Deutsche Fotografen klagen gegen neue Google-Bildersuche

Der Suchmaschinenkonzern Google bekommt hierzulande Ärger mit der nächsten Gruppe von Rechteinhabern. Fotografen stören sich an der derzeitigen Form der Bildersuche. Ihr Interessensverband Freelense reichte deshalb nun Klage gegen den ... mehr... Google, Bill Gates, Bildersuche, Creative Commons, Google Bildersuche Bildquelle: Google Google, Bill Gates, Bildersuche, Creative Commons, Google Bildersuche Google, Bill Gates, Bildersuche, Creative Commons, Google Bildersuche Google

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Wasserzeichen auf Bilder?
http://www.wikihow.com/Add-a-Watermark-to-Photos

Kopierschutz von Webseiten-Bildern?

Copyright auf den Bildern und im Hash?

Im weiteren sollten Webseiten-Bilder nur zwischen 72 und 96 dpi haben, Bilder mit Druckvorstufe, also zwischen 275 und 300 dpi sollten nicht im Web und daher auch nicht in der Google Bildersuche erscheinen.
 
@AlexKeller: Briefmarken werde ich aber sicher nicht anklicken. Von daher würden solche Suchergebnisse wohl eher geringere Erfolge feiern, was wohl nicht Sinn der Sache sein dürfte.
 
Sollen die ihre Bilder halt selbst schützen, was kann google dafür wenn die ihre Werke ohne Wasserzeichen z.B. frei zugänglich machen...
 
@Marcel0815a: Warte auf die Urteile, da wird dann drin stehen, was Google dafür kann.
Wie Google Bilder nutzen darf ist rechtlich klar geregelt durch Gesetze und Urteile. Wasserzeichen werden dort nicht vorgeschrieben! Dabei wird aber Google und Co. vorgeschrieben, wie sie die Bilder nutzen dürfen (steht auch im Artikel!).
 
Alles Minus Menschen. Das Internet ist eine Plattform um Daten zu tauschen und ist nicht für die Medienmafia und Anwälte geschaffen worden.
 
@Menschenhasser: Medienmafia? Wenn ich ein Foto mache und es auf eine Seite online stelle, heißt das noch lange nicht, dass andere diese auch nutzen dürfen und ich bin damit auch nicht automatisch Teil einer "Medienmafia", sondern ein Fotograf, der etwas veröffentlicht, an dem er aber weiterhin die alleinigen Rechte hat.

Und ja, das Internet ist zum Austausch von Daten da. Allerdings nicht rechtsfrei!
 
@Scaver: Im Prinzip gebe ich dir ja recht. Aber: Warum musst du hochauflösende Bilder ins Internet stellen? Biste doch selbst schuld.
 
@LastFrontier: Was erkennt man auf einem Bild das in HD aufgenommen wurde, wenn man es nur noch in 100x100 anbietet? Das macht kaum Sinn oder?

Das Beste Beispiel sind HD oder 4K Fotos, die als Wallpaper genutzt werde sollen. Man stellt sie auf einer Seite bereit, auf der jeder frei das Bild als Wallpaper nutzen darf, aber eben für nichts anderes! Und eben nur diese Seite hat das Recht, mein Bild anzubieten (als Rechteinhaber ist es mein Recht, das festzulegen!).

Google darf das Bild indizieren und darf es als Suchergebnis anzeigen. Rechtlich aber eben nur als Thumbnail. Die reicht als Wallpaper sicher nicht aus!
Wer nun die voll Größe will, klickt auf das Tumbnail und wir auf die Seite weiter geleitet und kann es sich dort herunter laden.
So ist es rechtlich ok.

Google zeigt aber auch die große Version direkt an, ohne dass man die Seite des Ursprungs besuchen muss und das ist schlicht illegal!

Es gibt also durchaus Gründe, Bilder in hoher Auflösung online anzubieten.
 
@Scaver: Also missbrauchen Sie das Internet wofür es im Grunde nicht steht? Danke dafür Sie sind kein deut besser. Das Internet steht für freie Daten.
 
Ich war grundsätzlich immer gegen die Haltung, sich vor Google selbst schützen zu müssen. Warum darf Google, ohne Erlaubnis Daten sammeln und muss nicht um Erlaubnis bitten? Warum muss sich der Rechteinhaber darum kümmern, das Google die Daten nicht erfasst anstatt umgekehrt?
Auch wenn man argumentieren kann, das eine Suchmaschine anders als jetzt nicht funktionieren würde, rein rechtlich gesehen, sehe ich Suchmaschinen allgemein als problematisch. Denn sie haben keinen Öffentlich-rechtlichen Stand und nehmen sich grundsätzlich heraus über den Dingen zu stehen, man hat sich ihnen unterzuordnen, sich ihren Richtlinien zu unterwerfen.
Auf der anderen Seite, wenn ich mein Werk geschützt sehen will, biete ich es nicht ohne Umstand auf (m)einer Internetseite an. Sprich, ein Login hat erforderlich zu sein, um an die (besseren) Date(ie)n zu kommen.
 
@kkp2321: Es geht nicht darum, dass Google die Bilder anzeigt, oder Daten sammelt. Es geht um das WIE!
 
@kkp2321: Wenn man das Bild in voller Auflösung direkt angezeigt bekommt und es dort via Rechtsklick kopieren kann besucht keiner mehr die Website des Rechtinhabers und eine Suchmaschine ist nun mal eben (aus Sicht des Rechteinhabers) dafür da gefunden zu werden und Besucher auf den eigenen Internetauftritt aufmerksam zu machen. Man will den Besucher bei sich haben um ihm das komplette Kunstwerk zu zeigen oder eben durch Werbung diese Werke finanzieren (oder zumindest die Kosten für die Homepage damit kompensieren).
Die Suchmaschine ist der Freund des Suchenden und auch der Freund des zu Findenden, sonst lernen sich beide nicht kennen und man kann das Internet nur für Seiten benutzen von denen man die exakte URL kennt.

Peinlich an diesem Rechtsstreit ist aber eindeutig, dass Bing und zB Yandex dieses Feature schon ewig besitzen. Daher war die Bing-Bildersuche auch besser. Immer bekommt es nur Google ab, auch wenn die Jahre zu spät mit etwas kommen was schon gängige Praxis ist.
 
@otzepo: Das liegt ganz einfach daran dass Google nicht wie die Konkurrenz praktisch belanglos ist sondern tatsächlich genutzt wird.
Bei den anderen wäre mit einer Klage vermutlich kaum was zu holen.
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