Option echt gut. Werde mal testen, ob man die Radioplayer App im Auto gut verwenden kann. Das wäre eine echte Alternative zu DAB, wenn das vom Netz her hier in der Gegend klappt.
 
@LoD14: habe grad mit einem Mitarbeiter der Telekom gechattet. Die Antwort von dem Mitarbeiter: Momentan gibt es leider technische Schwierigkeiten im Kundencenter. Die Entstörung wird heute im Laufe des Tages erwartet.

Bis dahin sollen wir uns noch geduldigen :)
 
@MatzeB: bei mir geht es schon seit letzter Woche nicht :D
 
ich finde das super. allerdings fehlt da doch spotify? das habe ich zumindest so gelesen.
 
@Matico: Hoffentlich will Spotify eine (eventuelle, weiß man da was?) "Aufwandsentschädigung" nicht zahlen oder ist an Netzneutralität interessiert.
 
@ArcaJeth: Die Partner müssen nichts an die Telekom zahlen, lediglich eine Konfigurationsänderung kann notwendig sein, Quelle: https://www.teltarif.de/telekom-streamon-unlimitiert-music-video/news/68091.html Absatz: "StreamOn hat eine große Partner-Plattform hinter sich"
 
@Matico:
Es laufen noch Gespräche bzw. bestehen noch technische Schwierigkeiten mit Spotify und Deezer...
 
@Matico: Bei Spotify gibt es erstens noch Altverträge, bei denen heute das Datenvolumen weiterhin nicht angerechnet wird. Da wird man noch kären müssen, wie man damit umgeht. Und dann ist da noch die Geschichte, dass bei Spotify dann eben doch nicht alles "kostenlos" ist. Denn die Albencover werden nicht von Spotify direkt bezogen und diese verbrauchen Datenvolumen. Dafür gabs natürlich von den ganzen Telekombashern wieder viel Kritik! Das Problem ist bis heute nicht behoben. Die Telekom hat dann einfach jedem Kunden mit Spotifyoption 100 MB jeden Monat oben drauf gebucht.
 
@FatEric: Also ich bashe nicht. Für deutsche Verhältnisse ein mutiger Schritt nach vorn. Für mich selbst aber ohne Spotify nicht so spannend. Mit schon! Also abwarten.
 
Zum Glück muss ich mich hier in UK (bin bei British Telecom) mit sowas (noch) nicht rumärgern. Ich habe meine 20 MB Leitung (meistens sogar noch viel mehr zur Verfügung). Ich hoffe dass das Beispiel von der Deutschen Telekom hier nicht Schule macht.
 
@airlight: Dir ist aber schon klar, dass es hier um mobiles Internet geht? Ansonsten sehe ich an deiner 20 MBit/s-Leitung absolut nichts Besonderes, meine Wenigkeit darf sich über stabile 100 MBit/s im Downstream freuen und 50 MBit/s im Upstream. In anderen Ecken des Landes starten die ersten Gigabit-Leitungen.
 
@SegFault: naja 20 MB sind aber 160mbit/s und das mobil und nicht festnetz.
 
@darkerblue: 20 MB sind zunächst einmal nur 20 MB. Wie wäre es, wenn du nächstes Mal die korrekte Einheit dazuschreibst?
 
@SegFault: ich hab nur airlight zitiert, frag ihn das doch noch mal. ich bin davon ausgegangen das er 20 MB/s gemeint hat, was ja in 160mbit/s resultiert. Aber diese Frage können wir ihn ja zusammen stellen, dann gibts auch keiner Verwirrung mehr
 
Hoffentlich auch für Magenta Mobil M 1 Gen.
 
@rafterman: hoffe ich auch, aber notfalls steige ich um. Die 5€ isses mir Wert... leider.
 
@FatEric: aber dann nur des musikstreaming, für alles andere ist Magenta L Vorraussetzung.
 
@darkerblue: Ich hab magenta eins mit dem alten Magenta M Vertrag, insofern habe ich sogar das Video HD Streaming. Der neue Magenta M ist 5€ teurer.
 
