Streaming bringt Ärger: Neuer Autoren-Streik in Hollywood möglich

Die US-Filmbranche bewegt sich offenbar auf einen neuen Streik der Drehbuch-Autoren zu. Ein solcher hatte vor zehn Jahren schon einmal zu heftigen Auswirkungen geführt. Und die Unzufriedenheit ist zuletzt insbesondere auch aufgrund der ... mehr... Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Bildquelle: Netflix Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Netflix

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Die Exclusivklausel rausnehmen, klingt für mich nach der einfachsten und sinnvollsten Lösung.
Oder die Drehbücher von Fans schreiben lassen, die machen das sicher sogar Umsonst^^
 
Also mit als Kunden gefallen 10 knackige Folgen lieber als 20 gestreckte Folgen.

Die Dreh-Autoren sind sind exklusiv gebunden?
Aber nur solange der Proiduktion läuft, oder? Aber damit stehen sie ja nun nicht allein da... auch das andere "Drehteam" ist ja dann ziemlich gefordert.
 
@tomsan: Pauschale Aussage halt.

Serien wie Big Bang Theory kann man wunderbar auf 10 Folgen runterkürzen, dann gibt es halt mehr Staffeln. Aber kürz mal Serien ala Game of Thrones auf 10 Folgen pro Staffel, da wird die Handlungs aber ordentlich geschnitten, ob das den Hardcorefans gefällt.

Nur der Autor ist gebunden, das Drehteam oder Schauspieler kann man schlecht solche Auflagen machen.
 
@P4ge_2: Genauso pauschal ist ja nun aber, dass die Autoren gern länger strecken würden, oder? ;)

Und man muss nun kein Hardcore Fan sein, um zu merken, dann manches zu lahm ist. Und manches zu durchgehastet wäre. Es gibt Serien, die erzählen halt eine Geschichte. Und manche könnten halt wenig laufen, weil sie als Endlos-Serie konzipiert sind. ;)
 
@tomsan: Je mehr Folgen aber geschrieben werden, desto mehr nimmt man als Writer ein. 24 Folgen bringen ja wohl mehr als 10.

Schau mal nach dem Fachbegriff Syndication. Bei 24 Folgen pro Season, ist man ab Staffel 5 im Bereich der 100. Folge. Aber bei 10 Folgen muss man schon 10 Staffeln produzieren. nur sehr wenig Serien schaffen so viele. Der Wunsch eines Writers ist ja auch langfristig abgesichert zu sein und nicht nur ein paar Folgen zu schreiben die nach 2017 kein Mensch mehr kennt.
 
@P4ge_2: Klar ist mehr mehr. Nur gibt es ja einen groben Handlungsbogen. Plus Cliffhanger auf die nächste Staffel.
Und da meinst Du, vom Spannungsbogen und Storytelling ist es egal, ob eine Staffel nun 6, 12 oder 24 Folgen hätte?

;)
 
@tomsan: Wenn du als Writer z.B. Game of Thrones als aufgabe bekommst, möchtest du doch so nah wie möglich am Buch bleiben, also so genau wie möglich. Es würde also auf 24 Folgen hinaus laufen.

Bei einem Konzept wie You are wanted, einer Story die auf 6 Folgen aufbaut, stellt sich die Frage: Wäre der Spannungsbogen steiler wenn 12 Folgen genutzt worden wären? Ich denke ja. Mmn sind 6 Folgen einfach nur gepeitscht.
 
@P4ge_2: Gerade bei Game of Thrones wurde irre schnell abgespult. Was sie in den ersten beiden Folgen drinnen hatten, war ja schon das halbe Buch.

"You are wanted" habe ich nicht nicht gesehen. Ja, kann gut sein, dass hier zu schnell durchgepeitscht wurde und keine Zeit für Entwicklung und Erklärung war. Das ist ja normaler Weise auch der Vorteil an Serien gegenüber Film
 
@tomsan: Was du einen Vorteil für die Serien im vergleich zum Film siehst, sehe ich anders. Ich möchte das eine Serien mir möglist viele Facetten der handelden Personen zeigt. Lieber habe ich 2-3 Filler-Episoden, als dass ich mir Zusammenhänge erahnen muss.

Ja es gibt auch andere Sichtweisen, dass ist auch schön, aber Netflix und Co sollten mal darübernachdenken, ob es wirklich hilfreich ist, eine Serie wirklich auf ein minimum runterzukürzen. Was bringt es denn wenn eine Serie nach 4 Staffel fast komplett erzählt ist, sie hört auf und es muss was neues her. Da erzähle ich doch lieber etwas ausgelassener und habe länger etwas davon und gebe somit meinen Writern mehr Freiraum. Da denke einige einfach nur an das schnelle GEld.
 
