PC-Preise steigen wegen Komponenten-Engpässen ab dem 3. Quartal

Die Anzeichen für einen Anstieg der PC-Preise verdichten sich derzeit. Aus Taiwan ist jetzt zu hören, dass ab dem dritten Quartal des Jahres mit einer Steigerung der Preise zu rechnen ist, was man vor allem auf höhere Kosten für wichtige Komponenten ... mehr... Pc, Intel, Cpu, Desktop-PC, ASRock, DeskMini Bildquelle: ASRock Pc, Intel, Cpu, Desktop-PC, ASRock, DeskMini Pc, Intel, Cpu, Desktop-PC, ASRock, DeskMini ASRock

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Erst heulen sie, weil die PC-Absätze stagnieren, nun erzeugen sie künstliche Knappheit, und am Ende werden sie heulen, weil die PC-Absätze noch weiter zurück gehen. Dafür verkaufen sie dann bestimmt wieder hochqualitative Komponenten, die exakt 3 Tage nach Ende der Gewährleistungszeit einen unerklärlichen Defekt aufweisen.
 
@Islander: Also beim Display meines Vaters Lumia waren es 3 Wochen :D
 
@Islander: Aussagen wie PREISE WERDEN BALD steigen sind nur dafür da um die Kunden zu locken dass diese jetzt Kaufen!
Ich glaube nicht, dass im Weihnachtsgeschäft sich irgendein Hersteller es sich entgehen lässt ein Produkt zu teuer zu haben!
 
ob die kleinen Anbieter jetzt vom Preis X oder X+Y keinen Rabatt bekommen ist doch egal.
 
Die PC-Hardware können sie meinetwegen (aus was für schwachsinnigen Gründen auch immer) so teuer machen wie sie wollen. Die Hardware, die ich haben möchte, habe ich schon seit Jahren, da ich mich bevor es ab 2015 nur noch Hardware mit UEFI und TPM 2.0 gab ausgiebig damit eingedeckt habe.

Den Schund, der da heute angeboten wird, würde ich nicht einmal geschenkt nehmen und wenn, dann gewiss nur um ihn direkt weiterzuverkaufen. Selber arbeiten möchte ich mit so einem UEFI + TPM 2.0-PC mit vollverdongeltem, vom Hersteller über das Internet Remote zu kontrollierendem BIOS und Betriebssystem über welches der Nutzer keinerlei Kontrolle mehr hat, da es nur noch seinem Hersteller gehorcht, nicht mehr.

Außerdem möchte ich meine selbstgeschriebene Software auch weiterhin auf allen meinen PCs einsetzen können ohne Microsoft für jedes neue von mir geschriebene kleine Tool erst ein paar tausend Euro "Zertifizierungsgebühren" zahlen zu müssen, damit ich es auf allen meinen Rechnern problemlos installieren und nutzen kann.

Von mir wird die PC-Branche solange sie in diesem Stil weitermacht keinen einzigen Cent mehr sehen. Es gibt genug schöne Rechner im Gebrauchtmarkt die mir weit besser gefallen als alles was derzeit neu produziert wird und die halten auch noch länger als bis kurz nach der Garantiezeit.
 
Dann verkaufen Sie eben gar nichts mehr.
 
Die verknappen doch gefühlt alle 1 1/2 bis 2 Jahre irgend welche Bauteile, um die Preise anheben zu können... Führt halt zu einer Verknappung der Nachfrage, so dass die Preise auch ganz schnell wieder zurückpendeln.
 
die entwicklung geht so lahm voran, dass eh schon jeder ausreichend eingedeckt ist...
 
@fi**en32: nicht jeder, aber die Mehrheit vermutlich schon :-)
 
Na so ein Zufall. AMD bringt endich wieder konkurrenzfähige Prozessoren, die auch preislich sehr günstig sind, Intel senkt daraufhin seine Apothekenpreise um teilweise mehrere hundert Dollar - aber um die schläfrige Nachfrage bloß nicht aufzuwecken, werden nun alle anderen Bauteile knapper und teurer?

Irgendwie passt dies nicht so recht, ist doch i.d.R. der Prozessor das teuerste Einzelteil und macht oft um die 50% des Gerätepreises aus. Wenn die anderen Teile in den üblichen Schwankungsgrenzen teurer werden, dürften die Geräte insgesamt zumindest nicht sonderlich teurer werden, ganz leicht fallende Preise erachte ich für plausibler. Mir scheint eher, als wollten Hersteller und Handel hier einfach nur den dank Ryzen aufkommenden Erwartungen fallender Preise für Komplettsysteme entgegen wirken und ihre Margen verbessern, nachdem die auch für den Preis maßgebliche Kernkomponente CPU künftig deutlich günstiger wird.
CPU günstiger einkaufen, fertigen PC aber zum selben Preis abgeben, Gewinnspanne steigt wieder, die Aktionäre freuts, die Manager kriegen extra-Prämien. Fressen´s die Kunden, ist es gut, fressen sie es nicht, wird halt wieder über die ach so negative Entwicklung gejammert.
 
