Ernstzunehmender Vorfall: Verheimlichter Hackerangriff auf Bundestag

Ein erneuter Hacker-Angriff auf den Bundestag und die Ab­ge­ord­ne­ten­bü­ros sorgt derzeit für Ärger. Laut einer Bestätigung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) soll sich ein ernst­zu­neh­men­der Vorfall im Februar ... mehr... Politik, Berlin, Bundestag, Bund, Reichstagsgebäude Bildquelle: NJD Politik, Berlin, Bundestag, Bund, Reichstagsgebäude Politik, Berlin, Bundestag, Bund, Reichstagsgebäude NJD

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Nach dem Trauerspiel mit dem wochenlang am Internet gelassenen und sich immer wieder reinfizierenden Bundestagsnetz vor einiger Zeit, welches durch die gesamte Presse ging, hat man nun möglicherweise beschlossen die ganze Sache lieber zu verheimlichen.

Damals waren es aber, so weit ich weiß, die Bundestagsabgeordneten, die schlichtweg darauf bestanden weiter im Internet surfen und E-Mails empfangen und senden zu können (egal welche Gefahr das für ihre Kommunikationspartner bedeutete, die ja oftmals auch Mitglieder von deutschen oder sogar Regierungsbehörden anderer Länder sind), so dass dem BSI nichts anderes übrigblieb das Bundestagsnetz am Internet zu lassen.

Im Kritik üben sind Politiker immer gut, aber selber wollen sie auf die Sicherheitsexperten des BSI nicht hören, wenn die einzig sinnvolle Vorgehensweise die Trennung des Bundestagsnetzes vom Internet wäre, da sie ja dann nicht mehr im Internet Surfen könnten. Da geht dann plötzlich Bequemlichkeit vor Sicherheit.
 
Schon komisch, dass Firmen dazu verpflichtet werden, Angriffe auf deren Infrastruktur umgehend bekannt geben zu müssen, aber die Staatsführung mal wieder über dieser Verpflichtung steht.
 
@SunnyMarx: Politiker sind halt was besonderes
 
@SunnyMarx: Du willst wohl unsere Politiker nicht mit dem gemeinen einfachen Volk gleichsetzen. Also bitte. Jeder Politiker in Deutschland steht weit über jedem Gesetz!
 
@BartHD: Okay... Das vergesse ich doch immer wieder. ;)
 
Steht bestimmt bald wieder in unseren Qualitätsmedien, das der Russe den Bundestag gehackt hat :-D
 
@Knödeldieb: Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, aber die Zahl der Verdächtigen halte ich für überschaubar.
Wobei ich die Russen für intelligent und qualifiziert genug halte sich nicht erwischen zu lassen.
 
Ich finde es vernünftig und notwendig, dass man bei laufenden Ermittlungen nicht die Erkenntnisse in die Welt hinauspustet (und so die Ermittlungen gefährdet). Die Meldungen von Privatfirmen werden von den Behörden genauso diskret behandelt, da sich sonst nämlich keiner melden würde.

Die betroffenen Politiker (etc) sind ja augenscheinlich informiert worden, soweit es nötig ist, und der Schaden wird begrenzt. Auf die verständige Diskretion gewisser Nasen kann man sich freilich nicht überall verlassen.

Die ganzen Verschwörungstheoretiker finde ich in diesem Zusammenhang (und nicht nur da) zum gähnen.
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