@P4ge_2: Sehe wir doch gleich: Eine Serie biete mehr Freiraum.

Welche Serie wurde denn Deiner Meinung nach zu sehr abgehackt?
Würde mich mal interessieren.

Die Anzahl der Staffel ist leider ein anderes Problem. Viele viele gute Serien wurden ohne vernünftigen Abschluss abgesetzt. Waren auf X-Staffeln konzipiert... aber die wurden nicht produziert. Finde ich extrem schade und macht keine Lust die Serie überhaupt anzufangen, wenn man im Vorfeld schon weiss, dass die kein Ende hat, aber haben sollte.
 
Ich als Serienjunkie kann dazu nur sagen: Bitte kein Streik :(
 
Wenn ich nur 10 statt 20 Folgen schreiben muss gabe ich am Ende auch nur die Hälfte Zeit gebraucht.
Man könnte also noch ne Serie schreiben oder ähnliches.
 
@Kiergard: Zeitlich gesehen hast du Recht, jedoch scheint es eine Beschränkung pro Season zu geben laut Artikel "Und die Autoren sind in einer Serien-Saison in der Regel exklusiv an eine Produktion gebunden [...]".
Demnach dürfen sie nicht mehr als eine Staffel pro Season erledigen, egal wie viel Zeit bleibt, was ich mehr als merkwürdig finde und damit die Meinung des ersten Satzes unter o1 unterstütze.
 
@Tical2k: Ja das ist tatsächlich merkwürdig. Hmmm
 
"Ein solcher hatte vor zehn Jahren schon einmal zu heftigen Auswirkungen geführt."
Bei dem Müll den Hollywood in den letzten 10 Jahren produziert hat, war ich der Meinung die streiken immer noch.
 
Wenn die es dann einfach mal auf die Reihe bekommen würden 26 Folgen spannend und vernümftig zu schreiben, wäre Netflix und Amazon sicher die letzten die Mecken über mehr geile folgen einer Serie. Leider lassen aber viele Serien bei mehr als 15 Folgen doch schwer nach.
Hätte zb von Dark Matter oder den Marvels sehr gerne mehr Folgen gehabt. Wenn ich da noch an die alten Serien mit BH90210 mit teilweise 36 Folgen pro Staffel sind wir heute echt arm dran.
 
@deischatten: Och, Marvel kann doch auch lang! "Agents of Shield" hat doch 22 Folgen pro Staffel & dabei gut unterhalten.

Bei Jessica Jones & Dare Devil finde ich, dass 13 Folgen echt reichen. Weniger wären sogar auch OK.
 
@tomsan: Nun, wenn ich Luke Cage betrachte denke ich, da hätte ein 110min. Film es auch getan... Die Serie wirkte arg gestreckt - viele Wiederholungen, als hätte Luke nicht andere Dinge zu sagen... Immerhin war die Serie besser als Jessica Jones... Da quälte man sich auch durch und wir haben es nicht bis zum Ende geschafft (das einem dann in Luke Cage verraten wurde ^^). Iron Fist habe ich fast nach den ersten "Kampfszenen" (Rand-Gebäude, Sicherheitspersonal vs. Rand) abgeschaltet, so schlecht waren die gemacht... ^^
 
@sirtom: Nach der kaugummiartigen Jessica Jones Serie habe ich mich an Luke Cage nicht rangetraut. ^^
 
@tomsan: Kannst Du aber, ist doch 50% "spannender" als JJ ^^
 
@deischatten: Je mehr Folgen pro Staffel, je mehr Füllfolgen. Orphan Black (10 pro Staffel) zB. jede Folge folgt dem Handlungsstrang. Supernatural (24 je Staffel) Die ersten 2 haben was mit der eigentlichen Story zu tun, dann ca 4 in der Mitte und die letzten 3-4 Folgen. Die Restlichen sind unwichtige Füllfolgen.
 
@Siniox: Die Folgen dienen der Unterhaltung. Daher sind sie alle wichtig. ...

Ehrlich, bei Supernatural ist die Story nun wirklich von sekundärer Bedeutung.
 
Diue Folgenanzahl alleine macht es nicht aus. Die letzte Akte-X MiniStaffel hatte 6, wovon mindestens 4 Filler-Episoden waren, wirklich gut waren die dann ebenso wenig.

Und selbst gut gemachte Fillerepisoden können eher eine Bereicherung, als eine offensichtliche Streckung sein, die dann sogar in der IMDB Wertung stark nach oben ausschlagen (generell fallen mir einige Doctor Who und Supernatural Folgen ein)
 
Das war der Grund damals wo einige Serien Eingestellt wurden die Absolute Renner waren und nur durch den Streik eingestellt wurden. Man kann nur hoffen das es zu keinen Streik kommt.
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