@Drachen: >>[...] ist doch i.d.R. der Prozessor das teuerste Einzelteil und macht oft um die 50% des Gerätepreises aus.<<

Bei mir war nie der Prozessor die teuerste Komponente im Rechner, sondern für gewöhnlich das Mainboard. Ich kaufe normalerweise ein Oberklasse-Mainboard, weil ich einen möglichst funktionsreichen und daher variablen, leistungsfähigen Chipsatz mit vielen Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten möchte und kaufe dann den kleinsten Oberklasse-Prozessor der auf dem Board läuft dazu, da ich ohnehin ressourcenschonende, professionelle Software verwende und keine ressourcenverschwendende, grafische Software für Computeranfänger, daher keine höhere Rechenleistung brauche und zudem möglichst wenig Hitzeentwicklung und Stromverbrauch möchte und somit keinen selbst mit aufwendigen Kühllösungen bei Volllast überhitzenden und dann sich selbst drosselnden Angeber-Prozessor.

Mehr Prozessorleistung bräuchte ich genau genommen eigentlich schon seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr. Intels kleinster Core 2 Duo Oberklasse-Prozessor im Jahre 2007 hatte schon genug Leistung selbst für Gaming, Videoschnitt und Photobearbeitung und danach hatten die jeweils billigsten Modelle der Intel Core i7 Prozessoren erst recht Rechenleistung im Überfluss.

Glücklicherweise, denn inzwischen gibt es keine Mainboards mehr die mich interessieren, da alle neueren Mainboards mit UEFI und TPM 2.0 bestückt sind und ich nicht zulassen werde, dass Hersteller und Malwareautoren mich per UEFI/TPM 2.0/Windows 10 aus meinem eigenen System aussperren und darauf mit Spionagetools und anderer Malware vor mir "Verstecken" spielen. Entweder gehört gekaufte Hardware mir und ich habe die Kontrolle darüber, oder ich kaufe eben keine neue Hardware mehr. Da die Prozessoren schon so lange genug Leistung haben, habe ich kein Problem damit nun keine neue Hardware mehr kaufen zu können. Falls mal etwas an meinen Rechnern kaputtgeht, kaufe ich es halt gebraucht nach und spare dabei dann in Zukunft wohl noch mehr Geld.
 
@monumentum!: Danke für deine Antwort, auch wenn sie letztlich nur ein Vehikel war für deine ideologischen Auslassungen im letzten Absatz. Sie sind nicht gänzlich unberechtigt, aber doch schon recht theoretischer Natur, da man durch UEFi ja nun auch nciht gerade zu WIndows 10 gezwungen wird. Aber das ist ein gänzlich anderes Thema und hat nur wenig bis nichts mit sinkenden vs. steigenden PC-Preise durch knappere Peripherie bzw. Ryzen zu tun.

Mein 8 Jahre alter PC hat sogar einen Intel Core2Quad drin statt dem von dir als ausreichend erachteten Core-Duo und dessen Rechenleistung langz ganz locker für Windows 7 und MS Office und anderen Kram, aber bei Spielen wirds etwas knapp und für die in Win7Pro enthaltene XP-Engine langt es auch nicht. Nebenbei packt das Mainboard nicht mehr als 4 GB RAM, wofür aber der Prozessor nichts kann. Bei Virtualisierung, also um andere Systeme in einer VM zu testen, ist das brave Rechnerlein überfordert.
Alles in allem steigen die Ansprüche mit der Zeit und man will 2017 nicht mehr so lange auf einen tatsächlich betriebsbereites und reagierendes System warten wie anno dunnemals.

Bezüglich der Preisrelationen: wenn du einen "Oberklasse"-Prozessor kaufst, dann ist der nur mit sehr viel Mühe günstiger als deine "Oberklasse-Mainboards" - und deiner Beschreibung nach kaufst du dir damit auch nur eine hohe Flexibilität, welche du hinterher nicht ansatzweise ausreizt. Insofern bist du ein gutes Beispiel dafür, dass Ausnahmen die Regel bestätigen, in diesem Falle jene, dass der Prozessor normalerweise das teuerste Einzelteil des Rechners ist. Du darfst nun gerne antworten, dass schon zwei SLI-Grafikkarten NVidia 1080Ti teurer sind als fast jeder Prozessor und hättest damit auch völlig recht, nur sind solche Konfigurationen eben auch nicht die Regel.

Derweil warte ich noch ca. 2 Monate, bis es tatsächlich Rechner mit Ryzen in etwas größerer Menge gibt und ob die Preise bei Intel wirklich stark genug sinken, dass man davon etwas im Markt bemerkt. Medion hat beispielsweise einige Ryzen-PC für April angekündigt und ist sicher nicht der einzige Anbieter mit derartigen Plänen und Angeboten. Also schau´mer mal, wie es sich entwickelt :)

Schönen Sonntag noch dir und allen anderen Lesern.
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