Der Traffic wird nur nicht gerechnet, wenn man die mobile App des Anbieters verwendet. Schade für mich als Windows Mobile Nutzer, dass Youtube dadurch nicht Teil des StreamOn Angebots ist :(
 
@imag: Als windows nutzer schauts dann generell schlecht aus. Nicht mal die hauseigenen dienste sind hier im angebot
 
@imag: Sry...nicht böse gemeint...aber warum nutz man Windows Mobile?
 
die Tkom bietet doch eine Mobile Flat an, Day flat unlimited für 5 Euro am Tag oder den Magenta mobil XL Premium für 200 Euro im Monat damit haste eine ungedrosselte Flaterate da ist die Tkom der einzige der sowas überhaupt anbietet von Vodafone bekam ich in der Richtung nur zu hören eine echte Flaterate im Mobil bereich würde 1000 Euro kosten da haben die Agenten wohl gepennt bzw wissen wohl nicht das es bereits eine Flat gibt.
 
winfuture, wo habt ihr die Info zu Deezer her? Auf der Telekom Seite lese ich davon nichts.
 
@hnz: Ist auch alles noch nicht offiziell gestartet...19.04. ist Deadline...dann werden sicher auch alle Dienste gelistet sein.
 
Wie unreflektiert und frei von jeder Kritik hier über eine solche Sache berichtet wird, sofern man nur ein paar Referal-Links dazu unterbringen kann. Dabei wäre es auch ohne übermäßig kritisch über die damit quasi gestorbene Netzneutralität zu berichten zumindest etwas objektiver gegangen, wie beispielsweise Golem es gemacht hat: https://www.golem.de/news/netzneutralitaet-bundesnetzagentur-prueft-stream-on-option-der-telekom-1704-127128.html
 
@NewRaven: verstehe ich jetzt nicht wirklich, da gibt es jetzt ein paar Dienste, die nicht mehr auf den Verbrauch angerechnet werden, das freut doch eigentlich jeden Nutzer. desweiteren wird abgesehn von VOIP Bits alles gleich behandelt, es ist nirgendwo die rede, das die bits der Partner schneller gemacht werden oder die der Nicht Partner verlangsamt werden. gut die nicht Partner werden zwar gezählt und vom Inklusivvolumen abgezogen, aber es hindert doch den Dienst niemand daran, bei der Telekom bescheid zu geben, das die bisher gezählten bits dann ab Datum X nicht mehr mitgezählt werden sollen.
 
@darkerblue: "aber es hindert doch den Dienst niemand daran, bei der Telekom bescheid zu geben, das die bisher gezählten bits dann ab Datum X nicht mehr mitgezählt werden sollen."
Doch hindert es...offensichtlich will die telekom ja hier eine separate Infrastruktur beim anbieter platzieren, die zusätzliche Investition und teilweise Abhängigkeit von der telekom muss nicht im sinne der anbieter sein. Für die kunden kann sich so natürlich auch die Situation ergeben das wenn man nicht bei der telekom ist u.U. anderweitig Probleme bekommt (anbieter investiert hier aber nicht dort)
 
@0711: und das hat mit netzneutralität jetzt genau was zu tun? netzneutralität wie ich sie verstanden habe: es gibt Dienst A der bei ISP X monatlich einen gewissen Betrag abführt, damit seine Daten bevorzugt behandelt werden zu lasten des restlichen Internets und der ISP kasiert gleichzeitig seinen eigenen Kunden ab, (Aufstockung des Volumens). Bei ISP M isses das genaue Gegenteil.

hier geht es aber doch nicht darum das irgendein Partner bevorzugt wird und sein Wettbewerber abgebremst, die Bits und Bytes von beiden kommen unbeeinflusst beim User an, einzig des der eine gezählt wird und der andere nicht.

eventuell führt das aber auch zu einem Umdenken und wie auch weiter oben gehofft wird (ja ich hoffe auch darauf) das es irgendwann alle Dienste in diese Partnerliste schaffen und der User somit quasi doch ne echte/verkappte Flat hat.

das Anbieter B ohne ähnliche Initiative dann das Nachsehn hat, hat mit netzneutralität nix zu tun, das sind dann Geschäftsentscheidungen und Wettbewerb. Der Anbieter mit den besseren Inklusivleistungen zu einem vernüftigen Preis wird Kunden an sich binden.
 
