Kongress erlaubt Handel mit Kunden-Surfverhalten, die greifen zu VPNs

Der US-Kongress hat vor kurzem ein Gesetz auf den Weg gebracht, das es den Internet-Providern erlaubt, das Surfverhalten ihrer Kunden zu speichern und diese Daten zu verkaufen. Das hat natürlich heftige Kritik ausgelöst, die Nutzer suchen seither ... mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, IT, Erde Internet, IT, Erde Flickr

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Ein Horrorszenario wird wahr...
 
@Smedi:
Das passiert halt wenn man die Republikaner wählt.

In allen drei wichtigen Schlüsselpositionen (Präsident, Senat, Repräsentantenhaus) regieren die Reps, und die haben annähernd alle dafür gestimmt, während alle Demokraten dagegen stimmten.
Das Volk bekommt die Politik die die Mehrheit gewählt hat.
 
@moribund: Die Amis hatten es bei der Wahl nicht einfach - es war die Wahl zwischen zwei riesigen Übeln. Entweder eine Eskalation des Russland-Konflikts oder einen.... ich finde keine Worte für diese Person...
 
@Smedi: Du glaubst ernsthaft da wäre ein Russland-Konflikt eskaliert?
Im Gegensatz zu Trump ist Clinton wenigstens eine rational denkende Person. Da wäre es nie so weit gekommen.
 
@moribund: rational denkende Person...lol... die haben sich beide eine Schlammschlacht sondersgleichen geliefert, die haben beide nicht alle Latten am Zaun!

Die einzig vernünftige Wahl wäre Sanders gewesen.
 
@bLu3t0oth: in dem Punkt stimmen wir sogar überein. ^^
 
@moribund: Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ist auch egal - bei dem Punkt, dass es eine Wahl zwischen Pest und Cholera war, sind wir uns sicher trotzdem einig.
 
Für meinen Provider sieht es so aus als wäre ich den ganzen Tag mit einer verschlüsselten Verbindung mit einem Server in Schweden, Russland oder China verbunden. Da kann er ja mal versuchen mein Surfverhalten zu speichern.
 
@monumentum!: Wie? Bitte um genaue Erklärung, bzw. Beschreibung. Danke.
 
@rOOts: Er ist der irrigen Ansicht, sein Provider wäre zu DPI nicht fähig.
 
@iPeople:
Wenn die Verbindung über OpenVPN läuft sieht der Provider da gar nichts ;)
 
@Mixermachine: Das ist falsch.
 
@iPeople:
Bei einer Verschlüsselung mit AES 256 und unbekanntem Schlüssel sieht der Netzanbieter vielleicht, dass es eine VPN Verbindung ist.
Mehr nicht.
Notfalls gibt es noch einen https Tunnel davor.

Dem VPN Anbieter muss man natürlich vertrauen.
 
@Mixermachine: Richtig, das sieht er. Und er sieht, mit welchem VPN-Anbieter. Ermittelnde Behörden können sich daran weiterhangeln.
 
@iPeople:
Wie gesagt, dem Anbieter muss man trauen können.
Meiner sitzt in Australien und betreibt in fast der ganzen Welt Endpunkte, mit dem Versprechen, keine IPs oder sonstige Daten dauerhaft zu speichern.

Dein Post impliziert, dass man durch DPI den Inhalt des VPN Tunnels erkennen kann.
 
@iPeople: Was aber auch nicht weiter zum Erfolg führt. Denn mit der VPN-IP surfen 20-50 Menschen gleichzeitig, was natürlich zu Datenmüll führt. Von Penispumpen24 bis hin zu Hausaufgaben24, alle Anfragen unter einer IP, könnte als "pickliger Schüler" sucht Potenzverstärker gewertet werden. Je mehr bei VPN mitmachen um so lustiger, vor allem wenn man die IP mehrfach wechselt.
 
@Roger_Tuff: Aber ist doch blöd .... das vermasselt doch die ganze personalisierte Werbung
 
@Roger_Tuff: dann packste noch Multihoop dazwischen, Stunnel oder OBfsproxy3 und gut ist, dann ist es vorbei mit, wir wissen auf welcher Seite zu warst und nicht nur dass, sondern durch Stunnel oder Obfsproxy3 kann dein ISP nicht mehr sehen, dass du über VPN ins Internet gehst. Der sieht dann nur noch eine normale verschlüsselte HTTPS Verbindung und meint, dass du normal surfst.

Ohne VPN geht bei mir gar nichts mehr. Aber VPN ist nur ein winziges Konzept zur Internet Sicherheit. Ich selber nutze PP, mir kommt nichts anderes mehr ins Haus. Es wird nichts geloggt, landet alles auf RAMS, Strom weg, Daten weg. Und Anmeldung bei denen läuft auch anonym. Und hab mal gelesen, dass Beamten etc. nicht gerade sehr begeistert darüber sind, wenn jemand PP nutzt.
 
@iPeople: Was hatn die Punktdichte damit zu tun?
 
@kkp2321: In diesem Fall ist wohl eher die gemeint:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Packet_Inspection
 
@Master_P.: Ich wusste, das ich mit Deutsche Post Inland auch nicht gut beraten war :P
 
@kkp2321: Flacher Freitag heute?
 
@rOOts:
Er schaltet in seine Internetverbindung einen VPN ein.
Sowas wie ein Tunnel zu einem anderen Server, durch den alle Daten gehen.
So ist nach außen nur die Adresse des anderen Servers zu sehen
 
@Mixermachine: Richtig, es geht trotzdem durch den Zugangspunkt seines Providers.
 
@rOOts: Er nutzt einen VPN-Zugang. Mache ich auch. Aber das ist keine gesamtgesellschaftliche Lösung, weil dann nur die Technik-affinen der Datenhehlerei entkommen. Man sollte besser die Regierung dazu zwingen, halbwegs normale Gesetze zu verabschieden.
 
@Marten E. Vanderveen: Gute Idee, viel Glück...
 
und morgen kommt die Meldung: "Trump verbietet per Dekret VPN"
 
@Memfis: Bis das ein Provider und ein deutscher Politiker liesst und der Politiker als Büttel für die hiesigen Konzerne das auch für Deutschland fordert.
Wobei, ist ja Neuland. VPN heisst doch für unsere Politiker wahrscheinlich "VerPinduNg", oder?
 
@MichaW: Wenns ums Verbieten und Zensieren geht, ist es den Politikern egal was das heißt, hauptsache es wird umgesetzt.
 
@Memfis: Der kauft lieber alle VPN-Anbieter auf und kassiert die Nutzer ab... und hätte dann auch deren Daten.
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