König der Phisher räumt bei zwei bekannten IT-Konzernen groß ab

Ein Bürger Litauens dürfte wohl als jene Person in die jüngere Geschichte eingehen, der der größte Betrugsfall überhaupt gelungen ist. In der letzten Woche ging der Beschuldigte allerdings den US-Behörden ins Netz, die daraufhin nun auf ein ... mehr... Internet, Betrug, Spam, Phishing, Abzocke Bildquelle: betacontinua / Flickr Internet, Betrug, Spam, Phishing, Abzocke Internet, Betrug, Spam, Phishing, Abzocke betacontinua / Flickr

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Die sollten die Buchhalter sofort rausschmeißen. Sowas darf gar nicht erst passieren
 
@spacereiner: Soll nicht, lässt sich aber nicht verhindern. Weißt du wie viele Buchungen da jeden Tag passieren? Würden dir da kleinste Abweichungen in einem Namen auffallen?
 
@Chiron84: Spätestens wenn die Kontoverbindung nach Litauen geht und nicht nach Taiwan und Co. sollte es klingeln um dann nachzufragen. Er hat also recht, die Buchhaltung sollte fristlos gekündigt werden.
 
@Odi waN: du hast nicht wirklich Ahnung wie da Buchhaltung funktioniert, oder? Glaubst du, dass da noch Mitarbeiter sitzen? Die Rechnungen werden gescannt und dann automatisch ins ERP-System gestellt, wo sie freigegeben werden. Normalerweise sollte dann sowas auffallen ... eben von den Freigebern. Das war hier aber nicht der Fall. Und ehrlich ... vermutlich handelt es sich um hunderte Rechnungen über eher kleinere Beträge ... Sowas lässt sich in einem Konzern durchaus gut verstecken. Und bei heutigen global agierenden Unternehmen sind Konten in allen Herren Länder nicht unüblich. Klar hätte das auffallen müssen. Aber wer sich auch nur ein bisschen mit ERP in Großkonzernen auskennt, wundert sich hier nicht wirklich.
 
@JoePhi: Muss ich als Informatiker Ahnung haben von der Buchhaltung? Es reicht mir schon wenn meine Damen hier im Haus mit DATEV nicht klar kommen und ich mir was aus den Fingern saugen muss. Ja ich habe keine Ahnung davon und will es auch nicht. ;)
Aber zum Thema, irgendwie fehlt hier das wichtige. Der Beschuldigte hat Phishing-Mails vorher geschickt, so hatte er Zugriff auf Dokumente die ihm halfen das ganze glaubwürdiger zu machen. Unter anderem Unterschriften etc. Da ist natürlich klar das keiner drauf kommt das etwas faul ist, wenn er es quasi legitimiert hat. Ich muss sagen Respekt an seine Geduld, er hat das ein paar Jahre wohl gemacht.
 
@Odi waN: Wenn Du keine Ahnung hast, warum forderst Du dann fristlose Kündungen? Das passt nicht und wirkt albern.
 
@JoePhi: Meine Schlussfolgerung habe ich aus den bekannten Infos dort oben im Text. Die Kündigung wäre mehr als angebracht. Da aber Informationen fehlen die wichtig sind, komme ich auf eine andere Schlussfolgerung die da lautet, keiner hat schuld. Daher war meine Aussage schon passend mit den bedürftigen Informationen.
 
@Odi waN: Ich will damit nur sagen: Bevor man Bestrafung fordert, sollte man wirklich sicher sein, dass das auch angebracht ist. Sonst schädigt man nur sein eigenes Bild.
 
@Odi waN: "Spätestens wenn die Kontoverbindung nach Litauen geht und nicht nach Taiwan und Co. sollte es klingeln "
vor 50 jahren vielleicht.
Ich denke selbst WENN demjenigen der das freigab das aufgefallen wäre hätte der sich gedacht: Litauen? bestimmt wieder so ein steuerparadies ... seis drumm .. ist ja nicht mein geld ... ok.
 
Der kommt so schnell nicht mehr raus.
 
der hatte bestimmt ein nettes leben mit dem geld in litauen
 
@steve_1337: denke ich nicht. Der hat sich übernommen.
Der spielte in einer Liga, zu der er keine Kontakte hatte, sonst hätte er sich längst ein neues Leben inkl. Identität und Ausweisdokumente gekauft und wäre schon abgezischt.
 
@Druidialkonsulvenz: Mit 100 Millionen findest du entsprechende Kontakte sehr einfach sogar ohne Geld findest du solche Kontakte, kannst es dir dann schließen bloß nicht leisten.
 
Hörnse, se ham doch eh stendisch wat zu überweisen. Wärnsedochsofreundlisch und nehmse künfdisch eenfach meene Kontonummer. Da hamse wenjer Arbeit und icke hab denne auch noch wat davon. Fändick suupa.

Heazlischen Dank schonma, wa.
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