@darkerblue: Infrastrukturkosten explizit für einen Anbieter (hier Telekom) sind auch eine gewisser Betrag der vom Dienstanbieter investiert wird...ob man das nun als monatliche Kosten, Pauschale oder eben mit solchen Konstrukten verdeckt macht für mich keinen Unterschied.

Es gibt schlicht keinen Grund für diese "Partnerliste" wenn man an Netzneutralität interessiert ist.

Dieses Konstrukt zu ende gedacht:
Künftig wird jeder anbieter für jeden einzelnen anbieter weltweit eigene Infrastruktur vorhalten müssen damit man die kunden erreicht? Das soll den Wettbewerb fördern? Das soll kleine Anbieter nicht ausschließen? Wohl kaum, wenn man für jeden Anbieter dieser Welt eigene Infrastrukturkomponenten vorhalten muss dann ist das schlicht nur von den großen zu stemmen.
Und ja natürlich will die Telekom durch diese Maßnahme Kunden binden aber auch ein Stück weit die Diensteanbieter, die Investitionen in die Infrastruktur müssen sich ja auch tragen.
 
@darkerblue: es gibt ein paar Dienste, die anders behandelt werden, als andere Dienste. Du hast das "Problem" doch schon selbst erkannt. Netzneutralität heißt eben nicht nur, dass die Datenströme gleich schnell ausgeliefert werden, Netzneutralität heißt eben, dass sie gänzlich gleich zu behandeln sind - das schließt natürlich auch Kosten (und damit Freivolumen) mit ein, weil dem netzneutralen Provider schlicht völlig egal zu sein hat, welche Bits und Bytes er von wo nach wo transportiert und wo diese her stammen. Natürlich ist das für den geneigten Konsumenten JETZT noch kein Problem, weil man solch eine Aufweichung der Neutralität dem Kunden erst einmal schmackhaft machen muss. Aber eher früher als später werden sich natürlich diverse Content-Anbieter an diverse Netzbetreiber binden, da ist nämlich ordentlich Geld im Spiel. Und natürlich wird auch der Ausbau von Infrastruktur eher für eben diese Partner geschehen, was umgekehrt dazu führt, dass im Zweifelsfall die Leistung beim "freien" Datenverkehr stagniert, wenn die nötigen Investitionen für Partnerangebote nicht als Wechselwirkung zufällig eine generelle Verbesserung mitbringen. Man darf hier nicht den Fehler machen und glauben, irgendeine der beteiligten Firmen würde das aus Kundenliebe tun - die tun das, um mehr Geld zu verdienen.
 
StreamOn ist eine Unverschämtheit. Die stellen sich ja so hin als würden sie die Nutzer endlich vor dem bösen Datenvolumen retten, welches der Laden doch seit jeher selbst zu verantworten hat! Was denken die eigentlich wie dämlich ihre Kunden sind? Ich warte ja nur darauf das die Telekom versucht so etwas wieder im Festnetz durchsetzen zu wollen. Zweiklassen Internet ftw...
 
@Cheeses: du bekommst bei der Telekom auch einen Tarif bei dem alles mit drin ist und man nie nie niewieder mit einer Datendrossel zurechtkommen muß.

einziger Kritikpunkt: 199,paar gequetschte €

mit flat auf alles
 
@darkerblue: was verglichen mit anderen ländern durchaus als happiges Angebot bezeichnet werden kann
 
@0711: das war ja auch das negativ paradebeispiel.
 
Hat das zufällig schonmal jemand probiert? Ich finde die Idee ziemlich gut, bin oft unterwegs, wegen der Arbeit und co aber ich Gucke meine Videos auf Netflix und Youtube nur auf dem Tablet und habe bisher immer nur Mobilen Hotspot dafür vom Handy aus gemacht.
Jetzt meine Frage, wird bei Mobilen Hotspot auch erkannt, wenn ich mit den Tablet auf YouTube und Neflix gucke oder verbraucht das wie gewohnt meine Mobilen Daten? Also für mich wäre das, wenn es denn auch funktionieren würde ein grund diekt zur Telekom zu wechseln.
LG Tony
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